Gerhard Freese

Gerhard Freese 

Tankstelle in Wiesbaden, 1952

Tankstelle in Wiesbaden, 1952 

Tankstelle in Wiesbaden, 1952

Tankstelle in Wiesbaden, 1952 

Haus der Gesundheit – Staatliches Gesundheitsamt Saarbrücken, 1956

Haus der Gesundheit – Staatliches Gesundheitsamt Saarbrücken, 1956 

Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964

Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964 

Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964

Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964 

Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964

Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964 

Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964

Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964 

Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964

Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken, 1958-1964 

PEBRA, Sulzbach-Neuweiler, 1965-1985

PEBRA, Sulzbach-Neuweiler, 1965-1985 

HYDAC, Gesellschaft für Hydraulik-Zubehör mbH, Sulzbach-Neuweiler, 1967-1986

HYDAC, Gesellschaft für Hydraulik-Zubehör mbH, Sulzbach-Neuweiler, 1967-1986 

Wohnhaus um 1965

Wohnhaus um 1965 

Wohnhaus Enzweiler, Saarbrücken 1972

Wohnhaus Enzweiler, Saarbrücken 1972 

UNIMA Maschinenbau GmbH, Sulzbach-Neuweiler, 1972-1975

UNIMA Maschinenbau GmbH, Sulzbach-Neuweiler, 1972-1975 

Arbeitsamt Neunkirchen, 1976-1980

Arbeitsamt Neunkirchen, 1976-1980 

Arbeitsamt Neunkirchen, 1976-1980

Arbeitsamt Neunkirchen, 1976-1980 

Kläranlage Saarlouis, 1984

Kläranlage Saarlouis, 1984 

BMW Niederlassung Saarbrücken, 1988

BMW Niederlassung Saarbrücken, 1988 

Fabrikationsanlage, Stahlwerk Augustfehn/Ostfriesland, 1991

Fabrikationsanlage, Stahlwerk Augustfehn/Ostfriesland, 1991 

Freese, Gerhard

Letzte Änderung: 03/03/2010

Gerhard Freese zählte über vier Jahrzehnte zu den einflussreichsten Architekten im Saarland, bekannt für außerordentlichen Industriebau.


Gerhard Freese wurde am 23. Juni 1923 in Hamburg geboren und seine Liebe zu dieser seiner Vaterstadt ging auch in der "Fremde" nie verloren. Im 2. Weltkrieg mehrfach verwundet, begann er 1948 ein Architektur-Studium in Karlsruhe und schloss es vier Jahre später mit dem Diplom bei Egon Eiermann ab. Dessen strenge Architekturauffassung hat ihn zeitlebens begleitet und charakterisiert Freeses Bauten.

 
Nach dem Diplom begann er zunächst bei BP und entwarf Typentankstellen mit freikragendem geschwungenem Dach, die in vielen Städten errichtet wurden. Die Stadt Wiesbaden zeichnete diese Tankstelle mit einer Plakette aus.

 

1953 übersiedelte Gerhard Freese mit seiner Familie nach Saarbrücken, um zunächst im Büro Weber, dann ab 1958 im eigenen Büro stadtbildprägende Bauten zu entwerfen und auszuführen. Das "Haus der Gesundheit" entstand unter seiner Projektleitung 1956 noch im Büro Weber. Es war zunächst als "Haus der europäischen Arbeit" geplant und erhielt noch während der Bauzeit den geänderten Verwendungszweck. Eine Vorhangfassade zeichnet den Bau des Staatlichen Gesundheitsamtes in Saarbrücken aus, der heute für diese Aufgabe nicht mehr benötigt wird. Das 60 m lange und 40 m hohe, vom Abriss bedrohte Gebäude steht weithin sichtbar an der Malstatter Brücke. Aus städtebaulichen Gründen, um die Durchsicht auf die Saar nicht zu stören, wurde es mit seiner Schmalseite zur Saar gestellt. Wegen der Nähe zum Fluss erhielt der Bau eine Pfahlgründung, eine vorgehängte Stahlfassade bildet die Außenhaut. Ein wie untergeschoben wirkendes Erdgeschoss und ein zurückgesetztes Dachgeschoss reduzieren optisch die Baumasse. Während die weit vorkragende Eingangs-Überdachung sowie eine Reihe prismatisch vortretender Fenstererker, die die strenge Rasterstruktur durchbrechen, die Fassaden beleben. Bei einer Sanierung wurde die leicht und zart wirkende Fassadengliederung in Form und Proportionen leider verändert. Bauphysikalische Probleme und eine für heutige Bedürfnisse zu niedrige Deckenhöhe erschweren eine Umnutzung.


In den 1960er und 1970er Jahren plante er den Zollbahnhof Goldene Bremm, baute mehrere Wohnhäuser und das Gymnasium am Rotenbühl aus Betonfertigteilen, die man in einer eigens errichteten Produktionsstätte vor Ort herstellte.


"Die Schule fixiert einen wesentlichen Ort unserer Kultur. Sie schafft den Raum, das Gehäuse, in dem die Grundlagen unserer Bildung gelegt werden. Also sollte sie, auch in der Form ihrer materiellen Existenz als Schulgebäude, diesen Anforderungen genügen, indem sie ein Abbild der schöpferischen Impulse ihrer Zeit gibt. Der Gebrauch des Schulhauses durch Lehrer und Schülerinnen, die Inbesitznahme des Gebäudes durch alle, die als Eltern unmittelbar und als Bürger mittelbar der Schule verbunden sind, wird jeweils erweisen müssen, inwieweit Vorstellung und Realität in Übereinstimmung gebracht worden sind," schrieb Gerhard Freese 1964 im Jahr der Eröffnung des Gymnasiums am Rotenbühl.

 

Viele Schülergenerationen konnten es inzwischen ermessen.


Trotz der Fertigbauweise, an hiesigen Schulbauten erstmals erprobt, besitzt dieser unverwechselbare Bau eine ganz eigenständige Aussagekraft. Symmetrisch gerahmt von flachen Klassentrakten erhebt sich ein hoher Mittelpavillon mit charakteristisch gefaltetem Dach weithin sichtbar aus der angrenzenden kleinteiligen Wohnhausbebauung. Er verleiht dem Bau Unverwechselbarkeit und Prägnanz. Die wohlabgewogenen Proportionen des streng rechtwinkligen Baus werden bestimmt durch das Raster des überall sichtbaren konstruktiven Stahlbetonstützensystems. Die Teilung der vorfabrizierten Fassadenelemente - Fenster mit ihren Brüstungen - die Teilung der Türen und Schrankelemente aus Holz, der Wechsel von geschlossener Wand zu freigelassener Öffnung unterliegen gleichen Proportionsgesetzen.


Freese entschied sich für Klassenzimmer auf rechteckigem Grundriss, obgleich in den sechziger Jahren auch andere Raumdispositionen diskutiert und gebaut wurden. Freese war der Meinung, dass einer "sich fortlaufend und rasch veränderten pädagogischen Situation" nicht mit Räumen begegnet werden kann, "deren architektonische Anlage einer zeitlich und in der Aufgabe begrenzten Auffassung ... verbunden ist."


Die klare Trennung von Fachräumen und normalen Klassentrakten war im Nachkriegsschulbau Voraussetzung für die Grundrissdisposition. Im Gymnasium am Rotenbühl gruppieren sich die Fachräume um die große Aula, die Klassenräume sowie Verwaltung und Lehrerzimmer um zwei Innenhöfe. Die dreigeschossige Aula mit umlaufenden Galerien, holzverkleideten Wänden und sichtbarer Faltkonstruktion der Decke ist von der Gestaltung her eine ganz unfeierliche, als Lichtraum aber festliche Halle. Durch verglaste Stirnwände flutet das Tageslicht in den hohen großen Raum, sie erlauben einen beneidenswerten Blick auf das Gartengrün und die Umgebung.


Leider wurden undichte Stellen im Dach der aufwendigen Faltkonstruktion, die ursprünglich noch eine Kupfereindeckung erhalten sollte, durch das Überstülpen einer hässlichen schwarzen Haube beseitigt.

 

Auch die in den nächsten Jahren gebauten Einfamilienhäuser entwickelt Freese aus archaisch anmutenden kubischen Formen mit häufig sehr großen Dächern. Indem er Wandscheiben vorstellt, Dächer auskragen lässt, weite Öffnungen und geschlossene Partien in ein spannungsvolles Gleichgewicht bringt, durchbricht er die Strenge.

 

Von seiner Vorliebe für Stahlbeton und einer Architektur, die sowohl im Grund- als auch im Aufriss auf geometrischer Ordnung gründet, wollte sich Freese nie trennen. Dies machte ihn zu einem gesuchten Architekten für den Industriebau. Vorfertigung von Bauten unter industriellen Bedingungen sollte seine Architektur bestimmen und mehrfach konnte er nachweisen, dass mit Stahlbetonfertigteilen schneller, kostengünstiger und präziser als mit Stahl zu konstruieren war. Firmengebäude in Neunkirchen oder Gersheim legen davon Zeugnis ab.


Ab 1962 oblag ihm die städtebauliche Entwicklung eines neuen Industriegebietes in Sulzbach-Neuweiler. Hier konnte er auch mehrere Firmengebäude errichten. Den dort ansässigen Firmen Pebra, Hydac, Loth oder Hermetic errichtete Freese Betriebsgebäude, die nicht nur ökonomisch und konstruktiv zweckmäßig sind, sondern in ihrer Proportionierung, ihrer Maßstäblichkeit, ihrer Materialverarbeitung beweisen, dass auch reine Gewerbebauten ästhetische Aussagekraft besitzen können. Während diese anfänglich aus Konstruktion und Material gewonnen wurde, setzte er ab den 1970er Jahren durch eine kraftvolle Farbigkeit weitere Akzente. Obwohl die Bauherren keine repräsentativen Anforderungen im Sinne einer Corporate Identity gestellt hatten, war es Freeses Anliegen, die Zusammenhänge zwischen der Qualität der Produktion und der dafür entworfenen Industrie-Architektur deutlich zu machen. Auch diese Bauten plante er unter Verwendung eines Entwurfsrasters. Die optimale horizontale wie vertikale Maßeinheit musste alle augenblicklichen Anforderungen und künftige Entwicklungen abdecken. Möglichst viele Bauteile wurden dabei in Serie gefertigt, um, ohne die Substanz des Gebäudes anzutasten, "in kurzer Zeit austauschbar, addierbar und ohne maschinellen oder personellen Aufwand an jedem gewünschten Ort des jeweiligen Bauabschnitts verfügbar" zu sein. Freese betonte immer wieder die Überlegenheit dieser Serienanfertigung gegenüber vorgefertigten Raumkonzeptionen, wie sie in den 1960er Jahren vielfach erprobt wurden.


Das Arbeitsamt in Neunkirchen erhält seine lebendige Struktur aus sichtbaren, da außen stehenden, vorfabrizierten Stahlbetonstützen. Bei einer 1992 durchgeführten Sanierung wurde die Fassade mit farbig beschichteten Aluminiumplatten verkleidet.

 

Das Stahlwerk in Augustfehn, Ostfriesland konstruierte er allerdings aus Stahl und die Saarbrücker BMW-Niederlassung wegen ihrer geringen Größe in Ortbeton. Bei diesem Bau war das Erkennen der Corporate Identity verlangt. Das Wertesystem der Marke BMW musste auch in der Architektur sicht- und spürbar sein. Dabei veränderte Freese einen Vorentwurf der Bauabteilung von BMW mit ihrem Architekten Boris Rozmarin massiv. Zäsur erhält der Bau durch eine Rotunde, die die Straßenführung aufnimmt. Die vorgehängte transparente Glasfassade unterliegt wieder einem einheitlichen Stützenraster, das sich aus den Stellplatzgrößen ergibt. Die Stützen sind weit hinter die Fassaden zurückgesetzt. Sämtliche aufgelegten oder angehängten Bauteile sind aus Stahl und damit von geringem Gewicht. So konnte Freese das in der Architektur angestrebte schlanke Maß gestalten und die Fassaden fast schwerelos wirken lassen. Inzwischen wurden auch bei diesem Bau durch andere Architekten Veränderungen vorgenommen.


Freeses Bauten zeichnen sich alle durch eine ruhige klare Gliederung aus, die immer auf einen funktional begründeten, aber ästhetisch überhöhten Kulminationspunkt zuläuft, wie das gefaltete Dach am Gymnasium am Rotenbühl oder die Rotunde bei BMW. Er strebte eine von allem modischen Zubehör abstrahierende architektonische Gestaltung an, die auch für den Betrachter eindeutig und einsichtig wird.


Viele saarländische Architekten finden ihr Tätigkeitsfeld ausschließlich in der Region, nicht so Gerhard Freese. In Saargemünd entstand das Betriebsgebäude der Firma Hazemag, in Luxemburg wurden die Hochbauten des Stauwerks Remich errichtet, in Brasilien war sein Büro an der Flughafenerweiterung Rio de Janeiro und einer Krankenhauserweiterung in Sao Paulo beteiligt. Mit dem Masterplan für das Leisure-Center im Norden Jordaniens fand sein Interesse auch an städtebaulichen Problemen erneut ein Aufgabenfeld.
 
Ab 1980 arbeitete er mit seinem Sohn Henning zusammen, der seit 1991 für Freese Architekten allein verantwortlich zeichnet.


Gerhard Freese war 1957 Gründungsmitglied des Deutschen Werkbundes Saar und engagierte sich dort bis zu seinem Tod, auch im BDA erhob er immer wieder seine gleichermaßen kompetente wie verbindliche Stimme. Er war Mitglied im Freundeskreis der Universität und dem der Musikhochschule, alles Zeichen seiner vielfältigen Interessen und seiner sozialen Einstellung.

 

Er starb am 22. September 2001 nach langer schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren.

 

Marlen Dittmann

 

Biografie

1923 geboren in Hamburg

1948-52 Studium der Architektur in Karlsruhe bei Egon Eiermann

1953 Umzug nach Saarbrücken, Mitarbeit im Büro Weber

1957 Gründungsmitglied des Deutschen Werkbundes Saar

ab 1958 eigenes Architekturbüro in Saarbrücken

ab 1980 Zusammenarbeit mit Henning Freese

1991 Übergabe des Büros an Henning Freese

2001 gestorben in Saarbrücken

Mitglied im Deutschen Werkbund und im BDA

 

 

Werkverzeichnis

1952 Tankstelle in Wiesbaden, Bauherr: BP
1956 Haus der Gesundheit – Staatliches Gesundheitsamt Saarbrücken, Gerhard Freese im Büro August Weber, Bauherr: Landesregierung
1958-64 Gymnasium am Rotenbühl, Gerhard Freese mit Hans Krajewski, Bauherr: Kultusministerium und Stadt Saarbrücken
1958 Werkstätten Saarbrücken, Bauherr: Herr Toussaint
Büro Saarbrücken, Bauherr: Herr Steffen
1959 Wohnhaus Toussaint, Saarbrücken
Wohnhaus Klauder, Zweibrücken
Wohnhaus Sehn, Jägersburg
Wohnhaus K.H. Müller, Jägersburg
1960 Umbau Wohnhaus Bruch, Saarbrücken
Wohnhaus Sauer, Saarbrücken
Wohnhaus Thiel, Jägersburg
1961 Wohnhaus Becker, Jägersfreude
Wohnhaus Arend, Bübingen 
Wohnhaus Breit, Bexbach
Wohnhaus Pfeiff, Völklingen
Wohnhaus Huppert, Saarbrücken
Wohnhaus Gettmann, Saarbrücken
Wohnhaus Kolb, Saarbrücken
Wohnhaus Zipf, Saarbrücken
Büro- und Wohnhaus Dr. Krauter, Saarbrücken
1963 Pumpwerke Remich, Remich Luxemburg, Bauherr: Staat Luxemburg
1964 Schuhfabrik Saarland, Blieskastel
Fabrikationsgebäude Sulzbach, Bauherr: Saarl. Heiztechnik
1963-73 städtebauliche Entwicklung Industriegebiet Sulzbach-Neuweiler
1965 Neubau Autohaus, Mettlach, Bauherr: DEA
Fabrikationsanlage Völklingen, Bauherr: Lolly-Werke
1965-85 Neubau Fabrikationsanlagen mit mehreren Werken, Erweiterungen, Sulzbach-Neuweiler, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: Fa PEBRA
1965 Wohnhaus Albert, Saig/Schwarzwald, Bauherr: Herr Albert
1967-86 Produktionshallen, Verwaltung, Sozialräume, Sulzbach-Neuweiler, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: HYDAC Gesellschaft für Hydraulik-Zubehör mbH, Sulzbach-Neuweiler, Heute Chemipharm
Wohnhaus Dr. Mahling, Bübingen, Weinstraße, Bauherr: Dr. Mahling
1968 Neubau Fabrikationsanlage, Sulzbach, Bauherr: HERMETIC Sulzbach/Saar
Fabrikhalle, Lagergebäude mit Werkstatt, Sulzbach-Neuweiler, Bauherr: LOTH, Sulzbach-Neuweiler
Neubau Fabrikhalle, Wadgassen, Bauherr: Koch Fördertechnik    
1969-79 Neubau Fabrikationsanlage und Verwaltungsgebäude, Erweiterung, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: Hazemag, Saargemünd, Frankreich
Wohnhaus Feit, Hasborn
Wohnhaus Thiel, Reiskirchen
1970 Konzeptentwicklung Zollbahnhof Saarbrücken Goldene Bremm, Bauherr: Bundesbauverwaltung
1971 Neubau Appartementhaus, Mathildenstraße Saarbrücken, Bauherr: Fa. ROWI
1972-75 Neubau Fabrikationsanlage, Sulzbach, Bauherr: UNIMA Maschinenbau GmbH, Sulzbach-Neuweiler
1972 Wohnhaus Enzweiler, Saarbrücken     
Doppelwohnhaus Henne-Dondorf, Saarbrücken

1973 Fabrikationsanlagen, Hochregal, Sulzbach, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: CHEMIEPHARM GmbH
Neubau Fabrikationsanlage, Lebach, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: Fa Dieffenbacher
Umbau Gebäude 6 Botanik, Universität Saarbrücken, Bauherr: Landesregierung
Umbau Haus Delwing, Saarbrücken, Bauherr: Notar Delwing
1974 Neubau Lagerhalle, Bübingen, Bauherr: SALA GmbH
1974-89 Neubau Lagerhalle und Büro, Erweiterung, Saarbrücken, mehrere Bauabschnitte, Bauherr: Krämer Ausbautechnik          
Ladenlokal Offenbach, Bauherr: Eram Schuhe
Ladenlokal Bad Kreuznach, Bauherr: Eram Schuhe
Ladenlokal Ansbach, Bauherr: Eram Schuhe
Ladenlokal Ludwigsburg, Bauherr: Eram Schuhe
Wohnhäuser Wolfram und Rainer Loth, Bischmisheim, Bauherren: W. und R. Loth
1975 Ladenlokal Köln, Bauherr: Eram Schuhe
Ladenlokal Memmingen, Bauherr: Eram Schuhe
Ladenlokal Heilbronn, Bauherr: Eram Schuhe
Ladenlokal Fulda, Bauherr: Eram Schuhe
Neubau, Friedrichsthal, Bauherr: Aerotechnik Siegwart
Umbau Gaststätte Koebes, Dudweiler
Umbau und Erweiterung Café Paul
Umbau Gaststätten Quack und Zum Kuckuck, Saarbrücken
1976-80 Arbeitsamt Neunkirchen, Bauherr: Bundesanstalt für Arbeit, Nürnberg, Kunst am Bau: Paul Antonius, Jo Enzweiler, Wolfram Huschens
1976 Wohnhaus Wehberg, Ormesheim, mit Henning Freese, Bauherr: Herr Wehberg
Neubau Fabrikationsanlage mit Verwaltung, Saarbrücken-Güdingen, Bauherr: Bernhard Buxmann & Co.
1977 Neubau Verwaltungsgebäude, Bübingen, Bauherr: Satis
Neubau Fabrikationsanlage mit Verwaltung, Gersheim, Bauherr: Europor Vertriebs GmbH
Neubau Fabrikationsanlage mit Verwaltung, Güdingen, Bauherr: Glas Hoffmann / Glaskontor
1978 Neubau Dr. Lang, Schwalbach-Elm, Bauherr: Dr. Lang
1979 Umbau Lager- und Verwaltungsgebäude, Neunkirchen, Bauherr: Comasec GmbH
1980 Fabrikationsanlagen, Verwaltung, Lager, Bauherr: Scott Paper, Neunkirchen
1981 Fabrikationsanlagen, Eppelborn, Bauherr: Fori GmbH
1984/89 Neubau Fabrikationsanlagen , Erweiterung, Folschviller, mit Henning Freese, Bauherr: Euro Locks, Folschviller, Frankreich
Produktionsanlage Illingen, mit Henning Freese, Bauherr: Medicoplast, Illingen
1984 Projekt Building, Studentenheim, Arabian Horse Club, Amman, Jordanien
Flughafenerweiterung Rio de Janeiro, Brasilien, Beteiligung
Krankenhauserweiterung Sao Paulo, Beteiligung
Leisure Center, Nordjordanien, Masterplan
Bauherr: im Auftrag von Homburger Stahlbau
Kläranlage Saarlouis, mit Henning Freese, Bauherr: Abwasserverband Saar
1988/89 Neubau und Umbau BMW Niederlassung Saarbrücken, mit Henning Freese, Bauherr: BMW AG München
1991 Neubau Fabrikationsanlage, Augustfehn/Ostfriesland, Bauherr: Stahlwerk Augustfehn

 

 

Liste der Mitarbeiter im Büro Gerhard Freese 1959-1991
Berthold Alt, 1973-1974; Hans Bubel, 1970-1991; Brana Ckonjevic, 1963-1964; Anita Diehl, 1969-1970; Theodor Eckstein, 1963-1964; Kurt Ehrbächer, 1971-1973; Felix Finkernagel, 1991-1992; Paul Geisbauer, 1975-1977; Martin Groß, 1976-1980; Simeon Groß, 1980-1983; Gerdpeter Hafner, 1964-1966; Karin Hamm, 1968-1970
Karl Heinz Heinemann, 1966-1972; Marion Hemmerling, 1970-1970; Rita Herges, 1980-1990; Edith Herrmann, 1991-1991; Holger Hölscher, 1971-1990; Heinz R. Karl, 1970-1971; Doris Keller, 1969-1969; Heribert Kunzler, 1970-1970; Doris Link, 1968-1971; Christel Meter, 1970-1991; Canisius Michaeli, 1969-1985; Inge Minig, 1972-1976; Wolf Dieter Mühlenberg, 1969-1969; Christine Niemann, 1990-1991; Beate Niesen, 1969-1974; Roland Olejnik, 1976-1979; Irina Pepper, 1987-1991; Inoslav Petrik, 1963-1980; Waltraut Ruppert, 1966-1969; Pia Diana Ruppert, 1981-1985; Werner Salm, 1963-1969; Bernd Schneider, 1973-1973; Jörg-Walter Seitz, 1971-1971; Dieter Schreiner, 1969-1972: Cordula Seebald, 1986-1989; Kurt Speicher, 1973-1988; Erwin Thewes, 1972-1976; Gregor Tymke, 1987-1988; Adjah Warmann, 1975-1976

 

 

 

Bibliografie
Eigene Schriften

  • Bauserien und Schulbau. In: Saarbrücker Hefte 20, 1964, Saarbrücken 1964
  • Neue Industrien auf Sauren Wiesen: Fünf Industriebetriebe in Sulzbach Neuweiler. Architekt Gerhard Freese. In: Bauwelt 34, 1974, S. 1150-1161
  • Der Schulneubau am Rotenbühl. In: Gymnasium am Rotenbühl 1832–1982. Festschrift zur 150 Jahr-Feier. Hg. vom Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken 1982, S. 123-131
  • BMW Niederlassung Saarbrücken – Neubau eines Gebrauchtwagen Zentrums – Umbau der Neuwagen Ausstellung 1988/1989

Sammelschriften

  • Bauen an der Saar. Projekte und Realisationen freischaffender Architekten. Katalog zur Ausstellung in der Modernen Galerie Saarbrücken vom 11.12.1969-25.01.1970
  • Architekturführer Saar. Hg. BDA Saarland, Saarbrücken 1982, S. 32, 58, 121
  • Marlen Dittmann: Wiedersehen mit einem Schulhaus. In: GAR Zeiten. Heute - Gestern - Morgen. 175 Jahre Gymnasium am Rotenbühl. Hg. Gymnasium am Rotenbühl, Saarbrücken 2007, S. 27–31

 

Zeitschriften

  • Saarbrücker Zeitung 1.8.1955, 15.8.1957 und 28.01.2005 (Haus der Gesundheit)
  • Allgemeine Zeitung 27.3.1958 (Haus der Gesundheit)
  • Marlen Dittmann: Nachruf auf Gerhard Freese. In: Werkundzeit 3, 2001, S. 31
  • Marlen Dittmann: Nachruf Gerhard Freese. In: Mitteilungen 2001. Hg. Jo Enzweiler. Saarbrücken 2001, S. 9 >>>

 

 

Quellen

  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Freese, Gerhard (Dossier 9177)
  • Landesarchiv des Saarlandes, Bestand: E Nachlässe und Sammlungen von Familien und einzelnen Personen , II Einzelne Personen , 1 Persönlichkeiten, Gerhard Freese >>>

 

 

Redaktion: Marlen Dittmann


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