György Lehoczky. Foto: Archiv Dieckmann

György Lehoczky 

"Junge ungarische Architekten - Arbeiten von György Lehoczky", Zeitschriftenartikel, um 1935. Nachlass Lehoczky

"Junge ungarische Architekten - Arbeiten von György Lehoczky", Zeitschriftenartikel, um 1935 

Entwurf zu einem Haus für Volkskunst, Grundriss und Aufriss, undatiert (vor 1945), schwarze Tusche über Bleistift, 22 x 32 cm. Nachlass Lehoczky

Entwurf zu einem Haus für Volkskunst, Grundriss und Aufriss, undatiert (vor 1945), schwarze Tusche über Bleistift, 22 x 32 cm 

Budapest, Internationale Messe, Pavillon des Gas- und Elektrizitätswerkes, 1942. Foto: Nachlass Lehoczky

Budapest, Internationale Messe, Pavillon des Gas- und Elektrizitätswerkes, 1942 

Budapest, Városliget, Jáki kápolna (Jakobskapelle), Gittertür, 1939, Schmiedeeisen. Foto: Nachlass Lehoczky

Budapest, Városliget, Jáki kápolna (Jakobskapelle), Gittertür, 1939, Schmiedeeisen 

Entwurf zu einem neuen Stadtplatz (Festspielplatz) für Bregenz, 1946. Nachlass Lehoczky

Entwurf zu einem neuen Stadtplatz (Festspielplatz) für Bregenz, 1946 

Auftragsbuch 1953-1966, S. 2. Landesarchiv Saarland, Saarbrücken-Scheidt

Auftragsbuch 1953-1966, S. 2 

Saarbrücken, Alt-Saarbrücken, Evangelische Notkirche am 40er Grab, 2 Fenster, "Vier Evangelisten", 1953, Bleiverglasung. Foto: Gerhard Heisler, Saarbrücken

Saarbrücken, Alt-Saarbrücken, Evangelische Notkirche am 40er Grab, 2 Fenster, "Vier Evangelisten", 1953, Bleiverglasung 

Saarbrücken, St. Arnual, Evangelische Stiftskirche, Blick in den Chor mit den Fenstern von György Lehoczky. Foto: Gerhard Heisler, Saarbrücken

Saarbrücken, St. Arnual, Evangelische Stiftskirche, Blick in den Chor mit den Fenstern von György Lehoczky 

Saarbrücken, St. Arnual, Evangelische Stiftskirche, Chorfenster "Altes Testament", "Neues Testament" und "Heiliger Geist", 1951-52, Bleiverglasung. Foto: Gerhard Heisler, Saarbrücken

Saarbrücken, St. Arnual, Evangelische Stiftskirche, Chorfenster "Altes Testament", "Neues Testament" und "Heiliger Geist", 1951-52, Bleiverglasung 

Saarbrücken, St. Arnual, Evangelische Stiftskirche, Chorfenster "Heiliger Geist", Detail "Die Purpurkrämerin Lydia bekehrt sich mit ihrem ganzen Haus zum christlichen Glauben", 1951-52, Bleiverglasung. Foto: Gerhard Heisler, Saarbrücken

Saarbrücken, St. Arnual, Evangelische Stiftskirche, Chorfenster "Heiliger Geist", Detail "Die Purpurkrämerin Lydia bekehrt sich mit ihrem ganzen Haus zum christlichen Glauben", 1951-52, Bleiverglasung 

Saarbrücken, Klarenthal, Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus, Fenster "Selig, die Leid tragen", 1953, Bleiverglasung. Foto: Hans-Jürgen Ruppenthal

Saarbrücken, Klarenthal, Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus, Fenster "Selig, die Leid tragen", 1953, Bleiverglasung 

Namborn, Baltersweiler, Katholische Pfarrkirche St. Willibrord, Fenster hinter dem Altar, 1953, 800 x 405 cm, Bleiverglasung

Namborn, Baltersweiler, Katholische Pfarrkirche St. Willibrord, Fenster hinter dem Altar, 1953, 800 x 405 cm, Bleiverglasung 

Saarbrücken, Neuscheidt, Evangelische Kirche, Fenster "Auferstehung", 1953, Betonverglasung

Saarbrücken, Neuscheidt, Evangelische Kirche, Fenster "Auferstehung", 1953, Betonverglasung 

Ottweiler, Steinbach, Fenster "Jesus und die zwölf Apostel", 1954, Bleiverglasung, 115 x 34 cm

Ottweiler, Steinbach, Fenster "Jesus und die zwölf Apostel", 1954, Bleiverglasung, 115 x 34 cm 

Skizzenbuch 1930-32

Skizzenbuch 1930-32 

Bous, Klosterkirche Heiligenborn, 1952

Bous, Klosterkirche Heiligenborn, 1952 

Bous, Klosterkirche Heiligenborn, Relief "Christus und die 12 Apostel", 1952

Bous, Klosterkirche Heiligenborn, Relief "Christus und die 12 Apostel", 1952 

Bous, Klosterkirche Heiligenborn, Altar und Chormosaik "Auferstandener Christus", 1952

Bous, Klosterkirche Heiligenborn, Altar und Chormosaik "Auferstandener Christus", 1952 

Skizzenbuch 1930-32. Nachlass Lehoczky

Skizzenbuch 1930-32 

Püttlingen, Kloster Heilig Kreuz, 1955-60. Stadtarchiv Püttlingen

Püttlingen, Kloster Heilig Kreuz, 1955-60 

Püttlingen, Klosterkirche Heilig Kreuz, 1955-1960. Stadtarchiv Püttlingen

Püttlingen, Klosterkirche Heilig Kreuz, 1955-1960 

Püttlingen, Klosterkirche Heilig Kreuz, 1955-1960, ursprüngliche Gestaltung des Altarraums. Stadtarchiv Püttlingen

Püttlingen, Klosterkirche Heilig Kreuz, 1955-1960, ursprüngliche Gestaltung des Altarraums 

Püttlingen, Klosterkirche Heilig Kreuz, "Dreifaltigkeitsfenster", 1960, Betonverglasung, 380 x 190 cm

Püttlingen, Klosterkirche Heilig Kreuz, "Dreifaltigkeitsfenster", 1960, Betonverglasung, 380 x 190 cm 

Püttlingen, Klosterkirche Heilig Kreuz, "Nachtigallenfenster", 1960, Betonverglasung

Püttlingen, Klosterkirche Heilig Kreuz, "Nachtigallenfenster", 1960, Betonverglasung 

Illingen, ehemalige Wurstwarenfabrik Hans Höll, Wandbild, 1962, farbig lasierte, geritzte Keramikplatten, (je 30 x 30 cm), ca. 2,23-2,64 x 4,80 cm

Illingen, ehemalige Wurstwarenfabrik Hans Höll, Wandbild, 1962, farbig lasierte, geritzte Keramikplatten, (je 30 x 30 cm), ca. 2,23-2,64 x 4,80 cm 

"Reiter (Ulanen)", 1971, Öl/Holz, 100 x 200 cm

"Reiter (Ulanen)", 1971, Öl/Holz, 100 x 200 cm 

"Baum mit Vögeln", 1965, Öl/Holz

"Baum mit Vögeln", 1965, Öl/Holz 

"Arche Noah", Öl/Holz

"Arche Noah", Öl/Holz 

György Lehoczky: Mukis Wunderbaum. Texte von Michaela Bach nach Motiven von György Lehoczky. Japanische Ausgabe, Tokio 1994

György Lehoczky: Mukis Wunderbaum. Texte von Michaela Bach nach Motiven von György Lehoczky. Japanische Ausgabe, Tokio 1994 

Lehoczky, György (kisrákói és bisztricskai Lehoczky György)

Letzte Änderung: 29/12/2010

György Lehoczky - ein ungarischer Architekt und Maler im Saarland

 

György Lehoczky wurde 1901 in dem kleinen oberungarischen Kurort Vihnye (Vihnyepeszerény, Vyhne, heute Slowakei ) als erster Sohn des Forstbeamten György Károly Dénes Lehoczky (1869-1944) und seiner Ehefrau Eszter Kachelmann (1877-1947) geboren. Der Vater stammte aus dem ungarischen Adelsgeschlecht Kisráko und Bisztricska, die Mutter aus einer Fabrikantenfamilie, die seit 1819 in Vihnye eine Eisengießerei und Maschinenfabrik betrieb. Beide Familien waren evangelischer Religion (Augsburger Konfession). Auch nach dem Umzug der Familie in die Hafenstadt Fiume (Rijeka, heute Kroatien) kehrte der junge György Lehoczky in diese hügelige und waldige Gegend Ungarns zurück: "Meine Schulferien habe ich meistens in Vihnye und im ganz nahe gelegenen Städtchen Selmeczbánya bei meinen unvergesslich lieben Großeltern verbracht. Hohe Berge, schöne Teiche, Mischwälder umarmten diese Gegend. Barocktürme, spitzbogige Kirchen, Renaissance-Burgen und hundert andere Stimmungen haben mein ganzes Leben geprägt." Es ist diese Welt, die Lehoczky später in seinen Bildern immer wieder auferstehen lassen wird. 

 

In Fiume besuchte György Lehoczky Grundschule und Gymnasium, zusätzlich ermöglichten die Eltern, die sein Talent erkannt hatten, dem Kind privaten Zeichenunterricht bei dem jungen italiensichen Maler Felice Fabro de Santi. "Er hat mich zum Schönen geleitet, es hat auf mein ganzes Leben Auswirkung gehabt. Von Niemandem sonst habe ich malen gelernt." Die nächste Station der Familie war die ungarische Komitatsstadt Zagreb (heute Kroatien). Als sich nach dem Ersten Weltkrieg die Donaumonarchie auflöste und Ungarn zwei Drittel seines Staatsgebiets an neu entstandene Nachbarstaaten abtreten musste, zog die ungarische Familie Lehoczky in die Hauptstadt Budapest. Hier beendete György die Schule und begann 1921 an der technischen Hochschule ein Studium der Architektur, das er 1927 mit dem Diplom abschloss. Drei große Reisen führten ihn anschließend zum weiteren Studium der Baukunst und Bildenden Kunst nach Wien, Venedig, Mailand, Regensburg, Augsburg, Nürnberg, München, Prag, Riga, Warschau, Königsberg, Danzig, Amsterdam, Brügge und Gent. In Budapest arbeitete György Lehoczky zunächst für die Büros der Hochschulprofessoren Kálmán Lux (1880-1961) und Deszö Hültl (1870-1946), war ein Jahr lang Assistent der Hochschule und gründete 1930 ein eigenes Architekturbüro. Es folgten arbeitsintensive und erfolgreiche Jahre als Architekt. Das Büro Lehoczky wuchs auf (mindestens) acht feste Mitarbeiter im Jahre 1943 an. Bis 1944 Jahren nahm das Büro an 95 Architektenwettbewerben teil und bekam 30 mal den ersten Preis zugesprochen.

 

Blättert man in den erhalten gebliebenen Skizzen, Entwürfen, Fotos und Veröffentlichungen jener Jahre, fällt das breite Spektrum an Bauaufgaben ins Auge, denen sich Lehoczky mit seinem Mitarbeiterteam zugewandt hat: Kirchen und Kapellen, Gedenkstätten, Museen und Kulturhäuser, Verwaltungsgebäude und Schulen, Messebauten und Fabrikgebäude, Landbahnhöfe und Strandbäder, ein kompletter Kurort, Geschäftsbauten, Wohnhäuser, Villen, Feriendomizile... Gleichermaßen auffällig ist das breite Spektrum an Bauweisen und Stilen, das Lehoczky zur Verfügung steht. Ihm sind die modernen europäischen Strömungen der Zeit  – Funktionalismus, Neue Sachlichkeit, Neues Bauen – ebenso vertraut wie der Wiener Sezessionsstil und der aus dem Historismus erwachsene national-ungarische Baustil – etwa eines Ödön Lechner (1845-1914) oder Béla Lajta (1873-1920). Elemente, die der ungarischen Volkskunst entlehnt sind, finden sich bei Lehoczkys Bauten sowohl strukturell, wie beispielsweise in dem Tornác (Laubengang) oder der traditionellen Essnische, als auch in rein dekorativen Schmuckelementen. Figürliche und florale Darstellungen als Vollplastiken, Flachreliefs, Sgraffitos und Malereien finden sich gleichermaßen an Außenfassaden und in Innenräumen, ergänzt durch kunstvoll verzierte schmiedeeiserne Gitter und mit großer Detailfreude "erzählte" Glasmalereien der Fenster.

 

Neben seiner Planungstätigkeit unterrichtete Lehoczky an der Staatlichen Bau- und Kunstgewerbeschule in Budapest Zeichnen und Kunstanschauung. Er illustrierte und malte selbst und nahm mit seinen Bildern an den jährlichen Frühlings- und Herbstausstellungen der Budapester Kunsthalle teil.

 

Als im Dezember 1944 sowjetische Truppen Budapest belagerten, verließ György Lehoczky zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern die Stadt. Die Flucht galt  wohl weniger der Bedrohung durch unmittelbares Kampfgeschenen als vielmehr der Furcht vor künftigen Repressalien durch die Sowjets, da Lehoczky für die deutsche Firma Messerschmidt zwei Flugzeugmaschinenfabriken in Budapest realisiert hatte. Die Hoffnung, durch eine Verwandte mit Schweizer Staatsangehörigkeit Aufnahme in der Schweiz  finden zu können, zerschlug sich im Frühling 1945 an der Schweizer Grenze, die für die Flüchtlinge verschlossen blieb.

 

Die ersten Nachkriegsjahre verbrachte die Familie im Dreiländereck am Bodensee, auf Österreichischer Seite, in Voralberg im Bezirk Bregenz. Die ungefestigten Strukturen, in denen sich Lehoczky als ungarischer Kriegsflüchtling in der französisch besetzten Zone Österreichs nach einer Perspektive im gelernten Beruf umsehen musste, haben ihren Niederschlag in verschiedenen Beschäftigungsnachweisen, Bescheinigungen, Leumundszeugnissen, Laissez-Passers und nicht zuletzt in Lehoczkys Skizzenbüchern hinterlassen. Ein erster Auftrag war die dekorative Ausmalung einer neu errichteten Marienkapelle in Hard, Vorarlberg. Ab November 1945 war Lekoczky bei den Baumeistern J. Bitschnau und Netzer "als Architekt tätig" und hatte "verschiedene dringende Projekte zu entwerfen und für diese Bauten die Bauleitung zu übernehmen." Parallel zu den Arbeiten im Büro Bitschnau und Netzer arbeitete Lehoczky als Grafiker für Othmar Kreissl, einem Lesezirkelverlag und Werbungsbüro in Feldkirch, Vorarlberg. Von diesen grafischen Arbeiten verdient eine Postkarte hervorgehoben zu werden, die bis in die 1960er Jahre hinein noch im Umlauf war: sie zeigt einen Dorfwinkel mit Kirche und großem Baum, dessen kahle Krone sich dunkel abhebt und filigran immer weiter verästelt – ein vor allem in den späteren Bildern Lehoczkys häufig wiederkehrendes Motiv. Eine ebenfalls in dieser Zeit entstandene Bibelillustration befindet sich heute in Besitz des Evangelkischen Stiftes St. Arnual in Saarbrücken. Es folgte eine Tätigkeit als Künstlerischer Leiter der Bregenzer Kunstkeramik GmbH in Lauterbach. Im Nachlass Lehoczky enthaltene Skizzen und Entwürfe lassen erschließen, dass die Firma unter anderem Geschirr, Fliesen und Kachelöfen herstellte.

 

Angeregt durch eine zufällige Begegnung, begann György Lehoczky spätestens Anfang 1947 seine Fühler nach Saarbrücken auszustrecken. "Während mein Vater in Gedanken versunken am Seeufer Zigarettenkippen aufsammelte, traf er einen guten alten Freund und Kollegen aus Budapest – Biro Karoy. Die Freude war groß. Biro sagte, er sei mit seiner Familie unterwegs nach Saarbrücken. Er hatte gehört, dass die Stadt sehr stark zerstört sei und für Architekten gebe es dort gute Chancen. Er würde die Wege vorbereiten und wir sollten auch dahin kommen." (Erinnerung von Vera Dieckmann-Lehoczky)

 

Lehoczky folgte diesem Rat. Seine ersten Gespräche in Saarbrücken war erfolgversprechend. Im Februar 1947 erteilte ihm das Staatliche Wiederaufbauamt Saarbrücken "unter dem Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs die Genehmigung zur Ausübung Ihres Berufes als freischaffender Architekt". Zu diesem Zeitpunkt tagte noch der "Vorbereitende Ausschuss für die Gründung der Architektenkammer des Saarlandes", bei dem Lehoczky einen Antrag auf Aufnahme in die Standesvertretung stellte. Mit der Übersiedlung nach Saarbrücken kam Lehoczky in einen Landstrich, der im Spannungsfeld zwischen Deutschland und Frankreich bereits nach dem Ersten Weltkrieg einen Sonderweg genommen hatte und nun nach dem Zweiten Weltkrieg erneut einen besonderen, von französischen Interessen bestimmten Status bekomen sollte. Der durch Steinkohlebergbau und Eisenverhüttung geprägte Wirtschaftsraum am Mittellauf der Saar unterstand bis Ende 1947 einer französischen Militärregierung. Nach dem Inkrafttreten einer neuen Verfassung im Dezember 1947 begann mit dem ersten Kabinett des Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann die Autonomie des Saarlandes, das mit Frankreich in einer Wirtschaftsunion verbunden war. Um die deutsche Bevölkerung an der Saar auch kulturell an Frankreich zu binden, hatte bereits 1945 der französische Militärgouverneur Gilbert Grandval eine Kulturoffensive gestartet. Dazu gehörte unter anderem die Gründung einer staatlichen Kunstschule und die Berufung französischer Städteplaner und Architekten. In der "Section Urbanisme et Reconstruction", deren Aufgabe die Erarbeitung von Wiederaufbauplänen für die zerstörten saarländischen Städte war, arbeiteten mit André Sive (Andras Szivessy) und Édouard Menkès (Eduard Menkes) auch zwei Architekten, die wie György Lehoczky aus dem ehemaligen Österreich-Ungarn stammten.

 

Nach der Gründung des autonomen Saarstaates und der Beendigung der französischen Militärregierung zogen sich die französischen Architekten und Künstler allmählich aus dem Saarland zurück. Einheimische, inzwischen von der Spruchkammer entnazifizierte Architekten rückten nach. Zur Überwindung der Verwüstungen, die der Nationalsozialismus im Materiellen wie im Geistigen hinterlassen hatte, wurde unter der Regierung des gläubigen Christen Johannes Hoffmann der Bau von Kirchen und Gemeindezentren, der Wiederaufbau und die Erweiterung der konfessionellen Volksschulen und der privaten katholischen Schulen vom Staat, von der Kirche und von den Gläubigen gefördert. 

 

Im August 1948 konstituierte sich die Architektenkammer das Saarlandes, die Lehoczkys Aufnahmeantrag ablehnte. Damit war ihm die Möglichkeit genommen, wieder als selbständiger Architekt zu arbeiten. Und dies erklärt auch, warum Lehoczky im Saarland heute kaum als Architekt sondern vor allem als (Kirchen-) Maler erinnert wird. Er war gezwungen, als freier Künstler zu arbeiten und musste seinen beruflichen Schwerpunkt von der Architektur auf die Malerei verlagern. 

 

Die Glasmalerei für Kirchenfenster machte in den 1950er Jahren den Löwenanteil an Lehoczkys Arbeiten aus. Er schuf für circa 50 verschiedene, saarländische Kirchengebäude farbige Fenster. Hinzu kommen weitere Fenster sowie Wandbilder und Türgestaltungen im öffentlichen, profanen Bereich wie Kindergärten, Schulen, Altenheime, Krankenhäuser, Gemeindezentren, Banken etc. und für private Auftraggeber.

 

Zwei Mal ergab sich die Möglichkeit, auch wieder als Architekt zu arbeiten, wofür allerdings eine Sondergehmigung der Architektenkammer des Saarlandes eingeholt und ein Architektenkollege für eine Pro-Forma-Zusammenarbeit gewonnen werden musste. Beide Aufträge kamen von dem Redemptoristenpater Pater Alfons Maria Reinstadler (1906-1960). 1952-55 ließ Reinstadler mit Unterstützung von Ministerpräsident Johannes Hoffmann das Redemptoristenkloster Heiligenborn mit Kirche und Internatsschule in Bous/Saar erbauen, ein Bauwerk, das sich weithin sichtbar wie eine Feste Burg und Verkünderin des christlichen Glaubens auf einem Höhenzug über dem Saartal erhebt. Mit diesem Gebäudekomplex, der sich deutlich von der Formensprache der modernen Betonkirchen, die in jenen Jahren häufig im Saarland errichtet wurden, abhebt, knüpft Lehochzky an seine Kirchenentwürfe der Zwischenkriegszeit in Ungarn an. Der zweite Auftrag war der Bau des Redemptoristinnenklosters Heilig Kreuz in Püttlingen 1955/58-60. Auch bei diesem Gebäudekomplex zeigt sich Lehoczky als ein eingenständiger und eigenwilliger Architekt, indem er Anklänge an seinen früheren Planungen und damit an ungarische Architektur in den Entwurf einfließen lässt. Finanziert wurde das Kloster für die Redemptoristinnen größten Teils durch freiwillige Arbeitsleistungen und Spenden, auch Lehoczky verzichtete auf sein Honorar.

 

Inzwischen war György Lehoczky ins Saarland eingebürgert worden. Nach der Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland, der "kleinen Wiedervereinigung" 1957/59, vergingen noch etliche Jahre, bis 1967 Lehoczky auch die deutsche Staatsbürgerschaft annahm.

 

1963, nach einem langen Zeitraum guter Auftragslage und intensiven Arbeitens zog Lehoczky eine Zwischenbilanz, die auffallend selbstzweifelnd klingt: "Ich habe durchgesehen, wieviel ich in den letzten zehn Jahren gearbeitet habe. In Wirklichkeit habe ich wenig gefunden, was mir gefällt. Warum male ich überhaupt? Warum mache ich Glasfenster? Wenn ich eine Arbeit anfange, glaube ich immer, etwas Gutes zu machen – wenn es dann fertig ist, sehe ich, es ist nur mittelmäßig – manchmal erreicht es nicht einmal das. Vielleicht sind meine Arbeiten darum nicht gut, weil ich weiß, dass es nicht gut ist, Bilder für Kirchen zu malen. Oftmals arbeite ich nur, um Geld, um das tägliche Brot zu verdienen. Ehrlich gesagt, male ich meine Bilder, weil ich etwas Schönes schaffen möchte. Es ist traurig, auf die Vergangenheit zu schauen und das viele Unkraut (?) zu sehen. Wieviel Schönes hätte man aus den feinen, farbigen Gläsern machen können – Ölbilder, wieviel Farbe habe ich darauf verwendet. Aber, was hätte ich sonst tun sollen, von was Anderem verstehe ich noch weniger. Wie werde ich vor Gott stehen, wenn es heißt: ‚zu leicht befunden'. Man wird mich wiegen und ich kann nur auf seine Gnade und Barmherzigkeit hoffen."

 

Allmählich nahmen die Aufträge für Kirchenfenster ab. Die kriegszerstörten oder -beschädigten Kirchen waren wiederaufgebaut und reapariert, der Boom der Kirchenneubauten begann zu verebben. Immer mehr verlegte sich György Lehozky auf das Malen von Tafelbildern und auf Buchillustrationen. In seinem Arbeitsbuch tauchen nun neben den Vermerken über Entwürfe und Ausführungen für Fenster vermehrt auch Erwähnungen von Wand- und Tafelbilder auf, sowie vereinzelt auch "Weihnachtsgrußkarten 6 Stück moderne Entwürfe" und "Neujahrskarten mit ungarischen folkloristischen Motiven".

 

Zwischen 1956 bis 1965 lehrte György Lehoczky in Saarbrücken an der Staatlichen Höheren Technischen Lehranstalt (Staatliche Ingenieurschule Saarbrücken) und konnte auch hier an Erfahrungen seiner Budapester Zeit anknüpfen. Als nebenamtlicher Dozent unterrichtete er die Fächer Kunstgeschichte und Zeichnen. Lehoczkys Kartons zu Glasmalereien, seine Glas- und Ölbilder, auch Zeichnungen wurden in den 1960er und 1970er Jahren in mehreren Ausstellungen gezeigt. 1969 strahlte das Zweite Deutsche Fernsehen unter dem Titel "Spaziergänge durch das alte Ungarn" einen Film mit und über Lehoczky aus. Autor des Filmes ist Lehoczkys Schwiegersohn, Heinz Dieckmann (1921-2002), der zu den frühen Rundfunkredakteuren von Radio Saarbrücken gehörte und sich später auf das Drehen von Fernsehfilmen über Kunst und Kultur aus aller Welt spezialisierte. Dieckmanns sensibles Filmportrait ließ Lehoczkys über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt werden. Waren seine Zeichnungen, Grafiken, Bilder und Glasfenster als Illustrationen anfangs vorwiegend in regionalen Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt, arbeitete Lehoczky in den 1970er Jahren mit Verlagen in Heilbronn, Stuttgart und München zusammen und schuf Titelblätter für Bücher und das monatlich erscheinende Magazin "Das Beste aus Reader‘s Digest". Schließlich publizierte er drei eigene Bücher: "Mukis Wunderbaum" (1971, Text von Michaela Bach) und "Mukis wunderbare Reise" (1973) für seinen Enkel sowie "Vom goldenen Überfluß der Welt" (1978) und mehrere Kunst-Kalender mit seinen Bildern. Am erfolgreichsten war "Mukis Wunderbaum", das unter dem Titel "The Miracle of the Pear Tree" bzw. "The Wonderful Tree; a Story of the Seasons" im englischsprachigen Raum viele Leser fand  und in Japan als Schulbuch für den Deutschunterricht ausgegeben wurde.

 

"Ich sagte nie, dass ich gearbeitet habe - ich habe in meinen Leben nur gespielt, mit Reissschienen und Zirkeln, mit bunten Gläsern, mit Bleistiften, Farben und Pinseln. Jetzt, da ich alt geworden bin, habe ich nachgedacht, dass mein Pinsel eigentlich sagen könnte, er habe meine Bilder gemalt. Man möchte aber den Pinsel sehr auslachen, wenn er so etwas sagen würde! Aber über mich könnte man ebenfalls lachen, wenn ich behaupten möchte, dass ich meine Bilder gemalt habe. Denn: Wie ich meinen Pinsel  geführt habe, so führte meine Hand ein guter Engel. So sage ich hier Dank dem Engel für die vieljährige Hilfe und bitte ich ihn, er möge meinen Dank höher leiten." 

 

György Lehoczky starb am 16. Januar 1979. Er ist auf dem Hauptfriedhof Saarbrücken bestattet.

 

Oranna Dimmig

 

 

Biografie

 

1901 geboren in Vihnye/Oberungarn, Ungarn (heute Vyhne, Slowakische Republik) als kisrákói és bisztricskai Lehoczky György 

um 1910 Übersiedlung nach Fiume (Rijeka); Unterricht bei dem Maler Felice Fabro de Santi

um 1912 Umzug nach Zagreb

1918 Umzug nach Budapest

1919 Abitur

1921-27 Studium an der Universität der Technischen Wissenschaften (Polytechnikum), Fakultät für Architektur in Budapest, Abschluss mit Diplom 

1927-31 Architekt und Assistent an der Universität Budapest

1930-45 Mitglied der Ungarischen Ingenieurkammer

1931 Gründung eines eigenen Architekturbüros in Budapest

Private und öffentliche Neubauten

Teilnahme an 95 Wettbewerben, davon 30 mal 1. Preis, mehrere 2. Preise und Ankäufe

Restaurierungen, Sgrafittos, Wandmalereien, Mosaike, Kirchenfenster, Altarbilder, keramische Figuren, Skulpturen

Lehrer für Zeichnen und Kunstanschauung an der Staatlichen Bau- und Kunstgewerbeschule

Teilnahme an den jährlichen Frühlings- und Herbstausstellungen der Budapester Kunsthalle

1945 Flucht nach Vorarlberg

Dekorationen und Kunstmalerarbeiten in der Kapelle in Hard, Vorarlberg

1946-47 Schwarzach, Landkreis Bregenz

Wiederaufbauarbeiten für die Firma Bitschnau & Netzer, Baumeister, in Bregenz

Künstlerische Grafiken für eine Bibel und Illustrationen

Künstlerischer Leiter der Bregenzer Kunstkeramik GmbH, Lauterbach

1947 Übersiedlung nach Saarbrücken

Selbständig als Glasmaler, Maler, Illustrator

Glas- und Wandmalereien in Kirchen und für Privatbauten

1953-55 Bau des Redemptoristen-Klosters Heiligenborn in Bous

1955 Einbürgerung im Saarland

1958-60 Bau des Redemptoristinnen-Klosters Heilig Kreuz in Püttlingen

1956-65 Lehrauftrag an der Höheren Technischen Lehranstalt in Saarbrücken

1962 Ehrenrente der Regierung des Saarlandes

1967 deutsche Staatsangehörigkeit

1979 gestorben in Saarbrücken

 

 

 

Ausstellungen

 

Einzelausstellungen

1962 "György Lehoczky – Zeichnungen, Gemälde, Glasmalereien", Grafisches Kabinett, Saarbrücken

1967 "György Lehoczky", Atelier Moering, Wiesbaden

1976 "György Lehoczky – Gemälde, anlässlich des 75. Geburtstages", Galerie Elitzer, Saarbrücken

2009 "Jede Dichtung eine Wahrheit, jede Wirklichkeit ein Traum – Bilder von György Lehoczky", Stadtmuseum St. Wendel

 

Ausstellungsbeteiligungen

1965 "1000 Jahre Glasmalerei – Mille ans d‘art du vitrail", Alter Zoll, Straßburg

1965 "György Lehoczky und Harry Leid", Grafisches Kabinett, Saarbrücken

1969 "Saar 69 – Malerei, Skulptur, Grafik", Saarlandmuseum, Moderne Galerie, Saarbrücken

1970 "Kunst am Bau im Saarland", Saarlandmuseum, Moderne Galerie, Saarbrücken

1979 "Glasmalerei im Saarland", Vertretung des Saarlandes, Bonn

1996 "Industrie– Menschen – Bilder. Ansichten aus der saarländischen Industrieregion", Historisches Museum Saar, Saarbrücken

 

 

 

Bibliografie

Monografien

  • Arbeitskreis György Lehoczky (Hg.): György Lehoczky. 1901-1979. Architektur, Malerei, Kunst im sakralen Raum, Kunst im öffentlichen Raum, Buchillustration. Saarbrücken 2010
    Darin:
    - Oranna Dimmig: "Mit einem schönen Bildervorrat vor Augen…" Eine biografische Collage mit Texten von György Lehoczky, Gergely Lehoczky und Vera Dieckmann-Lehoczky 
    - Lorenz Dittmann: "Alles ist Einheit und ich fühle, dass ich auch dazugehöre!" Ein Beitrag zu György Lehoczky als Maler
    - Eva Wolf: Die Fenster der Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken
    - Joachim Conrad: Biblia  pauperum - die Verkündigung des Evangeliums in der Glaskunst des György Lehoczky 
    - Thomas Wagner: Bilder des Glaubens - Kirchenfenster von György Lehoczky
    - Claudia Maas: Kloster Heiligenborn in Bous
    - Gudula Overmeyer: Kloster Heilig Kreuz in Püttlingen
    - Johannes Wittenkämper: Kunst und Verkündigung. Ein Thema der Klöster Heiligenborn und Heilig Kreuz
    - Johannes Wittenkämper: Apostelreliefs an der Fassade der Klosterkirche Heiligenborn
    - Günther Mönke: Was hat aber diese Geschichte mit dem Architekten zu tun? György Lehoczky aus der Sicht eines Kollegen
    - Elmar Kraemer: Die Neigung, alles in einen universalen Kontext zu stellen - Lehoczky als Lehrer
    - Kristine Marschall: Wandkeramik und Fensterglasbilder von György Lehoczky für die Wurstwarenfabrik Hans Höll in Illingen
    - Werner Zimmer: Zu schade für den Bauschutt… Keramik-Tondi von György Lehoczky
    - Werkverzeichnis: Architektur, Kunst im öffentlichen Raum, Kunst im sakralen Raum

Sammelschriften

  • Lehoczky-Fenster in Saarlouis. Interessante Erneuerungsarbeiten an der Evangelischen Kirche. In: Kreisanzeiger für Saarlouis 87, 15.04.1955, S. 3
  • P. Alfons M. Reinstadler (Hg.): Kloster Heilig Kreuz der Redemptorostinnen, Püttlingen Saar. Festgabe. Püttlingen 1958 (= Köllertaler Heimatbuch, 4)
  • Walter Teusch: Kloster "Heilig Kreuz" der beschaulichen Schwestern vom allerheiligsten Erlöser, genannt Redemptoristinnen O.ss.R. zu Püttlingen-Saar. Führer durch die Klosteranlagen. Saarbrücken o.J. (1958?)
  • Theodor Bronisch: Aus der Chronik der evangelischen Kirchengemeinde Malstatt. In: Tausend Jahre Kirche in Malstatt 960-1960. Saarbrücken 1960, S. 17-30
  • Tauffenster in der evangelischen Kirche in Heusweiler. In: Sonntagsgruß. Evangelisches Wochenblatt an der Saar Nr. 26 vom 26.6.1960, S. 1
  • Norbert Müller-Dietrich: Ausstellungen in Saarbrücken. In: Saarheimat 6. Jg., 1962, Heft 5, S 30-32
  • Hans Fritz und Josef Schudell: Das Kloster Heilig Kreuz bei Püttlingen. In: Saarheimat 6. Jg., 1962, Heft 5, S. 11-15
  • Kirche in Riegelsberg neu gestaltet. Weihe am Erntedankfest mit Kirchenchor, Woche und Podiumsgespräch. In: Sonntagsgruß. Evangelisches Wochenblatt an der Saar vom 6. Oktober 1963, S. 9
  • Kunst am Bau, Ausstellung der Stadt Völklingen. Völklingen 1963
  • Hans Höll, Fleischwarenfabrik KG (Hg.): Rückschau auf fünf Jahrzehnte. Illingen/Saar o. J. (1963), S. 14
  • Marie Luise Hauck: 1000 Jahre Glasmalerei – Mille ans d‘art du vitrail. Zur Ausstellung im "Alten Zoll" in Straßburg. In: Saarheimat, 9. Jg. 1965, Heft 7/8, S. 211-214, S. 213
  • Norbert Müller-Dietrich: György Lehoczky. In: Saarheimat, 9. Jg., 1965, Heft 12, S. 377
  • Saar 69. Malerei, Skulptur, Grafik. Ausstellungskatalog Saarlandmuseum, Moderne Galerie, Saarbrücken. Saarbrücken 1969, Kat. Nr. 79, 80
  • Kunst am Bau im Saarland. Ausstellungskatalog, Saarlandmuseum, Moderne Galerie, Saarbrücken. Saarbrücken 1970, Kat. Nr. 43
  • Das Kirchspiel Niederlinxweiler. Blieskastel 1975
  • Walter Schmeer: Galerie Elitzer, György Lehoczky. In: Saarheimat, 20. Jg., 1976, Heft 10, S. 190
  • Gergely Lehoczky: Mein Vater – der Maler György Lehoczky. In: György Lehoczky: Vom goldenen Überfluß der Welt. Bilder und Skizzen. Heilbronn 1978, S. 7
  • Géza von Habsburg-Lothringen: György Lehoczky "Peintre Naif"? In: György Lehoczky: Vom goldenen Überfluß der Welt. Bilder und Skizzen. Heilbronn 1978, S. 9-11
  • Helga Dörner: Gemalte Poesie. György Lehoczky. Eine Bilderwelt zwischen Traum und Wirklichkeit. In: Saarbrücker Zeitung, Wochenendbeilage Nr. 1, 1979, S. 3
  • Michael Beckert: Der malende Poet. Zum Tode von György Lehoczky. In: Saarbrücker Zeitung Nr. 15 vom 18. Januar 1979, S. 6
  • Walter Schmeer: Für Enkel und Großväter. (...) zum Tode von György Lehoczky. In: Sonntagsgruß. Evangelisches Wochenblatt, Saarland, Nr. 5, vom 4.2.1979, S. IV
  • Volker Jacobs: Eine Ahnung von Glasmalerei. Sechs saarländische Künstler in der Bonner Landesvertretung. In: Saarbrücker Zeitung vom 26.4.1979
  • Katholische Kirche St. Markus Reinheim. Hg. vom Pfarrgemeinderat Reinheim. Reinheim o.J.
  • Bund Deutscher Architekten (Hg.): Architekturführer Saarland. Saarbrücken 1982, S. 10
  • Joachim Conrad (Hg.): Meditationen zu den Motiven der Fenster in der evangelischen Kirche Gersweiler. Saarbrücken 1982
  • Rudolf Saam: 10 Jahre evangelische Kirchengemeinde Schafbrücke. In: Festschrift anläßlich der Indienstnahme des Gemeindehauses. Evangelische Kirchengemeinde Schafbrücke am 10. November 1985, S. 24-32
  • Gudula Overmeyer: Kloster Heilig Kreuz von György von Lehoczky. Gudula Overmeyer und Hans-Joachim Kühn: Kreuzkapelle. Eine kunsthistorische Studie. Püttlingen 1987
  • Katholisches Pfarramt Christkönig, Saarbrücken (Hg.): 1989 – 60 Jahre Kirche und Pfarrei Christkönig in Saarbrücken. Stimmen zur Kirche aus den Anfängen und der Gegenwart. Saarbrücken 1989, S. 16-17
  • Paul Rihm: Die Lehoczky-Fenster im Chor der Pfarrkirche St. Josef/ Derlen. Hg. von der Gemeinde Schwalbach. Schwalbach 1990
  • Günther Pinkel: Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Altenkessel. In: Ortschronik Altenkessel, Bd. 2: Geschichte der Kirchengemeinden. Hg. vom Heimatgeschichtlichen Arbeitskreis der VHS. Saarbrücken 1995, S. 1-14
  • Lieselotte Kugler (Hg.): Industrie – Menschen – Bilder. Ansichten aus der saarländischen Industrieregion. Ausstellungskatalog Historisches Museum Saar. Saarbrücken 1996, S. 95
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum. Band 1, Saarbrücken Bezirk Mitte. Saarbrücken 1997, S. 229-231
  • Manfred Kostka: Katholische Pfarrkirche Hl. Sakrament, „Saardom“, Dillingen/ Saar. Dillingen, 2. erweiterte und verbesserte Auflage 1997, S. 17, 27
  • Rainer Knauf: Der Gersweiler Waldfriedhof. In: Zwischen Saar und Aschbach. Beiträge zur Kulturgeschichte von Gersweiler und Umgebung. Hg. vom Heimatkundlichen Verein Gersweiler-Ottenhausen e.V., Saarbrücken 1998, 117-138, bes. 122-123
  • Reinhard Schneider: Die Stiftskirche St. Arnual: Restaurierungsgeschichte und Denkmalpflege. In: Hans-Walter Herrmann (Hg.): Die Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken. Köln 1998, S. 387-460 (Schriftenreihe des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte, Bd. 130). 
  • Fred Oberhauser: Das Saarland. Kunst, Kultur und Geschichte im Dreiländereck zwischen Blies, Saar und Mosel  Köln 1999, bes. S. 105, 142 (= DuMont Kunst-Reiseführer)
  • Claudia Maas: Kloster und Kirche Heiligenborn in Bous – ein Werk des Architekten und Künstlers György Lehoczky (1901-1979). In: Mitteilungen des Instituts für aktuelle Kunst, 7, Sarbrücken 1999, S. 8-13
  • Kloster Heiligenborn (Hg.): Klosterkirche St. Marien in Bous/Saar. Saarbrücken 1999
  • Franz-Josef Warken: György Lehoczky – Architekt und Künstler. In: Der Köllertaler Bote 12, April 2002, S. 3-7
  • Helmut Paulus: Bunte Glaubensbekenntnisse – Vor 50 Jahren wurden die bunten Chorfenster des ungarischen Malers György Lehoczky in der Stiftskirche St. Arnual eingesetzt. In: Sonntagsgruß. Evangelisches Wochenblatt an Saar, Mosel und Nahe und auf dem Hunsrück, Nr. 49, Saarbrücken 2002, S. 6
  • 50 Jahre Pfarrgemeinde St. Willibrord Baltersweiler. O.O., o. D. (Baltersweiler 2003), S.  11-12
  • Hartmut Richter: Liebe lebt auf (Meditation zum Osterfenster von György Lehoczky in der evangelischen Kirche in Riegelsberg). In: Sonntagsgruß. Evangelisches Wochenblatt an Saar, Mosel und Nahe und auf dem Hunsrück, Nr. 13, Saarbrücken 2005, S. 1
  • Jo Enzweiler (Hg.): Interview Architektur. Marlen Dittmann im Gespräch mit Rudolf Maria Birtel, Saarbrücken 2005, S. 11, 53
  • Joachim Conrad: Lehoczky, György Kàroly Laszló. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Band 26, Nordhausen 2006, Spalten 868-880
  • Anke Elisabeth Sommer: Glasmalereien der Protestantischen Landeskirche der Pfalz. Leuchtende Botschaft christlichen Glaubens im Kontext ihrer Zeit. Regensburg 2007, S. 286, 291, 293, 295 
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum, Saarland. Band 3, Landkreis Saarlouis nach 1945. Aufsätze und Bestandsaufnahme. Saarbrücken 2009, S. 180, 387
  • Eva Wolf: Das Leben Jesu-Fenster der Stiftkirche: In: Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde St. Arnual, No 03, Dezember 2010 bis März 2011. Saarbrücken 2010, S. 50-57
  • Martin Meiser: György Lehoczky - Theologie im Bild. In: Joachim Conrad und Martin Meiser (Hg.): Evangelische Profile der Saargegend. Festgabe für Friedrich Wilhelm Kantzenbach. (Beiträge zur evangelischen Kirchengeschichte der Saargegend Bd. 2) Saarbrücken 2012, S. 121-145

 

 

 

Quellen

  • Archiv Dieckmann-Lehoczky
  • Landesarchiv des Saarlandes, Bestand: E Nachlässe und Sammlungen von Familien und einzelnen Personen , II Einzelne Personen , 2 Künstler, Künstlernachlass György Lehoczky >>>
  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Dossier 789

 

 

Redaktion: Claudia Maas, Oranna Dimmig


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