Francis Berrar. Foto: Jens Sören Achtert

Francis Berrar 

Francis Berrar, ohne Titel, 1981, Radierung, 50 x 50 cm. Foto: Archiv des Künstlers

ohne Titel, 1981, Radierung, 50 x 50 cm 

Francis Berrar, aus der Serie "Steps", 1989, Stickerei auf Karton, 70 x 50 cm. Foto: Archiv des Künstlers

aus der Serie "Steps", 1989, Stickerei auf Karton, 70 x 50 cm 

Francis Berrar, "Heiliger Bezirk", 1990, Malerei, Stickerei, Leinwand, 72 x 100 cm. Foto: Carsten Clüsserath

"Heiliger Bezirk", 1990, Malerei, Stickerei, Leinwand, 72 x 100 cm 

Francis Berrar, "G wie Rosengarten", 1990, Mischtechnik, Stickerei, Baumwolle, 60 x 195 cm. Foto: Archiv des Künstlers

"G wie Rosengarten", 1990, Mischtechnik, Stickerei, Baumwolle, 60 x 195 cm 

Francis Berrar, "Ninfa",1990, Öl auf Leinwand, 40 x 30 cm. Foto: Archiv des Künstlers

"Ninfa",1990, Öl auf Leinwand, 40 x 30 cm 

Francis Berrar, "Opus Dei", Rom 1992, Malerei, Stickerei, Leinwand, 30 x 72 cm. Foto: Angelo Caligaris

"Opus Dei", Rom 1992, Malerei, Stickerei, Leinwand, 30 x 72 cm 

Francis Berrar, "Vater und Sohn", 1993, Acryl, Haare, Leinwand, 3 Teile, je 30 x 24 cm. Foto: Carsten Clüsserath

"Vater und Sohn", 1993, Acryl, Haare, Leinwand, 3 Teile, je 30 x 24 cm 

Francis Berrar, "Orte der Leidenschaft", 1996, Künstlerbuch, Grafische Sammlung, Staatsgalerie Stuttgart. Foto: Archiv des Künstlers

"Orte der Leidenschaft", 1996, Künstlerbuch, Grafische Sammlung, Staatsgalerie Stuttgart 

Francis Berrar, "LSC", 1996, Mischtechnik auf Karton, 50 x 70 cm. Foto: Archiv des Künstlers

"LSC", 1996, Mischtechnik auf Karton, 50 x 70 cm 

Francis Berrar, "LSC 118", 1997, Mischtechnik, Leinwand, 180 x 140 cm. Foto: Wolfgang Klauke

"LSC 118", 1997, Mischtechnik, Leinwand, 180 x 140 cm 

Francis Berrar, "Trans-Cargo", 1998, Öl, Leinwand, 180 x 120 cm. Foto: Carsten Clüsserath

"Trans-Cargo", 1998, Öl, Leinwand, 180 x 120 cm 

Francis Berrar, "Tree-Trans", 1998, Malerei, Leinwand, 180 x 120 cm. Foto: Carsten Clüsserath

"Tree-Trans", 1998, Malerei, Leinwand, 180 x 120 cm 

Francis Berrar, ohne Titel, 2000, Mischtechnik, Leinwand, 30 x 24 cm. Foto: Jens Sören Achtert

ohne Titel, 2000, Mischtechnik, Leinwand, 30 x 24 cm 

Francis Berrar, "Korond", 2000, Öl, Lack, Leinwand, 180 x 120 cm. Foto: Carsten Clüsserath

"Korond", 2000, Öl, Lack, Leinwand, 180 x 120 cm 

Francis Berrar, "How to use the final Home", 2000, Mischtechnik, Papier, 29,7 x 21 cm. Foto: Jens Sören Achtert

"How to use the final Home", 2000, Mischtechnik, Papier, 29,7 x 21 cm 

Francis Berrar, "Final Home", 2002, Mischtechnik auf Papier, 29,7 x 21 cm. Foto: Archiv des Künstlers

"Final Home", 2002, Mischtechnik auf Papier, 29,7 x 21 cm 

Francis Berrar, "Final Home", 2002, Mischtechnik auf Papier, 29,7 x 21 cm. Foto: Archiv des Künstlers

"Final Home", 2002, Mischtechnik auf Papier, 29,7 x 21 cm 

Francis Berrar, "The first Love ist the deepest", Installation in situ, Stadtgalerie Saarbrücken 2003. Foto: Jens Sören Achtert

"The first Love ist the deepest", Installation in situ, Stadtgalerie Saarbrücken 2003 

Francis Berrar, "Still #3", 2003. Foto: Jens Sören Achtert

"Still #3", 2003 

Francis Berrar, "Posing", 2005, Mischtechnik auf Papier, 29,7 x 21 cm. Foto: Archiv des Künstlers

"Posing",2005, Mischtechnik auf Papier, 29,7 x 21 cm 

Francis Berrar, "Zoot II", 2009, Öl, Lack, Leinwand, 220 x 140 cm. Foto: Archiv des Künstlers

"Zoot II", 2009, Öl, Lack, Leinwand, 220 x 140 cm 

Francis Berrar, "Mooning", 2010, Öl, Leinwand, 60 x 50 cm. Foto: Archiv des Künstlers

"Mooning", 2010, Öl, Leinwand, 60 x 50 cm 

Francis Berrar, "Let me paint your home please", 2010, Mischtechnik auf Papier, 29,7 x 21 cm. Foto: Archiv des Künstlers

"Let me paint your home please", 2010, Mischtechnik auf Papier, 29,7 x 21 cm 

Francis Berrar, "Let me paint your home please", 2010, Mischtechnik auf Papier, 29,7 x 21 cm. Foto: Archiv des Künstlers

"Let me paint your home please", 2010, Mischtechnik auf Papier, 29,7 x 21 cm 

Berrar, Francis

Letzte Änderung: 07/04/2015

Supernatural, Final Home, Posing und Urban Camping sind Beispiele für Ausstellungs- und Werktitel des Künstlers Francis Berrar. Ganz offensichtlich stammen diese Begriffe aus einer realen Alltagswelt, die in Verbindung mit Berrars Kunst eine skurrile und enigmatische visuelle Sprache bilden. Ohne direkten Bezug zur Kunst, isoliert vom Kontext, tragen die Begriffe ein starkes Assoziationspotenzial, nicht nur titelgebend, sondern auch als integrierte Schrift auf den Bildwerken. Der Ausgangspunkt von Berrars künstlerischem Schaffen ist ein Zusammenwirken von Elementen aus "High und Low", aus Hoch- und Trivialkultur, nicht nur in der Sprache, sondern auch in seinem Bilderkosmos. Bilder und Diagramme aus der Wissenschaft und der Medizin, aus der Computer- oder Fernsehwelt und später aus dem World Wide Web finden ebenso Eingang in sein Werk wie Fragen nach der Autonomie von Kunst. Francis Berrar ist hauptsächlich Maler und Zeichner.

In wenigen Ausnahmen beschäftigt er sich auch mit konzeptueller Fotografie und Objektkunst sowie Druckgraphik. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht eine farbige, abstrakte und teilweise gestische Malerei, die insoweit formale Parallelen zu den Papierarbeiten aufweist. Seine Zeichnungen sind in einem Spannungsfeld zwischen Selbstreferentialität und außerkünstlerischen Themen anzusiedeln. Gestische, in Acrylfarben ausgeführte Partien, eincollagierte Fragmente sowie überarbeitete fotokopierte Motive verleihen jeder Zeichnung ihre Einzigartigkeit. Die Themen stammen aus unterschiedlichen Bereichen und kreisen immer wieder um Mensch und Natur. Die Zeichnungen sind zu Konvoluten zusammengefasst, die Berrar über viele Jahre hinweg beschäftigen und jeweils aus mehreren hundert Blättern bestehen. Durch die unübersehbare Fülle von eng zusammengehörigen Arbeiten entsteht der Eindruck tagebuchartiger Aufzeichnungen. In ihrer Gesamtheit wirken sie wie tägliche Niederschriften von Befindlichkeiten.

Unmittelbar nach seinem Studium an der Kunstakademie fertigt Francis Berrar großformatige Radierungen an, deren Lineament auf Strukturen aus der realen Alltagswelt zurückgeht. Zu sehen sind beispielsweise Profile von Autoreifen, die ihren Abdruck als Spur direkt auf der Druckplatte hinterlassen. In anderen Arbeiten ist das Blatt von einer chaotisch anmutenden Struktur überzogen, die durch das Schieben der Druckplatte auf der Straße entstand. Hier collagierte Berrar Motive aus der Werbung auf das Bild. Mit diesen zwei Kunstgriffen, erstens, der bereits in der Alltagswelt vorgefundenen Musterung, die auf die Platte übertragen wird, und zweitens, dem Implantieren realer Objekte auf den Bildträger, zeigen sich Berrars künstlerische Strategien, die konstitutiv für sein Werk sind.

Ein Aufenthalt als Stipendiat in der Casa Baldi 1990 in Olevano Romano spiegelt sich direkt in seinem Werk wieder. Fasziniert von den italienischen Gärten konzentriert er sich auf Naturdarstellungen. Es entstehen abstrakte Kompositionen in verschiedenen Grüntönen. Die Formgebung auf den Bildwerken suggeriert Motive aus der Natur, die entweder makro- oder mikroskopisch gelesen werden können. Viereckige Flächen werden nebeneinander gesetzt und entfernen sich damit weiter vom Abbild. Ein Jahr später, als Stipendiat in der Villa Massimo in Rom, interessiert sich der Künstler weniger für die Natur, als vielmehr für die religiöse Symbolik, die ihn in der Heiligen Stadt allgegenwärtig umgibt. Berrar wählt einen gänzlich neuen Darstellungsmodus, um sich dem Thema Mensch zu nähern. Die künstlerische Handschrift wird durch die Verwendung von Baststickerei neutralisiert. Es entstehen sowohl religiöse Motive in dieser Technik als auch auf Tonpappe aufgestickte Fußspuren von Tanzschritten, wie sie als Lernanleitung bekannt sind. Die Verwendung des Materials geht vermutlich auf das regionale Kunsthandwerk in Italien zurück. Mit der Darstellung der Schritte erkundet Berrar die Bewegung des Körpers im Raum und bannt diese emblematisch auf eine zweidimensionale Fläche.

Seit 1998 arbeitet Francis Berrar an seinem Zyklus "Final Home", der bereits mehrere tausend Zeichnungen umfasst. Die Überschrift "How to use final home" ist der Titel eines japanischen Diagramms für Verhaltensweisen im Katastrophenfall. Das offensichtlich fehlerhafte Englisch lässt sich kaum übersetzen und birgt deswegen ein um so größeres Assoziationspotential. In dem Zyklus entwickelt der Künstler einen ureigenen Bilderkosmos, der sich aus seinem persönlichen Bildarchiv speist. Abbildungen aus naturkundlichen und medizinischen Lehrbüchern bilden einen Fundus an Motiven, die maßstabslos und scheinbar unzusammenhängend auf die Blätter collagiert werden. "Dabei zielen diese außerkünstlerischen Bilder keineswegs auf eine realistisch abbildhafte Verdopplung der Wirklichkeit, sondern bedienen sich auch abstrahierender oder abstrakter Darstellungsmodi, um neue Aspekte der Realität zu erschließen, wie zum Beispiel in medizinischen oder naturkundlichen Veranschaulichungen an sich unsichtbarer Aspekte der Natur." (Wagner, 2000, S. 9) Makroskopische Strukturen stehen gleichwertig neben mikroskopischen Ansichten. Die aufgebrachten Fragmente werden vom Künstler zeichnerisch in eine gegenstandslose Darstellungsweise eingearbeitet. Außer der Collage verwendet Berrar eine große Bandbreite an künstlerischen Techniken: Ein gestischer Duktus in der Zeichnung, breit angelegte Farbflächen und überarbeitete Fotokopien geben den Blättern ihren je unterschiedlichen Charakter. Die verschiedenen Darstellungsmodi veranschaulichen das zentrale Thema Berrars: den menschlichen Körper und die Natur. Die parallel zum Zeichenzyklus entstandenen großformatigen Gemälde führen zurück in die Autonomie der Malerei. Hier entstehen pastellfarbene, großflächige Bildpartien mit weitläufigem Pinselduktus. Mit diaphanen Farbflächen erkundet Berrar den fiktiven Bildraum, der durch Lackapplikationen verstärkt in Erscheinung tritt. "Am Ende einer in den Zeichnungen in der Vervielfältigung der Sichtweisen von Wirklichkeit exzessiv betriebenen künstlerischen Reflexionen der Naturwahrnehmung und der darin wirksamen kulturell überlieferten Bildvorstellung kehrt Berrar in seinen Gemälden zu einer kontemplativen Verinnerlichung und Befriedung der Anschauung zurück, in der die Selbstreferentialität der künstlerischen Mittel wieder stärker in den Vordergrund tritt." (Wagner, 2000, S. 18)

Zu dem Zyklus "Final Home" hat der Künstler auch ein Buch konzipiert. Diese etwa fünfzehn Künstlerbücher stellen eine wichtige Werkgruppe im Œuvre Berrars dar, mit der er sich parallel zu seinen anderen Arbeiten kontinuierlich beschäftigt. In den Büchern, die hochwertig mit Ledereinband und Prägedruck gebunden sind, zeigen die einzelnen Seiten eine ähnliche Gestaltung wie seine Papierarbeiten. Vermehrt finden sich auch Ausschnitte eigener Fotografien, die er gestisch mit Farbe überarbeitet. Dass die Papierarbeiten Berrars, nach Absicht des Künstlers, wenn nicht in ihrer Gesamtheit, dann jedoch in hoher Anzahl und nicht als Einzelwerke rezipiert werden sollen, wird an den Büchern deutlich. Auch hier sind viele Zeichnungen zu einer Arbeit zusammengefasst.

2002 beginnt Berrar seinen Zyklus "Posing". Das Leitmotiv, welches eine gebogene kurvige Form zeigt, deren Enden links und rechts verschiedene Breiten aufweisen, stammt aus einer Werbeanzeige für Frisuren. Die um das Motiv gruppierten Kreise stehen für die einstigen Sprechblasen der originalen Abbildung Auf den Gemälden dieser Serie ist die charakteristische Form mit hellen, pastellfarbenen Farbflächen hinterlegt. Berrars Faszination, alltägliche, aus der Welt der Massenkultur stammende Phänomene mit der hohen Kunst der Malerei zu kombinieren, wird hier deutlich Ausdruck verliehen. Elemente aus Werbung und Comic werden stark abstrahiert in die Kunst überführt.

Im Jahr 2003 widmet die Stadtgalerie in Saarbrücken dem Künstler eine Einzelausstellung, die Francis Berrar mit "Urban Camping" betitelt. Zu sehen sind außer Zeichnungen und Gemälden seiner Zyklen "Final Home" und "Posing" auch Objekte und eine Lichtbildinstallation. Die Objekte bestehen aus mannshohen, pyramidenartig aufgetürmten Spielbällen, die sichtbar mit Paket- bzw. Klebeband fixiert sind. Der Ball einerseits als Freizeitgerät (Urban Camping), andererseits als Objekt, welchem entgegen seiner natürlichen Bestimmung eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit aufgezwungen wird, ist das wiederkehrende Symbol. Die Kreisformen der Gemälde finden sich dreidimensional in der Gestalt der Ballskulpturen wieder. Weitere ausgestellte Objekte sind ein Sammelsurium unterschiedlicher Stühle, die vor wechselnden Lichtbildern von Sperrmüllhaufen arrangiert sind. Solche Spermüllhaufen am Straßenrand zeigen für Berrar eine ähnliche kompositionelle Qualität wie die Gattung des Stillebens.

Ab 2007 wendet sich Francis Berrar der Internetästhetik zu, um seine Bildersprache gänzlich zu erneuern. Die Gemälde aus der Serie "Frames" erkunden beides: das neue Verhalten des Menschen im Netz sowie formalästhetische Möglichkeiten der Malerei. Parallel zum digitalen virtuellen Raum entwirft er schwer zu differenzierende Bildräume mit diaphanen Farbflächen und übereinander geschobenen Rahmen, die ein wesentliches Strukturelement bilden. Die Unendlichkeit sowie Unüberschaubarkeit des Informationsflusses im Internet wird mit den unzählbar übereinander geschichteten Rahmen in den Gemälden symbolisiert. Je mehr Fenster im Netz geöffnet werden, desto mehr Informationen sind abrufbar. Oftmals hinterlegt er die Rahmen, die den "Fensterrahmungen" aus der Internetästhetik gleichen, mit Schriftzügen in Druckschrift aus der Werbung oder der Medienwelt. Auch hier benutzt er die in der Werbung und Massenästhetik dominierende englische Sprache, eine Referenz auch an die amerikanische Pop-Art der 1960er Jahre.

Francis Berrars Gemälde von 2010 weisen wiederum eine neue bildnerische Sprache auf. Charakteristisch sind die eng gesetzten, vertikalen oder horizontalen Streifen, die die Leinwände überziehen. Nur bedingt wird der Blick auf den Bildraum hinter den linearen, dunklen Streifen gewährt. Fast wie ein Kettenvorhang oder eine Jalousie bleibt die abstrakte Malerei verborgen. Berrar hat auch mit diesen aktuellen Bildern zu seinem eigenen Thema gefunden, das seine Bildwerke von Beginn an prägte. Ähnlich seinen früher entstandenen Werken experimentiert er mit der Möglichkeit, mehrere Bildräume auf einer zweidimensionalen Fläche darzustellen. An Stelle der einstigen diaphanen Farbflächen, hervorgerufen durch einen lasierenden Farbauftrag, prägt nun das vorhangartige Motiv mit dahinter liegender "Malerei" die Bilder. Die Fläche der Leinwand wird durch die Streifen akzentuiert und lässt in einem dahinterliegenden imaginären Raum die autonome Malerei folgen.

Silke Immenga

 

 

Biografie
1954 geboren in Überherrn
1976-81 Studium an der Ecole des Beaux Arts Nancy Studium der Malerei bei Michel Parré, Radierung bei Jacques Hallez

1981 Staatsdiplom an der Ecole des Beaux Arts Tourcoing
1990 Arbeitsstipendium der saarländischen Landesregierung in Olevano Romano (Casa Baldi)
1991 Arbeitsstipendium des saarländischen Kultusministers in Rusa/Moskau
1991/92 Stipendiat der Villa Massimo
2009 Kulturpreis "Kunst und Ethos" des Schnell & Steiner Verlags, Regensburg

 

Ausstellungen
Einzelausstellungen
1979 Accrochage Viterne, Galerie A. von Gruchalla, Saarlouis
1981 Exposition, Galerie 117, Nancy

1982 "Dessins à la craie" Galerie 93 Bis, Nancy
1983 Galerie Fritzen, Saarlouis
1984 "Installation für eine Werkhalle-Atlas Copko" Perspectives du Théatre, Saarbrücken 
Travaux Récentes, Galerie 93 Bis, Nancy
1988 Deutsche Parlamentarische Gesellschaft e.V., Bonn
1989 " Trautes Allein-Heimglück", Pfalzgalerie, Kaiserslautern
"Neue Bilder und Zeichnungen", Galerie Susanne Albrecht, München
"Feierliche Geographien", Galerie im Bürgerhaus, Neunkirchen
1991 Galerie am Paulusplatz, Trier
1992 "Urbi et Orbi", Villa Massimo, Rom
"Bilder aus Italien", Galerie Weinand & Bessoth, Saarbrücken
1993 "Bilder aus Rom", Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
2000 "Supernatural", Saarland Museum, Saarbrücken und SAP Retail Solutions, Saarbrücken
2002 "Mixed Salad", Galerie Veronica Kautsch, Michelstadt
2003 "Urban Camping", Stadtgalerie, Saarbrücken und Kunstverein Heidelberg
2004 "100 % Live", Galerie Veronica Kautsch, Michelstadt
2006 "First Love is Deepest" Kunstverein Friedberg
 "Club Zone", Galerie Veronica Kautsch, Michelstadt
2007 "Eine Nacht im kahlen Gebirge", K4 Galerie, Saarbrücken
2010 "DISZIPLIN. Eine Werkschau 1990-2010", HerzZentrum Saar, Völklingen

2011 "Im hellen Licht des Mondes - Bilder und Zeichnungen", Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen

2014 "Francis Berrar. Let me paint your home please", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

 

Ausstellungsbeteiligungen

1980 "Intervention Plastique", Succursale Renault, Nancy-Laxou

1981 "Rencontre d’art contemporain", Faculté des Lettres, Nancy

1983 "Metis 83", Grand Hall du Republican Lorrain, Nancy
1985 "Junge Künstler aus dem Saarland", Landesvertretung des Saarlandes, Bonn
Kunstverein Dillingen
Alte Brauerei Ottweiler
1986 "Tendenzen. Trier, Saarbrücken, Nancy", Tuchfabrik, Trier
"Zug zur Kunst", Bundesbahn Hauptbahnhof, Saarbrücken
1987 Landeskunstausstellung, Saarland Museum, Saarbrücken
Kulturbahnhof Igel
Saarländischer Künstlerbund, Galerie Weinand & Bessoth, Saarbrücken
1988 "Deutsche Kunst Heute", Kunst für Europa, Brüssel
Stadtgalerie, Saarbrücken

"Accrochage 5, Anstöße", Neunkirchen
1989 Galerie Weinand & Bessoth, Saarbrücken
1990 "Saarferngas-Förderpreis Junger Künstler", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie, Saarbrücken
1991 "Similitudes et Differences", Saarland Museum, Saarbrücken
Massimo Stipendiaten im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
"Kunstszene Saar", Schloß Mainau
Galerie d`Art contemporain, Blénod
Landeskunstausstellung, Saarland Museum, Saarbrücken
Galerie Weinand & Bessoth, Saarbrücken
Galerie am Paulusplatz, Trier
1992 Kunstverein Friedberg, Wetterau-Museum
1993 "DRUCKGRAPHIK", Galerie im Hof, St. Wendel
Kunstszene Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
Galerie D’ART CONTEMPORAIN, Blénod-les Pont à Mousson
"Bilder und Zeichnungen, Alte Tabakfabrik, Heusweiler
1994 "Typisch Deutsch", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
"Zeichen zeigen", Zeichnungen der 90er Jahre, Kunstverein Speyer
1995 "Künstler auf Reisen", Galerie Kulas, Saarlouis
1996 Massimostipendiaten im Kunstverein Hannover
1997 "AugenWeite", Mia-Münster-Haus, St. Wendel
Landeskunstausstellung, St. Ingbert
1998 "Pro-Viele", Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken
1999 "Kuckucksei", Museum für Konkrete Kunst, Otterndorf-Cuxhafen
"Zeichnungen" Werkstatt Anna Tretter, Amorbach
"Alphabeet", Berlin-ein multimediaprojekt der HDK, Berlin
2000 "Positionen der Zeichnungen im Saarland", Stiftung Demokratie Saarland, Saarbrücken
2001 "aller er retour", Saarländisches Künstlerhaus zu Gast im Kunsthaus Erfurt, Galerie im Kunsthaus, Erfurt
"Final Home", Galerie Monika Kautsch, Michelstadt
2007 "Zeitsprung, 85 Jahre Saarländischer Künstlerbund", Stadtgalerie, Saarbrücken
2008 "Welcome to our neighbourhood", Casino, Luxemburg
2009 "Gegenwart der Linie" Pinakothek der Moderne München
2010 "Step into the Arena", Kulturbahnhof, Saarbrücken

2011 "Wer ist Who is", Saarländische Galerie am Festungsgraben, Berlin

2012 "Ein Fest. Eine Ausstellung des Saarländischen Künstlerbundes anlässlich seines 90-jährigen Bestehens.", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

2013 "Saar Art 2013", Landeskunstausstellung, Saarland.Museum, Moderne Galerie, Saarbrücken

2014 "Kunst im Salon Saarländische Graphik, Zeichnung, Malerei", galerieampavillon, Saarbrücken; "Accrochage #3, Galerie ohne feste Bleibe", Atelier 26, Überherrn

2015 "Spiele der Modifikation" , Saarländischer Künstlerbund mit Gästen aus Luxemburg, Museum St. Wendel

 

Kunst im öffentlichen Raum

  • Alt-Saarbrücken, Justizvollzugsanstalt, Lerchesflurweg 37, Wandfries, 1988, Resopalunterdruck, 3 Platten, je 0,8 x 5,8 m
  • Saarbrücken, St. Johann, Richard-Wagner-Straße/ Ecke Johannisstraße, "Heimgehen", Wandfries, 1988, Resopalunterdruck auf Beton


Werke in Sammlungen (Auswahl):

  • Grafische Sammlung Kupferstichkabinett Dresden
  • Grafische Sammlung der Pfalzgalerie Kaiserslautern
  • Grafische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart
  • Kunstsammlung der Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland, Saarbrücken (jetzt: Deutsche Bundesbank)
  • Staatliche Grafische Sammlungen München
  • Saarland Museum, Saarbrücken


 
Bibliografie

 

eigene Schriften

  • Heimgehen - ein Projekt von Francis Berrar. In: Kunst im öffentlichen Raum Band 1, Saarbrücken Bezirk Mitte. Hg. Jo Enzweiler. Saarbrücken 1997, S. 88

 

 

Monografien

  • Francis Berrar. Feierliche Geographien. Neunkirchen 1989, darin: Ulrike Schuck: Francis Berrar, o. S.
  • Francis Berrar, Villa Massimo 1992. Rom 1991
  • Francis Berrar Red Plants, Chiffren der Natur. Galerie Kulas. Saarlouis 1999, darin: Christoph  Wagner: "Red plants." Chiffren der Natur. Zur Naturdarstellung bei Francis Berrar, S. 4-5
  • Francis Berrar Supernatural. Saarbrücken 2000, darin:
    - Ernest W. Uthemann: Über der Natur über der Natur, S. 6-7
    - Christoph Wagner: Zur Transformation des künstlerischen Bilder bei Francis Berrar, S. 9-17
  • Francis Berrar Urban Camping. Saarbrücken 2003, darin:
    - Ernest W. Uthemann: Von Stühlen, Bällen und Bildern, S. 15-23
    - Hans Gercke: Die Rückkehr des Sockels, S. 27-35
  • Francis Berrar Let me paint your home please. Saarbrücken 2014, darin:
    Christoph Wagner: Francis Berrar "Let me paint your home please", S. 4-9


Sammelschriften:

  • Saarheimat. Saarbrücken 1985, S. 149
  • Accrochage 5, Anstöße. Neunkirchen 1988, S. 6-7 
  • Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 1988, o. S.
  • Kunst für Europa - L'art pour l'Europe, Deutsche Kunst heute - L'art allemand aujourd'hui. Düsseldorf 1988, S. 26-27
  • Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 1989, o. S.
  • Förderpreis Junge Künstler 1990. Hg. von Saar Ferngas. Saarbrücken 1990, S. 48-49
  • Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 1990, o. S. 
  • Kunstszene Saarland, Schloß Mainau 1991. Hg. vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Saarlandes. Saarbrücken 1991, S. 20-23
  • Similitudes et Differences, Junge Kunst aus Lothringen, Luxemburg und dem Saarland. Saarbrücken 1991, S. 96-99
  • Villa Massimo 1991, Bewerbungen um das Rom-Stipendium. Ludwigshafen 1991, S. 16-17
  • Kunst-Szene Saar, Museum Haus Ludwig Saarlouis. Saarbrücken 1993, S. 20-21
  • Typisch Deutsch. Ein Brevier. Saarbrücken 1994, o. S.
  • Kunst-Szene-Saar, Landeskunstausstellung 1997. Saarbrücken 1997, S. 26-27
  • Fördergaben/Editionen 1960-1997. Saarbrücken 1997, o. S.
  • Augenweite. Berrar, Diesel, Fox, Gruber, Lehnert.  St. Wendel 1997, S. 12-15
  • Edition 5. Francis Berrar. In: Mitteilungen 1997. Hg. Jo Enzweiler. Saarbrücken 1997, S. 26
  • Christoph Wagner: Über die Grenzen der Malerei. Anmerkungen zu den Hinterglasbildern im Werk von Francis Berrar. In: Mitteilungen 1997. Hg. Jo Enzweiler. Saarbrücken 1997, S. 27
  • Kunst im öffentlichen Raum Band 1, Saarbrücken Bezirk Mitte. Hg. Jo Enzweiler. Saarbrücken 1997, S. 88, 142
  • Pro viele. Saarbrücken 1998
  • Positionen der Zeichnung im Saarland. Aus dem Bleistiftgebiet. Hg. von der Stiftung Demokratie Saarland. Saarbrücken 2000, Abb. 28-30
  • Kunst - Bau, Kunstsammlung der Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Saarbrücken 2000, S. 39, 125
  • Kunstszene Saar - Visionen 2000. Künstlerische Positionen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Saarbrücken 2000, S. 100-101
  • Christoph Waggner: Zur Transformation des künstlerischen Bildes bei Francis Berrar. In: aller et retour. Saarbrücken 2001, S. 45-47
  • Edition 2001. Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 2001, o. S.
  • Zwischen Tradition und Moderne, Gebäude der RAG Saarberg AG im Wandel der Zeiten. Essen 2003, S. 118-120
  • Zeitsprung. 85 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 2007, o. S. 
  • Ralph Melcher (Hg.): Welcome to our neighbourhood: Francis Berrar, Jean-Marie Biwer, Frédéric Coché, Damien Deroubaix ... Casino Luxembourg - Forum d'Art Contemporain Juillet 2007. Luxembourg 2007, darin:
    - Ralph Melcher: Inland Empire Reloaded, S. 5-8
    - Christoph Wagner: Francis Berrar "Frames". Zu den neuen Bildern von Francis Berrar, S. 16 
  • Ein Fest. Eine Ausstellung des Saarländischen Künstlerbundes anlässlich seines 90-jährigen Bestehens." Hg. Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken. Saarbrücken 2012, S. 17
    Mit einem Beitrag von Matthias Bunge: "Eigentlich gehört hier was Gemaltes hin", S. 6-9
  • Saar Art 2013. Zehnte Landeskunstausstellung. Band 1. Hg. Andreas Bayer. Saarbrücken 2013, o. S. 
  • Spiele der Modifikation. Saarländischer Künstlerbund mit Gästen aus Luxemburg. Museum St. Wendel 2015, S. 12-15

 

Homepage

www.francisberrar.de

 

 

Quelle

  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Berrar, Francis (Dossier 453)

 

 

Redaktion: Sandra Kraemer


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