Hans Dahlem. Aus: H. Dahlem Retrospektive 1948-1993, Blieskastel 1993, S. 6

Hans Dahlem 

Garten mit Barockhäusern in Blieskastel, 1948, Öl, 58,5 x 41,5 cm. Aus: H. Dahlem Retrospektive 1948-1993 Blieskastel 1993 S. 24

Garten mit Barockhäusern in Blieskastel, 1948, Öl, 58,5 x 41,5 cm 

Häuser auf dem Montmartre 1955, Öl. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 10

Häuser auf dem Montmartre 1955, Öl 

Häuserlandschaft 1955, Öl. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 9

Häuserlandschaft 1955, Öl 

Clown, 1955, Öl. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 14

Clown, 1955, Öl 

Komposition, 1960, Öl. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 17

Komposition, 1960, Öl 

Tusche, 1963. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 39

Tusche, 1963 

Kosmogonie, 1964. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 31

Kosmogonie, 1964 

Radierung, 1967. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 80

Radierung, 1967 

Böhmischer Barock, 1971, Acryl. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 85

Böhmischer Barock, 1971, Acryl 

Paysage II, 1972. Aus: Saarland Museum Saarbrücken, Landesgalerie, Saarbrücken 1991, S. 37

Paysage II, 1972 

Babylonischer Turm, 1977, Kohle. Aus: Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978. S. 102

Babylonischer Turm, 1977, Kohle 

Kathedrale, 1986, Gouache, 21 x 14,5 cm. Aus: H. Dahlem Retrospektive 1948-1993, Blieskastel 1993, S. 63

Kathedrale, 1986, Gouache, 21 x 14,5 cm 

Ohne Titel. Aus: Alfred Gulden, Vis à vis ma, Krefeld 1987, S. 21

Ohne Titel, Buchillustration, Alfred Gulden, Vis à vis ma, 1987 

Im Aquarium von Vannes II, 1991, Öl, Kreide. Aus: H. Dahlem – Kräfte der Natur, Saarbrücken 1991, o. S.

Im Aquarium von Vannes II, 1991, Öl, Kreide 

Kosmogonie II, 1994/95, Aquarell, 29,7 x 21 cm. Aus: Farbenheit, Saarbrücken 1995, o. S.

Kosmogonie II, 1994/95, Aquarell, 29,7 x 21 cm 

Blüte, 1996, Aquarell, 35 x 32 cm. Aus: Tangenten, Saarbrücken 2005, o. S.

Blüte, 1996, Aquarell, 35 x 32 cm 

Dahlem, Hans

Letzte Änderung: 18/03/2016

"Wenn es das Programm der abstrahierenden Malerei ist, statt des Scheins der Dinge das Wesen der Dinge gestalten zu wollen, das heißt mehr zu geben als Befangenheit im Sinneneindruck, dann heißt das auch, sich nicht im Dekorativen zu verlieren, dem man nur allzu leichtfertig eine (fruchtlose)Sinngültigkeit zu unterschieben versucht" - notiert Wilhelm Weber zu einer Ausstellung der Meisterklasse von Boris Kleint (Staatliche Schule für Kunst und Handwerk) 1952 im Saarlandmuseum Saarbrücken (Saarbrücker Zeitung vom 26. 4. 1952). Webers Bemerkungen weisen schon zu diesem Zeitpunkt auf das hin, was für Dahlems Arbeiten typisch werden sollte: Farbe und Struktur - das Aufspüren des Wesens der Dinge, dem hinter Dekorativen sich verbergenden Sinnhaften. 1952 scheint in der Tat vieles kaum entwickelt und nur wenige von Dahlems frühen Werken sind heute noch erinnerlich. 1961 schreibt Weber: Er ist wirklich ein Gourmet der Farbe, der ihre Reize schmeckt, bevor er sie fürs eigene Festmahl zubereitet. Er hat zu ihnen von Grund auf intimste Beziehungen. Wenn er sie ins Bild lockt, sie blühen, glühen, schmelzen, verbrennen und wieder auferstehen läßt (...), wenn er ihr den Befehl gibt, sich zu formieren, sich aufzulösen, dann hat er tatsächlich etwas von einem Zaubermeister." (Saarbrücker Zeitung vom 4.3.1961).

 

Weber deutet ein weiteres Mal an, was Dahlems Eckpfeiler sind: Farbe und Struktur. Und welchen Weg seine Entwicklung auch nimmt, welche Einflüsse auch auf ihn wirken, diese roten Fäden lassen sich immer aufspüren. Die Wege, die sein Werk nimmt, lassen sich auch in Dahlems Biographie genau ablesen. Lehrer, Freunde, Weggefährten - sie lassen sich in Dahlems Arbeiten erahnen, nicht in dem Sinn als habe Dahlem nachgeahmt, sondern im Sinne von Lernen, Umsetzen, gemeinsamer Suche nach einem Weg. Und immer wieder: Farbe und Struktur, Materialität und Lebendigkeit des Kolorits.

 

Hans Dahlem gehörte zu den ersten Schülern der "Schule für Kunst und Handwerk", die im November 1946 den Lehrbetrieb in Saarbrücken aufnahm. Er studiert bei Boris Kleint, hat Kontakt mit Karl Kunz, dem Surrealisten, der ebenfalls an der Schule lehrt. Mit Kunz verbindet Dahlem später eine Freundschaft, die auch Spuren in seiner Arbeit hinterlässt. Die recht freie, ungezwungene Atmosphäre an der Schule - mochte sie auch auf der Langsamkeit des Aufbaus, den ungünstigen Versorgungsverhältnissen der Nachkriegszeit und dem damit verbundenen Zwang zur Improvisation beruhen - wird das Suchen, Probieren, das Finden des eigenen Weges bei Hans Dahlem sicher gefördert haben. Der Grundlehre-Unterricht bei Boris Kleint, am Bauhaus orientiert und die recht strenge Abstraktion der Kleintschen Malerei mögen die Entwicklungsrichtung für Dahlem durchaus mit vorgeprägt haben. Nachhaltiger wirkte noch ein Stipendium für Paris. Beteiligungen an Ausstellungen in der Seine-Metropole waren vorausgegangen: "Salon des Réalistes Nouvelles" 1948; Ausstellung der Schule für Kunst und Handwerk im Pavillon Marsan des Louvre 1949).

 

Dahlem studiert bei Picard le Dou und Edouard Goerg an der "Académie de la Grande Chaumière" und bei Brianchon an der "École des Beaux Arts". Mehrere Jahre lebt und arbeitet er in Paris, orientiert sich am Kubismus, der in Paris sehr präsent ist. "Häuserlandschaft", "Paris", "Häuser auf dem Montmartre" zeigen außer kubistischer Zergliederung, die bei Dahlem etwas weichliniges, lyrisches hat, wie der Maler die Materialstruktur sucht, wie die Farbe als formende Materie genauso spricht wie die Gegenstandsbilder, die sie zusammensetzt. Oft wird die Struktur der Leinwand als kräftiger Formakzent miteinbezogen ("Blaue Kathedrale" 1957).

 

1954 wird Hans Dahlem in den Saarländischen Künstlerbund aufgenommen, hospitiert bei einer Ausstellung der Darmstädter Sezession und stellt zusammen mit Fritz Zolnhofer, Max Mertz, Oskar Holweck, Wolfram Huschens und Jean Schuler ("Sechs Saarländer in Paris") aus. Besonders der Kontakt mit Jean Schuler ist in Dahlems Bildern aus der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre zu spüren - Farbwahl, prismatische Felderung, Themen (wie "Clown" von 1955) zeigen das. Zugleich wird die Tendenz zur Abstraktion immer stärker und hat 1960 endgültig die Herrschaft übernommen, etwa in "Komposition" (1960) - und immer wieder die Suche nach der Materialstruktur! Zahlreiche Ausstellungen folgen.

 

Das Jahr 1963 bildet einen Markstein im Künstlerleben Hans Dahlems; es bringt eine von nun an immer wirksame Themensetzung. Dahlem lernt den Gedichtband "Taschenkosmogonie" des surrealistischen, französischen Lyrikers Raymond Queneau (1903-1976) kennen, Worte, die zu metaphorisch-surrealen Vexierspielen werden, entstehen, vergehen, wachsen, im Mikroskopischen kosmische Dimensionen aufschließen. "Kosmogonie" wird zum unendlich variierten Bildthema bei Hans Dahlem, das immer ähnlich klingend sich doch nie wiederholt - wie die "100.000 Milliarden Gedichte" des Raymond Queneau: 10 Sonette buchtechnisch so herausgegeben, dass der Leser selbst 100.000 Milliarden Gedichte formen kann. Ebenso Dahlem, der in seinen Arbeiten kosmogenetische Vorgänge in künstlerische Formulierungen übersetzt: Kleinstes wie Zellstrukturen, Wucherungen, Verästelungen, vergrößert oder Großes, wie Vulkaneruptionen, Erdschichtungen, geologische Formationen, verkleinert. Es dominieren von jetzt an die graphischen Mittel - Linien, Punkte, Strichelungen, die auch in den Gemälden die Farbe auf den zweiten Platz verweisen. Manches Blatt erinnert in seinen Formulierungen an die phantastischen, surrealen Konstruktionen in den Arbeiten des Freundes und Lehrers Karl Kunz.

 

Wo Farbe von nun an bei Dahlem auftritt, verdeutlicht sie ihre eigene Materialstruktur oder unterstützt die graphischen Elemente, die Materialprozesse aufgreifen und übersetzen, in Zeichensetzungen exemplarisch festhalten. Unendliches Linienspiel, Knospungen, Blattstrukturen, Vegetabiles, Animalisches, Mineralisches ballt sich zusammen, zerplatzt.

 

Dahlems Kunst - seit den frühen 1960er Jahren von einer bemerkenswerten Kontinuität ohne sich selbst zu kopieren - ist oft als literarisch bezeichnet worden. Die Orientierung an der Literatur ist evident und die langjährige Freundschaft Dahlems mit Ludwig Harig ist sicherlich kein Zufall: Worttüftler und Linientüftler haben eine intensive Verständigungsebene. Vielfach fand die Annäherung an Dahlems Werk auf dem literarischen Weg statt: Harig hat sich oft geäußert, Georges Perec, Eugen Helmlé, Felicitas Frischmuth und Heinz Dieckmann, um nur diese zu nennen. Aber diese literarische Rezeption, besonders die schwelgerischen Tiraden Harigs, die Dahlems Arbeiten fabulierend begleiten, erschweren oft die Annäherung an die Bilder selbst, verführen oft dazu, die Bildwelt Dahlems, die Einfühlungsvermögen und akribisches Nachlesen fordern, oberflächlich zu konsumieren, statt sorgfältig analysierend zu betrachten. In jedem Blatt aus Dahlems Feder, Spachtel, Pinsel erschließen sich Welten, surreale Mikrokosmen, Labyrinthe, in denen sich der Wandernde leicht verirren kann. Die Arbeiten verschließen sich ornamentaler Schönlinigkeit; dekorative Farbschleier zerfetzen zu Brüchigem, Kantigem, zersplittern, lassen sich nicht einfach schlucken. Städte, im Frühwerk in Farb- und Formessenzen zergliedert, bauen sich in den späteren aus Kleinststrukturen komplex auf, fast organisch, wie aus Pilzen, Schwämmen, Korallen, Zellhaufen, verfaulen. brechen zusammen, kariösen Ruinen gleich, voll metaphorischem Hintersinn.

 

Aber eines sind die Bilder Dahlems nicht: Abschriften. Sie sind keine noch so phantastischen Abschriften der Natur. Dahlems Arbeiten sind Artefakte - in die Hieroglyphenschrift des Künstlers übersetzte Surrogate, Symbole, zum Zeichen komprimierte Kosmogonie, nicht diese selbst. Es sind Kunstwelten, die Teile der Welt widerspiegeln, oft vexierbildhaft verfremdet und damit oft auch entlarvend oder eben das, was Weber 1952 sich erst entwickeln sah: "...statt des Scheins der Dinge, das Wesen der Dinge gestalten zu wollen.." Oder besser gesagt: offenlegend ins Bild zu bringen, komprimierend das zu erfassen, was die wirkliche Wirklichkeit ohne die Mikroskoplinse des Künstlers dem Betrachter verschweigen würde.

 

Michael Jähne

In: Kunstpreis der Stadt Saarbrücken an Hans Dahlem. In: Saarheimat 1988, S. 157

 

 

Biografie

1928 geboren in Blieskastel

2006 gestorben in Saarbrücken

1946 Studium der Malerei und Graphik bei Boris Kleint und Karl Kunz an der "Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk" in Saarbrücken.

1950 bis 1955 zwei Staatsstipendien für Paris Studium bei Picard le Dou und Edouard Goerg an der "Académie de la Grande Chaumière", später bei Professor Brianchon an der "École des Beaux Arts"

1954 Aufnahme in den Saarländischen Künstlerbund.

1966 Hans-Purrmann-Preis, Speyer

1970 Ehrenpreis der Stadt Salzburg

1987 Ehrengast der Villa Massimo, Rom

1988 Kunstpreis der Pfälzer Kunstfreunde mit Picasso-Medaille, Kaiserslautern

Kunstpreis der Stadt Saarbrücken

 

 

Ausstellungen

 

Einzelausstellungen

1956 Kunstpavillon Elitzer, Saarbrücken

1957 Galerie Elitzer, Saarbrücken

1959 Galerie Elitzer, Saarbrücken

1962 Galerie B, Mannheim

1963 Studiengalerie, TH Stuttgart, Bücherdienst Niedlich, Stuttgart; Herdersche Buchhandlung, Köln

1965 Galerie H.B. Jadoul, Montpellier, Galerie am Abend, Berlin

1966 Staatliche Werkkunstschule des Saarlandes, Saarbrücken; Galerie H. Küppers, Köln

1967 Galerie Elitzer, Saarbrücken

1968 Galerie Elitzer, Saarbrücken

1970 Galerie Elitzer, Saarbrücken

1972 Galerie Hartmann, München; Europäische Akademie, Otzenhausen; Kunstpavillon Elitzer, Saarbrücken

1973 Palais Walderdorff, Trier; Junge Galerie Gruchalla, Saarlouis; Buchhandlung Saarbrücker Zeitung, Saarbrücken

1974 Goethe-Institut, Algier; Galerie Elitzer, Saarbrücken

1975 Galerie Elitzer, Saarbrücken

1976 Dresdner Bank, Saarbrücken; Galerie Kunst am Markt, Saarbrücken

1977 Autorenbuchhandlung, München, Galerie Elitzer, Saarbrücken

1978 Buchhandlung Saarbrücker Zeitung, Saarbrücken, Moderne Galerie des Saarland Museums, Saarbrücken

1982 Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken, Galerie Fritzen, Saarlouis

1985 Galerie im Hof, St. Wendel

1986 Galerie Contemporanea, Oberbillig

1988 Galerie Kunststall, Altstadt

1989 Kunstverein Dillingen, Orangerie, Blieskastel

1991 "Hans Dahlem - Kräfte der Natur", Galerie Neuheisel, Saarbrücken

1993 Retrospektive 1948 - 1993 Orangerie Blieskastel; Kunstzentrum Bosener Mühle

2006 Galerie Neuheisel Saarbrücken

 

 

Ausstellungensbeteiligungen

1948 Salon des Réalités Nouvelles, Paris

1949 Pavillon Marsan, Paris

1953 Herbstausstellung des Saarländischen Künstlerbundes, Saarland Museum, Saarbrücken

1954 Darmstädter Sezession, Darmstadt; Galerie Bernheim, Paris

1957 Altes Rathaus, St. Wendel; Saarländischer Künstlerbund 1922 - 1957, Saarland Museum , Saarbrücken

1958 Künstler aus Eifel und Ardennen, Prüm

1959 Saarländischer Künstlerbund, Herbstausstellung 1959, Saarland Museum, Saarbrücken

1960 Saarländischer Künstlerbund, Herbstausstellung 1960, Ministerium für Kultus, Unterricht und Volksbildung, Saarbrücken; Arbeitsgemeinschaft Pfälzischer Künstler, Pfälzische Landesgewerbeanstalt (?), Kaiserslautern

1961 Saarländischer Künstlerbund, Herbstausstellung 1961, Ministerium für Kultus, Unterricht und Volksbildung, Saarbrücken; Pfälzische Sezession (?)

1963 Saarländischer Künstlerbund, Frühjahrsausstellung 1963, Ministerium für Kultus, Unterricht und Volksbildung, Saarbrücken, Malerei und Plastik - Hans Dahlem und Lothar Messner, Galerie Elitzer

1964 Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1964, Saarbrücken; Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, Jahresausstellung 1964, Pfälzische Landesgewerbeanstalt, Kaiserslautern

1966 Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1966, Ministerium für Kultus, Unterricht und Volksbildung, Saarbrücken; Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, Jahresausstellung 1966, Pfälzische Landesgewerbeanstalt, Kaiserslautern

1967 Galerie im Bootshaus, Hof; Ausstellung 20 Jahre Malerei an der Staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken, Klasse Prof. Dr. Boris Kleint, Kongresshalle Saarbrücken

1968 Goethe-Institut, Toulouse, Galerie Palette, Freiburg, Saarländischer Künstlerbund, Ausstellung 1968, Ministerium für Kultus, Unterricht und Volksbildung, Saarbrücken und im Siebenpfeiffer-Haus, Homburg, Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, Jahresausstellung 1968, Pfalzgalerie Kaiserslautern

1969 Ausstellung der Purrmann - Preisträger, Kunstverein Speyer, Speyer Malerei, Skulptur, Graphik aus dem Saarland, Pfalzgalerie Kaiserslautern; neue gruppe saar - Saarländischer Künstlerbund, Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus, Ludwigshafen; saar 69. Malerei, Skulptur, Grafik, Saarland Museum, Saarbrücken; Pfälzische Sezession, Kaiserslautern

1970 neue gruppe saar - Saarländischer Künstlerbund, Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus, Ludwigshafen

1971 Pfälzische Sezession, Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus, Ludwigshafen; neue gruppe saar - Saarländischer Künstlerbund, Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken

1973 Graphik 73, Moderne Galerie des Saarland Museums, Saarbrücken Pfälzische Sezession, Pfalzgalerie Kaiserslautern; "Fisematenten", Graphiken saarländischer Künstler, Galerie St. Johann, Saarbrücken

1975 Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1975, Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken

1977 Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1977, Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken

1978 und 1979 Gruppenausstellungen U.N.A.P., Goethe-Institut Algier, Casablanca, Rabat, Tunis

1979 Pennsylvania States University, Allentown; Galerie Francis, Saarbrücken

1982 60 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Geschichte und Gegenwart 1922 - 1982, Moderne Galerie des Saarland-Museums, Kunstsituation Saar. Skulpturen, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Grafik, Fotografie; Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

1983 Pfälzische Sezession, Jahresausstellung 1983, Mittelrheinisches Landesmuseum Mainz

1985 Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1985, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

1986 Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1986/87, Stadtgalerie Saarbrücken

1988 Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1988/89, Stadtgalerie Saarbrücken

1989 Saarländischer Künstlerbund, Jahresausstellung 1989, Stadtgalerie, Saarbrücken

1990 Kunstszene Saar, Schloß Mainau

1995 prix d`art / kunstpreis robert schuman, Musées de la Ville de Luxembourg; Farbenheit. Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken

1996 50 Jahre Pfälzische Sezession, Historisches Museum der Pfalz, Speyer; Schloß Mainau

2005 "Tangenten", Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken

2012 "Saarland Kunst der 50er Jahre", Saarland.museum, Saarbrücken

2013 "Saar Art 2013", Landeskunstausstellung, Museum St. Wendel; Galerie Elitzer, Saarbrücken

2015 "ein Blick zurück nach vorn", Galerie Contemporanea, Oberbillig

2016 "Schwarz-Weiß", Galerie Elitzer, Saarbrücken

 

 

Werke im öffentlichen Raum

  • Neubau der Berufsschule Blieskastel, 1956
  • Glasfenster Volksschule Wiebelskirchen 1966
  • Rathaus Saarbrücken: Ratskeller (Moselstube, Ratsstube) drei Buntglasfenster, mit Bleirutenversprossung; Eingang zur Moselstube, Glastrennwand (Glasmalerei, Bleiverglasung); Restaurant Saar, vier Buntglasfenster mit Bleirutenversprossung; Arkaden zur Betzenstraße, Wandfresko (Weinstock), Anfang der 60er Jahre
  • Wandbilder, Wackenbergschule, Saarbrücken, 1966
  • Frauenfachschule Saarbrücken, Ölkreidezeichnungen, 1967
  • Finanzministerium, Saarbrücken, fünf Bilder, 1970
  • Finanzamt Saarlouis, zwei Bilder, 1974
  • Glasmosaiks für das Staatliche Gymnasium im Schmelzerwald St. Ingbert (Ausführung: Willy Spies), 1976
  • Künstlerische Gestaltung, Gymnasium St. Ingbert (zusammen mit Lothar Meßner, 1976
  • Amtsgericht Saarlouis, Gemälde Umbau Landgericht (Nebenstelle) Hardenbergstr. 2, Saarbrücken, Gemälde Umbau Landgericht (Nebenstelle) Hardenbergstr. 2, Saarbrücken, Künstlerische Gestaltung für zwei Wandflächen mit Mosaik (Naturstein, Glas), Parterre, 1. OG.), 1984
  • Umbau Landgericht (Nebenstelle) Hardenbergstr. 2, Saarbrücken, Zwei Gouachen, 1986
  • Erweiterung der Fachhochschule Saarbrücken, zwei Ölkreidezeichnunge, 1987
  • Neubau Finanzamt Völklingen, Gemälde (Mischtechnik), 1989
  • Neubau Polizeigebäude Merzig (Lithographie), 1990

 

 

Bibliografie

 

Eigene Werke

  • Graphische Kosmogonie, Reihe rot, Stuttgart 1965
  • Der Kieselstein, zu einem Text von Francis Ponge, 1967
  • "Herr Jupiter" Ludwig Harig, 10 Radierungen, 1970

 

Buchumschläge und -illustrationen

  • Raymond Queneau, Taschenkosmogonie; Jorge Luis Borges, Berufung zum Sein, 1963
  • Ludwig Harig, Reise nach Bordeaux 1965
  • Max Aub, Meines Vaters Sohn, 1965
  • Ludwig Harig, Ein Blumenstück, 1967
  • Truman Capote, Chrysanthemen sind wie Löwen, 1970
  • Fred Oberhauser, Blieskastel, 1982
  • Ludwig Harig, Trierer Spaziergänge, 1983
  • Klaus Michael Mallmann (Hg.), Saarbrücker Augenblicke, 1983
  • Johannes Kühn, Salzgeschmack, 1983
  • Ludwig Harig, Zum Schauen bestellt, 1984
  • Niki Ladiki-Philippon, Blutiger Frühling, 1985
  • Ludwig Harig, Die Laren der Villa Massimo, 1986
  • Alfred Gulden, Vis à vis ma, Krefeld 1987, S. 21
  • Miroslav Krleza, Geschichten gegen den Krieg, 1988

 

 

Monografien

  • Hans Dahlem - Bilder, Zeichnungen, Objekte. Ein Buch zum 50. Geburtstag von seinen Freunden. Hg.: Ludwig Harig, Michael Krüger. Saarbrücken 1978.
    Darin:
    Heinz Dieckmann: Warum ich Hans Dahlem zum "Fünfzigsten" gern Lebacher Eier in die Pfanne Schlagen würde
    Fred Oberhauser: Blieskastel, Schlossberg
    Wilhelm Weber: Auf der Tonleiter der Farben
    Ludwig Harig: Grafische Kosmogonie
    Hommage à Hans, mit Beiträgen von Manfred Römbell, Alfred Gulden, Konrad Balder Schäuffelen, Christoph Derschau, Manfred Esser, Paul Wühr, Georges Perec, Eugen Helmlé, Felicitas Frischmuth, Leo Kornbrust, Friederike Roth, Ror Wolf, Heinz Hostnik, Ingomar von Kieseritzky
    Max Bense: Hans Dahlems kosmologische Lineaturen
    Francis Ponge: Der Kieselstein (Auszug)
    Günter Metgen: Phantasiestücke in Dahlems Manier
    Michael Krüger: Der Historiker des Waldes
  • Hans Dahlem, Kräfte der Natur. Galerie Neuheisel, Saarbrücken 1991
  • Hans Dahlem, Retrospektive 1948-1993. Orangerie Blieskastel und Kunstzentrum Bosener Mühle, Blieskastel 1993
    Darin:
    Ludwig Harig: Unaufhörliches Wechselspiel
    Waltraud Huth-Fox: Die bildkünstlerische Idee Hans Dahlems

 

Sammelschriften

  • Malerei - Plastik - Grafik. Herbstausstellung des Saarländischen Künstlerbundes. Saarland Museum. Saarbrücken 1953, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund, Ausstellung 1954. Saarbücken 1954, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund 1922 - 1957. Saarbrücken 1957, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund. Herbstausstellung 1959. Saarbrücken 1959, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund. Herbstausstellung 1960. Saarbrücken 1960, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund. Herbstausstellung 1961. Saarbrücken 1961, o. S., Abb. 15
  • Zur Mannheimer Ausstellung des Malers Hans Dahlem (Galerie B, Mannheim). In: Saarheimat 4/1962, S. 32
  • Saarländischer Künstlerbund. Frühjahrsausstellung 1963. Saarbrücken 1963, o. S., Abb. 8
  • Georg W. Költzsch, Malerei und Plastik . Ausstellung von Hans Dahlem und Lothar Messner. In: Saarheimat 1963, S. 214 f
  • neue gruppe saar. Saarbrücken 1963, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1964. Saarbrücken 1964, o. S.
  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler. Jahresausstellung 1964. Kaiserslautern 1964, S. 36
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1966. Saarbrücken 1966, S. 2
  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzischer Künstler. Kaiserslautern 1966, o. S.
  • Ausstellung 20 Jahre Malerei an der Staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken. Klasse Prof. Dr. Boris Kleint. Saarbrücken 1967, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund 1968. Saarbrücken 1968, o. S.
  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler. Jahresausstellung 1968. Kaiserslautern 1968, Abb.28
  • Malerei, Skulptur, Graphik aus dem Saarland. Ausstellung Pfalzgalerie Kaiserslautern. Saarbrücken 1969, Abb. 35
  • saar 69. Malerei, Skulptur, Grafik. Saarbrücken 1969, Abb. 20
  • neue gruppe saar - Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 1970, o. S.
  • Pfälzische Sezession 1971. Ludwigshafen 1971, o. S.
  • Graphik 73. Saarbrücken 1973, o. S.
  • Walter Schmeer: Ausstellung Hans Dahlem im Kunstpavillon Elitzer. In: Saarheimat 1972, S. 210f
  • Walter Schmeer: Ausstellung Hans Dahlem - Galerie Elitzer. In: Saarheimat 1974, S. 135f
  • Pfälzische Sezession 1973. Kaiserslautern 1973, Abb. 23
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1975. Saarbrücken 1975, o. S.
  • Moderne Galerie. Saarbrücken 1976, S.162, 163
  • Graphik der Gegenwart. Kalender 1976 der Arbeiterwohlfahrt. Hg.: Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V. Bonn 1976, o. S.
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1977. Saarbrücken 1977, o. S.
  • Walter Schmeer: Der Maler Hans Dahlem 50 Jahre alt. Zur Ausstellung in der Modernen Galerie des Saarland Museums. In: Saarheimat 1978, S. 236f
  • Heide Werner: Hans Dahlem zum 50. Geburtstag. Buchbesprechung. In: Saarheimat 1979, S. 19 f
  • Das Saarlandbuch, Hg. Dieter Staerk. Saarbrücken 1981, S. 343
  • 60 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Geschichte und Gegenwart 1922 - 1982. Saarbrücken 1982, S. 40, 60, 94.
  • Kunstsituation Saar. Skulpturen, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Grafik, Fotografien. Saarbrücken1982, S. 23
  • Pfälzische Sezession. Jahresausstellung 1983. Mainz 1983, S. 21
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1985. Saarbrücken 1985, S. 16, 17
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1986/87. Saarbrücken 1986, S. 16
  • Kunstszene Saar, Landeskunstausstellung 1987. Saarbrücken 1987, o. S.
  • Michael Jähne: Kunstpreis der Stadt Saarbrücken an Hans Dahlem. In: Saarheimat 1988, S. 157
  • Saarländischer Künstlerbund. Jahresausstellung 1988/89. Saarbrücken 1988, o. S.
  • Skulptur und Plastik. Skulptur, Plastik und Zeichnungen von Bildhauern des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung der Modernen Galerie des Saarland Museums Saarbrücken. Bearbeitet von Helga Schmoll gen. Eisenwerth. Saarbrücken 1989, S.114
  • Saarländischer Künstlerbund. Ausstellung 1990/91. Saarbrücken 1990, o. S.
  • Kunstszene Saarland. Ausstellung Schloß Mainau 1991. Saarbrücken 1991, S. 24-27
  • Saarlandmuseum, Landesgalerie, Hg.: Ernst-Gerhard Güse. Saarbrücken 1991, S. 37, 89
  • prix d`art / kunstpreis robert schuman. Luxembourg 1995, S. 40, 41
  • Farbenheit. Saarländischer Künstlerbund. Ausstellung Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1995, o. S.
  • 50 Jahre Pfälzische Sezession. Historisches Museum der Pfalz, Speyer; Schloß Mainau. Speyer 1995, S. 82, 83
  • 75 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Förderergaben/Editionen 1960 - 1997. Saarbrücken 1997, S. 16, 19, 27, 31, 35, 39, 45, 53, 79
  • Kunst im öffentlichen Raum. Saarland. Band 1 Saarbrücken, Bezirk Mitte 1945 bis 1996. Hg.: Jo Enzweiler. Saarlouis 1997, Seite 155 - 157 (Nummern 40 - 44)
  • Kunst - Bau. Kunstsammlung der Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Hauptstelle Saarbrücken. Hg.: Landeszentralbank Saarbrücken 2000, S. 11, 46
  • Tangenten, Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 2006, o. S.
  • Saarland Kunst der 50er Jahre L'art des Annes 50. Hg. Meinrad Maria Grewenig. Saarbrücken 2012, S. 42-43

 

Quelle

  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Dahlem, Hans (Dossier 414)

 


Redaktion: Ursula Kallenborn-Debus, Doris Kiefer


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