Leo Erb. Foto: Archiv Leo Erb

Leo Erb 

Leo Erb, Kartonschnitt, 1949, Karton, geschnitten, 41 x 18 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Kartonschnitt, 1949, Karton, geschnitten, 41 x 18 cm 

Leo Erb, Weinberg bei Langenlonsheim, 1952, farbige Kreide auf Papier, 23 x 23 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Weinberg bei Langenlonsheim, 1952, farbige Kreide auf Papier, 23 x 23 cm 

Leo Erb, Linienzeichnung, 1959, Graphit auf Papier, 29,5 x 25,5 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienzeichnung, 1959, Graphit auf Papier, 29,5 x 25,5 cm 

Leo Erb, Tuschezeichnung, 1960, Tusche auf Papier (Imkerbürste), 29,5 x 21 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Tuschezeichnung, 1960, Tusche auf Papier (Imkerbürste), 29,5 x 21 cm 

Leo Erb, Linienbild, 1959, Holz, Sand, Farbe, 90,5 x 96 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienbild, 1959, Holz, Sand, Farbe, 90,5 x 96 cm 

Leo Erb, Tuschezeichnung, 1962, Tusche auf Papier, 14 x 14,5 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Tuschezeichnung, 1962, Tusche auf Papier, 14 x 14,5 cm 

Leo Erb, Linienzeichnung, 1964, Fettkreide auf Papier, 23 x 16 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienzeichnung, 1964, Fettkreide auf Papier, 23 x 16 cm 

Leo Erb, Linienbild, 1964, Holz, Farbe, 135,5 x 135,5 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienbild, 1964, Holz, Farbe, 135,5 x 135,5 cm 

Leo Erb, Linien in Bewegung, 1964/65, Holz, Farbe, Motor, 200 x 200 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linien in Bewegung, 1964/65, Holz, Farbe, Motor, 200 x 200 cm 

Leo Erb, Linienbrief an eine unbekannte Geliebte, 1968, Graphit auf Papier, 35 x 32 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienbrief an eine unbekannte Geliebte, 1968, Graphit auf Papier, 35 x 32 cm 

Leo Erb, Linien in Bewegung, 1969/70, Stoff, Holz, Motor, Rollen, 142 x 132 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linien in Bewegung, 1969/70, Stoff, Holz, Motor, Rollen, 142 x 132 cm 

Leo Erb, Linienzeichnung, 1970, Tusche auf Papier, 130 x 100 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienzeichnung, 1970, Tusche auf Papier, 130 x 100 cm 

Leo Erb, Linienbild, 1971, Vlies, 200 x 200 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienbild, 1971, Vlies, 200 x 200 cm 

Leo Erb, Linienrelief, 1971, Holz, 85 x 125 cm. Foto: Institut für aktuelle Kunst

Linienrelief, 1971, Holz, 85 x 125 cm 

Leo Erb, Linienplastik, 1975, 10-teilig, Holz, Farbe, 200 x 475 x 25 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienplastik, 1975, 10-teilig, Holz, Farbe, 200 x 475 x 25 cm 

Leo Erb, Linienzeichnung, 1976, Fettkreide auf Papier, 100 x 100 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienzeichnung, 1976, Fettkreide auf Papier, 100 x 100 cm 

Leo Erb, Linienbild, 1977, Bütten, gerissen, 43,5 x 43 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienbild, 1977, Bütten, gerissen, 43,5 x 43 cm 

Leo Erb, Lichtobjekt, 1978, Neonröhren, Elektronik, 155 x 155 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Lichtobjekt, 1978, Neonröhren, Elektronik, 155 x 155 cm 

Leo Erb, Linienbild, 1982, plastische Farbe, 250 x 200 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienbild, 1982, plastische Farbe, 250 x 200 cm 

Leo Erb, Linienbild, 1983, Bütten, handgeschöpft, 95,5 x 94 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienbild, 1983, Bütten, handgeschöpft, 95,5 x 94 cm 

Leo Erb, Linienbild, 1988, Bütten, handgeschöpft und geformt, 200 x 200 cm (210 x 210 cm). Foto: Archiv Leo Erb

Linienbild, 1988, Bütten, handgeschöpft und geformt, 200 x 200 cm (210 x 210 cm) 

Leo Erb, Relief, 1990, Holz, Farbe, St. Ingbert, Pumpenhaus des Technologieparks, 115 x 200 x 10 cm. Foto: Institut für aktuelle Kunst

Relief, 1990, Holz, Farbe, St. Ingbert, Pumpenhaus des Technologieparks, 115 x 200 x 10 cm 

Leo Erb, Linienrelief, 1990, Holz, Farbe, 170 x 250 x 10 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienrelief, 1990, Holz, Farbe, 170 x 250 x 10 cm 

Leo Erb, Linienzeichnung, 1991, Graphit auf Papier, 33 x 33 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienzeichnung, 1991, Graphit auf Papier, 33 x 33 cm 

Leo Erb, Linienbild, 2004, Acrylfarbe, Leinwand, natur, 180 x 250 cm. Foto: Archiv Leo Erb

Linienbild, 2004, Acrylfarbe, Leinwand, natur, 180 x 250 cm 

Leo Erb, Solarplastik, Entwurf, Aluminium, Farbe, 1983. Foto: Archiv Leo Erb

Solarplastik, Entwurf, Aluminium, Farbe, 1983 

Leo Erb, Solarplastik, Ausführung 1996, Max-Planck-Institut, Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Aluminium, Farbe, 500 x 1000 cm. Foto: Institut für aktuelle Kunst

Solarplastik, Ausführung 1996, Max-Planck-Institut, Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Aluminium, Farbe, 500 x 1000 cm 

Leo Erb, Bewegliche Stele, 1989, Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Holz, Farbe, Betonsockel, 265 cm. Foto: Institut für aktuelle Kunst

Bewegliche Stele, 1989, Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Holz, Farbe, Betonsockel, 265 cm 

Leo Erb, Linienplastik (Triumph über das Chaos), 1992, Saarlouis-Fraulautern, Metall, Farbe, 700 x 115 cm. Foto: Carsten Clüsserath

Linienplastik (Triumph über das Chaos), 1992, Saarlouis-Fraulautern, Metall, Farbe, 700 x 115 cm 

Erb, Leo

Letzte Änderung: 21/10/2015

Linie und Licht, gebunden an die Farbe Weiß, sind die großen Themen der Kunst Leo Erbs. Schon früh fand er zu ihnen und blieb ihnen in unvergleichlicher Konsequenz ein Leben lang treu. "ein leben für die linie", "ein leben in weiß" oder „bei weiss muss man farbe bekennen" lauten Titel einiger seiner wichtigen Ausstellungen. Ein Hauptwerk, die 115-teilige Arbeit "vie et mort de la ligne" von 1968, artikuliert treffend Erbs künstlerische Intentionen und könnte als Motto über seinem gesamten Schaffen stehen. Dass Leo Erb bei der bewussten Reduzierung seiner Bildmittel ein solch beachtlicher Reichtum an schöpferischen Erfindungen gelang, beweist den hohen Rang seines Œuvres. Im Jahr 2008 wurde er dafür mit dem Kunstpreis des Saarlandes geehrt.


Seine künstlerische Ausbildung in Schriftgraphik und Schattenkonstruktion bei Joseph Wack an der Werkkunstschule Kaiserslautern von 1940 bis 1943 machte Erb mit Möglichkeiten linearer Gestaltung und mit Gesetzen von Licht und Schatten vertraut. Während seines Studiums an der Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken in den Jahren 1946 und 1947 lernte er bei Boris Kleint die Grundlagen ästhetischer Bildvorstellungen der Bauhaustradition kennen: materialgerechtes Arbeiten, Eigenwertigkeit der bildnerischen Mittel und Reflexion über deren Verwendung und Ausdruck. Durch persönliche Lebenserfahrungen während und nach dem Zweiten Weltkrieg, die weiten Schneelandschaften Russlands im Winter 1942/43, die Einnebelungsaktionen der Leuna-Werke in den letzten Kriegsjahren und die aufgereihten Rebstöcke in den Weinbergen um das Gefangenenlager Bretzenheim nach 1945, war Erb mit der Farbe Weiß und der Linie, seinen Elementen, existenziell in Berührung gekommen. Ab 1947 wurden sie dann zu seinen fundamentalen schöpferischen Mitteln. Die Übereinstimmung von Erbs Schaffen mit Intentionen der Zero-Bewegung, eine Kunst aus Licht, Monochromie und Struktur zu schaffen, kann vor diesem Hintergrund nur als Bestätigung der eigenen, unabhängig herangereiften Ideen gesehen werden.

Der Titel der Kreidezeichnung "Weinberg bei Langenlonsheim" aus dem Jahr 1952, bei der Erb in den zarten grauen, violetten und braunen Kreidestrichen noch Buntfarben zulässt, gibt einen Hinweis darauf, dass eine in Felder und Reihen gegliederte Landschaft den Künstler zu seiner linear strukturierten Zeichnung inspirierte. Doch stellt dieser Bezug zum Gegenständlichen innerhalb Erbs paralleler Linienzeichnungen eine Ausnahme dar. In seinen seit 1947 entstandenen Papierschnitten sind die Bildmittel von Anfang an autonom. Schon ganz früh hat Erb die Linie zum absoluten Bildgegenstand erhoben, hat sie von ihrer dienenden Funktion befreit und aus Zusammenhängen gelöst, in denen sie anderen Gestaltungsmitteln gleichgestellt war. Diese Radikalität verblüfft selbst heute noch. Auch nach 60 Jahren haben Erbs Schöpfungen nichts von ihrer Aktualität verloren.

Von einigen frühen Arbeiten abgesehen beschränkt sich Erb in seinen Werken auf das Weiß als Farbe des Lichts und das lineare Schwarz als Farbe der Schatten. Buntfarben, wie sie etwa in den Holzarbeiten oder Rostdrucken vorkommen, sind nie als selbstständiges Element aufgetragen, sondern resultieren immer aus der Art der Verwendung der jeweiligen Materialien. In den Tuschezeichnungen der späten 50er und 60er Jahre sind die Hell-Dunkelkontraste und die Vehemenz des Ausdrucks auf ein Maximum gesteigert. Entweder ist die Tusche mit dem Pinsel in Form von Flecken, Punkten oder Strichen oder mit Hilfe von Imkerbürsten in breiten borstig gespaltenen Bahnen mit spontaner Dynamik aufs Papier gesetzt. Die Einzelteile formieren parallele Linien und damit eine regelmäßige Ordnung. Zugleich enthalten sie ein Höchstmaß an individueller Bewegungsenergie. Duktus und Kraft der zeichnenden Hand bestimmen den temperamentvollen Charakter dieser Blätter. Sie demonstrieren extreme Vitalität und leidenschaftliche Entschiedenheit.

Das spielerische Moment, das vielen dieser Tuschezeichnungen eigen ist, findet man auch in den mittels Holzstöckchen oder zylindrischen Holzstäben gefertigten Linienreliefs und den Kreide- sowie Graphitzeichnungen dieser Zeit. Sie basieren auf dem Wechsel zwischen kurzen und längeren Segmenten, die dem übergeordneten Horizontalverlauf mit geringen Abweichungen von der Geraden rhythmische Bewegungsimpulse verleihen. Eine Bildidee wird in verschiedenen Techniken und Ausformungen realisiert und so in der Bandbreite ihrer optischen Veränderungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Diese Methode wird Erb durch sein gesamtes Oeuvre hindurch beibehalten.

Die Linie ist stets Resultat eines zeitlichen Prozesses. Als Spur der sich bewegenden Hand des Künstlers wird sie in den statischen Arbeiten zum sichtbaren Bild eines fließenden Verlaufs. In Erbs kinetischen Kunstwerken der 60er und 70er Jahre bildet und wandelt sie sich mit Hilfe von Motoren ganz real. Ob bei dem rotierenden Scheibenobjekt von 1964/65, bei den kinetischen Türmen von 1968, dem Pendelobjekt mit Chromstahlstreifen von 1969, dem Objekt von 1969/70, bei dem gleitende Rollen hinter gespanntem Stoff lineare Spuren erzeugen, oder dem lichtkinetischen Objekt mit 38 Neonröhren von 1978: Immer befinden sich Linien in Bewegung und bewirken, dass die Licht- und Schattenverhältnisse permanent neue Formen hervorbringen und das räumliche Bild modifizieren.

Erbs Linien markieren niemals genormte Zäsuren, sondern sind, vor allem in den Zeichnungen, von sehr unmittelbarem, persönlichem, explizit handschriftlichem Charakter. Als energiegeladene Bahnen bringen sie ihr gesamtes Umfeld zum Pulsieren. Mit subtilem Gespür entlockt Leo Erb der Linie die unterschiedlichsten Wesensarten, lässt sie hart oder weich, kräftig oder zart, unergründlich dunkel oder lichtdurchtränkt, trennend oder verbindend, graphisch oder malerisch erscheinen. Beeindruckend ist die Vielfalt ausgefallener Materialien, die Erb einsetzt, und unkonventioneller Techniken, die er erfindet, um bestimmte Qualitäten von Linien und deren Zusammenschluss zu erzielen. Da kommen unter anderem handgeschöpftes Bütten, Holzlatten, Konfetti, Schaumgummi, Schnüre, Äste, Wolle, Watte, Vlies, Wellpappe oder ausgeblasene Eier zum Einsatz, da wird modelliert, gesägt, geschnitten, geschichtet oder durchlöchert: Erbs Einfallsreichtum erweist sich als schier unerschöpflich.

 

Den spezifischen Linientyp, den Erb für ein bestimmtes Werk festgelegt hat, wiederholt er in paralleler Reihung meist horizontal, aber auch gewinkelte und damit verbunden kurze senkrechte, manchmal auch schräge Verläufe kommen in bestimmten Werkgruppen häufig vor. In den Plastiken der 90er Jahre, wie z.B. in der großen Linienplastik von 1992 in Saarlouis-Fraulautern, wird die vertikale Ausrichtung der Parallelen zum eigenständigen Thema. In ihrer seriellen Anordnung strukturieren die Linien einerseits die Fläche, modellieren andererseits durch Verdichtung oder Weitung der Abstände auch die plastische Form, nicht nur in den ohnehin körperhaften Plastiken, Reliefs oder Prägungen. So kann der optische Eindruck konvexer Vorwölbungen selbst bei völlig planen Arbeiten entstehen. Auch eine Ausbildung unterschiedlich kompakter Blöcke durch systematischen Wechsel der Linienabstände, durch gezielte Zäsuren oder durch Überlagerung zweier Flächen in einem zentralen Linienkomplex sind für Erb Möglichkeiten, räumliche Verhältnisse allein mittels paralleler Linien zu differenzieren.

Neben der Linie misst Leo Erb in seiner Kunst dem Weiß absoluten Stellenwert bei. Dabei ist Weiß zugleich Farbe, Licht und Helligkeit, vereint in sich materielle und immaterielle Eigenschaften. Von allen Farben birgt das Weiß das breiteste Spektrum an Helligkeitsabstufungen und, wie Erb 2003 in einem Interview von Ulrike Lehmann betont, an Farbnuancen. "Es gibt keine Farbe, die farbiger ist als Weiß. Bei Weiß muss man Farbe bekennen. Ich fühle mich nirgendwo freier als im Weiß", sagt er. (In: leo erb. ein leben in weiß, S. 14). Das Licht beeinflusst faktisch die Helligkeits- und Farbwirkung der weißen Flächen und evoziert die in den linearen Bildstrukturen angelegten Schattensäume, lässt sie bei scharfen Kanten dunkler, tiefer, graphischer erscheinen und hebt bei faserigem oder gerissenem Material und aufgerauter Oberflächenstruktur ihre diffuse Qualität hervor. Erbs Augenmerk liegt immer auf der Seite des Lichtes, die dunklen Linien oder in ihren Grauwerten nuancierten Schattenzonen strukturieren lediglich als optischer Gegenpol die dominanten weißen Flächen.

Licht wurde von jeher als Symbol des Geistigen und des Göttlichen interpretiert. Die stille, weiße Weite der Werke Leo Erbs trägt die Offenheit intellektueller Spielräume in sich, die der Künstler zurecht mit der Dimension der Freiheit in Verbindung brachte. In ähnlicher Weise ist die Linie als geistiges Konstrukt Ausdruck von grenzenloser Ausdehnung und eines gleichmäßigen meditativen Fließens. Durch die Überschneidung der Bildränder wird sie als Ausschnitt eines unendlichen Verlaufs in Raum und Zeit charakterisiert. Bei den vertikal strukturierten Plastiken lenken die Linien den Blick von der Basis ausgehend dynamisch nach oben über sich hinaus in die Endlosigkeit des Universums – ein Akt der Befreiung. Grunderfahrungen menschlicher Orientierung im Raum und in der Zeit, Liegen und Stehen, Ruhen und Aufrichten, Dauer und Vergänglichkeit, Erdverbundenheit und das Bestreben, ins Unerreichbare und Autonome auszubrechen, Bindung und Freiheit, sind Kerngedanken von Erbs elementaren Linienordnungen.

Besonders in den Zeichnungen Leo Erbs bleibt die Nähe zur Schrift unverkennbar und wird in einigen Arbeiten mit Titeln wie "Liebesbrief" (1968), "Linienschrift" (Kreide, 1971 und 1975) oder "Liniengedicht" (1977) vom Künstler auch explizit genannt. Charakteristische Merkmale der Handschrift wie eine wellenartige Linienführung, die Ausbildung von Oberlängen und zusätzlich ein gleichmäßiger, relativ weiter Zeilenabstand verleihen diesen Linienbildern die Beschaffenheit eines Manuskriptes. Wie bei Schriftdokumenten enden bei fast allen Blättern dieser Gruppe die Linien innerhalb des Blattes. Doch anders als bei Texten sind Erbs lineare Reihungen völlig frei von jedem semantischen Gehalt. Gleichwohl ver-dichten sie sich, einem Gedicht als Werk komprimierter Sprache vergleichbar, Zeile für Zeile zu einem Sinngebilde. Unabhängig von diesen formalen Übereinstimmungen ist die Kunst Leo Erbs in ihrem mit Worten kaum zu beschreibenden schöpferischen Zartgefühl grundsätzlich poetisch. Erb selbst schätzt die Poesie als unabdingbar für die Kunst ein. "Ich bin für das Systematische, aber mit Poesie oder mit Philosophie. Das Systematische ohne Poesie ist keine Kunst." (In: leo erb. ein leben in weiß, S. 11).

In den späten Arbeiten nach 2000, wie in dem "Linienbild" in Acryl auf Leinwand von 2004, greift Erb das Prinzip alternierender Sequenzen des Frühwerks wieder auf, steigert jedoch die Dynamik durch kontinuierliche Verdichtung der einzelnen Segmente von links nach rechts zu einer flutenden, rhythmisch gegliederten Gesamtbewegung mit immer wieder neu einsetzenden und fortlaufend anschwellenden Kompartimenten. In den einzelnen "Zeilen" verschieben sich die Höhepunkte der größten Farb- und Lichtintensität ähnlich der Geschwindigkeitsdifferenz sich ablösender Läufer bei einer Staffel. Die dazwischenliegenden Bahnen, in denen die naturfarbene Leinwand zu sehen ist, bieten den mit wachsendem Tempo sich entwickelnden Linienabschnitten einen neutralen Grund. Nach einer sehr langen Phase des Gleichmaßes und der Zurückhaltung kehrt im Alterswerk der Drang nach Aktivität und Entfaltung von Kraft unverkennbar zurück.

So absolut Erbs Arbeiten in der Reduktion ihrer bildnerischen Gestaltungsmittel und der Einhaltung einer logischen Struktur auch sind, so ambivalent und offen erweisen sie sich zugleich. Die Linien sind einerseits Aussparungen des bis auf ganz wenige Ausnahmen weißen Bildgrundes, andererseits das Ergebnis aufgetragenen Materials oder von Einschnitten in die Oberfläche. Sie können malerische Wirkungen bis hin zu intensiv stofflichen, samtigen oder wattigen Erscheinungsformen hervorbringen oder aber hart und graphisch anmuten. Gewinkelte oder getreppte Linienverläufe können irritierende plastische Effekte auslösen und ein Volumen suggerieren, das in Wirklichkeit gar nicht gegeben ist. Erbs Bilder bergen immer mehr als ein schneller Blick vermuten lässt.

Was bei Erb anfangs vielleicht als bewusste Absetzung vom Mainstream der informellen Malerei begann, lädt in seiner Zurücknahme auf wenige, wesentliche Qualitäten noch und gerade in der heutigen Zeit einer unablässigen Reiz- und Sinnesüberflutung ein zu meditativer Einkehr und Besinnung. Hohe Sensibilität ist erforderlich, um das Sublime dieser Kunstwerke zu erfassen. Der Akt der Annäherung kommt, wie es Manfred Schneckenburger in diversen Zusammenhängen so treffend formulierte, einem "optischen Lauschen" nahe. Leo Erb benennt "das Meditative" und "das Sichtbarmachen der Stille" als Hauptanliegen all seiner Werke und präzisiert diese Aussage folgendermaßen: "Die Ich-Findung kann meines Erachtens nur in dem anonymen Raum, das heißt im ästhetischen Raum, im weißen Raum, stattfinden, in dem nicht das Geringste tönt, welcherart Tönen auch immer, auch optisches Tönen. Diese Ich-Findung kann nur in der absoluten Stille vor sich gehen." (In: Hans Jürgen Buderer: Kinetische Kunst. Worms 1992, S. 205.)

Leo Erb widersetzte sich mit seinem Schaffen sein Leben lang konsequent gängigen Kunsttrends. Mit seinen Werken bricht er aus gewohnten Denkmustern auf in neue intellektuelle Dimensionen. Seine durchdachte Entscheidung zur Genügsamkeit und Konzentration der Bildmittel, sein Verzicht auf unnötige, überflüssige Elemente schafft die bildliche Basis für eine innere Ausgeglichenheit, für Offenheit und Freiheit. So sind Erbs Werke über ihren ästhetischen Wert hinaus immer auch Anreiz zur Reflexion, nicht zuletzt über sich selbst.
 
Petra Wilhelmy

 

Biografie
1923 geboren in St. Ingbert/Saar
1940-43 Kunstgewerbeschule Kaiserslautern, Ausbildung bei Joseph Wack
1944 Erfindung des Papierbildes
1946/47 Schule für Kunst und Handwerk Saarbrücken, Ittensche Bauhauslehre bei Prof. Dr. Boris Kleint
1947 erste lineare Papierschnitte
1948/49 Bau eines Ateliers in St. Ingbert
1949 erste lineare Plastik
1952 erste "Linienzeichnung" (Weinberg in Langenlonsheim)
ab 1954 Ausstellungen im In- und Ausland
1957 Gründung der "neuen gruppe saar" zusammen mit Prof. Dr. Boris Kleint
1957-61"Imkerbürstenzeichnungen"
1958 erste strukturierte "Linienbilder" (plastische Farbe bzw. Holz)
Teilnahme an der 7. Abendausstellung "Das rote Bild" der Gruppe Zero in Düsseldorf und in der Folgezeit an weiteren Zero-Ausstellungen zusammen mit der "neuen gruppe saar"
1960 erste "Linienreliefs"
1961 Übersiedlung nach Paris/Süd, Bau eines Ateliers
1963 erste kinetische Objekte
1970 Entwicklung der ersten Solarplastik
1975 Rückkehr nach Deutschland
1975/78 erstes lineares Lichtobjekt (Elektronik/Neon)
1977 Teilnahme an der documenta VI Kassel
1988 Albert Weisgerber-Preis für Bildende Kunst der Stadt St. Ingbert
1993 Verleihung des Professorentitels
2008 Kunstpreis des Saarlandes

2012 gestorben in Kaiserslautern

 

Ausstellungen
Einzelausstellungen
1957 "Leo Erb", Galerie Elitzer, Saarbrücken
1961 "Leo Erb/Walter Spieß", Galerie Raymond Duncan,Paris
1965 Galerie Elitzer, Saarbrücken
1966 "Leo Erb", Galerie le Soleil dans la Tête, Paris
1967 "Struktur und Bewegung", Atelier Mensch, Hamburg
1970 "Leo Erb – la ligne et le mouvement", Centre Co-Mo, Paris; "Linie und Fläche in der Bewegung", Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus, Ludwigshafen; "Linie und Fläche in der Bewegung", Kunstkreis Novo, Mainz
1971 "Kinetische Objekte und Graphik", Galerie Goebels, Kaiserslautern
1973 Püschel Art Promotion, Bielefeld
1974 "Linienbilder und Objekte", Galerie Hermanns, Fürstenfeldbruck
1975 "Konstruktion und Bewegung", Kulturamt der Stadt Kaiserslautern, Kaiserslautern; "Linienbilder und Objekte" (Buch: "Leben und Tod der Linie"), Verlagsgalerie Leaman, Düsseldorf
1976 "Leo Erb – Kinetic Art", The Electric Gallery, Toronto; "Linienbilder und Objekte", Galerie Seebacher, Nüziders; Galerie Mathea, St. Ingbert
1977 Köln, Internationaler Kunstmarkt (Einzelpräsention); Basel, Art 8/77, (Einzelausstellung Electric Gallery, Toronto); Nüziders, Galerie Seebacher
1978 "Leo Erb", Galerie Art Line, Den Haag; Galleria Pellegrino, Bologna; Galerie Hermanns, München
1979 Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz; "Kinetik – Kybernetik 79", Galerie Lang, Wien
1980 Galerie Dr. Luise Krohn, Badenweiler; Galerie Pa Szepan, Gelsenkirchen; "Leo Erb – Linien und Variationen", Kunstmuseum Sammlung Sprengel, Hannover
1981 Galerie de Sluis, Leidschendam/Holland ; "Leo Erb", Galerie de la Verrière, Straßburg; The Art Gallery at Harbourfront, Toronto
1982 Galerie Ferdinand Maier, Kitzbühel; Galerie Arco, Herdecke
1983 Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern; Galerie Walzinger, Saarlouis; Galerie Artstable/de Sluis, Amsterdam
1984 Galerie Wack, Kaiserslautern; Galerie Rottloff, Karlsruhe
1985 Galerie Stahlberger, Weil am Rhein
1986 Galerie Walzinger, Saarlouis; Galerie Wack, Kaiserslautern
1987 "Leo Erb", Kunsthalle Mannheim, Mannheim
1988 Galerie Stahlberger, Weil am Rhein; Galerie von Braunbehrens (zusammen mit Karl Prantl), München; Galerie Dr. Luise Krohn, Badenweiler; Galerie Walzinger, Saarlouis; "Leo Erb, Linienbilder 1968-1988", Moderne Galerie des Saarland Museums, Saarbrücken,
1989 Galerie Wack, Kaiserslautern; Galerie Ferdinand Maier, Kitzbühel
1990 Galerie Domberger, Filberstadt; Kubus, Hannover
1991 Galerie Stahlberger, Weil am Rhein; Galerie FormArt, Zweibrücken
1992 Kunsthaus Schaller, Stuttgart; Museum Moderner Kunst, Landkreis Cuxhaven und Bremerhaven; "Frühe Zeichnungen", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
1993 "Zeichnungen 1947-1992", Saarland Museum, Saarbrücken; "Zeichnungen 1993", Galerie Wack, Kaiserslautern; "Retrospektive", Galerie Dr. Luise Krohn, Badenweiler; Galerie Konstruktiv Tendens, Stockholm; "Eine Retrospektive", Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach 
1995 Galerie Monika Hoffmann, Paderborn; "Linienbilder + Linienobjekte", Galerie Kain, Basel/Riehen; "Linienbilder + Linienobjekte", Die Weisse Galerie, Köln
1996 "Linienbilder + Linienobjekte", Galerie Wack, Kaiserslautern
1997 Galerie Kain, Basel/Riehen
1998 "Linienbilder + Linienobjekte", Galerie Wack, Kaiserslautern; Galerie Mack, Göppingen
1999 Die Weisse Galerie, Köln; "Linienbilder + Linienobjekte", Galerie Wack, Kaiserslautern; "weiss wie schnee", Galerie Ferdinand Maier, Kitzbühel
2001 "Linienbilder + Linienobjekte", Galerie Wack, Kaiserslautern; "Linienbilder + Linienobjekte", Galerie Ucher, Köln; "bei weiss muss man farbe bekennen", Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt, Ingolstadt
2002 "ruhig und bewegt", Galerie Wack, Kaiserslautern; Galerie FormArt, Zweibrücken
2003 "leo erb – ein leben für die linie", Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern; "leo erb – ein leben in weiß", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen; "leo erb – ein leben in weiß", Josef Albers Museum Quadrat Bottrop, Bottrop; "leo erb – ein leben in weiß", Städtische Galerie Wolfsburg, Wolfsburg; "Ein Leben für die Linie", Galerie Ucher, Köln; "Ein Leben für die Linie", Galerie im Bürgerhaus, Neunkirchen
2004 "Ein Leben für die Linie", Kunstverein Dillingen, Altes Schloss Dillingen; "Leo Erb – a life for the line", Conny Dietzschold Gallery, Sydney; "Die Linie", Galerie Wack, Kaiserslautern
2006 Conny Dietzschold Gallery, Sydney; Galerie Wack (zusammen mit Sascha Langer), Kaiserslautern
2007 One-Man-Show (zusammen mit Dieter Villinger), Kunstmesse "Art Cologne", Köln; "zeichnung relief plastik" (zusammen mit Sascha Langer), Galerie Wack, Kaiserslautern; "linienbilder linienobjekte linienzeichnungen", Galerie Wack, Kaiserslautern
2008 "Bei Weiß muss man Farbe bekennen", Palais Leopold, Swiss Life Forum für Kunst und Kultur, München; Sonderschau im Rahmen der Landeskunstausstellung "Dein Land macht Kunst", Saarlandmuseum, Saarbrücken
2009 Galerie Wack (zusammen mit Kim Andrews), Kaiserslautern

2013 "leo  erb ein leben für die Linie", Galerie Wack, Kaiserslautern
 
 
Ausstellungsbeteiligungen
1954 "Die Jungen im Lande", Stadtmuseum, Homburg
1956 "Saarländische Malerei der Gegenwart", Stadtmuseum, Homburg
1958 "Neue Gruppe Saar – Neue Pfälzische Gruppe", Saarlandmuseum Saarbrücken und Kulturhaus Ludwigshafen; 7. Abendausstellung "Das Rote Bild", Gruppe Zero, Düsseldorf
1959 "Gruppe Zero und Neue Gruppe Saar", Galerie Kasper, Lausanne; "Neue Gruppe Saar und Gruppe Zero", Saarlandmuseum, Saarbrücken; "Bildgraphik – Gruppe Zero (als Gast) und Neue Gruppe Saar", Graphisches Kabinett, Saarbrücken
1960 "Form und Farbe", Koblenz
1961 Galerie de l' Université, Paris; Galerie Kasper, Lausanne
1962 "Junge Künstler", Graphisches Kabinett, Saarbrücken
1963 Galerie de l' Université, Paris
1964 Galerie Casanova, Paris
1965 "La foire des poètes", Champs Elysées, Paris
ab 1966 Teilnahme an Pariser Salons wie: Salon de Mai, Salon Comparaisons, Salon Jeune Sculpture, Salon des Grands et Jeunes d' Aujourd' hui, Salon des Réalités Nouvelles
1967 "20 Jahre Malerei an der Staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken", Kongreßhalle, Saarbrücken
1968 "Plastik der Gegenwart", Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern; "Kinetik der Gegenwart", Haus am Waldsee, Berlin
1969 Galerie Centre Co-Mo, Paris; Galerie La Cloche, Cannes; "Saar 69", Moderne Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken; Galerie La Cloche, New York
1970 "Deutscher Künstlerbund", Rheinisches Landesmuseum, Bonn; "Exposition Cinétique", Centre Co-Mo, Paris; "l' Art Actuel", Centre Co-Mo, Paris
1971 "Sérigraphie Contemporaine", Musée de Pontoise, Pontoise; Galerie Lara Vinci, Paris; Galerie Iris Clert, Paris; "Idées – Laines – Tissus", C.N.A.C., Paris
ab 1971 regelmäßig vertreten in den internationalen Kunstmessen Art Basel und Art Cologne, zeitweise auch an den internationalen Kunstmessen Berlin, Bologna, Chicago, Düsseldorf, London, Melbourne, New York, Sydney, Washington, Wien
1972 "Biennale", Palais de l' Europe, Menton; "Ibizagrafic", Museo de Arte Contemporaneo, Ibiza
1974 "L' Estampe Contemporaine", Bibliothèque Nationale, Paris; "Künstler machen Fahnen", Rottweil; "Ibizagrafic", Museo Contemporaneo, Ibiza; "Siège Poème", Maison des Arts, Créteil
1975 "Electric Art", Rotterdamse Kunststichting, Rotterdam; "Bienal International de Arte Grafica y Obra Seriado", Segovia; "Zeitkunst I", Verlagsgalerie Leaman, Düsseldorf
1976 "Electric Art", Galerie Hermanns, Fürstenfeldbruck
1977 "From electrical fires spirits may be kindled (Benjamin Franklin) - a selection of works from the Electric Gallery", Vancouver Art Gallery, Vancouver; "The Electric Gallery", Harbourfront Gallery, Toronto;"Biennale della piccola scultura", Palazzo della Raggione, Padua; "documenta 6", Kassel; Confederation Center Art Gallery, Charlottetown
1978 "Zeitkunst II", Verlagsgalerie Leaman, Düsseldorf; "Ibizagrafic", Museo de Arte Contemporaneo, Ibiza; "Light, Kinetics and Electronic", Confederation Center Art Gallery, Charlottetown; "Linearstrukturen", Maerz-Vereinigung, Linz
1979 "Ibizagrafic", Museo del Arte Contemporaneo, Ibiza; Steirischer Herbst, Graz
1980 "Deutscher Künstlerbund", Hannover; "Rationale Konzepte", Galerie Pa Szepan, Gelsenkirchen; "Sichtbare Stille", Galerie Wack, Kaiserslautern
1981 "Künstler der Galerie", Galerie Dr. Luise Krohn, Badenweiler; "Rationale Konzepte", Städtische Kunstsammlung Museum Buer, Gelsenkirchen; "Papier", Leopold-Hoesch-Museum, Düren; "Rationale Konzepte", Oldenburger Kunstverein, Oldenburg; Buchmesse, Frankfurt; Utrecht 82, Kunstmarkt, Utrecht
1983 Kunstmarkt, New York; Art Stable, Amsterdam; Galerie Koppelmann, Köln; Galerie Wack, Kaiserslautern
1985 Kunstverein, Hilzingen; "Deutscher Künstlerbund", Hannover; "Zeit – Die 4. Dimension", Kunsthalle Mannheim; "Works on Paper", Galerie de Sluis, Leidschendam
1986 "Handgeschöpftes", Leopold-Hoesch-Museum, Düren;"Abstrakt – Konkret", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen; "Von zwei Quadraten", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
1987 "Mathematik in der Kunst der letzten 30 Jahre", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
1988 "Papier", Museum für Technik und Verkehr, Berlin; Galerie Carré Estampes, Luxemburg; Georg-Scholz-Haus, Städtische Galerie, Waldkirch; "Zero", Galerie Wack, Kaiserslautern; West LB, Frankfurt; West LB, Düsseldorf; Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, Bonn
1989 Galerie René Reichard, Frankfurt
1990 "Schwerpunkt Skulptur und Papier", Kunsthalle Mannheim, Mannheim
1992 "Zufall als Prinzip", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen; "Die Kunst der Einladung", Documenta Archiv, Kassel
1993 "Aus dem Depot", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
1994 "Cracks in the Modern", Koffler Centre of the Arts, North York/Kanada; Museum Modern Art, Hünfeld; "Papierkunst", Bundesministerium für Wirtschaft, Bonn
1995 "Zeichnung des 20. Jahrhunderts", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen; Galerie Monika Hoffmann, Paderborn; "Linie und Schatten", Die Weisse Galerie, Köln; Galerie Wack, Kaiserslautern; "Konkrete Grafik", Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern
1996 "Meisterwerke der Handzeichnung", Saarland Museum, Saarbrücken; Galerie Wack, Kaiserslautern; "Konkret Konstruktiv", Museum St.Ingbert, St.Ingbert; "Zeichnung", Galerie Wack, Kaiserslautern; Galerie Kain, Basel/Riehen
1997 "Konkrete Kunst der Galerie Wack", Kunstverein, Speyer; Galerie Wack, Kaiserslautern; "Künstler der Galerie", Galerie Kain, Basel/Riehen; "Linie und Schatten", Die Weisse Galerie, Köln; "Toiles à Bandes", Lahumière, Paris
1998 "Kunst im Aufbruch zwischen 1945 und 1959", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen; "Neuerwerbungen", Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern; "Künstler der Galerie", Galerie Konstruktiv Tendens, Stockholm; Die Weisse Galerie, Köln; "Träume, 16 Installationen und Künstlerräume", Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach
1999 "Arbeiten auf Papier", Galerie Rottloff, Karlsruhe; "20 Jahre Wilhelm-Hack-Museum", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen; "Deutschland – Frankreich, Dialoge der Kunst", Ludwig Museum im Deutschherrenhaus, Koblenz; "Papier pur", Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach; "Horizonte", Galerie Waßermann, München
2000 "Plastische Graphik", Kunsthalle Mannheim, Mannheim; "Die Sammlung Marli Hoppe-Ritter", Kunstverein, Mannheim; "Kunstszene Saar - Visionen 2000", Saarland Museum, Saarbrücken
2001 "Relationen", Galerie Wack, Kaiserslautern; "40 Jahre Galerie Rottloff - eine Bilanz", Galerie Rottloff, Karlsruhe; "alles neu ...", Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach; "Dreidimensional", Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern; "Veränderung", Museum gegenstandsfreier Kunst, Studio A, Landkreis Cuxhaven, Otterndorf; Galerie Conny Dietzschold, Sydney
2002 "Die Sammlung Peter C. Ruppert - Konkrete Kunst in Europa nach 1945", Museum im Kulturspeicher, Würzburg; "Drehen, Kreisen, Rotieren – Kunst in Bewegung", Museum im Kulturspeicher, Würzburg; "Drehen, Kreisen, Rotieren – Kunst in Bewegung", Kunstmuseum, Heidenheim; "Drehen, Kreisen, Rotieren – Kunst in Bewegung", Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern; Die Weisse Galerie, Sydney
2003 "Drehen, Kreisen, Rotieren – Kunst in Bewegung", Kunstmuseum Ahlen, Ahlen; "Collègues à Paris: Aubertin, Breuer, Cruz-Diez, Erb, Nemours", Galerie Wack, Kaiserslautern
2004 "Relationen.2", Galerie Wack, Kaiserslautern; Sommer-Accrochage, Galerie Wack, Kaiserslautern; "Im Augenblick - Kunstszene Saar 2004", Saarlandmuseum, Saarbrücken; Artfair, Melbourne/Australien; "Die Neue Pfalzgalerie", Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern
2005 "Handdruck + Objekt", Galerie Wack, Kaiserslautern; "Metall + Papier", Galerie Wack, Kaiserslautern; Galerie Ucher (Künstler der Galerie), Köln; "Weiss", Galerie Mariette Haas, Ingolstadt; Museum gegenstandsfreier Kunst, Studio A, Otterndorf
2006 "Licht, Farbe, Raum", Galerie Ucher, Köln; Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt; "Künstler der Zero-Bewegung", Galerie Wack, Kaiserslautern; Museum Ritter, Waldenbuch; "Leben mit Kunst – die Sammlung Kaldewey", Museum Haus Ludwig für Kunstausstellungen, Saarlouis; "Ausblicke – Rückblicke", Galerie Ucher, Köln
2007 "Relationen.3 – Dirnaichner, Erb, Reynolds", Galerie Wack, Kaiserslautern; "rewind/fast forward", Kunsthaus L6, Freiburg; "Neuerwerbungen" Quadrat Bottrop Josef Albers Museum, Bottrop; "15 jahre mkk", Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt; "Raumwechsel 9", Kunstraum Alexander Bürkle, Freiburg
2008 "gestern war ... heute ist", Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf; "Poesie der Struktur", Galerie Ucher, Köln; "Fine Works on Paper", Sebastian Fath Contemporary, Mannheim; "Das Helle und das Dunkle in der Konkreten Kunst", Forum Konkrete Kunst, Erfurt; "Gegenstandslos", Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn; "Papier", Stadtmuseum, Penzberg
2009 "Ausblicke – Rückblicke", Galerie Ucher, Köln; "Alles", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen; "Konkrete Idole - Nonfigurative Kunst und afrikanische Skulpturen", Museum Liner, Appenzell; "accrochage: konkret", Galerie Wack, Kaiserslautern

2012 "Saarland Kunst der 50er Jahre", Saarland.Museum, Saarbrücken

2013 "Saar Art 2013", Landeskunstausstellung, Saarland.Museum, Moderne Galerie, Saarbrücken

2014 "Wit - Rood - Zwart. Bernard Aubertin, Leo Erb, Henk Peeters en Jan Schoonhoven. Rond Zero", Museum Belvédère, Heerenveen

2015 "Die Sammlung Klütsch", Museum Haus Ludwig, Saarlouis 2015

 

Werke in Sammlungen

  • Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch-Gladbach
  • Deutscher Bundestag, Berlin
  • Sammlung LBS, Bonn
  • Privatsammlungen, Brüssel
  • Josef Albers Museum Quadrat, Bottrop
  • Museo de Arte, Caracas/Venezuela
  • Kunstverein Coburg
  • Taschenberg Palais, Dresden
  • Sammlung Hahnemühle, Düren
  • Leopold-Hoesch-Museum, Düren
  • Sammlung Westdeutsche Landesbank, Düsseldorf
  • Folkwang Museum, Essen
  • Sammlung Kreditanstalt für Wiederaufbau, Frankfurt
  • Kunstraum Alexander Bürkle, Sammlung Rosskopf, Freiburg
  • Museum der Stadt Gelsenkirchen
  • Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
  • University of Guelph Collection, Guelph/Kananda
  • Sammlung Dobermann, Hameau des Gardes/Frankreich
  • Mcmaster Museum of Art, Hamilton/Kanada
  • The Art Gallery of Hamilton, Hamilton/Kanada
  • Sprengel Museum, Hannover
  • Sammlung Karlsberg Brauerei, Homburg
  • Museum konkreter Kunst, Hünfeld
  • Museo de Arte Contemporeano, Ibiza/Spanien
  • Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt
  • Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern
  • Stadt Kaiserslautern
  • Ludwig Museum im Deutschherrenhaus, Koblenz
  • Musée des Sables d' Olonne, Les Sables d' Olonnes/Frankreich
  • Annely Juda Fine Art, London
  • Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
  • Kultusministerium Rheinland-Pfalz, Mainz
  • Landesmuseum Mainz
  • Städtische Kunsthalle Mannheim
  • Sammlung der Sparkasse Miltenberg
  • Swiss Life Forum für Kunst und Kultur, München
  • Sammlung Deutsche Bank, Münster
  • Vertretung Auswärtiges Amt, New York
  • Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf
  • Biblithèque Nationale, Paris
  • Musée d' Art Moderne de la Ville de Paris
  • Kultusministerium des Saarlandes, Saarbrücken
  • Saarland Museum, Saarbrücken
  • Staatskanzlei, Saarbrücken
  • Ho-Am Art Museum, Samsung Foundation of Art and Culture, Seoul/Korea
  • Stadt St. Ingbert (Nachlass)
  • Sammlung Deutscher Sparkassenverlag, Stuttgart
  • Art Gallery of New South Wales, Sydney/Australien
  • Museum Ritter, Waldenbuch
  • Albertina, Wien
  • Museum im Kulturspeicher, Sammlung Peter C. Ruppert, Würzburg

Werke im öffentlichen Raum

  • St. Ingbert-Hassel, Skulptur, 1967, Kunststoff, 226 x 36 cm
  • Saarbrücken, Universität des Saarlandes, Elektrotechnik, Erdgeschoss, Wandgestaltung, 1971, Holz, 170 x 245 cm (Aufstellung 1989)
  • Saarbrücken, Universität des Saarlandes, Max-Planck-Institut, Saarbrücken, Solarplastik, Entwurf 1983, Aluminium, Farbe, 500 x 1000 cm (Aufstellung 1996)
  • Saarbrücken, Universität des Saarlandes, Elektrotechnik, Glaspavillon, 1989, Bewegliche Säule, Holz, Farbe, Betonsockel, Höhe 265 cm
  • St. Ingbert, Technologiepark, Pumpenhaus, 1990, Holz, 115 x 200 x 10 cm
  • Saarlouis-Fraulautern, Vereinshaus, Vorplatz, Linienplastik,Metall, Farbe, 700 x 115 cm

 
Bibliografie
Monografien

  • leo erb – linie und fläche in der bewegung. Ausstellungskatalog Städtische Kunstsammlungen Ludwigshafen a. Rh. 1970. Mit Beiträgen von: Manfred Fath; Michel Seuphor: Leo Erb
  • leo erb linienbilder + linienobjekte. Ausstellungskatalog Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum Graz 1979. Mit Beiträgen von: Michael Beckert: Die kompromißlose Konsequenz; Joachim Büchner: Leo Erb hat der Linie einen neuen – künstlerischen – Gehalt gegeben; Kurt Jungwirth: leo erb; Norbert Kricke: für leo erb; Michel Seuphor: leo erb; Wilfried Skreiner: leo erb
  • leo erb – linienzeichnungen linienbilder linienobjekte. Ausstellungskatalog Pfalzgalerie Kaiserslautern 1983. Mit Beiträgen von: Joachim Büchner: Leo Erb hat der Linie einen neuen – künstlerischen – Gehalt gegeben; Manfred Fath: Die Linie als Struktur und Ordnung; Gisela Fiedler-Bender: Leo Erb
  • leo erb zum 60. geburtstag. Hg. Dieter und Ulrike Scheid. Überherrn-Berus 1983. Mit Beiträgen von: Manfred Fath: leo erb; Dieter und Ulrike Scheid: für leo erb
  • erb. Ausstellungskatalog Kunsthalle Mannheim 1987. Mit Beiträgen von:Joachim Büchner: Leo Erb hat der Linie einen neuen – künstlerischen – Gehalt gegeben; Hans-Jürgen Buderer: Leo Erb – Linie und Bewegung; Lorenz Dittmann: Weiß als Farbe und Symbol – Für Leo Erb; Manfred Fath: Zur Ausstellung Leo Erb; Meinrad Maria Grewenig: Leo Erb – Kunst aus Weiß und Linie; Dieter Scheid: „Die beschränkten Mittel zeugen neue Formen, wecken Schöpfungskraft ...“
  • leo erb – Linienbilder 1968-1988. Ausstellungskatalog Moderne Galerie des Saarland Museums Saarbrücken 1988. Mit Beiträgen von: Lorenz Dittmann: Weiß als Farbe und Symbol. Für Leo Erb; Meinrad Maria Grewenig: Zur Linie im Werk Leo Erbs; Dietmar Guderian: Zur Linienplastik 1975 von Leo Erb; Bernhard Holeczek: Ein Gruß für Leo Erb, Magier des Weiß, den Lichtbeweger und Lichterreger; Georg-W. Költzsch: Dem Gemeinen einen hohen Sinn zu geben; Manfred Schneckenburger: Rede für Leo Erb; Michel Seuphor: Leo Erb
  • leo erb linienbilder + linienskulpturen. Ausstellungskatalog studio a – sammlung zeitgenössischer kunst. museum für moderne des landkreises cuxhaven. Otterndorf 1992. Mit einem Beitrag von: Ulrike Schuck: zu den arbeiten
  • leo erb – frühe zeichnungen. Ausstellungskatalog Wilhelm-Hack-Museum. Ludwigshafen a. Rh. 1982. Mit Beiträgen von: Barbara Auer: begegnung mit dem informel. die tuschezeichnungen der späten 50er jahre; Berhard Holeczek: zurück zur zukunft
  • leo erb zeichnungen 1947-1992. Ausstellungskatalog Saarland Museum Saarbrücken 1993. Mit Beiträgen von: Ernst-Gerhard Güse: Vorwort; Ernest W. Uthemann: Die Poesie der Linie
  • leo erb – eine retrospektive. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Villa Zanders. Bergisch Gladbach 1993. Mit Beiträgen von: Lorenz Dittmann: Zur Kunst Leo Erbs; Ernest W. Uthemann: Die Poesie der Linie; Wolfgang Vomm: Zur Ausstellung
  • leo erb - bei weiss muss man farbe bekennen. Ausstellungskatalog Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt 2001. Mit Beiträgen von: Lorenz Dittmann: Leo Erbs Kunst, Manfred Schneckenburger: Rede für Leo Erb, Peter Volkwein: Bei Weiss muss man Farbe bekennen, …
  • Kristina Hinze: Studien zu Leo Erb. Die Linie als stilbildendes Element. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 2001
  • leo erb – ein leben für die linie. Ausstellungsbroschüre Pfalzgalerie Kaiserslautern 2003. Mit einem Beitrag von: Claudia Luxbacher: Leo Erb
  • leo erb – ein leben in weiß. Retrospektive zum 80. Geburtstag. Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, Städtische Galerie Wolfsburg, Quadrat Bottrop Josef Albers Museum. Bielefeld 2003. Mit Beiträgen von: Lorenz Dittmann: Licht und Bewegung – Ein Traum von Freiheit. Zur Kunst von Leo Erb; Leo Erb: Wie ich zur Farbe Weiß kam. Ein Kurzinterview von Ulrike Lehmann; Dieter Fuder: Die Kunst der Linie. Zum Werk von Leo Erb; Richard W. Gassen, Susanne Pfleger und Ulrich Schumacher: Vorwort; Manfred Schneckenburger: Leo Erb, Linien durch die weiße Welt
  • leo erb - Ein Leben für die Linie. Ausstellungskatalog Galerie im Bürgerhaus Neunkirchen 2003. Mit Beiträgen von: Sigrid Feeser: Partisan der reinen Linie; Nicole Nix: Vorwort

 

Sammelschriften

  • Ausstellung 20 Jahre Malerei an der Staatlichen Werkkunstschule. Saarbrücken 1967
  • Plastik der Gegenwart. Pfalzgalerie Kaiserslautern 1968
  • Pfalzgalerie Kaiserslautern. Malerei, Skulptur, Graphik aus dem Saarland. Saarbrücken 1969, S. 36
  • Künstler machen Fahnen für Rottweil. Rottweil 1974
  • Moderne Galerie Saarbrücken. Saarbrücken 1976
  • Saarheimat. Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum. Saarbrücken 1976, S. 155f
  • Saarheimat. Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum. Saarbrücken 1979, S. 311
  • rationale konzepte 80. Galerie Pa Szepan Gelsenkirchen-Buer, Oldenburger Kunstverein, Oldenburg, Städtische Kunstsammlungen, Gelsenkirchen-Buer 1980
  • Das Papier. Geschichte Herstellung künstlerische Gestaltung. Leopold-Hoesch-Museum. Düren 1981
  • Leo Erb – François Morellet – Eric Snell. The Art Gallery at Harbourfront. Toronto 1981
  • Medium Papier. Städtische Galerie Villa Zanders. Bergisch Gladbach 1982
  • Kunstsituation Saar. Skulpturen, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Grafik, Fotografien. Saarbrücken 1982, S. 30
  • Von zwei Quadraten. Wilhelm Hack zum Gedächtnis. Wilhelm-Hack-Museum. Ludwigshafen 1986
  • Abstrakt Konkret - Neuerwerbungen für die Sammlung des Museums – Eine Auswahl. Wilhelm-Hack-Museum. Ludwigshafen 1986
  • Leo Erb. Sein Symbol ist die weiße Linie. Bayertitan Club-Magazin. Nr. 5. Bayerwerk Leverkusen 1986
  • Mathematik in der Kunst der letzten 30 Jahre. Wilhelm-Hack-Museum. Ludwigshafen 1987
  • Willy Rotzler: Konstruktive Konzepte. Zürich 1988
  • Licht und Klangobjekte. Westdeutsche Landesbank. Düsseldorf 1988
  • Saarheimat. Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum. Saarbrücken 1988, S. 122f
  • Helga Schmoll gen. Eisenwerth: Skulptur und Plastik. Skulptur, Plastik und Zeichnungen von Bildhauern des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung der Modernen Galerie. Saarbrücken 1989, S. 120-122
  • Dieter Staerk (Hg.): Das Saarlandbuch. Saarbrücken 1990, S. 342, 352
  • Ernst-Gerhard Güse (Hg.): Landesgalerie. Saarbrücken 1991, S. 43-46
  • Vereinshaus Saarlouis-Fraulautern. Kreisstadt Saarlouis 1992
  • Only Paper Städtische Galerie Villa Zanders. Bergisch Gladbach 1992, S.83-86
  • tabu kultur etzetera. 1993, S. 6-8
  • insights 1994. volume 6. no. 3. Art Gallery of Hamilton. Ontario 1994
  • Konstruktive und konkrete Graphik. Bestandskatalog der Graphischen Sammlung VI. Pfalzgalerie Kaiserslautern 1995
  • Kunstdinge. Bilder – Skulpturen – Grafiken. Taschenberg Palais. Dresden 1995
  • Kunstszene Saar. Landeskunstausstellung 1995. Saarbrücken 1995, S. 226f
  • Petra Wilhelmy: "Triumph über das Chaos". In: Mitteilungen aus saarländischen Museen. 1. Jg. 1995. H. 4, S. 9f
  • Bauten der Max-Planck-Gesellschaft. Max-Planck-Gesellschaft München 1996
  • Konkret Konstruktiv. Arbeiten auf Papier. Aus saarländischen Privatsammlungen II. Museum St. Ingbert 1996, S. 24
  • Architekturführer Saarland 1981-1996. Saarbrücken 1997, S. 16, 103, 104
  • Ihor Holubizky: Shape Shifters. Art Gallery of Hamilton. Ontario 1997
  • Neuerwerbungen der Pfalzgalerie 1994-1998 – Eine Auswahl. Pfalzgalerie Kaiserslautern 1998
  • Kunst im Aufbruch – Abstraktion zwischen 1945 und 1959. Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen. Stuttgart/Ostfildern 1998
  • Dialoge der Kunst im XX. Jhdt. Deutschland – Frankreich. Ludwig Museum im Deutschherrenhaus Koblenz 1999
  • Meisterwerke. Saarland Museum Saarbrücken 1999, S. 109
  • Kunst des 20. Jahrhunderts – Eine Auswahl. Wilhelm-Hack-Museum. Ludwigshafen 1999
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum. Saarland. Band 2. Universität des Saarlandes 1945-1999 Campus Saarbrücken und Campus Homburg. Saarbrücken 1999, S. 107
  • Plastische Graphik. Kunsthalle Mannheim 2000
  • Nicht Ruhe geben, bevor die Welt quadratisch ist! Die Sammlung Marli Hoppe-Ritter im Mannheimer Kunstverein. Hg. Von Manfred Stather. Kunstverein Mannheim. Heidelberg 2000
  • Kunstszene Saar - Visionen 2000. Künstlerische Positionen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Saarbrücken 2000, S. 44f
  • LZB (Hg.): Kunst-Bau. Kunstsammlung der LZB Rheinland-Pfalz und im Saarland. Saarbrücken 2000, S. 50, 128
  • 1950-2000 Rückblick in die Zukunft. Kunst aus Speyerer Privatbesitz. Kunstverein Speyer 2001
  • Dreidimensional. Bestandskatalog des 19. und 20. Jahrhunderts. Pfalzgalerie Kaiserslautern 2001
  • Die Sammlung Peter C. Ruppert. Konkrete Kunst in Europa nach 1945. Museum im Kulturspeicher Würzburg. Stuttgart 2002
  • Saarländische Kommunalzeitschrift. Bd. 8. 2003
  • Claudia Maas und Michael Jähne (Hg.): neue gruppe saar. Saarbrücken 2003, S. 22, 179
  • Landesgalerie Rundgang. Saarbrücken 2003
  • Saarländische Kommunalzeitschrift. Bd. 8, 2003
  • Zeitrisse. Mitteilungen zur regionalen Kultur und Geschichte. Bd. 2, 2003
  • Im Augenblick - Kunstszene Saar 2004. Saarbrücken 2004, S. 226f
  • Jo Enzweiler (Hg.): museale 03. Kleinplastiken aus den Sammlungen. Saarbrücken 2004, S. 52f
  • Juliane Bardt: Materialfarbe Weiß: Leo Erb. In: Juliane Bardt: Kunst aus Papier. Zur Ikonographie eines plastischen Werkmaterials. Studien zur Kunstgeschichte. Bd. 169. Hildesheim, Heidelberg, New York 2006
  • Leben mit Kunst. Die Sammlung Kaldewey. Museum Haus Ludwig für Kunstausstellungen Saarlouis 2006
  • gestern war … heute ist. Ausstellungskatalog Museum gegenstandsfreier Kunst. Otterndorf 2008
  • Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008. Saarbrücken 2008
  • Das Helle und das Dunkle in der Konkreten Kunst. 15. Kolloquium des Forum Konkrete Kunst Erfurt am 21. und 22. August 2008. Schriftenreihe 12. Erfurt 2009
  • Konkrete Idole. Nonfigurative Kunst und afrikanische Skulpturen. Museum Liner Appenzell 2009
  • Saarland Kunst der 50er Jahre L'art des Annes 50. Hg. Meinrad Maria Grewenig. Saarbrücken 2012, S. 9, 46-47
  • Die Sammlung Klütsch. Herausgegeben vom Museum Haus Ludwig für Kunstausstellungen Saarlouis. Saarlouis 2015, S. 42-44


 
Quelle
Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Leo Erb, Dossier 478
 
Redaktion: Petra Wilhelmy, Samira Gross


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