Dieter Heinz. Foto: Claudia Maas

Dieter Heinz 

Dieter Heinz: "Das alte fürstliche Armen=, Waisen= und Zuchthaus am Ludwigsplatz in Saarbrücken, heute staatl. Ludwigsgymnasium und Museum." Zeichnung des 13jährigen Schülers, 1943

Dieter Heinz: "Das alte fürstliche Armen=, Waisen= und Zuchthaus am Ludwigsplatz in Saarbrücken, heute staatl. Ludwigsgymnasium und Museum." Zeichnung des 13jährigen Schülers, 1943 

Dieter Heinz: Ludwigskirche vor ihrer Zerstörung (im Luftschutz­keller aus der Erinnerung skizziert), 25.11.1944, Zeichnung

Ludwigskirche vor ihrer Zerstörung (im Luftschutz­keller aus der Erinnerung skizziert), 25.11.1944, Zeichnung 

Dieter Heinz: Inneres der zerstörten Ludwigskirche in Saarbrücken (in ­Eschwege aus der Erinnerung gemalt), 1945, Aquarell

Inneres der zerstörten Ludwigskirche in Saarbrücken (in ­Eschwege aus der Erinnerung gemalt), 1945, Aquarell 

Saarbrücken, Ludwigsplatz: "So sah der zerstörte Ludwigsplatz Stengels nach 1944 aus!" Foto vom 29.4.1952. Foto: Dieter Heinz

Saarbrücken, Ludwigsplatz: "So sah der zerstörte Ludwigsplatz Stengels nach 1944 aus!" Foto vom 29.4.1952 

"Rekonstruktion der stengelschen Orgel der Ludwigskirche (1953/54) mit Eintragung aller Zollmaße zum Wiederaufbau 1981 für das Büro ­Krüger"

"Rekonstruktion der stengelschen Orgel der Ludwigskirche (1953/54) mit Eintragung aller Zollmaße zum Wiederaufbau 1981 für das Büro ­Krüger" 

Dieter Heinz: Möbelentwürfe, "Aus der Schule Egon Eiermanns", 1959. Foto: Dieter Heinz

Möbelentwürfe, "Aus der Schule Egon Eiermanns", 1959 

Ausstellung in Zusammenarbeit mit Robert Sessler "Du und Deine Stadt" im Saarlandmuseum Saarbrücken vom 27. Mai bis 30. August 1959. Foto: Julius C. Schmitt

Ausstellung in Zusammenarbeit mit Robert Sessler "Du und Deine Stadt" im Saarlandmuseum Saarbrücken vom 27. Mai bis 30. August 1959 

Ausstellung "Du und Deine Stadt". Foto: Julius C. Schmitt

Ausstellung "Du und Deine Stadt" 

"Vorübergehende Einflussnahme auf die Qualität der Firmenwerbung der Saarbrücker Innenstadt: Hier Idee für eine Buchhandlung, 1960 (später leider wieder beseitigt)". Foto: Dieter Heinz

"Vorübergehende Einflussnahme auf die Qualität der Firmenwerbung der Saarbrücker Innenstadt: Hier Idee für eine Buchhandlung, 1960 (später leider wieder beseitigt)" 

Evangelische Kirche in Wiebelskirchen, Neugestaltung ab 1960. Foto: Dieter Heinz

Evangelische Kirche in Wiebelskirchen, Neugestaltung ab 1960 

Altarmosaik und Antependien, Entwurf und Ausführung von Dieter Heinz. Foto: Dieter Heinz

Altarmosaik und Antependien, Entwurf und Ausführung von Dieter Heinz 

Dieter Heinz: Saarbrücken, Charlottenstraße 13, Haus der Eltern, ­Entwurf und Ausführung 1963. Foto: Dieter Heinz

Saarbrücken, Charlottenstraße 13, Haus der Eltern, ­Entwurf und Ausführung 1963 

Evangelische Kirche in Landsweiler-Reden, Umbau 1967. Foto: Dieter Heinz

Evangelische Kirche in Landsweiler-Reden, Umbau 1967 

Saarbrücken, Gebäude der Bergwerksdirektion von Martin Gropius und Heino Schmieden, 1877-80, nach der­ denkmalgerechten Sanierung von 1976. Abbildung aus: Armin Schmitt: Denkmäler saarländischer Industriekultur. 2. Auflage, Saarbrücken 1995

Saarbrücken, Gebäude der Bergwerksdirektion von Martin Gropius und Heino Schmieden, 1877-80, nach der­ denkmalgerechten Sanierung von 1976 

Dieter Heinz: Bühnenbildentwurf zur Oper "Der Fliegende Holländer" von Richard Wagner, Mitte Oktober 1944, Aquarell

Bühnenbildentwurf zur Oper "Der Fliegende Holländer" von Richard Wagner, Mitte Oktober 1944, Aquarell 

Dieter Heinz: Bühnenentwurf zur Oper "Ruth" von Eduard Heinz (1893-1985), 1945, im Miniaturtheaterchen in Eschwege

Bühnenentwurf zur Oper "Ruth" von Eduard Heinz (1893-1985), 1945, im Miniaturtheaterchen in Eschwege 

Dieter Heinz: Gerasterter Entwurf zu der am 7. Juni 1996 aus­geführten wandgroßen Tafelskizze in der HBK-Aula, 4 x 2,4 m, Tristan III, für die Vorlesung Kultur­geschichte, Sommersemester 1996/Nr. 6

Gerasterter Entwurf zu der am 7. Juni 1996 aus­geführten wandgroßen Tafelskizze in der HBK-Aula, 4 x 2,4 m, Tristan III, für die Vorlesung Kultur­geschichte, Sommersemester 1996/Nr. 6 

Dieter Heinz: "Chromatische Fantasie", 1955, Aquarell, 45,5 x 32 cm

"Chromatische Fantasie", 1955, Aquarell, 45,5 x 32 cm 

Dieter Heinz: "Der verlorene Sohn", um 1956, Linolschnitt, Unbeabsichtigt eine Vorahnung des eigenen ­Bühnenbildentwurfs zu Richard Wagners "Götter­dämmerung", 1970/71

"Der verlorene Sohn", um 1956, Linolschnitt, Unbeabsichtigt eine Vorahnung des eigenen ­Bühnenbildentwurfs zu Richard Wagners "Götter­dämmerung", 1970/71 

"In kosmischer Erwartung", 1968, Tempera auf Holz mit Klarlack-Überzug, 120 x 85 cm

"In kosmischer Erwartung", 1968, Tempera auf Holz mit Klarlack-Überzug, 120 x 85 cm 

Heinz, Dieter

Letzte Änderung: 27/01/2012

Wissensdurst und Entdeckerlust, ein Gespür für räumliche Qualitäten und architektonische Wirkungen, verbunden mit der Freude am Malen, Basteln, Modellieren zeichneten schon das Kind Dieter Heinz aus. Diese Eigenschaften treiben ihn sein Leben lang um. Hinzu kam eine unbändige Liebe zur Musik, die im Elternhaus gepflegt wurde. Der Vater – Pfarrer an der Ludwigskirche in Saarbrücken – spielte ausgezeichnet Klavier und komponierte selbst. Wie seine beiden Geschwister lernte Dieter Heinz ein Instrument – die Geige. Daraus erwuchs seine spätere Freizeittätigkeit, die Berufswahl jedoch galt der Architektur. Er studierte in Karlsruhe bei Egon Eiermann. Sehr schnell kam er auch mit dem dortigen Bauhistoriker Prof. Arnold Tschira in Kontakt, der sein Interesse an der Bauaufnahme förderte und praktische Hinweise gab.

Auch seine Forschungen über den Barockbaumeister Friedrich Joachim Stengel lassen sich auf Kindheitserlebnisse zurückführen. So gelang ihm die genaue Feststellung der im 18. Jahrhundert von Friedrich Joachim Stengel genutzten Schuh- und Zollmaße.

Prägend war, nach seiner Rückkehr aus der Evakuierung, der Eindruck vielfacher Zerstörungen. Dieter Heinz kam zurück in eine Stadt, deren Ludwigskirche und Ludwigsplatz er so genau kannte, deren Altstadtwinkel und barocke Häuser er noch unzerstört erforscht hatte, deren Geschichte ihn faszinierte. Jetzt begann er nach erhaltenen Spuren zu suchen, in den Ruinen zu graben, sie mit eigens entwickelten Instrumenten aufzumessen und das Gefundene zu zeichnen. Er baute ein Modell der Ludwigskirche, das heute im Architekturmuseum in Frankfurt steht. Der Wiederaufbau der Platzpalais und auch die Rekonstruktion der Ludwigs­kirche im Inneren – Emporen und Orgel – erfolgten Jahre ­später nach seinen damals angefertigten Plänen.

1958 stellte ihn Baudezernent Dr. Hans Krajewski als städtischen Denkmalpfleger ein. Viele Jahre wurde die Denkmalpflege der Stadt Saarbrücken als eigenständiges Amt geführt. Als es gegen ­seinen Rat in das Stadtplanungsamt überführt und damit weisungsgebunden wurde, prozessierte Dieter Heinz vergeblich dagegen. Heute ist es gänzlich aufgelöst.

Zunächst aber war diese Anstellung sicherlich ein Glücksfall, konnte er dabei doch seine begonnene Spuren­suche fortsetzen. Die Erforschung z. B. des Ludwigsparks, der barocken Sichtachsen oder die Vor-Ort-Rekonstruktion des Neunkircher Schlosses fallen in die 1950er und 1960er Jahre, wurden aber später fortgeführt. Auch mussten viele alte Kirchen restauriert und den geänderten Gegebenheiten in der Gestaltung der Altarbereiche angepasst werden.

Die erste große Aufgabe in Saarbrücken fand Dieter Heinz 1958 in der wichtigen Ausstellung "Du und Deine Stadt". Er betreute sie gemeinsam mit ­Professor Robert Sessler, der für die Gesamtkonzeption verantwortlich zeichnete. Nie wieder fand eine solche Ausstellung, die Geschichte, Gegenwart und Zukunft Saarbrückens unter städtebaulichen, architektonischen und weit gespannten kulturellen Aspekten zeigte, statt.

In den kommenden Jahren galt es so manches zu verhindern, etwa den Bau der Stadtautobahn oder den schon genehmigten Abriss der Bergwerksdirektion und ihren Ersatz durch ein Kaufhaus. Damals gelang es. Später schaltete er sich in die Diskussion um die Rekonstruktion des Saarbrücker Schlosses ein. Vieles davon fand Eingang in Veröffent­lichungen, in Dia-Serien und Video­filmen.

Dieter Heinz baute ein umfangreiches, akribisch geführtes eigenes Archiv auf. Schmerzlich empfand er immer wieder die Vernichtung städtischer Archive.

Die Inanspruch­nahme durch die Denkmalpflege ließ ihm kaum Zeit zur eigenen architektonischen Arbeit. Einzig der Bau des Elternhauses und das Projekt für eine Kirche in Schwalbach zeugen mit ihrer strengen Formensprache von seiner Ausbildung bei Egon Eiermann.

Breiten Raum nimmt seine Freizeit-­Leidenschaft, das Modelltheater ein. Es handelt ich dabei nicht um ein "Pappschachtel-Theater", wie so mancher ­gemeint hatte, sondern um Theater im kleinen Maßstab, für das er in seinem Haus einen eigenen Raum einrichtete. Es gibt eine Bühne, Orchester­graben, drei ansteigende Sitzreihen mit 25 Zuschauerplätzen für geladene Gäste. Gespielt wird mit eigens dafür entwickelten 17 cm hohen Figuren, also im Maßstab 1:10. Sie werden durch Stäbe und Schnüre nach der von Schallplatten erklingenden Musik bewegt und können wie Sänger alle Hauptgesten ausführen. Für die Bühnenbilder ließ sich Dieter Heinz durch die Musik an­regen. Er begann mit der Aufführung von Humperdincks Oper "Hänsel und Gretel", im Laufe der nächsten Jahre folgten einzelne Akte aus Wagneropern. So konnte er seine künstlerischen Fähigkeiten mit der Liebe zur Musik in Einklang bringen. Seine Erfahrungen mit diesen Inszenierungen hat Dieter Heinz wissenschaftlich verarbeitet. Die Ent­deckung der "optischen Leitmotive" fand in Fachkreisen internationale An­erkennung.

Fünfundzwanzig Jahre lang hat Dieter Heinz verantwortlich die Saarbrücker Hefte redigiert. Trotz eines sehr kleinen Etats konnten jährlich zwei Ausgaben erscheinen. Seinerzeit hatten sie eine weite Verbreitung, viele Artikel waren von hohem wissenschaftlichen Niveau.

Seit 1985 nahm Dieter Heinz einen Lehrauftrag wahr, zunächst an der Fachhochschule, Abteilung Design, dann an der neu ins Leben gerufenen Hochschule der Bildenden Künste Saar. Er lehrte dort unter ständig wechselnden Aspekten vor einem großen Hörerkreis das Fach "Kulturgeschichte". Architektur-, Bau- und Gartengeschichte wurden genauso wie musikalische oder historische Probleme angesprochen, Maß- und Proportionsgesetze aufgezeigt. Um die Spannweite anzudeuten, sollen einige Themen genannt werden: "Ausgewählte Gebiete der Denkmalpflege", "Zeitgenössische Architektur", "Maß und Harmonie am Beispiel hervorragender Großbauten der Neuzeit" oder "Die Kunst, einen Kaffeelöffel zu komponieren. Die Zusammengehörigkeit von Bild und Ton als Ideal im Musikdrama der Romantik". "Alltagskultur im Dritten Reich miterlebt" wie auch "Frau macht Geschichte" beschäftigten sich mit sozialhistorischen Themen während "Vom Abakus der Antike bis zum Computer der Neuzeit" wissenschaftsgeschicht­liche Interessen berührte. Zu den meisten seiner Veranstaltungen gehörten Ortsbesichtigungen oder praktische Vorführungen mit aussagekräftigen von Dieter Heinz gezeichneten Tafelbilder. Immer hat er dabei versucht, auf die Interessen der Studenten einzugehen und sie so zu fördern. 1995 wurde er zum Professor ernannt und lehrte noch weitere zehn Jahre. Erst im Alter von 75 Jahren gab er diese Tätigkeit auf.

Marlen Dittmann


Biografie

1930 geboren in Saarbrücken
1950 Abitur am Ludwigsgymnasium Saarbrücken
1951 Steinmetzpraktikum in der Bauhütte der im Krieg zerstörten Ludwigskirche
1951-58 Studium der Architektur an der Technischen Universität Karlsruhe bei Otto Ernst Schweizer und Egon Eiermann sowie Baugeschichte bei Arnold Tschira; Diplom-Ingenieur
ab 1955 Mitarbeit im Nürnberger Arbeitskreis Maßforschung
1958-90 Konservator der Stadt Saarbrücken.
1963-88 Schriftleiter der Zeitschrift "Saarbrücker Hefte"
1980-85 Zweiter Präsident der Internationalen ­Siegfried-Wagner-Gesellschaft München/Bayreuth
1985-89 Lehrbeauftragter an der Fachhochschule des Saarlandes
1989-95 Lehrbeauftragter an der Hochschule der ­Bildenden Künste Saar
seit 1995 Honorarprofessor für Kulturgeschichte


Denkmalpflege 1960-1970
1960 Rekonstruktionsplan Altneugasse 25 (Hansa-­Druckerei); Planung Flächennutzungsschema St. Johanner Markt bis Malstatter Markt
1961 Bestandsaufnahme St. Johann; Neuordnung Obertorstraße bis Schillerplatz; Gestaltung Abschluss Wilhelm-Heinrich-Straße-Saaruferstraße; Gestaltungsuntersuchung Stelzerstraße Landgericht bis Wilhelm-Heinrich-Brücke; St. Arnualer Markt; Aufnahme und Gestaltung Berlinpavillion im DFG; Grünflächenplan Saarbrückens zum 18. Jh.
1962 Historische Entwicklung St. Arnualer Markt; Rekonstruktionsplan Stiftskirche St. Arnual; Planung Straßenbenennung Eschberg; Planung Historischer Rodenhof; Wiederaufbauvorschlag Silbereisenhaus St. Johann; Detail zu Wiederaufbau Faßstraße St. Johann ­"Goldenes Faß"; Schemaplan zu Stadtrundfahrten; Fassadengestaltung Talstraße
1963 Fassadengestaltung Rathausplatz; Neuordnung St. Johanner Markt; Planung östlicher Abschluss St. Johanner Markt; St. Arnualer Markt; Planung Stadtturm Schillerplatz, Alte Kirche; Altneugasse 3; Baupolizeiliche Prüfungsunterlagen Ludwigskirche; Wiederaufbauvorschlag Schloßmauerhäuser
1964 Denkmalpflegerische Fixpunkte ­Keltermann-Ecke; Planung Umgebung Kath. Pfarrkirche St. Johann; Planung St. Johanner Markt-Bahnhofstraße-­Fröschengasse; Verbesserung Verkehrslösung und Parkproblem Ludwigsplatz; Fassaden Schloßplatz-Talstraße; Bestandsaufnahme St. Arnualer Markt; Rekonstruktionspläne Saarkran zum Baugesuch der Industrie- und Handelskammer; Aufnahme Ostbau Eschberger Hof; Grabungskarte Ludwigsberg-Dianenhain; Planung Golfplatz Dianenhain
1965 Planung Wiederherstellung des unteren Schloß­parkes; Planung Wiederherstellung des unteren Schloß­parkes mit einer Tiefgarage im Landtagsbereich; Synopse Schloßpark Stengel mit heutigem Regierungsviertel Maßstabsbestimmung, Lokalisierung und Umprojektion Schloßpark Stengel; Gegenplanung Fußgängersteg Alte Brücke-B 406; Detail Altneugasse; Detail Palais Doeben am Ludwigsplatz; Gegenplanung zur Straße am Rußhütter Hof; Maßstabsbestimmung und Umprojektion der ­Stengelschen Schloßpläne: 1:100
1966 Maßstabsbestimmung, Umprojektion und Lokalisierung der Stengelschen Schloßterrasse und Barocktreppe; Planerische Untersuchungen zur Kritik am miss­ratenen Finanzbauamt; Planung Vorsatztreppe zur Barocktreppe an der Spichererbergstraße; Neuordnung Obertorstraße zwischen Bleichstraße und Türkenstraße; Maßstabsbestimmung und Lokalisierung Philippsbau im Schloßpark; Details Altneugasse 3 (Portalrekonstruktion); Details Talstraße 10; Lageaufnahme Stichlingpavillon; Planung Erdgeschossgestaltung Talstraße 10; Grundsatzplanung 1. Bauabschnitt Wiederherstellung der Stengelschen Schloßparktreppe (Barocktreppe) an der Spichererbergstraße; Umprojektion der Stengelschen Schloßpläne 1: 50; Gegenplanung Platz zwischen Schloßmauer und Alter Post; Vorschlag zur Mezzaninplanung des Schlosses; Rekonstruktion der Stengelschen Schloßterrassengestaltung
1967 Wiederaufbauvorschläge zur Nischenwand des Stichlingparkes; Steingerechte Aufnahme der Nischenwand des Stichlingparkes; Neuordnungsplan Neumarkt; Plakat zur Ausstellung "Historisches Saarbrücken" im DFG; Typologie der Saarbrücker Altstadt-Häuser; Planung Waldpark Dianenhain; Neues Stadtführungskonzept; Stadtgebiet nach der Nassauischen Katasterkarte; Sypnose Schloß Saarbrücken - Schloß Dornburg; Details Talstraße 10; Grabungsaufnahmen und -auswertung der ­Grabung Stengeltreppe Schloßpark
1968 Planungsunterlagen zur Neufassung der Baupolizeilichen Verordnung St. Johanner Markt; Details zur Schloßplanung; Details zur neuen Schloßmauerbalustrade; Verwendungspläne für das Lohmeyerhaus-Nuß­berger Hof; Wiederaufbauplanung 1. Bauabschnitt Stengeltreppe im Schloßpark; Sanierungsvorschlag Fürstenstraße; Umprojektion des St. Johanner Mühlenweihers nach der Nassauischen Katasterkarte für den Bau des Hela-Center; Schwerpunkteplan der Denkmalpflege; Fußgängerschema St. Johanner Markt - Fröschengasse; Aufnahme Barockvase des Saarland-Museums; Ergänzung Gestaltungsuntersuchung Neumarkt; Gegenvorschlag zur neuen Wendeltreppe im Schloßpark; Vorschlag Hofgestaltung Palais Doeben
1969 Aufnahme und Details des Großen Brunnens auf dem St. Johanner Markt; Details zum 1. Bauabschnitt der Stengelschen Schloßparktreppe; Grabungsplan 1. Einzelprojekt Dianenhain: Dianatempel; Gestaltungsvorschlag neuere Altstadt im Bereich der Futterstraße; Rahmenplan zur Gestaltung der ­Fürstenstraße - Am Stadtgraben; Bebauungsvorschläge zum Silbereisenhaus St. Johann; Gestaltungsvorschlag zur denkmalpflegerischen ­Sicherung der Arbeiterwohlfahrt
1970 Bahnhofstraße 26; Bahnhofstraße - Ecke Fröschengasse; Rekonstruktionsskizze St. Johanner Marktbrunnen; Terrassierungsplan Palais Doeben Vorstadtstraße; Sanierungsplan Waldgelände Ludwigsberg bis Hubertusdiele Dianenhain

Erarbeitung von Planungsunterlagen

Denkmalwerte St. Arnual 1:1.000; Stand der Einzelobjektsanierung ­­Alt-Saarbrücken 1:500; Historisches Sondergebiet, Südhälfte 1:10.000; Neuordnung St. Johanner Markt, 1961 1:500; Ergänzung hierzu Fröschengasse, 1973 1:500; Umfahrung St. Johanner Markt ­Vorschlag 1968 1:500; Ludwigsplatz 1:5.000; Schwerpunkte der Denkmalpflege 1:25.000; Stand der Einzelobjektsanierung 1971 1:500; Ausstellungsplakat historisches Saarbrücken 1967; Ausgrabungsplan Schloßplatz,1939 1:250; Ausgrabungsplan Schloßplatz, 1938/1939, 1:250; Untersuchung am Neumarkt, 1967, Blatt II, III, 1:200, Blatt VI 1:500; Bestandsaufnahme St. Johanner Markt, Lageplan, 1968, 1:1.000; Platzraum vor der Schloßkirche, 1966, Blatt I bis III 1:200; Typologie der Saarbrücker Altstadt 1:500; Alt-Saarbrücken Saarufer, Zustand und Bebauungsvorschlag, 2 Skizzen, 1963 ; Bestandsaufnahme 1961, St. Johanner Markt, Lageplan 1:500; Fassaden Mainzerstraße/Obertorstraße,1968 1:200; Untersuchung Neumarkt 1967, Blatt I 1:200; Untersuchung Neumarkt 1967, Blatt V 1:500; Untersuchung Platz vor der Schloßkirche, 1966, Bestandsskizze 1:200; Einwirkung des Karstadt-Hauses auf den
St. Johanner Markt, 1971, Perspektive.; Saarbrücker Residenzgarten von Stengel mit der vorhandenen Bebauung 1:500; Stengelschloß und Terrassen,1966 1:200; Grabung Schloßplatz, 1939 1:250; Restaurierung des Barockschlosses zu Saarbrücken, Sitz des Landkreises und der Kreisverwaltung zu Saarbrücken, 1:200

Architekturgeschichtliche ­Bildhauerarbeiten

­­1943-44 Erstes Rekonstruktionsmodell des Ludwigsplatzes und der Ludwigskirche Saarbrücken in der ursprünglichen Fassung F. J. Stengels, (unter Beratung von Karl Lohmeyer entstanden, ausgeführte Originale am 5.10.1944 zerstört, Originalpläne erhalten)­

1945/49 Rekonstruktionsmodell der Ludwigskirche

1953/54 Rekonstruktionsmodell des Palais Doeben­

1968/69 Synoptische Modelle deutscher Barockkirchen (Frauenkirche und Hofkirche, Dresden; Vierzehnheiligen; Wieskirche; Ludwigskirche Saarbrücken; St. Michaelis, Hamburg)

­1984 Schloß Halberg-Monplaisir im 18. Jahrhundert, Modell 1:500, nach eigenen Planauswertungen und Lokalisierungen von 1963-1973, für den Saarländischen Rundfunk Saarbrücken

­1994 Ludwigsplatz Saarbrücken/F. J. Stengels Planungsabsicht, Modell 1:1000, ­Ludwigsplatz Saarbrücken/nach 19. Jahrhundert und Wiederaufbau überkommener Torso, Modell 1:1000; Barockresidenz Saarbrücken nach den ­Nassauischen Katasterkarten der ­Stengelzeit, Modell 1:10000, vollendet 1999 für die Staats­kanzlei des Saarlandes­

1999 Ludwigspark/Schönthal/Dianenhain' Modell 1:5000, nach eigenen Lokalisierungen von 1958-1999 für das Saarland-Museum Saarbrücken zur Ausstellung "Gartenkunst in Saarbrücken"


Ausstellungen
­1949 Freihandskizzen und Porträts, Saarland-Museum Saarbrücken (im Rahmen einer Ausstellung von Schülerarbeiten der Saarbrücker Gymnasien); Das Neue Modell der Saarbrücker Ludwigskirche, Kreisständehaus Saarbrücken
1979 "30 Jahre Rekonstruktionsmodell der Ludwigskirche und 25 Jahre Rekonstruktionszeichnungen zu ­Ludwigsplatz und Ludwigskirche", Saar Bank Saarbrücken
­1985-86 "Ein Verwandter läßt grüßen" – zur Komposition barocker Architektur, Musikhochschule des ­Saarlandes
­1990 Bühnenbilder des Modelltheaters und Skizzen aus der Serie "Abteilungsbesprechungen", Stadtgalerie Saarbrücken

1994 Trümmerfotos eines Schülers, eigene Dokumentarfotos der Nachkriegszeit. Ausstellung zum 50. Jahrestag des 5. Oktobers 1944, Johanneskirche Saarbrücken, Saarbrücker Schloß; Rekonstruktionspläne zu den Palais des Ludwigsplatzes und zum Innenraum der Ludwigskirche. Grundlagen des Wiederaufbaus, Studio­galerle Saarbrücken (im Rahmen der Ausstellung zu F. J. Stengels 300. Geburtstag). Wiederholung der Ausstellung im Francisceum Zerbst
­1999 Historische Gärten und Gartenbauten in Saarbrücken. Bestrandsaufnahme, Lokalisierungen und Rekonstruktionsmodelle, Alte Sammlung des Saarland-Museums Saarbrücken (im Rahmen der Ausstellung "Gartenkunst in Saarbrücken")

Dokumentationen, Rekonstruktionen und Wiederaufbau in Bau- und ­Planungspraxis
­ab 1944/45-1954 Örtliche Bestandsaufnahme Ludwigsplatz und ­Ludwigskirche
­ab Februar 1946 Bauzeichnungen zum neuen Modell Ludwigs­platz und Ludwigskirche 1:50
­1950-53 Glockengießerei am alten Hahne Saarbrücken (18. Jh.), Grabung und Dokumentation
­1951 Reformierte Kirche von F. J. Stengel, Rekon­struktionskonzept
­1953-54 Rekonstruktionsmodell des Palais Doeben am ­Ludwigsplatz, 1:50
­1954-55 Rekonstruktion der Palais und Eckbauten des ­Ludwigsplatzes, 1:50
­1954 Grundlegender Rekonstruktionsplan zum Inneren der Ludwigskirche
­1954-55 Evangelischer Gemeindesaal Wiebelskirchen, ­denkmalpflegerische Renovierung
1959-62 Evangelische Kirche Wiebelskirchen, denkmal­pflegerische Renovierung
­1961-67 Friedenskirche Saarbrücken, Rekonstruktion der Fassung F. J. Stengels
­1962 Grundlegender Rekonstruktionspian der Decken­stukkatur Ludwigskirche
­1962-63 Detail-Rekonstruktion zum Palais Röder am ­Ludwigsplatz
­1963-64 Wohnhaus für Pfarrer Eduard Heinz, Charlottenstraße Saarbrücken
­1963-72 Lokalisierung und Ergrabung von Schloß Halberg-Monplaisir
­1964 Detailrekonstruktion der Portale der Ludwigskirche
­1964-67 Evangelische Kirche Landsweiler-Reden, denkmalpflegerische Renovierung
­1965 Antependien für die evangelische Kirche ­Gersweiler
­1968 Eine evangelische Zentralkirche für Bous-­Schwalbach (unausgeführtes Projekt)
­1975 Orgelprospekt der Basilika St. Johann
­ab 1980 Detailrekonstruktion zum Innenraum der Ludwigskirche


Bibliografie

 

  • Interview Architektur. Marlen Dittmann im Gespräch mit Dieter Heinz. Hg. von Jo Enzweiler. Saarbrücken 2007 >>>

 

Eigene Schriften


Monografien

  • Die Ludwigskirche zu Saarbrücken. Mit einem ­Vorwort von Karl Lohmeyer. Saarbrücken 1956
  • Bauten des 19. Jahrhunderts und der Jahrhundertwende in der Kernstadt Saarbrücken. Vorarbeiten, erster Teil. Städtische Denkmalpflege. Saarbrücken 1976
  • Die Ludwigskirche zu Saarbrücken. Mit einem ­Vorwort von Karl Lohmeyer. Neuauflage mit einem Geleitwort des Verfassers und einer Übersicht der seit 1956 erschienenen Schriften zum Thema ­Ludwigskirche. Saarbrücken 1979
  • Saarbrücken, gebaut, zerstört, wiedererstanden. Das Stadtbild in den letzten 100 Jahren. Unter Mitarbeit von Dirk Bubel und Gerd Kiefer. Stuttgart 1996
  • Rückkehr zum Kunstwerk an sich. Autorisierter Nachdruck der Wagnerarbeiten aus den ­Saarbrücker Heften 32/1970, 34/1971 und 44/1977, erweitert um ein Geleitwort und ein ­Bühnenbild von Günter Schneider-Siemssen/Met New York. Hg. von der Österreichischen Richard Wagner Gesellschaft Graz 200

 

Beiträge in Sammelwerken

  • Die Rekonstruktion des Neunkircher Barockschlosses; Aus der Grabkammer Wilhelm Heinrichs. In: Karl Schwingel (Hg.): Festschrift für Karl Lohmeyer. Saarbrücken 1954
  • Zweibrücker Glockengießer im barocken Saarbrücken. In: Julius Dahl, Karl Lohmeyer (Hg.): Das barocke Zweibrücken und seine Meister. Waldfischbach/Pfalz 1957
  • Gärten der Barockresidenz Saarbrücken. In: Stadt und Garten am Ufer der Saar. Ausstellungskatalog der deutsch-französischen Gartenschau in Saarbrücken 1960. Saarbrücken 1960
  • Schloß Ludwigsberg. In: Unser Weg 1912-1962. Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Mädchenmittelschule Saarbrücken 1962. Saarbrücken 1962
  • Das barocke Residenzschloß Saarbrücken. In:Grenze als Schicksal. 150 Jahre Landkreis Saarbrücken. Saarbrücken 1966
  • Entstehen und Wiederentstehen der Saarbrücker Friedenskirche. In:Friedenskirche Saarbrücken. Festschrift zur Weihe der wiederaufgebauten Friedenskirche. Saarbrücken 1967
  • Saarbrücken. Eine zusammenfassende Geschichte der Stadtentwicklung (mit Aufnahmen der alten und neuen Stadt). In: Festschrift des Deutschen Vereins zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU). Saarbrücken 1969
  • Gärten und Parks der Barockresidenz Saarbrücken. In: Brebach-Fechingen einst und jetzt. Hg. von der Gemeinde Brebach-Fechingen 1973
  • Geleitwort und Zeichnungen. In: Josef Goergen: Hofbräuhaus Saarbrücken im alten und neuen Schloßbereich. Saarbrücken 1980
  • Ein­weihungsbericht, Einweihungspredigt und Ein­weihungskantate der Saarbrücker Ludwigskirche 1775. Nachdruck aus Saarbrücker Hefte 35/1972 und 41/1975. In: Dokumente aus der Erbauungszeit der Ludwigs­kirche zu Saarbrücken. Hg. von Horst Heydt und der Görres-Buchhandlung, Saarbrücken1981
  • Die Friedenskirche in Saarbrücken; Der Markt und der Brunnen St. Johann; Die Basilika St. Johann. In: Dieter Staerk (Hg.): Das Saarlandbuch. Saarbrücken 1981
  • Die ersten Jahre. Versuch einer Übersicht über den Beginn des Wiederaufbaus der Saarbrücker Ludwigskirche aufgrund erhaltener, nachprüfbarer Dokumente. In: Ludwigskirche 1982. Hg. von Horst Heydt und der Görres-Buchhandlung, Saarbrücken 1982
  • Karl Lohmeyer als Zeichner. In: Michael Berens, Claudia Maas, Franz Ronig (Hg.): ­Florilegium artis. Festschrift für Wolfgang Götz. Saarbrücken 1984
  • 200 Jahre evangelische Kirche ­Gersweiler. Kirche und Kunstwerk im Wechsel der Blickrichtungen. In: 200 ­Jahre Evangelische Kirche 1784-1984. Hg. von der evangelischen Kirchengemeinde ­Gersweiler, Saarbrücken 1984
  • Zur Baugeschichte des Saarbrücker Schlosses. In: Das Saarbrücker Schloß. Zur Geschichte und Gegenwart, Saarbrücken 1989
  • Konflikte beim Wiederaufbau. In: Von der Stunde 0 zum Tag X. Das Saarland 1945-1959. Hg. vom regionalgeschichtlichen Museum Saarbrücken, Saarbrücken 1990
  • Friedrich Joachim Stengel – der geniale Baumeister. In: Monographien deutscher Wirtschaftsgebiete/Wirtschaftsraum Saarland. Oldenburg 1990
  • Das ehemalige Herrenhaus des Eschberger Hofes. Erste Anregungen zu einer baugeschichtlichen Würdigung. In: Der historische Eschberg. Hg. vom Eschberger Hofplatzverein. Saarbrücken 1993
  • Der Schloßplatz zu Saarbrücken. Ein Beitrag zur architektonischen Ortsgeschichte der Innenstadt (Mit Diaserie) Kulturhistorische Reihe des LPM' 1994
  • Maß und Harmonie in der Stiftskirche St. Arnual; Stiftsbauten um die Stiftskirche St. Arnual. In: Hans-Walter Herrmann (Hg.): Die Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken. Köln 1998
  • Die stengelzeitliche Brunnentreppe im Saarbrücker Schloß­park. In: Christof Trepesch (Hg.): Gartenkunst in Saarbrücken. Saarbrücken, Worms 1999
  • Die Unterrichtsstätten des Ludwigsgvmnasiums; Das Ludwigsgvmnasium im Dritten Reich. In: 400 Jahre Ludwigsgymnasium Saarbrücken. Saarbrücken 2004
  • Hermann Levi – Ein Start in Saarbrücken vom ­Ludwigsplatz Stengels bis zum Festspielhaus ­Wagners in Bayreuth. In: 50 Jahre Richard-Wagner-Verband Saarland 1956-2006
  • Die Ludwigskirche: Friedrich Joachim Michael Stengels Utopie von Martin Luthers Zweireichlehre in der Barockresidenz Saarbrücken. In: Kurt Bohr und Peter Winterhoff-Spurk (Hg.): Die Stadt als Erinnerungsort. Friedrich Joachim Stengel in Saarbrücken. Saarbrücken 2009


Zeitschriftenaufsätze

  • Die Saarbrücker Ludwigskirche – eine evangelische Kirche zum Lobe Gottes prachtvoll erbaut. In: "Am Herd" – Kalender für die evangelische Familie an der Saar, Saarbrücken 1952
  • Auf den Spuren der Glockengießerei aus Saarbrückens Barockzeit. Eine Untersuchung (Erstbericht über die Lokalisierung und Ergrabung der stengelzeitlichen Glockengußwerkstatt am Altsaarbrücker Hahnen). In: "Die Kulturgemeinde" – Saarländische Monatshefte für Kunst, Volksbildung und Heimatpflege. Sängerzeitung und Volksbühnenwarte, 4. Jg. Heft 2, 1954
  • "Die Schule". Zeitschrift für Erziehung und Unterricht, Saarbrücken, darin: 10/1953: Glockengießer im barocken Saarbrücken des 18. Jahrhundert; 9/1954: Die arithmetische und geometrische ­Konzep­tion der Bauten Friedrich Joachim Stengels. Handwerkliches aus der Entwurfspraxis eines Barockarchitekten; 6/1955: Saarbrücker Rokokostuck
  • "Saarheimat". Zeitschrift für Kultur, Landschaft und Volkstum, Saarbrücken, darin: 7-8/1959: Aus der Stadtplanung Friedrich Joachim Stengels; 3-4/1961: Gärten der Barockresidenz Saarbrücken; 5/1961: Ludwigsberg Schönthal-Dianenhain ; 12/1964: Tag der deutschen Denkmalpflege 1964 – frischer Wind aus Marburg; Chronik Saarbrücker Bürgerhäuser: 1965-66, 1974: 17 Monographien denkmalschutz­würdiger Häuser in Saarbrücken: 1/1965: Talstraße 10; 2/1965 : St. Johanner Markt 8; 3/1965: Hintergasse 9; 4/1965: Am Schloßberg 11; 5/1965: St. Johanner Markt 18; 6/1965: Bleichstraße 18; 7-8/1965: Trillerweg 42(Obenauerhaus von Peter Behrens); 9/1965: Nußberger Hof (Haus Lohmeyer); 10/1965: St. Johanner Markt 31; 11/1965: Am Schloßberg 5(Simon-Feylner-Haus?); 2/1966: Stiefel St. Johann; 3/1966: Bahnhofstraße 26; 4/1966: Mainzer Straße 2-4 (Gasthaus Horch); 6/1966: Karcherstraße 17; 10/1966: Kaltenbachstraße 2 (Silbereisenhaus St. Johann); 12/1966: Kettenstraße 6; 9-10/1974: Altneugasse 25 (Palais Bode); 4-5/1971): Probleme der Altstadtsanierung in ­Saarbrücken; 4/1974: Europäisches Denkmalschutzjahr 1975; 9-10/1974: Winterbergdenkmal Saarbrücken; 6/1982: Die älteste Fotografie der Ludwigs­kirche?; 8/1982: Thema Ludwigskirche; 10/1986: Die Bemühungen um Denkmalpflege und Stadtplanung. Ein Rückblick auf die Anfänge (Zum Thema "25 Jahre Saarländischer Kulturkreis") [Wiederabdruck in: "25 Jahre Saarländischer Kulturkreis", Saarbrücken 1987
  • "Berichte der Staatlichen Denkmalpflege im Saarland". Hg. vom Staatlichen Konservatoramt des Saarlandes, darin: 22. Bericht, 1975: Ein städtebauliches Gutachten Balthasar Wilhelm Stengels zur Erweiterung der Stadt St. Johann aus dem Jahr 1800
  • "Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend". Hg. von Historischen Verein für die Saargegend, darin: XIV/1964: Fritz Kloevekorn 26.10.1885-3.5.1964 XLIII/1995: Festrede zur Eröffnung der Stengel-Ausstellung des Saarland-Museums Saarbrücken am 25. September 1994; XLIII/1995: Rekonstruktion von Ludwigsplatz und Ludwigskirche in Saarbrücken
  • "Saarbrücker Hefte". Hg. vom ­Kulturamt der Stadt Saarbrücken, darin: 20/1964: Gesamtinhaltsverzeichnis der ­Saarbrücker Hefte 1.-10. Jg., 1955-1964; 30/1969: Gesamtinhaltsverzeichnis der ­Saarbrücker Hefte 1.-15. Jg., 1955-1969; 50/1980: 25 Jahre "Saarbrücker Hefte". Rückblick und Gesamtinhaltsverzeichnis 1.-25. Jg. 1955-1980; 60/1988: Gesamtinhaltsverzeichnis der Saarbrücker Hefte 1.-60. Jg. 1955-88; 8/1958: Der Ludwigsplatz Friedrich Joachim Stengels 14/1961: Blickpunkte im barocken Saarbrücken; 14/1961: Die Problematik einer Stadtschnellstraße; 17/1963: Die Straßburger Pläne zur Saarbrücker Ludwigskirche; 20/1964: Vor 20 Jahren: 5. Oktober 1944. Untergang des alten Saarbrücken; 27/1968: Wilhelm Heinrich zum Gedenken. Gedanken am 24. Juli 1968; 29/1969: Sechs deutsche Barockkirchen. Eine synoptische Studie zu Dimension und Proportion 32/1970: Auf Schultze-Kathrins Spuren; 32/1970: Die Bedeutung der szenischen Anweisungen Richard Wagners; 34/1971: Optische Leitmotive bei Richard Wagner. Ein Beitrag zur Gestaltanalyse der Ring-Tetralogie; 35/1972: Einweihungsbericht und Einweihungspredigt der Saarbrücker Ludwigskirche vom 25.8.1775. Der authentische Schlüssel zum Werkverständnis F. J. Stengels, mit Faksimile-Abdruck des Originales; 41/1975 Die Einweihungskantate der Saarbrücker Ludwigskirche vom 25. August 1775, mit Faksimile-Abdruck des Originals; 44/1976: Rückkehr zum Kunstwerk an sich. Ein ­Plädoyer für die Befreiung des Kunstwerkes aus des ­Fesseln der Tagesmode am Beispiel der modernen Wagnerpraxis; 49/1979: Technische Einzelheiten zum barocken Saarbrücker Saarkran
  • "Saarbrücker Hefte". Hg. vom Verein Saarbrücker Hefte e.V., darin: 73/1995: Wer war Stengel – war Stengel wer? ­Auszug aus dem Festvortrag zur Eröffnung der Saarbrücker Stengel-Ausstellung am 25. September 1994
  • "Saarbrücker Bergmannskalender". Hg.von der Saarbergwerke AG Saarbrücken, darin: 1991: Einst weiß und golden – Barockresidenz Saarbrücken
  • Internationale Siegfried-Wagner-Gesellschaft (ISWG)', Hamburg-München-Bayreuth, darin: X-XI/1979: Siegfried Wagner ohne Vorurteil; X-XI/1979: Szenischer Aufbau und Proportion in Siegfried Wagners "Sternengebot"; XII/1979: Szenischer Aufbau und Proportion in Siegfried Wagners "Der Friedensengel" und "Sonnenflammen"; XIII/1980: Szenischer Aufbau und Proportion in Siegfried Wagners "Der Kobold"; XIV/1980: Szenischer Aufbau und Proportion in Siegfried Wagners "Bruder Lustig" und "Schwarzschwanenreich"; XV/1985: Szenischer Aufbau und Proportion in Siegfried Wagners, "An allem ist Hütchen schuld" und "Das Flüchlein das jeder mitbekam"; XVI/1986: Szenischer Aufbau und Proportion in Siegfried Wagners "Der Heidenkönig"; XVII/1987: Szenischer Aufbau und Proportion von Siegfried Wagners "Die heilige Linde"; XVIII/1988: Szenischer Aufbau und Proportion in Siegfried Wagners "Wahnopfer"; IXX/1990: Szenischer Aufbau und Proportion in Siegfried Wagners "Herzog Wildfang"; XX/1992: Szenischer Aufbau und Proportion in Siegfried ­Wagners "Rainulf und Adelasia" und "Der Schmied von Marienburg"; XXI/1992: Szenischer Aufbau und Proportion in Siegfried Wagners "Walamund"; XXII/1993: Szenischer Aufbau und Proportion in Siegfried Wagners "Der Bärenhäuter", "Banadietrich" und "Das Liebesopfer"; XXIII/1994: Szenischer Aufbau und Proportion bei Siegfried Wagner. Ein Fazit
  • "Grane". Kulturzeitschrift des Richard-Wagner-­Kulturverbandes Helsinki, darin: 1/2002: Richard Wagnerin näyttämöllisten esitysohjeiden merkitys (Finnische Fassung der Wagner-Arbeiten aus den Saarbrücker Heften von 1970-1976); 2/2002: Granekeskusteluja' eine Entgegnung auf einen Beitrag von Heino Jacobs (mit Abbildung eines Konstruktionsgrundrisses des Modelltheaters von Dieter Heinz, Saarbrücken)


Herausgebertätigkeit

  • 1963-88: Schriftleitung der Halbjahresschrift "Saarbrücker Hefte". Hg. vom Kulturamt der Stadt Saarbrücken, Minerva-Verlag, Saarbrücken


Videofilme für das Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saar (LPM)

  • Saarbrücken. Spuren der Geschichte in der Kernstadt (1996-2003)
    Teil I. Vom Urmeer bis zur Römerzeit; Teil II: Mittelalter und Renaissance; Teil III: Die Barockresidenz; Das 19. Jahrhundert; Teil V: Das 20. Jahrhundert


Modelltheaterinszenierungen

  • ­Engelbert Humperdinck: Hänsel und Gretel, 1969; Königskinder, 1986 ­(Premiere für die Süddeutsche Finanzpräsidentenkonferenz)
  • ­Richard Wagner: Rheingold' 1970; Götterdämmerung, 1971 (Premiere in Gegenwart von Winifred Wagner, Bayreuth); Siegfried, 1972/73; C-Dur-Sinfonie in La Fenice, 1982; Parsifal, 1983

 

 

Quelle

  • Archiv Dieter Heinz, Saarbrücken
  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Heinz, Dieter (Dossier 9291)

 

Redaktion: Marlen Dittmann, Claudia Maas


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