Ursel Kessler. Foto: Archiv Ursel Kessler

Ursel Kessler 

im Atelier. Foto: Archiv Ursel Kessler

im Atelier 

"Lothringer Haus", 1989, Acryl auf Papier, 40 x 50 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"Lothringer Haus", 1989, Acryl auf Papier, 40 x 50 cm 

"Industrieruine", Mischtechnik auf Leinwand, 1990, 100 x 70 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"Industrieruine", Mischtechnik auf Leinwand, 1990, 100 x 70 cm 

"Drei Köpfe auf gefaltetem Papier", 1994, Mischtechnik, 59 x 83 cm. Foto: Carsten Clüsserath

"Drei Köpfe auf gefaltetem Papier", 1994, Mischtechnik, 59 x 83 cm 

o. T., 1997, Mischtechnik, 80 x 120 cm. Foto: Carsten Clüsserath

o. T., 1997, Mischtechnik, 80 x 120 cm 

o. T., 1999, Holzschnitt, 65 x 95 cm. Foto: Iris Wollenschneider

o. T., 1999, Holzschnitt, 65 x 95 cm 

"Küche", 2002, Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"Küche", 2002, Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm 

"Dachterrasse", 2004, Acryl auf Leinwand, 145 x 205 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"Dachterrasse", 2004, Acryl auf Leinwand, 145 x 205 cm 

"Kulturbrücke", 2006, Acryl, Lack und Öl auf Leinwand, 155 x 240 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"Kulturbrücke", 2006, Acryl, Lack und Öl auf Leinwand, 155 x 240 cm 

"Kaltfront", 2007, Acryl, Öl und Lack auf Leinwand, 120 x 200, cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"Kaltfront", 2007, Acryl, Öl und Lack auf Leinwand, 120 x 200, cm 

"Grünstreifen", 2007, Acryl und Lack auf Leinwand, 60 x 270, cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"Grünstreifen", 2007, Acryl und Lack auf Leinwand, 60 x 270, cm 

"LS2", 2007, Acryl auf Leinwand, 150 x 220 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"LS2", 2007, Acryl auf Leinwand, 150 x 220 cm 

"Fassade", 2007, Acryl auf Leinwand, 80 x 160 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"Fassade", 2007, Acryl auf Leinwand, 80 x 160 cm 

"M.L.", 2008, Acryl und Öl auf Leinwand, 70 x 100 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"M.L.", 2008, Acryl und Öl auf Leinwand, 70 x 100 cm 

"Sommerbahn", 2009, Acryl auf Leinwand, 155 x 195 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"Sommerbahn", 2009, Acryl auf Leinwand, 155 x 195 cm 

o. T., 2009, Acryl auf Leinwand, 67 x 100 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

o. T., 2009, Acryl auf Leinwand, 67 x 100 cm 

o. T. , 2009, Acryl auf Leinwand, 70 x 120 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

o. T., 2009, Acryl auf Leinwand, 70 x 120 cm 

aus der Reihe "Abrissbauten", 2009, Acryl und Öl auf Leinwand, je 50 x 40. Foto: Archiv Ursel Kessler

aus der Reihe "Abrissbauten", 2009, Acryl und Öl auf Leinwand, je 50 x 40 

"Einkaufszentrum", 2010, Acryl auf Leinwand, 113 x 100 cm. Foto: Archiv Ursel Kessler

"Einkaufszentrum", 2010, Acryl auf Leinwand, 113 x 100 cm 

Kessler, Ursel

Letzte Änderung: 07/04/2015

Ursel Kessler ist keine Malerin mit einem gewöhnlichen Werdegang. Ihre künstlerische Biographie ist außergewöhnlich kurz und umso erstaunlicher, wenn man die überraschende Aktualität ihrer neuesten Bilder berücksichtigt. Viele Aspekte der zeitgenössischen Malerei, wie die Auflösung von Abstraktion und Gegenständlichkeit oder etwa die Einbeziehung neuer Medien, sind in ihren Werken zu finden.

Bis zum Jahr 2000 arbeitete Ursel Kessler ca. 30 Jahre hauptberuflich als Lehrerin für Mathematik und Physik. Erst dann ließ sie sich von ihrer Tätigkeit als Lehrerin freistellen, um sich ganz der Kunst zu widmen. Ihr eigentlicher Wunsch, Architektur zu studieren, war in ihrer Jugend nicht zu erfüllen und sollte für ihre nachfolgende Malerei noch eine Rolle spielen. Ab den 1980er Jahren belegte sie verschiedene Kurse bei Dozenten im Saarland und ab den 1990er Jahren fanden erste Ausstellungsbeteiligungen statt. Mit dem Bild "Dachterrasse" 2004 gelang der Autodidaktin der Durchbruch zu einer neuen Werkphase, die auf den ersten Blick ohne Beziehungen zu ihren früheren Arbeiten steht. Ursel Kessler hat mit diesem Beginn nun ihr ureigenes Thema in der Malerei gefunden.

Ihre Frühphase begann etwa im Jahr 1989. Es entstanden die "Lothringer Häuser" als erste Acrylbilder auf Papier. Sie zeigen alte, verfallende Fassaden von lothringischen Bauernhäusern im benachbarten Frankreich. Es sind ausschließlich die Fassaden mit ihren Rissen, Löchern und bröckelndem Mauerwerk zu sehen, isoliert vom übrigen Kontext. Durch die Fenster- und Türöffnungen wird die Bildfläche eigentümlich rhythmisiert, wie die Künstlerin es in ihren späteren Architekturbildern wieder aufgreifen wird. Unbelebt und vielleicht unbewohnt stehen die Fassaden als stumme Zeugen der Vergangenheit ohne Hinweise auf menschliches Leben. Ursel Kessler faszinierte die Vergänglichkeit von Bauwerken, die sich mit dem fortschreitenden Verfall eine besondere Patina zulegen. Der Charme des Verfalls bleibt ein immer wiederkehrendes Sujet auch in ihrer weiteren Arbeit. Die Farbgebung der Bilder ist bräunlich-monochrom, nur an einigen Stellen sind Farbakzente gesetzt.

Ein großer Einschnitt für Ursel Kesslers künstlerisches Wirken war ihr Besuch in der Burbacher Hütte, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht öffentlich zugänglich gewesen ist. Sie unternahm einen ausgedehnten und intensiven Rundgang durch das Industriedenkmal. Sie fotografierte, zeichnete und sammelte Fundstücke, um ihren Besuch so eindringlich wie möglich in Erinnerung zu behalten. Die Begegnung mit den Spuren des alltäglichen Hüttenalltags der Arbeiter weckte ihre Faszination. Viele Jahre noch schöpfte sie aus diesen Erinnerungen für ihre Werkphase der sog. "Hüttenbilder".
In die Hüttenbilder integrierte die Künstlerin Fundstücke, wie z.B. die ehemaligen Schichtblätter der Arbeiter oder Schalt- bzw. Grundrisspläne, und schaffte somit eine belebte und vom vergangenen Industriealltag beseelte Leinwand. Auf die Fläche setzte sie ein Liniengefüge, welches an einigen Stellen mit architektonischen Gebäuden, oder, auf anderen Bildern, mit Werkzeugen assoziiert werden kann. Ursel Kessler widmete sich mit diesen Bildern den Möglichkeiten der gegenstandslosen Kunst. Sie bearbeitete den Malgrund intensiv, um diesen so lebhaft wie möglich zu gestalten. Er trägt die unterschiedlichsten Rot-, Braun- und Schwarztöne, in Mischtechnik Acryl und Beize ausgeführt. Die Farbgebung symbolisiert den Ruß, den Rost und auch den Dreck des verfallenden Industriedenkmals. Sie ließ mit diesen Bildern den "Geist" der alten Burbacher Hütte auferstehen. Das verfallende Industriedenkmal mit seinen Spuren der Vergangenheit wird dem Betrachter lebhaft vor Augen geführt und bewahrt zugleich das Geheimnisvolle einer früheren Zeit. Ähnlich wie bei den lothringischen Bauernhäusern suchte die Künstlerin abermals den maroden Charme des Verfallenen.

In den folgenden Jahren führte die Künstlerin diese Bildsprache fort, entfernte sich jedoch von ihren konkreten Erinnerungen an die Burbacher Hütte. Die Bilder blieben gegenstandslos und konzentrierten sich auf das Figur-Grund-Problem. Der Bildträger als Malgrund wurde dabei abermals intensiv bearbeitet. Mit verschiedenen Malschichten, opakem oder durchscheinendem Pinselduktus, Farbklecksen oder Spritzern werden informelle Einflüsse sichtbar. Die Leinwand wird farblich in Flächen eingeteilt, Wiederholung von abstrakten Formen malerisch aufgesetzt, die Fläche rhythmisiert. Später setzte die Künstlerin sich mit architektonischen Grundrissen auseinander, die abstrahiert auf dem Malgrund dargestellt werden. Manchmal griff sie auf plastische, geometrische Formen zurück, die dem Malgrund seinen Bildraum wiedergaben. Parallel zur Malerei übte Ursel Kessler sich auch in druckgraphischen Techniken und in der Zeichnung. In den Jahren 1999/2000 entstanden Schwarz-Weiß-Holzschnitte, die motivisch auf Werkzeuge des Hüttenwesens zurückgehen. Auffällig ist die stete numerische Darstellung der Gegenstände, die das Papier rhythmisieren.
Die Zeichnungen zeigen Strukturen von Gegenständen, deren Lineatur konstruktiv angelegt ist.

2002 brach Ursel Kessler mit ihrem Malstil und probierte sich in gänzlich Neuem. Sie wählte große Leinwandformate und wandte sich einer hyperrealistischen Malweise zu. In Folge entstanden die sog. "Küchenbilder", die Utensilien aus der Küche zeigen. Nun mehr legte sie ihr Augenmerk auf die möglichst getreue Abbildung des glänzenden Stahls der Küchengeräte, die überdimensional und in verschiedenen Grautönen zu sehen sind. Von diesen Bildern zu ihren aktuellen Arbeiten war es nur noch ein kleiner Schritt. Charakteristisch bleibt das große Format und die monochrome Farbgebung. Städtebau und Architektur stehen seit dem Jahr 2004 in Mittelpunkt ihrer Malerei. Das Bild "Dachterrasse" ist das erste seiner Art und symptomatisch für das, was noch kommen sollte. Ursel Kessler wählt den unspektakulären Blick auf Motive. Die Dachterrasse eines Hochhauses zeigt keine Spuren von organischem Leben, weder Mensch noch Tier. Eine graue Farbgebung unterstreicht die Tristesse. In anderen Bildern malte sie Autobahnkreuze aus der Vogelperspektive oder Brückenkonstruktionen. Deutlich wird, dass ihr motivisches Interesse auf der Struktur oder dem Konstruktiven liegt. Mit dem Bild "Fassade" gewann Ursel Kessler 2007 den Preis der Kulturstiftung der Sparkasse in Karlsruhe. Als Ausschnitt ist die Fassade eines Wohnblocks, wie man ihn aus südeuropäischen Ländern kennt, zu sehen. Die Darstellung verzichtet auf jegliche Spuren der Bewohner, im Vordergrund steht die Rhythmisierung durch Fensteröffnungen, Balkone und Kästen der Klimaanlagen. Durch das Grau sind die Bilder kühl und distanziert, ohne Kommentar auf das Gemalte. Ursel Kessler möchte mit ihren Werken weder die menschenunwürdigen Wohnbauten aus Beton noch die Zerstörung der Natur durch den Menschen verurteilen. Sie malt "das was da ist". (Die in Anführungszeichen gesetzten Aussagen der Künstlerin sind einem Gespräch mit der Autorin entnommen.) Vielmehr arbeitet sie an malerischen Problemlösungen und versucht "spannende Formen" zu finden. Das Grau übernimmt sie aus ihren zeichnerischen Erfahrungen und wählt es, um "sich nicht festlegen zu müssen". Grau ist eine neutrale Farbe, ohne eindeutige Symbolik.

Dennoch wirkt das Grau in jedem ihrer Bilder differenziert. In einzigartiger Weise bringt die Künstlerin einen Nuancenreichtum an Grautönen hervor, der keine weiteren Farben vermissen lässt. In einigen Bildern setzt sie Farbakzente, die in Konfrontation mit dem Grau zu leuchten beginnen. In anderen Bildern arbeitet sie mit Lackfarben als neuem Material. Lack bedeutet einen opaken Farbauftrag, der den Blick des Betrachters auf die Oberfläche bindet. Der Blick aus einem fahrenden Auto wird in "Grünstreifen" (2007) durch das ungewöhnliche extreme Querformat betont. Der Eindruck von Geschwindigkeit entsteht durch Unschärfe. Einzig der Mittelstreifen ist mit Lack gemalt und gibt dem Bild seinen Halt. Oftmals sind ganze Partien der Bilder nicht ausgearbeitet. Der Pinselduktus und Tropfspuren bleiben sichtbar. Stellenweise erinnern Bildpartien an informelle Arbeitsweisen. Gleichzeitig bleibt die Künstlerin jedoch stark am Gegenstand.

Ihre malerischen Vorlagen findet Ursel Kessler in der Zeitung oder im Internet, wo sie spektakuläre Ansichten von Städtebau und Architektur auswählt. Selten verwendet sie ihre eigenen Fotos, da der "eigene Blick nur ein winziger Teil" sein kann. Gelegentlich werden mehrere fotografische Vorlagen zu einem Bild montiert, wie z.B. bei "LS2". Eine organisch wellenförmige Plastik befindet sich in einem eng begrenzten Raum und lässt eine Ausstellungsansicht vermuten. Die formal-ästhetische Lösung wird dem Inhalt bevorzugt.

In der Serie "Abrissbauten" (2008) griff sie nochmals die Patina der Vergangenheit auf. In leerstehenden Wohnblocks, die kurz vor dem Abriss stehen, verbrachte sie mehrere Stunden, um die Atmosphäre einer vergangenen Zeit zu erleben. Die kleinen Formate zeigen unbewohnte Räume, mit den Spuren ihrer ehemaligen Bewohner.

Eines ihrer jüngsten Bilder, "Einkaufszentrum" (2010), verbindet informelle Maltechnik mit moderner Architektur. Das große Foyer mit dem Blick auf die Ladengalerie beherrscht die Bildkomposition. Eine durch das Bild führende Treppe verleiht ihm Räumlichkeit, die durch einen LED-Screen auf der Leinwandoberfläche verstärkt wird. Glitzernde und verheißungsvolle Waren in den Schaufenstern werden lediglich mit sichtbarem Pinselstrich angedeutet. Die visuelle Reizüberflutung verliert sich in Unschärfe. Zahlreiche pastose Farbklänge in lockerer Pinselführung, die von Grau dominiert werden, symbolisieren die bunte Konsumwelt. Tropfspuren von Farbe und die unbearbeitete Leinwand am rechten unteren Bildrand verweisen auf den Malprozess. Ohne ausgeführte Details, nur mit der übermächtigen Stahl-Glas Konstruktion eines architektonischen Innenraumes wird dem Betrachter der Überfluss und die Übermacht der Einkaufswelt vor Augen geführt und er gleichzeitig mit einer großartigen malerischen Technik konfrontiert.

 

Silke Immenga

 

 

Biografie

1944 Geboren in Bexbach

1964 Abitur, anschließend Studium der Mathematik und Physik in Saarbrücken

seit 1983 Privatstudium der Malerei und grafischer Techniken bei verschiedenen Dozenten im Saarland

seit 1990 kontinuierliches künstlerisches Arbeiten

1993 Symposion de peinture (2. Preis), Creutzwald

seit 1995 Mitglied des Saarländischen Künstlerhauses und der Künstlerinnengruppe Saar

1995 Salon du Mineur, prix special du jury, Forbach

1997 Saar-Lor-Lux Art, Perl (1. Preis, Konrad-Adenauer-Preis), Dreiländereck Perl

seit 1997 Künstlerischer Beirat, Kunstverein Dillingen Im Alten Schloss

seit 1990 Mitglied des BBK Saar

seit 2002 Teilnahme an Kursen bzw. Workshops im Atelier von Francis Berrar, Überherrn 

seit 2004 im künstlerischen Beirat für Kunst im öffentlichen Raum beim saarländischen Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur

2007 Großstadtbilder, Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe (1. Preis)

seit 2007 Mitglied des Saarländischen Künstlerbundes


lebt und arbeitet in Rehlingen-Siersburg und in Saarbrücken

 

 

Ausstellungen

 

Einzelausstellungen

1991 Museum St. Wendel

1994 Galerie Treinen, Saarbrücken

1995 Schloss von Hausen, Rehlingen

1996 Galerie Treinen, Saarbrücken

1997 DRK Krankenhaus, Saarlouis

1998 Galerie im Hof, St. Wendel

Historisches Rathaus, Kleinblittersdorf

2000 "Ursel Kessler Holzschnitte", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

2001 Bosener Mühle

2005 "Stadtbauen - zweimal zwölf", Historisches Rathaus, Kleinblittersdorf

2006 "Zwischen Grün und Blau", Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen 

"Grau bewegt", Kunst im LPM (Landesinstitut für Pädagogik und Medien)

2009 "Urbane Still – Leben", Schloss Dagstuhl

2011 "Von der Macht der Bauten - Malerei", Galerie Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

 

Ausstellungsbeteiligungen

1990 "Ahnungen und Spuren", Bischöfliches Diözesan-Museum, Trier

1991 "Salon de Printemps 1991", Exposition Europeenne du Letzeburger Artisten Center

"Kunstpreis Prix d'Art Robert Schuman", Trier

1992 "... damit sie Leben haben", Aschermittwoch der Künstler, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, Trier

"St. Wendel ... Straßen gehen viel zu der Stadt", Sommer Ausstellung '92, Museum St. Wendel

"Salon de Printemps 1992", Exposition Europeenne du Letzeburger Artisten Center

Bischöfliches Diözesan-Museum, Trier

1993 Auswahl zum Robert-Schuman Preis, Metz

1994 Grafikausstellung, Altes Schloss Dillingen

1995 mit Clothilde Freichel-Baltes, Altes Schloss Dillingen

"Kunstszene Saar", Landeskunstausstellung 1995, Saarland Museum, Saarbrücken

Salon du Mineur, Forbach, Prix Special du Jury

mit Inge Münz, Galerie im Zwinger, St. Wendel

"Farbe Bekennen", 18. Accrochage, Galerie im Zwinger, St. Wendel

1996 Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Edition M. Beck, Galerie M. Beck, Homburg

"DIN A4 Quer", BBK-Jahresausstellung, Studio des Saarländischen Künstlerhauses, Saarbrücken

1997 "Kunstszene Saar", Landeskunstausstellung 1997, Museum St. Ingbert

"Rencontre, Zeitgleich" Ausstellung, Altes Schloss Dillingen

"Von Schwarz bis Weiß", Zeitgleich Ausstellung des BBK, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

"Kunst in der katholischen Akademie", Trier

1998 "Edition Industriekultur", Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Saarlouis, Historisches Rathaus Kleinblittersdorf

1999 "Sommerausstellung", Galerie Marlies Hanstein, Saarbrücken

"Kunst im Kasten", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

"Industrie 99", Grafikmappe, vorgestellt in der Staatskanzlei Saarbrücken, Foyer der Ruhrkohle AG, Saarbrücken und Kunstverein Talstraße, Halle

2000 "Positionen der Zeichnung im Saarland", Stiftung Demokratie Saarland, Saarbrücken

"Wort-Bild 2000", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

"Holzschnitt Heute – Kunstpreis 2000", Stiftung Kunst, Kultur und Bildung, Ludwigsburg

"Kunstszene Saar – Visionen 2000", Museum Schloss Fellenberg, Merzig

2001 Welde Kunstpreis, Schwetzingen

"Zeitgehäuse", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

2002 "Saar-Emscher-Kanal", Fletch Bizel, Dortmund, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken, Galerie de l´IUFM de Lorraine, Nancy

"Im Maß", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

2003 Kunstbasar, als Gast im Atelier von Francis Berrar, Überherrn

2004 "Kunstszene Saar 2004 – Im Augenblick", Museum St. Ingbert

Künstlerinnengruppe Saar, Museum St. Wendel

2005 "Die Himmelsleiter", Kunst auf der Halde Projekt des BBK Saar, Ensdorf

2006 "Orte", mit Elke Richert, Projekt der AG „Offener Raum", Studio des Künstlerhauses Saarbrücken

"Naturraum", 20 Jahre Künstlerinnengruppe Saar, Fellenbergmuseum, Merzig

"Alles Fußball – oder was"? Museum St. Wendel

"Lebensräume – Lebensträume", mit Julia Baur, Schloss Dagstuhl, Internationales Begegnungs- und Forschungszentrum für Informatik

"Ansichtssachen", Gruppe Atelier 26, Schlösschen Püttlingen

"Die Sonne scheint nur für Euch", Projekt, KuBa, Saarbrücken

2007 "Pool 85, Jubiläumsausstellung des Saarländischen Künstlerbundes", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

"Zeitsprung", 85 Jahre Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken

"Großstadtbilder", Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe (1. Preis)

"Wir Vier", Museum Haus Ludwig, Saarlouis

2008 "Edition 2008 des Saarl. Künstlerbundes", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

"Herbstsalon 2008", KuBa, Saarbrücken

"Artig saraviensis", Galerie Besch, Saarbrücken

"Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008", Städtische Galerie Neunkirchen

"Raumsituation mit Figur", Kunstpreis der Stiftung Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen

"Grün! – Mehr als Nur eine Farbe?" Welde Kunstpreis, Schwetzingen

2009 "Referenzen", Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken

"Kenn-Zeichen SB", Stadtgalerie Saarbrücken

"wieder sehen", Dresdner Sezession 89, Galerie drei, Dresden

2010 "Blind Date - Malerei", Atelier 26, Atelier Francis Berrar, Überherrn

"Nebenwege", Städtisches Museum Neunkirchen

"Angezettelt", 25 Jahre Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

2012 "Ein Fest. Eine Ausstellung des Saarländischen Künstlerbundes anlässlich seines 90-jährigen Bestehens.", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

2013 "Saar Art 2013", Landeskunstausstellung, Museum St. Wendel

2015 "Spiele der Modifikation" , Saarländischer Künstlerbund mit Gästen aus Luxemburg, Museum St. Wendel

 

Bibliografie

 

Monografien

  • Ursel Kessler. Holzschnitte. Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus. Saarbrücken 2000. Mit einem Beitrag von Günter Scharwath: Von der Kunst des Wegscheidens, S. 5
  • Ursel Kessler. Zwischen Grün und Blau. Ausstellungskatalog. Kunstverein Dillingen im Alten Schloss. Dillingen 2006. Mit Beiträgen von Petra Wilhelmy: Grauwelten. Leerorte, S. 9-11 und von Francis Berrar: Grau als Tarnfarbe, S. 13-14

 

Sammelschriften

  • Salon de Printemps 1991. Ausstellungskatalog. Letzeburger Artisten Center. Luxemburg 1991, S. 50, 51
  • Kunstpreis Prix d'Art Robert Schuman. Ausstellungskatalog. Trier 1991, S. 60-61
  • St. Wendel... Straßen gehn viel zu der Stadt. Sommerausstellung 1992. Ausstellungskatalog Museum St. Wendel, Mia-Münster-Haus. St. Wendel 1992, S. 34, 35, 59
  • ... damit sie Leben haben. Aschermittwoch der Künstler. Ausstellungskatalog Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Trier. Trier 1992, S. 44-45
  • Salon de Printemps 1992. Ausstellungskatalog. Letzeburger Artisten Center. Luxemburg 1992, S. 52, 53, 96
  • Künstlergruppe Untere Saar Saarlouis. 20 Jahre Ausstellungen 1974-1994. Saarlouis 1994, o. S. 
  • 5 Jahre Mia-Münster-Haus, eine Collage. Museum St. Wendel 1989-1994. St. Wendel 1994, o. S.
  • Kunst Szene Saar. Landeskunstausstellung 1995. Hg. vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft. Saarbrücken 1995, S. 76, 77
  • Mitteilungen 4, 1996. Institut für aktuelle Kunst. Saarbrücken 1996, S. 21
  • Pädagogische Notizen. LPM. 9. Jg., Nr.2. 1996. Titelbild
  • Von Schwarz bis Weiß. Zeitgleich. Ausstellungskatalog Bundesverband bildender Künstlerinnen und Künstler. Saarbrücken 1997, S. 66, 67
  • Rencontre. Zeitgleich. Ausstellungskatalog Bundesverband bildender Künstlerinnen und Künstler. Altes Schloss Dillingen. Dillingen 1997, S. 7, 8
  • Kunst-Szene-Saar. Landeskunstausstellung 1997. Ausstellungskatalog. Saarbrücken 1997, S. 66, 67
  • Aus dem Bleistiftgebiet. Positionen der Zeichnung im Saarland. Ausstellungskatalog. Stiftung Demokratie Saarland. Saarbrücken 2000, S. 47
  • Kunst - Bau. Kunstsammlung der LZB im Saarland. Saarbrücken 2000, S. 112- 115, 132
  • Kunstszene Saar - Visionen 2000. Künstlerische Positionen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Ausstellungskatalog. Hg. vom Institut für aktuelle Kunst. Saarbrücken 2000, S. 294, 295
  • Holzschnitte. Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus. Saarbrücken 2000
  • Bild Wort - Wort Bild. Commun. Ausstellungskatalog. Saarländisches Künstlerhaus. Saarbrücken 2000, S. 22, 23
  • Holzschnitt heute - Kunstpreis 2000. Ausstellungskatalog Stiftung Kunst, Kultur und Bildung. Ludwigsburg 2000, S. 50, 51
  • Zeitgehäuse. Ausstellungskatalog Bundesverband bildender Künstlerinnen und Künstler. Saarländisches Künstlerhaus. Saarbrücken 2001, S. 20, 21
  • Saar Emscher Kanal. Geschichten, Gedichte. Graphik, Malerei. 2002, S. 71-77
  • Künstlerinnengruppe Saar. Ausstellungskatalog Museum St. Wendel. St. Wendel 2004, S. 5, 22-25
  • Materialdruck. BBK Künstlerbuch Nr. Saarbrücken 2004, S. 24
  • Kunstszene Saar 2004 - im Augenblick. Ausstellungskatalog Museum St. Ingbert. St. Ingbert 2004, S. 36, 37
  • Kunst auf Halde. Projekt des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Saarland e.V. Saarbrücken 2005
  • Alles Fußball - oder was? Ausstellungskatalog Museum St. Wendel. St. Wendel 2006, S. 9 
  • Zeitsprung. 85 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Leudelange, Luxemburg 2007, o. S. 
  • Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008. Saarbrücken 2008, S. 152-155
  • Edition 2008 des Saarländischen Künstlerbundes. Saarländisches Künstlerhaus. Saarbrücken 2008, S. 12, 13
  • Kennzeichen SB. Ausstellungskatalog Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 2009, S. 21
  • wieder sehen. Ausstellungskatalog Galerie drei. Dresden 2009, S. 21
  • referenzen. Ausstellungskatalog Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 2009, S. 21
  • angezettelt. 25 Jahre Saarländisches Künstlerhaus. Saarbrücken 2010, S. 66
  • "Nebenwege". Hg. Städtische Galerie Neunkirchen. Neunkirchen 2010, S. 3, 14, 15
  • Ein Fest. Eine Ausstellung des Saarländischen Künstlerbundes anlässlich seines 90-jährigen Bestehens." Hg. Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken. Saarbrücken 2012, S. 49. Mit einem Beitrag von Matthias Bunge: "Eigentlich gehört hier was Gemaltes hin", S. 6-9
  • Saar Art 2013. Zehnte Landeskunstausstellung. Band 1. Hg. Andreas Bayer. Saarbrücken 2013, o. S. 
  • Spiele der Modifikation. Saarländischer Künstlerbund mit Gästen aus Luxemburg. Museum St. Wendel 2015, S. 32-35

 

Künstlerbuch 

  • Saar-Emscher-Kanal. Fletch Bizel, Dortmund, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken, Galerie de l´IUFM de Lorraine, Nancy. 2002

 

 

Beteiligung an Mappenwerken

  • "Weltkulturerbe Völklinger Hütte", Edition M. Beck, Galerie Beck, Homburg 1996
  • "Edition Irland '98", Hg. Künstlerinnengruppe Saar, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken 1998
  • "Edition Industriekultur", Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Saarlouis 1998
  • "Edition Industrie '99", Grafikmappe, Hg. Künstlerinnengruppe Saar, Saarländische Staatskanzlei Saarbrücken, Ruhrkohle AG, Kunstverein Talstraße, Halle 1999
  • "Naturraum", Grafikmappe anlässlich 20 Jahre Künstlerinnengruppe Saar, Schloss Fellenberg, Merzig 2006

 

 

Homepage

www.ursel-kessler.de

 

 

Quelle
Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Kesseler, Ursel (Dossier 1064)

 

Redaktion: Sandra Kraemer


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