Porträt. Foto: Archiv Institut für aktuelle Kunst

Porträt 

Elbfähre bei Dresden, 1940, Aquarell, 42 x 55 cm. Aus: Max Mertz 1912-81. Saarbrücken 1985, S. 4

Elbfähre bei Dresden, 1940, Aquarell, 42 x 55 cm 

Besucher im Museum, vor 1947, Feder aquarelliert, 31 x 24 cm (Ausschnitt). Aus: Max Mertz 1912-81. Saarbrücken 1985, S. 8

Besucher im Museum, vor 1947, Feder aquarelliert, 31 x 24 cm (Ausschnitt). 

Pointillistisch, 1955, Nägel auf textilbespanntem Sperrholz, 70 cm x 89,5 cm. Aus: Max Mertz 1912-81. Saarbrücken 1985, S. 58

Pointillistisch, 1955, Nägel auf textilbespanntem Sperrholz, 70 cm x 89,5 cm. 

Brunnenplastik vor der ehemaligen Stadtsparkasse (heute: Sparkasse), Saarbrücken, 1959/60, Bronze, Höhe: 3 m. Foto: Archiv Institut für aktuelle Kunst

Brunnenplastik vor der ehemaligen Stadtsparkasse (heute: Sparkasse), Saarbrücken, 1959/60, Bronze, Höhe: 3 m 

Justitia, Bronzeplastik im Innenhof der juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, 1963, Höhe: 3,10 m. Foto: Archiv Institut für aktuelle Kunst

Justitia, Bronzeplastik im Innenhof der juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, 1963, Höhe: 3,10 m 

Hermes, Bronzeplastik im Innenhof der juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, 1963, Höhe: 3,50 m. Foto: Archiv Institut für aktuelle Kunst

Hermes, Bronzeplastik im Innenhof der juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, 1963, Höhe: 3,50 m 

Homburg, Universität, Innere Medizin, 1965, Wandrelief, Beton. Foto: Archiv Institut für aktuelle Kunst

Homburg, Universität, Innere Medizin, 1965, Wandrelief, Beton 

Ohne Titel, 1964/65, Wasserfarbe auf Karton, 57,7 x 30,4 cm. Aus: Max Mertz Schwarz Weiss Arbeiten. Blieskastel 1992, S. 18

Ohne Titel, 1964/65, Wasserfarbe auf Karton, 57,7 x 30,4 cm 

Merzig, Christian-Kretschmar-Platz, "Saarfürst-Brunnen", 1965/66, Bronze. Foto: Archiv Institut für aktuelle Kunst

Merzig, Christian-Kretschmar-Platz, "Saarfürst-Brunnen", 1965/66, Bronze 

Phönix, Bronzeplastik im Pausenhof der ehemaligen Knabenschule (heute: Kreisrealschule Im Schmelzerwald), St. Ingbert, 1966, Höhe: 4 m. Foto: Archiv Institut für aktuelle Kunst

Phönix, Bronzeplastik im Pausenhof der ehemaligen Knabenschule (heute: Kreisrealschule Im Schmelzerwald), St. Ingbert, 1966, Höhe: 4 m 

St. Wendel, Hospitalkirche, "Mater Ecclesia", 1966/1968, Verschiedenfarbige Kieselsteine in Beton gefasst St. Wendel. Foto: Archiv Institut für aktuelle Kunst

St. Wendel, Hospitalkirche, "Mater Ecclesia", 1966/1968, Verschiedenfarbige Kieselsteine in Beton gefasst 

"Symbol", Plastik, 1968, Bronze, 52 x 46 cm. Aus: Malerei Skulptur Grafik. Saarbrücken 1969, Abb. 85

"Symbol", Plastik, 1968, Bronze, 52 x 46 cm 

Bemaltes Wandrelief im ehemaligen Berufspädagogischen Institut der Universität des Saarlandes (heute: Kunsterziehung), Saarbrücken, 1954/55, 3 x 5 m. Foto: Archiv Institut für aktuelle Kunst

Bemaltes Wandrelief im ehemaligen Berufspädagogischen Institut der Universität des Saarlandes (heute: Kunsterziehung), Saarbrücken, 1954/55, 3 x 5 m 

Plastik, 1969, Stahl, farbig lackiert, vor dem Max-Planck-Gymnasium Saarlouis, 2,50 x 5,50 m. Foto: Archiv Institut für aktuelle Kunst

Plastik, 1969, Stahl, farbig lackiert, vor dem Max-Planck-Gymnasium Saarlouis, 2,50 x 5,50 m 

Relief, 1973, Spanplatten, farbig lackiert, 100 x123 cm. Aus: Max Mertz 1912-81. Saarbrücken 1985, S. 90

Relief, 1973, Spanplatten, farbig lackiert, 100 x 123 cm 

Relief, 1973, Spanplatten, farbig lackiert, 123 x 104. Aus: Max Mertz Bildarchitekturen. St. Wendel 1973, S. 8

Relief, 1973, Spanplatten, farbig lackiert, 123 x 104 

Grisaille, 1973, Siebdruck, 20 x 10,5 cm. Aus. Archiv Institut für aktuelle Kunst

Grisaille, 1973, Siebdruck, 20 x 10,5 cm 

Studie 4.7.1978, Aquarell, 50 x 65 cm. Aus: Max Mertz 1912-81. Saarbrücken 1985, S. 109

Studie 4.7.1978, Aquarell, 50 x 65 cm 

Studie 4.11.1978, Aquarell, 56 x 42 cm. Aus: Max Mertz 1912-81. Saarbrücken 1985, S. 20

Studie 4.11.1978, Aquarell, 56 x 42 cm 

Dillingen, Neues Rathaus, 1978, Holzrelief, farbig gefasst, 1,20 cm x 3,39 cm. Foto: Institut für aktuelle Kunst

Dillingen, Neues Rathaus, 1978, Holzrelief, farbig gefasst, 1,20 cm x 3,39 cm. 

Mertz, Max

Letzte Änderung: 31/08/2016

MAX MERTZ


Max Mertz gehörte schon zu Anfang der 1950er Jahre zu den Künstlern, die durch formale Innovationen Aufsehen erregten. Er war stets ein Gegner von Bequemlichkeiten, die aus dem Mitschwimmen im Strom der Konventionen resultieren konnten. Unermüdlich experimentierte er mit unterschiedlichen Techniken und ständig wechselnden Malmethoden. Mitte der 1950er Jahre begann er damit, sich in seinen Werken auf die Oberfläche zu konzentrieren. Es entstanden sog. Materialbilder (z. B. "Cool Jazz", 1954 und "Pointillistisch", 1955), mit denen er prompt hitzige Diskussionen entfachte, oft voller Missverständnisse und Fehlinterpretationen.

Plastisches Arbeiten und Malen war für Max Mertz keine Spontaneität, keine Sache von Emotion, sondern eine geistige Aufgabe, bei der es um ein Durchdenken von Bildideen, Formen und Farben geht. Selbstsicher beschäftigte er sich mit der Abstraktion von Gegenständen und ließ eigenwillig hinter Formfiguren und Farben Gegenständliches durchschimmern. Mit Themenkomplexen, seriellen Kompositionen und Formproblemen setzte er sich während seiner ganzen Schaffenszeit auseinander.

Die Wahl der Technik, des Materials und der Bildfiguren erfolgte in der Regel nach dem künstlerischen Ziel, das Max Mertz erreichen wollte.

Es lassen sich innerhalb des Oeuvres insgesamt vier Phasen eingrenzen:

1. Der Frühstil, die Phase der kubistischen Zergliederung und Verzahnung, die als Umbruch im Werk die experimentelle Phase der fünfziger Jahre einläutet. Farbe und lineare Formbegrenzungen greifen ineinander über und bilden spannungsvolle Zonen mit teilweise kristallinen Formationen. Diesen reich facettierten Formen entspricht eine differenzierte Farbigkeit. Farbige Flächen und kubische Formen, die sich überschneiden, überlagern und verzahnen, erzielen im Bild eine dynamische Rhythmik. Die Farbe hat sich von dem Auftrag, Natur und Architektur wiederzugeben, gelöst.

2. Die experimentelle Phase der fünfziger Jahre mit den Materialbildern, bei denen der Versuch, Gegenstände, Material und Oberflächenbeschaffenheit in das Werk einzubeziehen, im Mittelpunkt steht. Die Materialbilder sollten dabei nicht erklären, warum und wie etwas zu verstehen ist, sondern sollten das, was ist, selber sichtbar machen, indem sie das Material zum Bild machen. Diese Materialbilder sprechen in ihrem materialbedingten Kompositionsverfahren den Tastsinn an und durchbrechen mit ihren reliefartigen Strukturen die Zweidimensionalität. Licht und Schatten beleben die Flächen. Die entscheidenden Kriterien dessen, was die Materialbilder ausmacht, sind der Verzicht auf den Gegenstand – von einigen Ausnahmen abgesehen – und die Verwendung grundsätzlich jedes Materials, bzw. der Grundsatz, unter allen Materialien frei die Wahl zu treffen. Das bedeutete für Max Mertz jedoch nicht eine Absage an die Malerei, denn die Malerei wird hierbei ergänzt bzw. nahezu verdrängt durch eine Materialcollage. Max Mertz lässt hier neben Farbe gegen Farbe, Linie gegen Linie, Form gegen Form auch noch Material gegen Material zum Ausdruck kommen. Diese Arbeiten waren und wirkten damals als etwas absolut Neues.

Überhaupt waren die Jahre bis etwa 1960, dem Zeitpunkt der ersten Einzelausstellung, eine Zeit des Experimentierens, vor allem im Bereich des farbigen Ausdrucks (z. B. die Arbeiten auf Seide). Es entstanden überaus reizvolle "Spielereien", aus denen sich mitunter ostasiatisch anmutende Figurationen ergaben. Die verschiedenen formalen Ausbildungen resultieren aus den unterschiedlichen Relationen von Grund und Farbauftrag. So zufällig angelegt die Farblinien auch scheinen, strukturieren sie doch die räumlichen Verhältnisse innerhalb des Bildes und legen Punkte fest, in denen sich Linien von andersfarbigen Lineaturen absetzen.

3. Die progressive Phase der sechziger Jahre, die zwei verschiedene Aspekte beinhaltet, nämlich einerseits die starkfarbigen Bilder mit gegeneinander gesetzten Farben und andererseits die auf Sackleinwand entstandenen Kohlezeichnungen mit überwiegend architektonischen Formen. Es sind dies Formen und Farben, die der Komposition Festigkeit verleihen, bzw. einen Zustand zwischen Statik und Dynamik wiedergeben. Vor hellem Grund bilden dunkle Striche segmentartige, winklige Figurationen, gepaart mit ungeordneten Linienverläufen. Im Zusammenhang mit der hellen Leinwand ergibt sich eine Bewegung zwischen Flächigkeit und Tiefe. Der Künstler betont in diesen Arbeiten das Konstruktive, das Architektonische, was sich auch in den Bildtiteln niederschlägt.
In diese Phase gehört auch eine Anzahl von "Bildfigur"-Kompositionen, die Max Mertz bewusst paraphrasierte und variierte und so die Variationsbreite der Darstellungsmöglichkeiten zeigte. Er setzte sie z. B. in zahlreichen Aquarellen, Ölbildern und vor allem in kolorierten Siebdrucken um. So beschäftigte er sich 1966 auf zwanzig Blättern mit den "Variationen über ein Thema", das er sich selbst gestellt hat, und das, von einem plastisch verstandenen Modell ohne Änderung der Größenverhältnisse ausgehend, unter Verwendung von Farbstützen und Negativformen bis zu einer sich auflösenden, zerfallenden Ordnung der Elemente, nacheinander versetzt wird. Plastisch gesehene Konstruktiv-Elemente drängen als Ergebnis der Auseinandersetzung von Figur und Bildgrund, von Form und Farbe in sein Werk.
Für Max Mertz waren auch seine plastischen Arbeiten stets ein Raumerlebnis. Er sah nicht nur gestaltete Volumina, die einem Raum Charakter leihen konnten, sondern er bezog auch Raum in seine Plastik ein. In all diesen Werken setzte sich der Künstler sowohl mit Problemen des Raumes, der Raumgestaltung, Raumtiefe und Raumillusion als auch mit der Flächenhaftigkeit, der Zweidimensionalität auseinander. In seinen wohlbedachten Kompositionen, in seinen Formvarianten und vor allem in der Abstufung der Farben setzt sich seine Eigenständigkeit eindringlich und eindrucksvoll durch.

4. Der Spätstil, die siebziger Jahre mit farbenfrohen, leuchtenden und kontrastreichen Aquarellen, Filzstiftzeichnungen, Holzreliefs usw., die letzte Phase des Schaffens, in der keinerlei Nachlassen der gestalterischen Kräfte erkennbar wurde. Das gestalterische Element der Linie wird hier von Max Mertz in seiner Vielseitigkeit erprobt. Vor allem bei den farbigen Holzreliefs mit ihren geraden und gewundenen geometrischen Formen ist es das Licht, das wirkliche Schatten wirft und die Komplexität der Bildoberfläche vermehrt, die ihrerseits, trotz der tatsächlichen Zugehörigkeit  zur Plastik, ein bildähnliches Aussehen behält. Max Mertz verwandte mehrere Schichten und eine Vielzahl von Formen zu einer additiven Gestaltung. Auch die parallel entstandenen farbigen Holzplastiken bestehen aus verschiedenen Teilen von elementarer Form, die, aneinandergefügt, eine dreidimensionale Ganzheit bilden, die durch die farbige Bemalung noch gesteigert wird. Farbe und Raum sollen hier zusammenwirken. Der Abstand zwischen den Formelementen ist weder zu groß noch zu klein, so dass der Betrachter die Beziehungen zwischen Form, Farbe und Raum erkennen kann.

Alle diese Arbeiten spiegeln in ihren unterschiedlichsten Techniken den Stand der stilistischen Entwicklung. Bemerkenswert ist innerhalb der künstlerischen Entwicklung von Max Mertz, dass er an einmal gefundenen stilistischen Grundkonzeptionen über Jahre hinweg festhielt. Aus diesem Grund scheint eine strenge Einordnung in Abschnitte nicht immer gerechtfertigt, da ja Formmotive, die Max Mertz interessierten, häufig wieder aufgenommen wurden. Hierin zeigt sich, dass Max Mertz, obwohl er die Errungenschaften der Kunst seiner Zeit nicht ignorierte, nichts von Modeerscheinungen und Trends hielt, sondern dass er in der Durcharbeitung formaler Probleme sein Ziel sah.

In der Rückschau des Lebenswerkes zeichnen sich trotz allem Schaffensabschnitte und Perioden mit bevorzugten Themen und Motiven und auch mit jeweils speziellen Maltechniken ab. Sie sind nicht durch radikale Brüche charakterisiert, sondern werden durch eine übergreifende Kontinuität zusammengehalten.

Wie Max Mertz sich zu Beginn der fünfziger Jahre einen selbständigen Weg zur Ungegenständlichkeit erarbeitete und wie er schon damals im Abstrahieren von Gegenständen, quasi als Akt der Befreiung, sein wichtigstes Ausdrucksmittel fand, wirkt heute noch bemerkenswert. Der Satz "Man muss die Dinge ablehnen können, um frei zu sein" (Költzsch, 1985, S. 5) charakterisiert die Eigenart der Abstraktion im Werk von Max Mertz und umschreibt seine Position, das heißt man müsse sich zunächst vom Gegenständlichen freimachen, um die künstlerischen Mittel im elementarsten Sinne kennenzulernen. Diese Haltung des Künstlers beweist, dass für ihn die Malerei nicht unbedingt des Gegenständlichen bedarf. Max Mertz war nicht einseitig festgelegt, denn er experimentierte unablässig mit den Mitteln, um neue formale und farbige Kombinationen zu erproben. Da die Farbe keine gegenstandsbestimmende Funktion mehr hat, ist dem Künstler ein freier Umgang mit ihr und den Formen möglich geworden.


So bedeutsam die Stationen Berlin, Dresden und Paris für Max Mertz und seinen künstlerischen Weg auch waren, so hat er doch im wesentlichen aus eigenem Antrieb in dieser vorliegenden Kontinuität sein umfangreiches Oeuvre geschaffen. Der künstlerische Werdegang von Max Mertz ist von erstaunlicher Konsequenz geprägt und sein Werk von einer bruchlosen, wenn auch nicht zwingenden Entwicklung bestimmt.

 

Eike Oertel-Mascioni

 

 

Biografie

1912 geboren in Homburg
1928-31 Besuch der öffentlichen Gewerbeschule für die Stadt Saarbrücken, Lehre beim Dekorationsmaler Heinrich Rau, Saarbrücken
1931-36 als Grafiker und Maler in Saarbrücken tätig
1936 an der Vereinigten Staatsschule Berlin
1936-39 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Dresden, Malerei bei Prof. Wilhelm Rudolph (ein Semester Gast bei dem Bildhauer Prof. Karl Albiker)
seit 1947  Mitglied des Bundes bildender Künstler
1949-50 Studium an der Grande Chaumière, Paris (Stipendium des saarländischen Kultusministers)
1953 Mitglied der Darmstädter Sezession
1956 Kunsterzieher im saarländischen Schuldienst
1961 Albert-Weisgerber-Preis der Stadt St. Ingbert
1968 Kunstpreis des Saarlandes
1979-80 Ehrengast in der Villa Massimo, Rom
1981 gestorben in Saarbrücken

 

 

Ausstellungen

Einzelausstellungen

1960 "Max Mertz", Saarland-Museum, Saarbrücken
1962 "Max Mertz", Kulturhaus, St. Ingbert
1967 "Max Mertz", Saarland-Museum, Saarbrücken
"Max Mertz, Gemälde, Objekte, Graphik", Pfalzgalerie, Kaiserslautern
1971  Escher Kunstgalerie, Esch, Luxemburg
"Max Mertz", Pfalzgalerie, Kaiserslautern
1981  Max Mertz, Vertretung des Saarlandes, Bonn
1985 "Max Mertz", Saarland-Museum, Saarbrücken
1986 "Max Mertz", Galerie im Rathaus, Dillingen
1987 SaarLB, Saarbrücken
1989 "Max Mertz, Malerei und Plastik", Schloss Ettlingen
1988 "Max Mertz, Das Experiment mit der Bildfigur", St.Ingbert
1990 "Max Mertz, Bildarchitekturen", Museum im Mia-Münster-Haus, St. Wendel
Volksbank SaarWest, Homburg
"Max Mertz, Arbeiten auf Papier", Rathaus , Heusweiler
1992 "Max Mertz, Schwarz Weiss Arbeiten 1949-1968", Orangerie Blieskastel 
1994 Galerie Eva Lahcen/Eberhard Rabe, Saarbrücken
2002 Galerie Neuheisel, Saarbrücken
2005 "Max Mertz, Arbeiten 1955-1980", Altes Schloss, Dillingen
2006 "Max Mertz, Figur und Raum", Saarlandmuseum, Saarbrücken

2016 "Max Mertz", Galerie am Staden, Saarbrücken



Ausstellungsbeteiligungen

1950 Ausstellung des Bundes bildender Künstler, Saarland-Museum, Saarbrücken
1951 Jeune peinture sarroise, Galerie Saint-Placide, Paris
Herbstausstellung, Neue Darmstädter Sezession, Darmstadt
Bund bildender Künstler an der Saar, Frühjahrsausstellung, Saarland-Museum, Saarbrücken
1953 Herbstausstellung, Malerei - Plastik - Grafik, Saarländischer Künstlerbund, Saarbrücken
1954 Saarländischer Künstlerbund, Ausstellung 1954, Saarbrücken
1955 Saarländische Maler in Paris, Galerie Art Vivant , Paris
10. Jahresausstellung der Pfälzischen Sezession, Speyer
Jahresausstellung Saarländischer Künstlerbund, Saarland-Museum, Saarbrücken
1956 Maler in Homburg-Saar, Museum der Stadt Homburg
1957 Saarländischer Künstlerbund 1922-1957, Saarlandmuseum, Saarbrücken
1958 Jahresausstellung Saarländischer Künstlerbund, Saarland-Museum, Saarbrücken
Pfalzpreis 1958 für Graphik, Pfalzgalerie, Kaiserslautern
1959 Herbstausstellung 1959, Saarländischer Künstlerbund, Saarbrücken
1960 Kunstkabinett Klihm, München
1968 Plastik der Gegenwart, Pfalzgalerie, Kaiserslautern
Moderne Graphik 1959, Kulturhaus, Ludwigshafen
1969 Saar 69, Malerei, Skulptur, Grafik, Saarland Museum, Saarbrücken
Pfalzgalerie Kaiserslautern, Malerei, Skulptur, Graphik aus dem Saarland, Kaiserslautern
1971 Saarländischer Künstlerbund, neue gruppe saar, Moderne Galerie, Saarbrücken
1975 25 Künstler aus dem Saarland stellen aus, Stadthalle, Dillingen
LBK Saarland 1975, 1. Ausstellung Landes-Berufsverband Bildender Künstler e.V., Pfalzgalerie Kaiserslautern
1979 Albert Weisgerber Preisträger 1958-1979, Galerie im Zwinger, St. Wendel
1988 Künstler aus dem Saarland, Altes Rathaus, Homburg

Kunst im öffentlichen Raum

  • Saarbrücken, Hauptbahnhof, "Gleise", Flacheisenstäbe
  • Völklingen-Geislautern, Realgymnasium, Bronzeplastik
  • St. Ingbert, Rathaus, Sitzungssaal, "Apokalyptisches", 1954, Öl auf Hartfaser
  • Saarbrücken, Universität des Saarlandes, Gebäude B3 3, 1954/55, Flachrelief, Sgraffito, farbig gefasster Kalkmörtelputz
  • Saarbrücken, Ehem. Friedrich-List-Schule, Günter-Wöhe-Schulen für Wirtschaft, 1957,Beton, bemalt
  • Saarbrücken, Finanzgericht des Saarlandes, Hardenbergstr 3, 1957, Sgrafitto
  • Saarbrücken, Sparkasse am Neumarkt, Eingangsbereich, Wandgestaltung, 1957, Granit und Marmor
  • St. Ingbert, Kulturhaus, Foyer, Sitzungssaal "Stabil und labil", 1958
  • Saarbrücken, Wohn- und Geschäftshaus Kupfergässchen Ecke/Betzenstraße, 1959, Beton
  • Saarbrücken, Hauptbahnhof, Ende der 50er Jahre, Gipsrelief, 3,50 cm x 0,70 cm
  • Saarbrücken, Deutsche Bundesbahn, Unterwerk Saarbrücken, Lebacherstraße, 1960, Wandrelief in Fresko-Technik (Flachrelief)
  • Saarbrücken, Deutsche Bundesbahn,Dudweilerlandstraße, Eingangshalle, 1960, Zementrelief, farbig bemalt, 2,00 x 2,00m
  • Saarbrücken, Sparkasse, Rathausplatz, Brunnenplastik, 1960, Bronze, H 3,00m
  • Saarbrücken, Rathaus Saarbrücken, "Speyerer Dom", 60er Jahre, Holz, dunkel geflämmt, 1,68 cm x 0,87 cm
  • Saarbrücken, Universität des Saarlandes, Rechts-und Wirtschaftswissenschaft, Gebäude B 4 1, "Hermes", 1963, Bronze
  • Saarbrücken, Universität des Saarlandes, Rechts-und Wirtschaftswissenschaft, Gebäude B 4 1,"Justitia", 1963, Bronze
  • Homburg, Universität, Innere Medizin, 1965, Wandrelief, Beton
  • Merzig, Christian-Kretschmar-Platz, "Saarfürst-Brunnen", 1965/66, Bronze,
  • St. Ingbert, Schmelzerwaldschule, 1966, Bronzeplastik
  • St. Wendel, Hospitalkirche, "Mater Ecclesia", 1966/ 1968, Verschiedenfarbige Kieselsteine in Beton gefasst
  • Saarbrücken, Eschberg,Haus der Blinden, Küstrinerstr. 6, 1967, Lindenholz
  • Saarbrücken, Winterbergklinken, Theodor-Heuss-Str. 122, "Der Mantel", 1968, Bronze
  • Saarlouis, Max-Planck-Gymnasium, Pavillonstraºe 24, 1969, Stahl, farbig lackiert
  • Saarbrücken, Deutsche Bundesbahn,Am Hauptbahnhof 4, Am Hauptbahnhof 4, "Phönix", 1971, Aluminium
  • Nohfelden, Caritas Seniorenzentrum  Haus am See, "Die vier Elemente", 1972, runde, glasierte Tonfliesen in Beton
  • St. Ingbert, Rathaus, Am Markt 12, "Polychrom", 1972, Holzrelief
  • St. Ingbert, Stadthalle, Am Markt 6, Eingang West, 1973, Lackfarbe auf Holz
  • Wiebelskirchen, Maximilian-Kolbe-Straße, Schulturnhalle,  1974, Fassadengestaltung, Beton, farbig gefasst
  • Saarbrücken, Grundschule Am Ordensgut, Moltkestr. 31, 1976, Beton, farbig gefasst
  • Saarbrücken, Oberfinanzdirektion/Hauptzollamt, Präsident-Baltz-Str. 5, 1977, Bronzeplastik
  • Dillingen, Neues Rathaus, 1978, Holzrelief, farbig gefasst, 1,20 cm x 3,39 cm
  • Saarbrücken, Sport- und Mehrzweckhalle, Scharnhorststraße, 1979, Farbmalerei





Bibliografie

Monografien

  • Max Mertz, 1912-1981, Saarland-Museum, Saarbrücken 1985
  • Max Mertz, Das Experiment mit der Bildfigur, St. Ingbert 1988
  • Max Mertz, Bildarchitekturen, Museum im Mia-Münster-Haus, St. Wendel 1990
  • Max Mertz, Schwarz Weiss Arbeiten 1949-1968, Orangerie Blieskastel 1992


Sammelschriften

  • Bund bildender Künstler an der Saar, Frühjahrsausstellung, Saarland-Museum, Saarbrücken o. Jahr, S. 22
  • Herbstausstellung, Malerei - Plastik - Grafik, Saarländischer Künstlerbund, Saarbrücken 1953,  o.S.
  • Saarländischer Künstlerbund, Ausstellung 1954, Saarbrücken 1954, o.S.
  • Maler in Homburg-Saar, Museum der Stadt Homburg, 1956, S. 22-23
  • Saarländischer Künstlerbund 1922-1957, Saarlandmuseum, Saarbrücken 1957, o.S.
  • Herbstausstellung 1959, Saarländischer Künstlerbund, Saarbrücken, 1959, o.S.
  • Norbert Müller-Dietrich: "Mertz-Ausstellung in St. Ingbert", in: Saarheimat, Saarbrücken 1962, S. 46-47
  • Georg W. Költsch: "Maß und Betroffenheit – Der Maler Max Mertz" in: Saarheimat, Saarbrücken 1965, S. 131
  • Walter Schmeer. "Ausstellungen" in: Saarheimat, Saarbrücken 1967, S. 149
  • Plastik der Gegenwart, Pfalzgalerie, Kaiserslautern 1968, o.S.
  • Saar 69, Malerei, Skulptur, Grafik, Saarland Museum Saarbrücken, Saarbrücken 1969, Abb. 85
  • Pfalzgalerie Kaiserslautern, Malerei, Skulptur, Graphik aus dem Saarland,  Saarbrücken 1969, o.S.
  • Saarheimat, Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum, Saarländischer Kulturkreis, Saarbrücken 1969, S.9-13
  • Kunst am Bau im Saarland, Architektenkammer des Saarlandes, Saarbrücken 1970,  Abb. 66
  • Saarländischer Künstlerbund, neue gruppe saar, Moderne Galerie, Saarbrücken 1971, o.S.
  • 25 Künstler aus dem Saarland stellen aus, Dillingen 1975, S. 18
  • LBK Saarland 1975, 1. Ausstellung Landes-Berufsverband Bildender Künstler e.V., Pfalzgalerie Kaiserslautern, Saarbrücken 1975, S. 35
  • Moderne Galerie Saarbrücken, Saarland-Museum Saarbrücken, Saarbrücken 1976, S. 174,175
  • Peter Volkelt: "Max Mertz, die letzte Ausstellung", in: Saarheimat, Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum, Saarbrücken 1981, S. 260-262
  • Architekturführer Saarland, Bund Deutscher Architekten, Saarbrücken 1982, S. 137
  • 60 Jahre Saarländischer Künstlerbund, Geschichte und Gegenwart 1922-1982, Saarbrücken 1982, S. 97
  • Dorothee Schank: Max Mertz – Form- und Farbvariationen, in: Saarheimat, Saarbrücken 1985,  S. 125
  • Lorenz Dittmann: Max Mertz, Gemälde und Graphik, in: Saarheimat, Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum, Saarbrücken 1987, S. 279-282
  • Eike Oertel-Mascioni: Max Mertz "Das Experiment mit der Bildfigur" in: Saarheimat, Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum, Saarbrücken 1988, S. 161-163
  • Schmoll gen. Eisenwerth, Helga, Skulptur und Plastik, Skulptur, Plastik und Zeichnungen von Bildhauern des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung der Modernen Galerie des Saarland Museums Saarbrücken,  Saarbrücken, 1989, S. 277
  • Eike Oertel-Mascioni: Max Mertz – Bildarchitekturen, in: Saarheimat, Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum, Saarbrücken 1989/90, S. 20-21
  • Dieter Staerk "Das Saarlandbuch", Saarbrücken 1990, S. 343
  • Wolfgang Birk: Schicksale, 35 verfemte Werke, Altes Schloss Dillingen, Dillingen 1992, S. 36-36
  • Museum St. Wendel 1989-1994, 5 Jahre Mia-Münster-Haus, eine Collage, St. Wendel 1994, o.S.
  • Brunnen in Saarbrücken, Institut für aktuelle Kunst, Saarbrücken 1995, S. 44
  • Kunst im öffentlichen Raum Band 1, Saarbrücken Bezirk Mitte, Institut für aktuelle Kunst, Saarbrücken 1997, S. 241-249
  • Kunst im öffentlichen Raum Band 2, Universität des Saarlandes Campus Saarbrücken und Campus Homburg, Institut für aktuelle Kunst, Saarbrücken 1999,  S. 122-123
  • Kunstführer Dillingen/Saar, Kunstverein Dillingen 1999, S. 26
  • Kunst - Bau, Kunstsammlung der LZB im Saarland, Saarbrücken  2000, S. 84
  • Jeanette Dillinger, Peter Paul Seeberger - Drei Jahrzehnte Architektur in Saarbrücken (1949-1977), Saarbrücken 2007, S. 69, 125
  • Kunspreis des Saarlandes 1968: Max Mertz, Regierung des Saarlandes, Saarbrücken 2007, o.S.

Quelle

  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Mertz, Max (Dossier 830)

 

Redaktion: Doris Kiefer

 

 


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