Albert Weisgerber
"Biergarten", 1904, Öl auf Leinwand, 114 x 100,5 cm
"Dame mit Windhund",1905, Öl auf Leinwand, 115 x 123 cm
"Selbstbildnis", 1906, Öl auf Leinwand, 82 x 64 cm
"Bal des 4 Arts (II)", 1906, Öl auf Leinwand, 72 x 92 cm
"Drei Damen auf einem Sofa", 1906, Öl auf Leinwand, 79 x 90 cm
"Cafe in Paris", 1906, Öl auf Leinwand, 46 x 54 cm
"Die Schlafende", 1907, Öl auf Leinwand, 79 x 71 cm
"Atelierszene", 1908, Öl auf Leinwand, 75 x 90 cm
"Ruhende Negerin", 1910, Öl auf Leinwand, 105 x 132 cm
"Sebastian an der Mauer", 1911, Öl auf Leinwand, 121 x 100 cm
"Klagender Jeremias in den Ruinen", 1912, Öl auf Leinwand, 81 x 90 cm
"Skizze zu David und Goliath", 1912, Öl auf Pappe, 48 x 52 cm
"Schlafender Knabe im Wald", 1912, Öl auf Leinwand, 78 x 65 cm
"Sebastian mit blauem Tuch", 1913, Öl auf Leinwand, 46 x 38 cm
"Tanzende Paare" Skizzenbuch aus Paris, 1906/07, Bleistift auf gelblichem Papier, 16,3 x10,4 cm
"Im Tanzcafé", Skizzenbuch aus Paris, 1906/07, Bleistift auf gelblichem Papier, 16,3 x 10,4 cm
"Sebastian", o. J., Bleistift auf gelblichem Papier, 33 x 21 cm
"Kreuztragung", o. J., Feder, Tusche, laviert auf gelblichem Papier, 16,5 x 20,5 cm
"Eisweiher", 1912, Tusche in Braun mit Schwarz auf gelblichem Papier, 16,5 20,5 cm
"Vorstadt", 1914, Tusche in Schwarz auf gelblichem Papier, 15 x 17,5 cm
"Der Bunte Vogel"; 1911, Lithografie, 78,5 x 126,5 cm
"Pressefest" 1913, Eine Richard Strauss Woche, 1912, Lithografie, 177 x 95 cm
Albert Weisgerber gehörte zur aufstrebenden Malergeneration des frühen 20. Jahrhunderts, die wie August Macke und Franz Marc den Weg in die Moderne wies.
Zu Verwirklichung seiner künstlerischen Ziele blieben dem Maler jedoch nur wenige Jahre. 1915 fiel er mit 37 Jahren in einem Schützengraben bei Fromelles in Flandern. Gleichwohl hatte Weisgerber bis zu seinem frühen Tod mit mehr als 400 Gemälden sowie unzähligen grafischen Arbeiten ein umfangreiches und vielschichtiges Oeuvre von hoher künstlerischer Qualität und Aussagekraft geschaffen. In der kurzen Zeit seines künstlerischen Wirkens vollzog sich in seiner Arbeit eine eindrucksvolle Entwicklung, die maßgebende Positionen der Moderne vom späten Impressionismus bis zu einem Expressionismus eigener Form und Prägung durchlief. In meisterlichen Formulierungen schuf er ein facettenreiches Werk, das die deutsche Kunst um einen essentiellen Beitrag bereicherte.
Bekannt wurde der in St. Ingbert geborenen Maler vor dem Ersten Weltkrieg vor allem als erster Präsident der "Neuen Münchner Secession". In München, wo er studierte und den größten Teil seines Lebens verbrachte, fand Weisgerber seine eigentliche Heimat. Seit 1894 Schüler an der dortigen Kunstgewerbeschule, schaffte er 1897 den Sprung an die Münchner Akademie, wo er sein Können zunächst in der Zeichenklasse von Gabriel Hackl gefördert sah. Ein Jahr später jedoch schon durfte er sich neben Künstlern wie Wassily Kandinsky und Paul Klee zu den viel beneideten Schülern des Malerfürsten Franz von Stuck zählen.
Mit dem Eintritt in die Akademie knüpfte Weisgerber Kontakte zur progressiven Münchner Zeitschrift "Jugend", einem satirisch-humoristischen Unterhaltungsblatt, dessen moderner Illustrationsstil über viele Jahre hinweg durch den Künstler mitgeprägt wurde (Vgl. Weber, 1961). In München nahm Weisgerber intensiv Anteil am künstlerischen und geistigen Leben der Isar-Stadt teil. In den einschlägigen Schwabinger Künstlercafés verkehrte er in den Kreisen der Münchner Boheme, pflegte freundschaftliche Kontakte zu Malern, Dichtern, Musikern und Kulturschaffenden. Von etlichen seiner Freunde und Weggefährten schuf er eindrucksvolle Porträts, die ihn rasch als herausragendes Talent der jungen Münchner Malerei bekannt machten. Das imposante Gemälde des Dichters und Bohemiens Ludwig Scharf gehört hierzu ebenso wie die psychologisch eindringlichen Bildnisse des späteren Bundespräsidenten Theodor Heuss oder der Malerfreunde Jules Pascin und Rudolf Levy.
Mit Beendigung der Akademiezeit stellte Weisgerber in der Secession aus (Christoffel, 1950, S. 12) und war damit im Kreis der fortschrittlichen Münchner Kräfte aufgenommen. Der Maler, der sich zeitlebens der Festlegung auf einen Stil verweigerte und sich trotz seiner vielfältigen Kontakte zur Avantgarde keiner der revolutionären Künstlergruppen anvertraute, erwies sich auf seinem Weg zu künstlerischer Selbstständigkeit als ausgesprochener Grenzgänger (Dittmann, 1982, S. 179 und Fischer, 2003). Zwischen den großen und umwälzenden Kunstströmungen seiner Zeit angesiedelt, nahm seine Malerei von verschiedener Seite her Anregungen und Impulse auf, die der Künstler gleichwohl zu einer eigenständigen Bildform umzudeuten wusste. Neben dem frühen Einfluss der dunkeltonigen Malkultur der Münchner Schule wurden sowohl die Auseinandersetzung mit der Lichtmalerei des Impressionismus als auch der Expressionismus mit seiner psychischen Ausdruckskraft der Farbe richtungweisend. Doch nicht nur München mit seiner reichen malerischen Kultur prägte Weisgerbers Werk, auch Paris als Kristallisationspunkt der Moderne war für seine Entwicklung von entscheidender Bedeutung.n mannigfacher Weise war Weisgerber bei seinen Paris-Besuchen mit den modernen Kunstströmungen in Berührung gekommen, hatte sich mit der alten Kunst ebenso auseinandergesetzt wie mit der künstlerischen Avantgarde. Im legendären Pariser Café du Dôme, dessen Künstlerkreis er zwischen 1905 und 1907 mit Unterbrechungen fast zwei Jahre hinweg angehörte, fand er, wie viele aus dem Ausland kommende Künstler, darunter zahlreiche Deutsche, eine feste Anlaufstelle. Dort traf er sich mit Rudolf Levy, Hans Purrmann, Jules Pascin, Rudolf Grossmann und wurde mit Henri Matisse persönlich bekannt. Einfluss auf ihn gewannen neben Paul Cézanne, Henri de Toulouse-Lautrec, Henri Matisse, der bei seinem Auftritt 1905 im Kreis der Fauves einen wahren Skandal auslöste, und letztlich Edouard Manet, dessen legendäre Olympia noch Jahre später den Anstoß zu Weisgerbers "Liegender Negerin" gab. Das spezifische Pariser Milieu des Variété, Theater, des Zirkus und des Kabaretts, fand in einer ganzen Reihe von Bildern sein Interesse.
Weisgerbers leidenschaftliche Begierde, die Werke der großen Meister zu studieren, zog ihn aber auch nach Italien. Die Begegnung mit der italienischen Renaissance-Kunst führte zu einer weiteren Vertiefung seiner Idee der großen Kunst und markiert einen Wendepunkt in seiner Entwicklung. Schwermut liegt über der späten Kunst Albert Weisgerbers. So erfuhren seit 1909 vor allem biblische und mythologische Stoffe im Werk des Künstlers eine ungeahnte Aktualität. Existentielle Themen von Leid und Tod, von Kampf und Überwindung rücken in den Blickpunkt seiner Aufmerksamkeit und bestimmen die malerischen Gehalte der Spätzeit. Figuren der biblischen Legende und des Alten Testaments wie des Sebastians, des Propheten Jeremias oder des Absalom schildert er als mahnende Vorboten der Moderne. Die Figur des heiligen Sebastian - seit alters her eine Symbolgestalt des Künstlers in seiner Rolle als Außenseiter und Märtyrer der Gesellschaft - beschäftigte Weisgerberdabei besonders intensiv. Als Sinnbild des Leidens an der Welt und der Hoffnung auf Erlösung übernimmt der Heilige die Funktion einer Identifikations- und Schlüsselfigur im Oeuvre des Malers.
Im Gegensatz zu zahlreichen Künstlern der Avantgarde, die sich zunehmend der Abstraktion verpflichtet fühlten, blieb Weisgerber an das Menschenbild und die Wiedergabe der realen Welt gebunden. Während die 1905 in Dresden gegründete Künstlervereinigung "Brücke" in ihren Programmen nachdrücklich den bewussten Bruch mit der Tradition betonte und der Blaue Reiter unter dem Begriff des "Geistigen in der Kunst" die Bindungen an das Sichtbare abstreifte, um sich ganz der Reflexion einer übergeordneten Seinswelt hinzugeben, beschritt Weisgerber im Kreis des Münchner Expressionismus einen Sonderweg. Der kunsthistorischen Forschung galt er mit seinen späten Bildern als Vertreter eines idealistischen Expressionismus. (Weber, in: Pfälzer Heimat, 1962)
Albert Weisgerber, dessen Werk und Person epochale Brüche und Spannungen durchlebte, suchte eine eigenständige Position zwischen den Avantgarden. Immer im Aufbruch, tastend und suchend vollzog sich seine Bildsprache mehrgleisig und erwuchs im Spannungsfeld der großen europäischen Malerei.
Andrea Fischer
Biografie
1878 in St. Ingbert geboren
1891-97 Schüler der Kreisbaugewerbeschule in Kaiserslautern, Lehrzeit bei einem Dekorationsmaler in Frankfurt, Schüler der Kunstgewerbeschule in München
1897-1901 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Gabriel von Hackl und Franz von Stuck; Beginn der Freundschaft mit den Mitstudenten Hans Purrmann und Gino de Finetti
1897 erste Illustrationen für die auflagenstarke Zeitschrift "Jugend"
1898 Wandmalereien, kunstgewerbliche Entwürfe, Mitglied der literarischen Vereinigung "Die Kuh"
1900 Bildnis der Mutter, erste Preise bei Plakatwettbewerben
1901 Ende der Akademiezeit, naturnahe Studien
1902 Reise nach Venedig, stark beeindruckt von den Mosaiken in der Markuskirche, ab Herbst freiwilliger Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger
1903 Tod der Mutter, Zeichnung am Totenbett; erstes bedeutendes Selbstbildnis, Ablehnung einer Berufung nach Düsseldorf, ständige Mitarbeit bei der Zeitschrift Jugend
1904 häufiger Aufenthalt in St. Ingbert, es entstehen die Biergartenbilder, Bekanntschaft mit seiner späteren Frau, der Prager Bankierstochter Margarete Pohl
1905 Bekanntschaft mit Dichtern und Malern in den Münchner Künstlertreffpunkten Café Stefanie, Café Elite und Simpl. Zahlreiche Porträts entstehen, darunter das bedeutende Münchner Bildnis des Dichters und Bohemiens Ludwig Scharf, das seines Freundes Theodor Heuss und seines ersten Mäzens Ludwig Prager; Besuch der Impressionisten-Ausstellung in Berlin, Unterstützung durch den Verleger der Zeitschrift Jugend, Dr. Georg Hirth, ab Oktober in Paris
1906 bis Ende Mai in Paris, im Kreis der deutschen Maler im Café du Dôme, Bekanntschaft mit Matisse; Theodor Heuss macht Weisgerber mit dem Kunsthistoriker und Biographen Wilhelm Hausenstein bekannt; Tendenz zur Aufhellung der Palette, es entstehen neben Bildnissen vor allem Café-, Variété- und Bal des quatres Arts-Bilder, die städtische Galerie Frankfurt und die Münchner Pinakothek erwerben Gemälde Weisgerbers
1907 Rückkehr nach Paris, Hochzeit von Albert Weisgerber und Margarete Pohl; Nachfolger von Angelo Jank als Zeichenlehrer an der Damenakademie München
1908 Starker Eindruck der Hans von Marées-Ausstellung in Schleißheim
1909/10 Reise nach Florenz, großes künstlerisches Erlebnis der Primitiven und der Quattrocentisten, erste Fassung der Amazonenrast, in München Treffen mit Matisse und Purrmann
1911 kurzer Aufenthalt in Paris; dort Studium Cézannes in der Sammlung Pellerin, Reise nach Rom, Pompeji und Neapel, große Ausstellung bei Brakl in München und Richter in Dresden, es entstehen Gemälde des Münchner Hofgartens und die erste Fassung des David- und Goliath-Sujets
1912 erste Absalom-Fassung, Jeremias-Bilder, Ausstellung bei Cassirer in Berlin, im Kunsthaus Zürich und Teilnahme an der Sonderbundausstellung in Köln
1913 Gründungsmitglied und erster Präsident der Neuen Münchner Secession, der u.a. Max Unold, Max Feldbauer, Walter Püttner, Alexej von Jawlensky, Alexander Kanoldt, Paul Klee; Edwin Scharff angehören; Aufgabe der Mitarbeit an der Zeitschrift Jugend, Mitglied des Deutschen Werkbundes
1914 erste Ausstellung der Neuen Münchner Secession, Mitglied der Berliner Secession, Aufgabe der Stelle als Lehrer an der Münchner Damenakademie, Vorstadtbilder, Mutter Erde, Absalom; im Herbst Einberufung
1915 gefallen bei Fromelles in der Nähe von Ypern/ Belgien als Leutnant und Kompanieführer
Ausstellungen
Einzelausstellungen
1911 Kunsthaus Brakl, München
1916 Cassirer, 1. Ausstellung, August/September, Berlin; Kunstsalon Schames, Frankfurt; 1916 Kunsthaus Brakl, München; Neue Münchner Secession, Weisgerber-Gedächtnis-Ausstellung, München
1917 "V. Sonderausstellung", Kestner-Gesellschaft, Hannover
1918 "Große Kunst-Ausstellung", Arthur Dahlheim, Berlin
1925 "Gedächtnisausstellung Albert Weisgerber", Moderne Galerie Thannhauser, München
1926 "Sonderausstellung der Gemälde von Albert Weisgerber", Kunsthandlung Viktor Hardberg, Berlin; "Gedächtnisausstellung Albert Weisgerber", Gewerbemuseum, Kaiserslautern; "Gedächtnisausstellung Albert Weisgerber", Kunstverein, Speyer
1927 "Nachlassausstellung Albert Weisgerber", Kunstverein, Augsburg; "Gedächtnisausstellung Albert Weisgerber", Sächsischer Kunstverein, Dresden
1929 "Gedächtnisausstellung Albert Weisgerber", Saarbrücken
1935 "Die Maler der Stadt St. Ingbert", Staatliches Museum Saarbrücken, Saarbrücken
1948 "Gedächtnisausstellung", St. Ingbert
1953 "Gedächtnisausstellung Albert Weisgerber", Städtische Galerie und Lenbachhaus, München
1955 "Albert Weisgerber, Von der Skizze zum Werk", Museum der Stadt Homburg, Homburg
1959 "Gedächtnisausstellung Albert Weisgerber", Pfälzische Landesgewerbeanstalt, Kaiserslautern; Ausstellung der Modernen Galerie Saarbrücken, Nürnberg
1961 "Albert Weisgerber, Handzeichnungen und Aquarelle", Kunstgeschichtliches Institut der Johannes-Gutenberg-Universität, Gesellschaft für Bildende Kunst, Mainz
1962 Gedächtnisausstellung Albert Weisgerber", Heidelberger Schloss, Ottheinrichsbau, Heidelberg
1965 "Gedächtnisausstellung zum 50. Todestag von Albert Weisgerber", Kulturhaus, St. Ingbert
1966 "Albert Weisgerber", Reutlingen Spendhaus, Hans Thoma Gesellschaft, Reutlingen
1971 "Albert Weisgerber-Gemälde", Schloss Haiding
1975 "Albert Weisgerber, Gemälde, Zeichnungen, Illustrationen, Karikaturen", Museum Villa Stuck, München
1978 "Albert Weisgerber zum 100. Geburtstag, Das zeichnerische Werk", Kulturhaus St. Ingbert, St. Ingbert
1979 "Albert Weisgerber, Gemälde und Grafik", Mittelrheinisches Landesmuseum, Mainz
1985 "Albert Weisgerber zum 70. Todestag, Selbstbildnisse, Familie, Freunde", Kulturhaus St. Ingbert, St. Ingbert; "Albert Weisgerber zum 70. Todestag", Rudolf Scharf-Galerie des Wilhelm Hack-Museums, Ludwigshafen
1995 "Albert Weisgerber", Historisches Museum der Pfalz, Speyer; "Albert Weisgerber", Katholische Akademie in Bayern,München
1996 "Albert Weisgerber", Katholische Akademie in Bayern, München
2003 "Albert Weisgerber, Grenzgänger zwischen Tradition und Moderne", Museum Sankt Ingbert, St. Ingbert
2008 "Albert Weisgerber. Gemälde und Zeichnungen", Städtische Galerie Speyer, Speyer; "Albert Weisgerber. Gemälde und Zeichnungen", Stadtgalerie Radebeul, Radebeul; "Albert Weisgerber, Wege der Lebensfreude-Wege der Lebensklage", Museum Georg Schäfer Schweinfurt, Schweinfurt
2009 "Albert Weisgerber, Wege der Lebensfreude-Wege der Lebensklage", Museum Georg Schäfer, Schweinfurt; "Albert Weisgerber, Zwischen Tradition und Moderne", Saarländische Galerie – Europäisches Kunstforum, Berlin; "Albert Weisgerber", Gemäldegalerie Dachau, Dachau
2010 "Albert Weisgerber. Illustrationen und Zeichnungen", Kunstverein Dillingen, Dillingen
Ausstellungsbeteiligungen
1901 "Münchner Secession", München
1902 "Frühjahrsausstellung der Münchner Secession", München
1904 "Große Berliner Kunstausstellung", Berlin
1906 "Landesausstellung", Nürnberg
1907 "Schwarz-Weiß-Ausstellung" im Münchner Künstlerbund, München; "Münchner Secession", München
1908 Ausstellung, Dresden; "Frühjahrsausstellung des Vereins bildender Künstler Münchens", Secession, München
1909 "X. Internationale Kunstausstellung", Glaspalast, Secession, München; Ausstellung Galerie Thannhauser, München
1910 Ausstellung, Bremen; "78. Kunstausstellung, Kunstverein, Hannover"; "Internationale Kunstausstellung der Secession"
1911 "Kunstsalon Richter", Dresden; "79. Kunstausstellung", Kunstverein, Hannover
1912 Cassirer, Berlin; "Internationale Kunstausstellung des Sonderbundes Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler", Köln; "Internationale Kunstausstellung", Glaspalast, Sommerausstellung Secession, München; Kunsthaus, Zürich
1913 "Deutscher Künstlerbund", Kunsthalle, Mannheim; "Sommerschau", Kunstsalon Goltz, München; "Sommerausstellung", Kunsthaus Brakl, München;"XI. Internationale Kunstausstellung", Glaspalast, Secession, München
1914 "1. Ausstellung der Freien Secession Berlin", Berlin; "Neue Münchner Secession", München
1915 "Wiesbadener Kunstausstellung", Wiesbaden
1916 "Freie Secession", Berlin; Kunsthandlung Richter, Dresden; Kunstverein Köln; Kunsthalle, "Mannheimer Privatbesitz", Mannheim; Thannhauser, München; Kunsthaus, Zürich
1917 "Münchner Neue Secession und Nachlass von Weisgerber", Nassauischer Kunstverein, Wiesbaden
1918 Kunsthaus Brakl, München; Galerie Caspari, München
1919 Ausstellung Dresden; Moderne Galerie Thannhauser, München
1920 "15. Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes Chemnitz", König-Albert-Museum, Chemnitz
1921 "Berliner Secession", Berlin; "Potsdamer Kunstsommer", Potsdam
1922 "Moderne Kunst aus Privatbesitz", Leipziger Kunstverein; Galerie Caspari, München
1924 "IV. Jubiläumsausstellung des Kunstvereins München 1924, Münchner Malerei von der Jahrhundertwende bis zur Gründung der neuen Secession", München
1925 "Mannheimer Privatbesitz", Kunsthalle, Mannheim; "Münchner Neue Secession 1914-1924", München
1927 Moderne Galerie Thannhauser, Berlin
1928 "Pfälzer Kunst von Kurfürst Karl Theodor bis zur Gegenwart", Kaiserslautern, München, Nürnberg
1929 Neue Staatsgalerie, München
1930 "Münchner Kunst der Gegenwart", Basel
1933 Neue Pinakothek; Staatliche Kunstausstellung, München (Zeichnungen)
1935 "Münchner Kunst", Neue Pinakothek, München
1936 "50 Jahre Münchner Landschaftsmalerei und Bildnisplastik", Neue Pinakothek, München
1939 Ausstellung, Wien
1943 Ausstellung, St. Ingbert
1946 "Dritte Augsburger Kunstausstellung, Meister des Impressionismus aus dem Bayerischen Staatsbesitz", Schaetzler-Palais, Augsburg
1947 "Moderne Deutsche Kunst", Tübingen
1948 Ausstellung, Hannover
1949 "Pfälzer Kunst", München
1950 "Gedächtnisausstellung Albert Weisgerber, Otto Weil, Richard Wenzel, Heinrich von Rüden", Saarlandmuseum, Saarbrücken
1952 "2. Ausstellung, Graphik Deutscher Expressionismus", Kaiserslautern; "Retrospektive Ausstellung 1892-1952", Städtische Galerie, Die Münchner Secession, München
1953 "Werke Deutscher Malerei des 19. Jahrhunderts aus dem Besitz der Stadt Nürnberg", Fränkische Galerie, Nürnberg
1954 Haus der Kulturinstitute, München; Saarlandmuseum; "Neuerwerbungen des 19. und 20. Jahrhunderts"; "150 Jahre deutscher Malerei, Meisterwerke der neuen Pinakothek München", Historisches Museum der Pfalz, Speyer
1956 Ausstellung, Kaiserslautern; "Peintures, Dessins, Gravures du Musée de Sarrebruck", Staatsmuseum; "Deutsche Malerei seit Caspar David Friedrich", Wolfsburg
1957 Augustinermuseum, Freiburg; Ausstellung der Modernen Galerie Saarbrücken, Hannover; Badischer Kunstverein, Ausstellung der Modernen Galerie Saarbrücken, Karlsruhe; Kulturhaus, Ausstellung der Modernen Galerie Saarbrücken, Ludwigshafen; "Die deutschen Impressionisten und Expressionisten des Saarlandmuseums", Kunsthalle, Mannheim; "Pfälzer Kunst von Mannlich bis zur Gegenwart", Kunstverein, München; Ausstellung der Modernen Galerie Saarbrücken, Stuttgart; Ausstellung der Modernen Galerie Saarbrücken, Trier
1958 "Münchner Neue Secession, Ehrenausstellung 800-Jahrfeier", Lenbachgalerie, München; "München 1869-1958, Aufbruch zur Modernen Kunst", Haus der Kunst, München
1959 Ausstellung der Modernen Galerie Saarbrücken, Augustinermuseum, Freiburg; Ausstellung der Modernen Galerie Saarbrücken, Ludwigshafen, Kunsthalle, Ausstellung der Modernen Galerie Saarbrücken, Mannheim; "50 Jahre Münchner Plakatkunst", München; Ausstellung der Modernen Galerie Saarbrücken, Nürnberg; " Neuerwerbungen", Saarlandmuseum, Saarbrücken
1961 "Religiöse Graphik des 20. Jahrhunderts in Deutschland", Augustinermuseum, Freiburg; "Aus Karlsruher Privatbesitz", Badischer Kunstverein, Kunsthalle, Synagoge, Recklinghausen
1962 "Deutsche Bildnisse von 1800 bis 1900", Nationalgalerie, Berlin; "Europäische Kunst 1912, Zum 50. Todestag der Ausstellung des Sonderbundes westdeutscher Kunstfreunde und Künstler in Köln", Wallraf-Richartz-Museum, Köln; Villa Streccius, Landau; "Bemalte Postkarten und Briefe deutscher Künstler", Stadtmuseum
1963 "Meisterwerke des Saarlandmuseums in der Kunsthalle", Kunsthalle Bremen, Bremen; "Ilustrationen für die Jugend", Valentin-Museum, München
1964 "Deutscher Künstlerbund von der Gründung 1904 bis zum Verbot 1936", Akademie der Künste, Berlin; "Europäische Kunst um die Jahrhundertwende", Haus der Kunst, Secession, München
1965 "Europäischer Jugendstil aus dem Besitz der Kunsthalle Bremen", Kunsthalle, Bremen; "Pariser Begegnungen 1904-1914, Café du Dôme, Académie Matisse, Lehmbrucks Freundeskreis", Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg
1966 Rathaus, Kunst aus schwäbischem Privatbesitz, 19. und 20. Jahrhundert; Augsburg; Altes Museum, Nationalgalerie, Deutsche Kunst des 19./Jahrhunderts, Berlin; Haus der Kunst, Der französische Fauvismus und der deutsche Frühexpressionismus, München; Musée National d’art Moderne, Le Fauvisme francais et les débuts de l ’Expressionisme allemand
1967 "Freilichtmalerei in Dachau 1850-1914", Dachau
1968 Landesmuseum, Hannover
1969 "Malerei, Skulptur, Graphik aus dem Saarland", Pfalzgalerie, Kaiserslautern
1969 " Maler des Café du Dôme", Saarlandmuseum, Saarbrücken
1970 "Kunst aus Pfälzer Privatbesitz", Pfalzgalerie, Kaiserslautern; "Jugendstil-Illustrationen in München", Stuck-Villa, München
1971 "Gemäldegalerie der Stadt Pommern im Rantzenbau des Kieler Schlosses", Kieler Schloss, Kiel; "Max Slevogt, Albert Weisgerber, Hans Purrmann, Gemälde aus der Sammlung Kohl-Weigand, St. Ingbert", Saarland-Museum, Saarbrücken
1972 "Sammlung Lütze", Kunsthalle, Hamburg; "Bayern, Kunst und Kultur", Münchner Stadtmuseum, München
1973 "Sammlung Kohl-Weigand, Aquarelle und Zeichnungen", Saarlandmuseum, Saarbrücken
1976 "Ein Dokument deutscher Kunst", Kunsthalle, Darmstadt
1978 "Sammlung Kohl-Weigand, Max Slevogt, Albert Weisgerber, Hans Purrmann, Zeichnungen, Aquarelle, Bildentwürfe", Kunstverein, Ludwigshafen
1984 "Meisterwerke deutscher Kunst zwischen Impressionismus und Expressionismus. Werke aus dem Saarland Museum in der Volksrepublik China"
1985 "Kunstbesitz der Stadt St. Ingbert", Rathaus St. Ingbert, St. Ingbert
1989 "Franz von Stuck und seine Schüler", Villa Stuck München, München
1987 "Kunsträume. Die Länder zu Gast in der Nationalgalerie Berlin", Berlin
1996 "Café du Dôme. Deutsche Maler in Paris 1903-1914", Kunsthalle Wilhelmshaven, Wilhelmshaven; "Café du Dôme. Deutsche Maler in Paris 1903-1914", Städtische Galerie Würzburg, Würzburg
1997 "Café du Dôme, Deutsche Maler in Paris", Kunsthalle Darmstadt, Darmstadt
1998 "Die Sammlung Kohl-Weigand", Museum Sankt Ingbert, St. Ingbert
1999 "Die Sammlung Kohl-Weigand", Katholische Akademie in Bayern, München
2000 "Südwestdeutsche Maler in Paris, Otto Laible, Rudolf Levy, Hans Purrmann, William Straube, Emil Rudolf Weiß, Albert Weisgerber", Kunststiftung Hohenkarpfen, Hausen ob Verena
2004 "Und das Wort ward Bild, Biblische Geschichten in der Graphik der Moderne", Edwin-Scharff-Museum, Neu-Ulm; "Matisse et ses amis allemands", Altes Schloss Dillingen, Dillingen; "Matisse et ses amis allemands", Abbaye des Prémontrés , Pont-à-Mousson
2005 "Albert Weisgerber, Freunde und Weggefährten", Museum Sankt Ingbert, St. Ingbert
2007 "Paris leuchtet", Städtische Galerie Delmenhorst, Delmenhorst; "Rosen, Tulpen, Nelken… Poesie der Blumen", Museum Schloss Fellenberg, Merzig
2008 "Der Erste Weltkrieg und die Kunst", Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, Oldenburg; "Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil, Malerei der Münchner Secession 1892-1944", Museum Villa Stuck, München; "Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil, Malerei der Münchner Secession 1892-1944", Max-Slevogt-Galerie, Schloss Ludwigshöhe, Edenkoben
2009 "That´s me! Das Porträt von der Antike bis zur Gegenwart", Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, Hannover; "Der deutsche Impressionismus", Kunsthalle Bielefeld, Bielefeld
Bibliografie
Monografien
Sammelschriften
Quelle
Redaktion: Andrea Fischer
letzte Änderung: Freitag, 05.02.2010