Leo Grewenig. Foto: Archiv Hölscher-Grewenig

Leo Grewenig 

Selbstporträt, 1916, Kohle auf Papier, 43 x 32,5 cm

Selbstporträt, 1916, Kohle auf Papier, 43 x 32,5 cm 

"Faschingsball", 1929, Öl auf Pappe, 35,4 x 44,5 cm

"Faschingsball", 1929, Öl auf Pappe, 35,4 x 44,5 cm 

"Maskerade", 1948, Öl auf Sperrholz, 48 x 57,5 cm

"Maskerade", 1948, Öl auf Sperrholz, 48 x 57,5 cm 

"Großer Markt in Saarlouis", 1952, Aquarell, Gouache auf Papier, 44,3 x 61,4 cm

"Großer Markt in Saarlouis", 1952, Aquarell, Gouache auf Papier, 44,3 x 61,4 cm 

"Tiefwassertier", 1954, Aquarell, Bleistift auf Papier, 27,5 x 21 cm

"Tiefwassertier", 1954, Aquarell, Bleistift auf Papier, 27,5 x 21 cm 

"Unbequeme Haltung", 1955, Tusche auf Papier, 29,8 x 20,8 cm

"Unbequeme Haltung", 1955, Tusche auf Papier, 29,8 x 20,8 cm 

"Schwimmendes Ungeheuer", 1955, Tusche, Gouache auf Papier, 21 x 29,5 cm

"Schwimmendes Ungeheuer", 1955, Tusche, Gouache auf Papier, 21 x 29,5 cm 

"Eruption", 1956, Gouache auf Papier, 44 x 62 cm

"Eruption", 1956, Gouache auf Papier, 44 x 62 cm 

"Steingebilde A", 1963, Öl auf Papier, aufgezogen auf Weichfaserplatte, 57 x 67 cm

"Steingebilde A", 1963, Öl auf Papier, aufgezogen auf Weichfaserplatte, 57 x 67 cm 

"Gatter", 1961, Tusche auf Papier, 50 x 64,5 cm

"Gatter", 1961, Tusche auf Papier, 50 x 64,5 cm 

"Äste im Stein", 1963, Tusche, Öl auf Papier, 39,5 x 58 cm

"Äste im Stein", 1963, Tusche, Öl auf Papier, 39,5 x 58 cm 

"Formation 2", 1964, Tusche, Leimfarbe auf Papier, 39,5 x 58 cm

"Formation 2", 1964, Tusche, Leimfarbe auf Papier, 39,5 x 58 cm 

"Strukturierte Flächen", 1965, Gouache, Filzstift auf Papier, 21 x 29,5 cm

"Strukturierte Flächen", 1965, Gouache, Filzstift auf Papier, 21 x 29,5 cm 

"Stabbild", 1967, Öl, Buntstift, Filzstift auf Pappe, 100 x 50 cm

"Stabbild", 1967, Öl, Buntstift, Filzstift auf Pappe, 100 x 50 cm 

"Figurette 4", 1967, Öl auf Papier, aufgezogen auf Holz, 100 x 80 cm

"Figurette 4", 1967, Öl auf Papier, aufgezogen auf Holz, 100 x 80 cm 

"Konstruktion", 1978, Bleistift, Filzstift, Pastellkreide auf Papier, 61 x 46 cm

"Konstruktion", 1978, Bleistift, Filzstift, Pastellkreide auf Papier, 61 x 46 cm 

"Parkanlage", 1982, Gouache auf Papier, 48 x 62 cm

"Parkanlage", 1982, Gouache auf Papier, 48 x 62 cm 

"Hintergründig", 1978, Pastell auf Papier,62 x 48 cm

"Hintergründig", 1978, Pastell auf Papier,62 x 48 cm 

"Rote Mitte", 1980, Pastell, Gouache auf Japanpapier, 65,5 x 55 cm

"Rote Mitte", 1980, Pastell, Gouache auf Japanpapier, 65,5 x 55 cm 

"Figur 11", 1986, Pastellkreide, Filzstift auf Papier, 23 x 17 cm

"Figur 11", 1986, Pastellkreide, Filzstift auf Papier, 23 x 17 cm 

"Ornament", 1987, Pastellkreide, Filzstift, Aquarell auf Papier, 23 x 17 cm

"Ornament", 1987, Pastellkreide, Filzstift, Aquarell auf Papier, 23 x 17 cm 

Grewenig, Leo

Letzte Änderung: 12/10/2014

Leo Grewenig wurde 1898 in Heusweiler geboren. Ab 1914 absolvierte er eine Lehre für das Malerhandwerk, während der er - seinen Neigungen entsprechend - sich mehr mit kreativen Aufgaben, wie Entwurfsarbeiten, beschäftigte, ehe er zum Studium an die Kunstakademie Kassel (1921-1923) ging. Während seiner Lehrzeit erhielt er künstlerischen Unterricht durch seinen älteren Bruder Fritz, der an der Dresdner Kunstakademie studierte.


Die handwerkliche Ausbildung floss ein in das nachfolgende Studium am Bauhaus in Weimar. Bei Lazlo Moholy-Nagy und Joseph Albers durchlief Grewenig den Vorkurs, lernte schließlich bei Wassily Kandinsky (Wandmalerei), bei Paul Klee und erwarb - ganz im Sinne der für das Bauhaus kennzeichnenden zweibahnigen Ausbildung - im März 1925 den Gesellenbrief des Bauhauses für Wandmalerei und im Juni 1925 den Meisterbrief für das Maler-Handwerk der Handwerkskammer Weimar. Und wohl nicht zuletzt diesem Weg des Studiums und der Lehre entstammt Grewenigs Gefühl für die Farbe, ihre Plazierung und ihre Materialität, das in seinem Werk immer spürbar bleibt.


Seine Arbeiten, die zwischen 1916 und den 1960er Jahren entstanden, zeigen deutlich die konsequente Entwicklung und das Ausloten seiner Möglichkeiten und Formensprache. Deutlich ist zu erkennen, mit welcher Beharrlichkeit und Logik sich im Werk Grewenigs eines aus dem anderen entwickelt; wie er im Laufe seines Studiums am Bauhaus vor allem Anregungen aufnimmt und zu Eigenständigem verarbeitet. Eine Porträtzeichnung von 1916 als Autodidakt zeigt im Ansatz schon die akademisch-naturalistische Auffassung, zu der ihn die Kasseler Kunstakademie zunächst hinführte.


Die Bilder der ersten Schaffensphase sind geprägt von einer naiven Anmutung. Dabei ist diese "Naivität eine filtrierte Naivität" (Schmoll gen. Eisenwerth), künstlerisches Mittel, um Welterfahrung zum Wesensausdruck zu steigern, mit ,"bewußt bilderbuchhafter Vereinfachung" (Schmoll gen. Eisenwerth) die Quintessenz des Gesehenen zu ziehen und den Gehalt mit - an James  Ensor  erinnernden - surrealistischen Zügen bloßzulegen (etwa in "Faschingsball" von 1929 und noch in Bildern vom Anfang der dreißiger Jahre).


Diese leise Verfremdung ist wohl als der Beginn des Weges zur Abstraktion zu sehen, wie andererseits surrealistische Elemente sich nie ganz verlieren.

 

Bemerkenswerterweise finden die Berührungen mit den Künstlern des Bauhauses in den zwanziger Jahren nicht direkt ihren Niederschlag in Grewenigs Arbeiten. Langsam und akribisch scheinen die Impulse erst verarbeitet zu werden, bevor sie in Bildfindungen einfließen.


Weitere Einflüsse kommen beim Studium an der Kunstschule Berlin Schöneberg (1929-31) hinzu, wo Grewenig sein Staatsexamen als Kunsterzieher ablegt. Hier lernt er bei Georg Tappert, einem expressionistischen Maler, der der "Brücke" nahestand und sich über konstruktivistische Anklänge zu einer "gedämpft sachlichen Ausdrucksweise" (Schmoll gen. Eisenwerth) entwickelte. In einigen Bildern Grewenigs aus dem Jahr 1936 ("Blick auf das Elternhaus", "Mein Heimatort") zeigen sich Anregungen aus dieser Zeit.
Nach 1928 hat Grewenig zahlreiche Ausstellungen, bis ihn die Nationalsozialisten 1942 mit Ausstellungsverbot belegten. Zwischen 1932 und 1957 war er als Kunsterzieher an verschiedenen saarländischen Gymnasien tätig.

 

Nach der Rückkehr aus dem Krieg 1945 setzt ein Neubeginn in der künstlerischen Entwicklung ein, der sich zuvor nur in Nuancen angekündigt hatte: der Weg zur Abstraktion. An dieser entscheidenden Wende in der Entwicklung des Werkes steht das Gemälde "Maskerade" aus dem Jahr 1948. "Mit dem Bild 'Maskerade' (...) schloß er eine künstlerische Phase ab, die noch vorwiegend an die traditionelle, gegenständliche Malerei anknüpfte. Dabei handelt es sich um eine Darstellung, die ein Elternpaar und seine Kinder in einem (...) Innenraum versammelt. (...) Die roboterhafte Strenge der maskierten Figuren, ihre Analogie zu leblosen Marionetten (...) hat jede Art menschenwürdiger Existenz aus dem Bild vertrieben. Diese Erfahrungen von intersubjektivem Wert- und individuellem Identitätsverlust durch Verfremdung und Verdinglichung haben Grewenig dazu bewegt, die figurative Malerei und deren auf allgemeingültiger Gesetzmäßigkeit beruhenden traditionellen Werkbegriff konsequent abzuschütteln. An die Stelle des Bildes als einer in sich geschlossenen Ganzheit, einer durch die Perspektive aufgegliederten Totalität, in der sich das Ganze und die Teile wechselseitig bestimmen, tritt nun das Werk als Experimentierfeld, das die Verselbständigung und die Betonung der Eigenwertigkeit der bildnerischen Mittel ermöglicht." (Anne-Marie Werner, Offenheit für das Unbekannte. Zum Spätwerk Leo Grewenigs. In: Leo Grewenig - Gemälde und Werke auf Papier. Saarbrücken 2006, S. 7) Zahllose Ausstellungen dokumentieren dies seit Anfang der fünfziger Jahre.

 

Aber auch dies war kein abrupter Sprung, sondern eine langsame, bedächtige, konsequente Entwicklung. Zwei Bilder zeigen das recht deutlich: "Großer Markt in Saarlouis" von 1952 und "Eruption" (1956). Im ersten Bild eine Stadtansicht: Menschen und Gebäude in starken Farben, silhouettenhaft angedeutet, zusammenwachsend zu einer teppichhaften Farbfläche, die nur noch zögernd Tiefe erschließt. Wenn die Farbstrukturen auch etwas verfremden, das  Gegenständliche bleibt noch gewahrt. 1956 ist in "Eruption" nur noch entfernt so etwas wie eine Horizontlinle zwischen zwei Farbfeldern in verschiedenen Brauntönen zu erkennen. Das obere Farbfeld zerreißt in einem breiten, scholligen Aufbruch und eine Lawine kristalliner Strukturen, z.T. in hellen Buntfarben, schiebt sich zusammen mit kantigen  Farbschuppen nach vorne. Auch hier finden sich immer noch deutliche Ansätze von Räumlichkeit. Im Laufe der 50er Jahre setzt Grewenig immer mehr das Zufallsexperiment ein. "Die durch das Experiment entstehenden Strukturen legen die Fantasie frei, setzen die Inspiration systematisch in Gang und bilden eine Grundlage, die den bildnerischen Prozessen Anstoß gibt. (...) Leo Grewenig schafft (...) Bilder, die getreu der Maxime der Avantgarde als selbständiges Geschehen Assoziationen erzeugen, Erinnerungen wecken, Vorstellungen evozieren. (...) In "Schwimmendes Ungeheuer" aus dem Jahre 1955 wird durch Experiment eine Art Meeresboden suggeriert, der eine aus zellenartigen Elementen montierte, daher präzise Kleinteiligkeit aufweisende Fantasiegestalt trägt. Frei von jeglicher konkreter Bedeutung rücken Grewenigs Werke in die Sphäre des Fantastischen, des Unbekannten." (Anne-Marie Werner, Offenheit für das Unbekannte. Zum Spätwerk Leo Grewenigs. In: Leo Grewenig - Gemälde und Werke auf Papier. Saarbrücken 2006, S. 8 )

 

Gleichzeitig deutet sich ein Weiteres an, das die Bilder Grewenigs künftig stark bestimmt: eine "abstrakte Strukturkunst" mit einem kultivierten Kolorit, das durchaus  energiegeladen sein kann, ohne in zügellose Leidenschaftlichkeit auszubrechen. Stille und Intensität bestimmen die nun fast  ausschließlich abstrakten Bildfindungen Grewenigs. Die zunächst noch kräftigen Farben werden gedämpfter, moderater, fast pastellartig. Starke Buntfarbakzente werden eingebunden in feste geometrische Liniengerüste und zarte, fließende Farbschleier. In den sechziger Jahren - auch diese hier exemplarisch dokumentiert - intensiviert Grewenig die gefundenen Möglichkeiten, steigert organoid-ornamentale Strukturen zu komplexen Mikrokosmen. Immer stärker tritt auch die Linie als Gestaltungsmittel neben den Farbflächen auf - in antagonistischem Wettstreit oder im verstärkenden Stützen und Festigen. Oft genug gehen die dynamischen Linien, spiralig schwingend, über ihre Funktion als orthogonales Netz hinaus, entfalten ein Eigenleben, teils spielerisch, leicht, teils straff, energisch. Vordergründig scheinen manche Bilder sich dem Dekorativen zu nähern, bei genauer Betrachtung aber dann die sanfte Irritation, das Ausbrechen aus dem oberflächlich aufgelegten Ordnungsschema.

Dies zeigt etwa in "Steingebilde A" (1963), wo Farbstrukturen, Mikroorganismen gleich, aus geometrischen Bindungen (Kreis) ausbrechen, wuchernd hervorquellen. Räumlichkeit erschließt sich oft nur im Kleinen. Das Widerspiel zwischen geometrisierender Bildsyntax und schichtigen Farbräumen bleibt dezent, wird nie gewaltsam, bleibt harmonisch, sanfte Traumwelten, surrealistisch anmutende Kosmen freier Formen. Die Bilder bleiben geheimnisvoll, lyrisch, meditativ. Sie sind "Vermittlung von Einblicken und Ausblicken in geheimnisvolle, unbekannte, aber eben künstlerisch mögliche 'Kleine Welten', um den schönen Titel der Bauhaus-Graphik-Mappe Kandinskys zu zitieren" (J. A. Schmoll gen. Eisenwerth). Zwei Beispiele hierzu sind "Hintergründig" von 1978 und "Rote Mitte" von 1980.

Vielerlei Hinweise lassen sich in Grewenigs Werk finden, auf Gesehenes, das ihn anregte, auf Paul Klee, Gustav Klimt, Wols bis hinzu Vasarely. Aber es bleibt beim Impuls; Grewenig deutet das Gesehene immer zum Eigenwertigen, Eigenwilligen um. Andererseits stößt er nie zu revolutionärer Explosivität vor. Sein Werk bewahrt "Gelassenheit, Serenität und weise Begrenzung" (J. A. Schmoll gen. Eisenwerth). Das gilt auch für die späten Arbeiten von 1987 und 1986, in denen die graphischen Elemente wieder stärker werden, Eigengesetzlichkeit entfalten, sich zu dekorativen Mustern zusammenschließen und wieder auflösen, vor pastellenen Farbfeldern, die die Papierstruktur herausarbeiten, schweben, ein pulsierendes Netzwerk bilden wie etwa in "Ornament" (1987). "Kleine Welten" auch hier, abseits von mathematischer Normierung oder abbildbafter Naturannäherung.

 

Michael Jähne

 


Biografie
1898 geboren in Heusweiler
1914 Malerlehre im väterlichen Betrieb (wenig Neigung zu Tätigkeiten wie Anstreichen und Tapezieren, deshalb  kreativere Aufgaben: Entwürfe für Marmorimitationen, Reklameschilder, Schaufensterdekorationen, Ornamententwürfe, Bühnenmalereien); künstlerischer Unterricht durch den älteren Bruder Fritz, der an der Dresdner Kunstakademie studiert hatte und sein erstes Atelier im Elternhaus eingerichtet hatte
1916 erste Selbstbildnisse, Kopfstudien, Stillleben; Kriegshilfsdienst als technischer Zeichner in einer Fabrik für Generatorenbau
1921-23 Studium an der Kunstakademie in Kassel bei Prof. Kurt Witte und Prof. Kay Heinrich Nebel, Abwendung von der akademischen Lehre; Grewenig schlägt einen eigenen künstlerischen Weg ein: erzählend gegenständliche Malweise, Motive aus dem Volksleben; Studienreise nach Paris
1924-25 Studium am Bauhaus in Weimar: Vorkurs bei Laszlo Moholy-Nagy und Josef Albers, Aufnahme in die Klasse für Wandmalerei bei Kandinsky, Übungen und Vorträge bei Paul Klee
1925 Gesellenbrief des Bauhauses (Wandmalerei) und Meisterbrief für das Malerhandwerk, Durchführung einer parktischen Arbeit im Haus der Familie Ortlepp, Freunde von Wassily und Nina Kandinsky; Fortsetzung der gegenständlichen Malerei trotz Bauhauslehre
1926-28 Lehrtätigkeit im Saarland in der Glasmacherklasse der Gewerblichen Berufsschule in Wadgassen/Saar
1928 Übersiedlung nach Berlin; Tätigkeit als freier Maler, erste Beteiligung an Ausstellungen der Berliner Sezession, Bekanntschaft mit Max Liebermann
1929-31 Kunstschule Berlin-Schöneberg in der Klasse von Georg Tappert; Beteiligung an den Ausstellungen der Berliner Sezession, u. a. mit den Malern der Brücke, mit Kandinsky und Feininger, in der Modernen Galerie Wertheim, an den Jahresausstellungen des Berliner Verlegers und Kunstförderers Paul Westheim
1931 Staatsexamen für das höhere Lehramt im Fach Kunsterziehung
1932-57 Lehrtätigkeit als Kunsterzieher an Gymnasien im Saarland
1935 Lehrtätigkeit in Dillingen; seine Arbeiten werden zunehmend angefeindet; um im Schuldienst bleiben zu können, macht er stilistische Konzessionen (Naturstudien, Dorfansichten)
1942 Ausstellungsverbot und Ausschluß aus der Reichskulturkammer
1944-45 ein Jahr Kriegseinsatz an der Ostfront
1945 Rückkehr aus dem Krieg; Wiederaufnahme der künstlerischen Tätigkeit, Neuorientierung, Loslösung von der gegenständlichen Malerei
1950-1956 Lehrtätigkeit an Gymnasien, zunächst in Dillingen, danach am Knaben-Gymnasium in Völklingen

1957 Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand (aus gesundheitlichen Gründen), Übersiedelung nach Bensheim an der Bergstraße; hier entsteht der Großteil seines (erhaltenen) Werkes
1961-73 Nebenamtliche Lehrtätigkeit in Bensheim
1973 die saarländische Landesregierung verleiht Grewenig den Professoren-Titel
1977 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
1983 Verleihung der Silbernen Ehrenmedaille der Stadt Bensheim
1989 Preis des Württembergischen Kunstvereins, Stuttgart
1991 gestorben in Bensheim

 

 

Ausstellungen
Einzelausstellungen

1924 Görres-Buchhandlung ?, Saarbrücken

1926 Görres-Buchhandlung, Saarbrücken

1928 Kunsthaus Richter und Engel, Saarbrücken

1929 Kunsthaus Richter und Engel Saarbrücken

1933 Zimmergalerie Kuschel, Saarbrücken

1934 Galerie Becker-Neumann (?), Köln

1935 Galerie Steinbrecher (?), Saarbrücken

1942 Kaufhaus Gratz, Dillingen/Saar

1952 "Leo Grewenig", Galerie Elitzer, Saarbrücken

1954 Galerie Elitzer, Saarbrücken, "Leo Grewenig, Saarbrücken - Gemälde, Gouachen, Zeichnungen"; British Centre "Die Brücke" (Galerie Czwiklitzer)

1956 Galerie Elitzer, Saarbrücken

1959 "Kollektivausstellung Leo Grewenig, Bilder von 1921-1956", Saarlandmuseum, Saarbrücken

1962 Galerie Christa Moering, Wiesbaden

1963 Galerie Senatore, Stuttgart; Galerie Elitzer, Saarbrücken (veranstaltet von der neuen gruppe saar zum 65. Geburtstag von Leo Grewenig)

1964 "Leo Grewenig", Atelier Christa Moering, Wiesbaden

1965 "Leo Grewenig - Bilder und graphische Arbeiten", Galerie Winfried Gurlitt, Mainz; "Leo Grewenig - Bilder und Grafiken", Galerie Nurso, Königstein/Taunus

1966 "Leo Grewenig - Bilder und Grafiken", Galerie Schöninger, München; "Leo Grewenig - Neue Arbeiten, Ölbilder und Grafiken", Galerie Winfried Gurlitt, Mainz; "Leo Grewenig - Malerei - Grafik", Galerie Senatore, Stuttgart

1969 Galerie Elitzer, Saarbrücken

1970 "Leo Grewenig", Galerie Schramm, Essen; "Malerei und Grafik des Künstlers Leo Grewenig", Bezirkssparkasse, Bensheim

1971 "Leo Grewenig, Malerei, Grafik", Gessmann-Galerie, Neu-Isenburg; Galerie Rose Lörch, München

1973 "Ausstellung zum 75. Geburtstag von Leo Grewenig", Galerie der Buch- und Kunsthandlung Ackermann, Jugenheim a. d. Bergstraße

1975 "Der Maler Leo Grewenig - Stationen seines Schaffens", Saarlandmuseum, Moderne Galerie Saarbrücken; "Leo Grewenig - Bilder von 1916-1974", Gessmann-Galerie, Neu-Isenburg; "Leo Grewenig", Volksbank, Weinheim, Bergstraße; "Leo Grewenig - Malerei und Grafik von 1948-1975", Kabinett Dr. Grisebach, Heidelberg; "Leo Grewenig - Malerei und Grafik", Parktheater, Kunstforum Bensheim-Bergstraße; "Leo Grewenig", Galerie Becher, Wuppertal-Barmen

1976 "Leo Grewenig - Malerei und Grafik", Galerie Hild, Offenbach; "Leo Grewenig - Handzeichnungen", Galerie Heseler, München; "Leo Grewenig", Galeria el Aljibe, Arrecife (Lanzarote)

1977 "Leo Grewenig - Malerei und Grafik", Galerie Zuta, Wiesbaden; "Leo Grewenig - Bilder und Zeichnungen von 1954-1977", Galerie Schübbe, Düsseldorf-Mettmann

1978 "Leo Grewenig - Bilder 1955-1977", Kunsthalle, Mannheim; "Leo Grewenig - Gouachen von 1952-1977", Galerie Grisebach-Grewenig, Heidelberg; "Bilder von 1955- 1977", Galerie Heseler, München; "Ausstellung anläßlich des 80. Geburtstages Leo Grewenigs", Stadt Bensheim, Parktheater, Bensheim a. d. Bergstraße

1979 "Leo Grewenig - Malerei und Grafik", Kunstverein - Palais Stutterheim; "Leo Grewenig - Malerei - Grafik", Kunstverein "Das Damianstor", Bruchsal; "Leo Grewenig - Malerei und Grafik", Foyer des Staatstheaters, Darmstadt; "Der Maler Leo Grewenig - Stationen seines Schaffens", Galerie am Nachmittag - Karin Brass, Aschaffenburg

1980 "Prof. Leo Grewenig", Galerie Elitzer, Saarbrücken

1981 "Leo Grewenig - Retrospektive 1923-1981", Galerie Steiner, Schloß Babstadt/Bad Rappenau; "Leo Grewenig - Bilder Aquarelle, Grafik 1957-1980", Galerie Schübbe, Düsseldorf; "Leo Grewenig - Gemälde Zeichnungen", Bezirkssparkasse, Bensheim a. d. Bergstraße

1982 "Prof. Leo Grewenig", Galerie am Rathaus - Kunstverein, Dillingen/Saar; "Leo Grewenig - Gemälde und Zeichnungen", Schloß Heiligenberg, Seeheim-Jugenheim; "Leo Grewenig - Gemälde und Zeichnungen", Rathaus Groß-Umstadt

1983 "Leo Grewenig - Bilder und Aquarelle", Galerie Meike Opitz, Brühl; "Leo Grewenig zum 85. Geburtstag", Kunstforum Bensheim, Parktheater Bensheim; "Leo Grewenig - Bilder, Gouachen, Zeichnungen", Galerie Heseler, München; "Leo Grewenig - Bilder 1916-1983", Galerie Steiner, Schloß Babstadt/Bad Rappenau

1984 "Leo Grewenig - Aquarelle und Gemälde", Galerie Elitzer, Saarbrücken; "Leo Grewenig", Galerie am Jacobsbrunnen, Stuttgart; "Kleine Welten", Sparda-Bank, Saarbrücken

1985 "Leo Grewenig - Ölbilder und Gouachen", Kunsthalle Darmstadt; "Leo Grewenig", Landesvertretung des Saarlandes, Bonn

1986 "Leo Grewenig - Bilder und Gouachen", Galerie Heseler, München; "Leo Grewenig - Bilder, Gouachen, Zeichnungen", "Sommergalerie" - Galerie Böhler, Schloß Lichtenberg, Fischbachtal/Odenwald

1987 "Leo Grewenig - neue Bilder", Rathaus, Zwingenberg a. d. Berstraße; "Leo Grewenig", Galerie Steiner, Schloß Babstadt/Bad Rappenau

1988 "Leo Grewenig - Arbeiten aus allen Schaffensperioden", Kunstverein, Heidelberg; "Leo Grewenig - Arbeiten aus den letzten Jahren", Galerie Grewenig, Heidelberg; "Arbeiten von Leo Grewenig zu seinem 90. Geburtstag", Galerie Elitzer, Saarbrücken; "Leo Grewenig - Bilder aus allen Schaffensperioden", Parktheater Bensheim (Stadt Bensheim und Kunstforum Bensheim), Bensheim a. d. Bergstraße

1990 "Leo Grewenig - Bilder auf Papier", Städtisches Museum, Jena

1991 "Leo Grewenig - Bilder auf Papier", Kunstverein Erlangen; "Arbeiten von Leo Grewenig", Galerie Elitzer, Saarbrücken; "Leo Grewenig - Bilder aus allen Schaffensperioden", Stadtbibliothek (Kunstförderverein Weinheim), Weinheim

1993 "Leo Grewenig - Von der Figuration zur Abstraktion", Stadtmuseum, Lindau; Parktheater Bensheim; Mia-Münster-Haus/Museum, St. Wendel

1996 "Leo Grewenig - Phantasie in Farben", Schloß Belvedere (Kunstsammlungen zu Weimar), Weimar; "Phantasie in Form, Farbe und Struktur - Leo Grewenig, Pastelle, Gouachen, Ölbilder", Galerie Sundermann, Würzburg

1998 "Leo Grewenig - zum 100. Geburtstag, selten und noch nie gezeigte Arbeiten aus den 60er Jahren", "Poetische Bildwelten - Leo Grewenig - Gouachen, Pastelle, Zeichnungen", Remise am Alten Amtsgericht (Stadt Zwingenberg und Kunstfreunde Bergstraße), Zwingenberg a. d. Bergstraße; "Leo Grewenig - selten ausgestellte Tuschearbeiten und Gouachen", Galerie Elitzer, Saarbrücken; "Leo Grewenig - Naturvisionen", Museum St. Ingbert

1999 "Leo Grewenig - Atelierausstellung", ehem. Atelier Leo Grewenigs, Bensheim

2000 "Leo Grewenig - Naturvisionen", Parktheater, Bensheim

2002 "Leo Grewenig - Poetische Bildwelten, Ölbilder, Gouachen, Zeichnungen", Galerie Kunst in der Zehntscheune, Bad Homburg-Erlenbach

2003 "Poetische Bildwelten - Ölbilder, Gouachen und Zeichnungen", Kunstverein Dillingen im Alten Schloß, Dillingen/Saar; "Leo Grewenig - Ein Maler aus dem Bauhaus", Galerie Sundermann, Würzburg

2005 "Leo Grewenig - Formen im Spiel", Rathausgalerie Bensheim

2006 "Leo Grewenig", Galerie Sundermann, Würzburg

2006/2007 Präsentation der Leo-Grewenig-Schenkung, Gemälde und Werke auf Papier, Saarlandmuseum Saarbrücken

2008 "Szenen-Bilder 1921-1931", Museum der Stadt Bensheim

2009 Leo Grewenig - "Szenen-Bilder", 1921-1931, Stadtmuseum St. Wendel

2010 "Leo Grewenig- Raum", Museum der Stadt Bensheim; "Leo Grewenig- Einblicke. Stationen seines Schaffens", Kunstfreunde Bergstraße e.V., Bürgerhaus "Zur Sonne", Alsbach

2011 "Leo Grewenig Bilder", Meisterhaus Kandinsky/Klee, Stiftung Bauhaus Dessau

2013 "Metamorphosen. Leo Grewenig - Retrospektive. Bilder von 1916 bis 1988, Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg

2014 "Meister-Schüler. Leo Grewenig am Bauhaus Weimar", Museum Bensheim; "Leo Grewenig - Formen in Bewegung", Diözeanmuseum Obermünster und St. Marien Gymnasium Regensburg

 

Ausstellungensbeteiligungen

1923 Ausstellung saarländischer Künstler in Saarbrücken, Saalbau, Saarbrücken

1926 Ausstellung ehemaliger Schüler der Kunstakademie Kassel

1928 "Ausstellung junger Künstler in der Modernen Galerie Wertheim", Moderne Galerie Wertheim, Berlin

1929 Frühjahrsausstellung der Sezession, Berlin, "Deutsche Graphik", Moderne Galerie Wertheim, Berlin; "Deutsche Landschaftsmalerei",Moderne Galerie Wertheim, Berlin; Herbstausstellung der Sezession, Berlin; "Kunstblattausstellung junger Künstler", Reckendorfhaus, Berlin; Kunstverein Frankfurt

1930 Frühjahrsausstellung der Sezession, Berlin; "Deutsche Kunstausstellung im Glaspast", Glaspalast, München; "Moderne Graphik", Galerie Westheim, Berlin; "Kunstblattausstellung - Junge Künstler im Reckendorfhaus", Kunstverein Hamburg; Reckendorfhaus, Berlin; Neues staatliches Museum, Saarbrücken; "Künstler im Reich", Staatliches Museum Saarbrücken

1931 zusammen mit Franz Lenk und Renée Sintenis, Aula der Kunstschule Berlin-Schöneberg, Berlin; ebenso in der Galerie Änne Abels, Köln; "Werke aus dem Besitz des Museums", Staatliches Museum Saarbrücken; Kunstausstellung "Saar und Pfalz", Saalbau, Saarbrücken

1932 "Große Berliner Kunstausstellung", Schloß Bellevue, Berlin

1933 "Saarländische Kunst", Galerie Buck, Mannheim; "Wanderausstellung: Deutsche Provinz – 1. Teil: Beschauliche Sachlichkeit", Kunsthalle Mannheim; Dessau

1934 "Weihnachtsausstellung saarländischer Künstler", Berliner Schloß, Berlin

1935 "Ausstellung saarländischer Künstler", Staatliche Kunst- und Kunstgewerbeschule / Staatliches Museum, Saarbrücken

1936 "Saarpfälzische Künstler", Saalbau, Saarbrücken

1947 "2. Kunstausstellung des Bundes bildender Künstler a. d. Saar", Saarbrücken

1948 "Kunstausstellung Friedrich Wilhelm und Leo Grewenig", Gymnasium Völklingen

1949 "Saarländische Künstlergenossenschaft im P.K.", Saarbrücken

1951 Kunstausstellung der saarländischen Künstlergenossenschaft GmbH, Saarlouis; "Jahresausstellung 1951 der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler mit Gästen aus dem Saarland", Pfalzgalerie, Kaiserslautern

1952 Galerie des Neunkircher Kaufhauses, Neunkirchen

1954 "Ausstellung Völklinger Künstler", Pestalozzi-Schule, Völklingen

1955 "Jahresausstellung des Saarländischen Künstlerbundes", Saarlandmuseum, Saarbrücken

1956 "Ausstellung saarländischer Künstler", Haus Alte Schulstraße 1a, Völklingen; "Trierer Künstler und Gäste", Museum der Stadt Trier, Trier; "Malerei, Graphik, Plastik - Kunstausstellung Rheinland-Pfalz", Kurfürstliches Schloß, Koblenz

1958 "Kunstausstellung Lore Dauer", Rathaussaal, Bensheim; "Künstler aus dem Rhein-Neckar-Raum", Badischer Kunstverein, Karlsruhe; "Mannheimer Künstlerkreis", Aula der Gewerbeschule, Eberbach

1959 "Kunst nach 1945", Sammlung Ströher, Darmstadt; "Bildgrafik im Grafischen Kabinett", Grafisches Kabinett, Saarbrücken; "neue gruppe saar" Galerie Kasper, Lausanne

1961 "5 Maler aus Völklingen" (Leo Grewenig, August Clüsserath, Paul Wagner, Frieder Steffens, Karl Michaely), Sitzungssaal der Stadtverwaltung, Völklingen; "neue gruppe saar", Kultusministerium, Saarbrücken

1962 "neue gruppe saar", Kultusministerium, Saarbrücken

1963 "neue gruppe saar", Kultusministerium, Saarbrücken; "neue gruppe saar", Städtische Berufsschule, Zweibrücken; "Kontur und Farbe - deutsche und amerikanische Maler stellen aus", Amerika-Haus, Heidelberg

1965 "neue gruppe saar", Kultusministerium, Saarbrücken

1966 "neue gruppe saar bei Christa Moering", Atelier Christa Moering, Wiesbaden; "neue gruppe saar 1966", Galerie Bernd Clasing, Münster; Saal des Staatsweingutes, Bensheim; "neue gruppe saar", Galerie Elitzer, Saarbrücken

1967 "11. Jahresausstellung der Gesellschaft der Freunde junger Kunst", Kunsthalle, Baden-Baden; "neue gruppe saar 1957 – 1967", Kultusministerium, Saarbrücken, "Weihnachsausstellung des Mannheimer Kunstvereins", Kunstverein, Mannheim

1968 "12. Jahresausstellung der Gesellschaft der Freunde junger Kunst", Kunsthalle, Baden-Baden; "50 Jahre Bauhaus" (Ausstellung des Württ. Kunstvereins), Kunstgebäude am Schloßpark, Stuttgart, danach in London, Amsterdam, Paris, Chicago, Toronto, Pasadena, Tokio; "neue gruppe saar", Siebenpfeifferhaus, Homburg/Saar; "neue gruppe saar", Treppengalerie im Universa-Haus, Nürnberg; "neue gruppe saar", Jahresausstellung 1968, Foyer der Stadthalle, Dillingen/Saar; "neue gruppe saar", Foyer Stadttheater, Saarbrücken; "10 Jahre Atelier Christa Moering", Atelier Christa Moering, Wiesbaden

1969 "Malerei, Skulptur, Graphik aus dem Saarland", Pfalzgalerie, Kaiserslautern; "17. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Hannover; "Saarländische Künstler", Saarlandmuseum/Moderne Galerie, Saarbrücken

1970 "Leo Grewenig (Gemälde) und Leo Kornbrust (Plastik)", Otto-Richter-Halle, Würzburg;  "Malerei, Zeichnungen - Erwerbungen 1964-1969", Kunsthalle, Mannheim; "18. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Bonn; "neue gruppe saar" und saarländischer Künstlerbund, Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus, Ludwigshafen

1971 "Neun Leute - drei Ausstellungen", Kunstverein, Heidelberg; "14. Jahresausstellung der Gesellschaft der Freunde junger Kunst mit Karlsruher Realisten der 20er Jahre", Kunsthalle, Baden-Baden; "19. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Stuttgart; "Hinweis auf neue Sachlichkeit", Kunsthalle, Mannheim; "neue gruppe saar", Saarlandmuseum/Moderne Galerie, Saarbrücken

1972 "20. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Bonn

1973 "21. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Berlin

1974 "Kunstschau der Spielbank Westerland", Westerland/Sylt

1975 "neue gruppe saar", Städtisches Museum Simeonstift, Trier; "Weihnachtsausstellung", Kabinett Dr. Grisebach, Heidelberg; "Maler und Grafiker aus dem Saarland stellen aus", Foyer der Stadthalle, Dillingen/Saar

1976 "24. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Mannheim

1977 "25. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Frankfurt; "Hommage à Mozart", Künstlerbund Rhein-Neckar, Nationaltheater, Mannheim; "Das große Format" (17. Jahresausstellung der Gesellschaft der Freunde junger Kunst), Kunsthalle, Baden-Baden; "Elementarität und Reduktion" (neue gruppe saar), Saarlandmuseum/Moderne Galerie, Saarbrücken; "Bilder von 1965-1976", Galerie Wolfgang Hell, Saarbrücken

1978 "Leo Grewenig" und "Hommage à Leo Grewenig" (Kollegen der neuen gruppe saar widmen Leo Grewenig Bilder), Galerie St. Johann, Saarbrücken; "élémentarité et reduction" (neue gruppe saar), Abbaye des Prémontrés, Pont-à-Mousson; "Elementarität und Reduktion" (neue gruppe saar), Stadttheater, Remscheid

1979 "27. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Stuttgart

1980 "Malerei - Graphik - Plastik", Kunstverein Erlangen; "28. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Hannover

1981 "29. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Nürnberg

1982 "Spielraum - Raumspiele" (Kunstausstellung zu den 2. Frankfurter Festen in der Alten Oper), Alte Oper, Frankfurt;  "30. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Düsseldorf; "Malerei - Grafik - Skulptur" (Kunstverein Erlangen), Kunstmuseum Eskilstuna, Schweden

1983 "Werke der Malerei, Grafik und Plastik" (Berufsverband Bildender Künstler Gruppe Oberfranken e. V. und Kunstverein Erlangen), Neue Residenz, Bamberg; "31. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Martin-Gropius-Bau, Berlin

1984 "Ausstellung anläßlich des 90. Geburtstages der Malerin Mia Münster", Galerie im Hof, St. Wendel; "Kunst der 50er Jahre", Galerie im Hof, St. Wendel; "32. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Frankfurt

1985 "Leo Grewenig - Meliton Rivera - Leonel Gongora", Privatgalerie Müller-Sarmiento

1987 "Zeitgenössische Kunst in Franken - Thema Grün 1987: unzerstörte - gefährdete Natur", Schloß Weißenfels, Pommersfelden; "Kreis Bergstraße, unsere Menschen - unsere Zeit" (20 Bergsträßer KünstlerInnen), Neubau des Landratsamtes Heppenheim, Heppenheim und Waldmichelbach

1989 "Saarländische Künstler um Mia Münster", Museum im Mia-Münster-Haus, St. Wendel; "85 Jahre Kunstverein Erlangen", Ansbach; "Sport, Spiel, Tanz - aus der Sicht bildender Künstler" (Ausstellung des Kunstvereins Erlangen), Jena; "Jahresausstellung Künstlermitglieder des Württ. Kunstvereins", Württembergischer Kunstverein, Stuttgart

1990 "Sommerausstellung - 90 Arbeiten auf Papier", Mia-Münster-Haus, St. Wendel; "38. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes", Berlin

1992 "Malerei und Grafik" (Leo Grewenig, Roland Helmer, Georg Meistermann), Galerie Schuhmacher, Zwingenberg

1997 "IndustrieMenschenBilder", Historisches Museum Saar, Saarbrücken

2000 "Maler der Bergstraße" (Kunstfreunde Bergstraße und Stadt Bensheim), Parktheater Bensheim, anschließend Fürtenlager Auerbach; "Bildung durch Kunst - Künstler als Kunsterzieher an Gymnasien des Saarlandes", Studiogalerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken

2001 "Die Maler am Bauhaus", Kunstsammlungen der Stadt Limburg, Limburg a. d. Lahn; Ausstellung zeitgenössischer saarländischer Kunst; Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz, Mainz; "Die Maler am Bauhaus: Albers - Grewenig - Kandinsky - Klee", Galerie Sundermann, Würzburg; "Die Maler am Bauhaus - Lehrer und Schüler", Kunstsammlungen der Stadt Limburg; "Die Malerbrüder Fritz und Leo Grewenig", Atelier Leo Grewenig, Bensheim

2002 "1977-2002 (...) Galerie Böhler", Parktheater, Bensheim; "Die Maler am Bauhaus", Städtische Kochsmühle, Obernburg; Leo Grewenig und Gyula Pap - zwei Studienkollegen am Weimarer Bauhaus, Atelier Leo Grewenig, Bensheim

2003 "Leo Grewenig im Kontext zu seinen ehemaligen Lehrern am Weimarer Bauhaus". Druckgraphik von Klee, Kandinsky, Albers, Atelier Leo Grewenig Bensheim

2003/4 "neue gruppe saar", Museum Haus Ludwig, Saarlouis

2004 "Wandlungen - Leo Grewenig, Gouachen und Ölbilder, Heinrich Heuer: Radierungen, Wolfgang Völker: Skulpturen", Atelier Leo Grewenig, Bensheim

2005 "Lehrer der ersten Stunde" (des Bauhauses und Arbeiten von Bauhaus-Schülern), Museum Wolgast

2008 "Expressionismus-Kubofuturismus-Kinetismus. Von Kirchner bis Klien- von El Lissitzky bis Popowa, Galerie Orlando, Zürich

2009 "Zeichenwerkstatt 3-Charakterköpfe", Bahnhof Püttlingen

2012 "Saarland Kunst der 50er Jahre", Saarland.museum, Saarbrücken

2013 "Kontraste von Real bis Konkret Handzeichnungen", Galerie Grewenig/Nissen, Heidelberg-Handschuhsheim

"Saar Art 2013", Landeskunstausstellung, Museum St. Wendel

 


Werke in Sammlungen

  • Bauhaus-Archiv, Berlin
  • Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, Berlin
  • Galerie der Stadt Sindelfingen - Lütze Museum
  • Hessisches Landesmuseum, Darmstadt
  • Kunstsammlungen zu Weimar
  • Kunstsammlungen der Veste Coburg
  • Kunstsammlung der Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland, Hauptstelle Saarbrücken (jetzt: Deutsche Bundesbank, Filiale Saarbrücken)
  • Landtag des Saarlandes
  • Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Saarbrücken
  • Museum Folkwang, Essen
  • Museum der Stadt Bensheim
  • Saarlandmuseum, Saarbrücken
  • Sammlung Ströher, Darmstadt
  • Sammlung der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
  • Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloß Gottorf, Schleswig
  • Sparkasse BensheimStädtische Kunsthalle Mannheim
  • Staatsgalerie StuttgartStiftung Bauhaus Dessau

 

Bibliografie

Monografien

  • Leo Grewenig – Stationen seines Schaffens. Moderne Galerie des Saarlandmuseums Saarbrücken 1975. Text: Edmund Ringling (Ausstellungskatalog)
  • Leo Grewenig - Bilder 1955-1977. Städtische Kunsthalle Mannheim, 1978. Textbeiträge: Günther Ladstetter, J. A. Schmoll gen. Eisenwerth, John A. Thwaites (Ausstellungskatalog)
  • Leo Grewenig - Bilder von 1916-1983. Hg.: Michael Steiner, Peter Platzbecker. Texte: Erika Ertl, Ernst Glaser, Leo Grewenig, Georg-W. Klötzsch, Edwin Kunt
  • Heilmann, Angela: Leo Grewenig - Von der Figuration zur Abstraktion. Stadtmuseum Lindau; Stadt Bensheim, Museum St. Wendel 1993/1994. Heidelberg 1993 (Ausstellungskatalog)
  • Hirschauer, Jürgen: Leo Grewenig (1898-1991) - Leben und Werk mit einem kritischen Katalog sämtlicher Arbeiten. Dissertation, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 1998 (dort ausführliches Literaturverzeichnis)
  • Leo Grewenig - Naturvisionen. Mit einem Vorwort von Ernst-Gerhard Güse. Beiträge von Anne-Marie Werner und Jürgen Hirschauer. Museum St. Ingbert 1998. Saarbrücken 1998 (Ausstellungskatalog)
  • Leo Grewenig - Gemälde und Werke auf Papier. Ausstellung zur Präsentation der Leo-Grewenig-Schenkung. Saarlandmuseum Saarbrücken. Saarbrücken 2006 (Katalog); darin: Werner, Anne-Marie, Offenheit für das Unbekannte. Zum Spätwerk Leo Grewenigs
  • Szenen-Bilder 1921-1931, Museum der Stadt Bensheim, Bensheim 2008. Texte: Michael Siebenbrodt, Hans Gercke
  • "Leo Grewenig. Bilder", nummerierte Mappen-Edition. Texte: Philipp Oswalt, Lutz Schöbe, Leo Grewenig. Leipzig 2011

 

Sammelschriften

  • Leo Grewenig. In: Vollmer, Hans: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. 2. Band. Leipzig 1955, S. 306
  • Schmeer, Walter: Der Maler Leo Grewenig. In: Saarheimat 2, 1969, S. 31-33
  • neue gruppe saar. Ausstellung Museum Simeonsstift, Trier. Trier/Saarbrücken 1975 (Katalog)
  • Günther Ladstetter, J. A. Schmoll gen. Eisenwerth, Dietrich Schubert, Sabine Schultze und Curt Seckel. Bad Rappenau 1983
  • Schmoll gen. Eisenwerth, J. A.: Leo Grewenig 85 Jahre. In: Saarheimat 6/7, 1983, S. 116-119
  • Jähne, Michael: Leo Grewenig zum 90. Geburtstag. Zur Ausstellung der Galerie Elitzer, Saarbrücken. In: Saarheimat, 6/7, 1988, S. 160f.
  • Kunst-Bau, Kunstsammlung der Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Hauptstelle Saarbrücken. Hg. Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Saarbrücken 2000
  • Bildung durch Kunst - Künstler als Kunsterzieher an Gymnasien des Saarlandes. Saarlandmuseum Saarbrücken. Saarbrücken 2001 (Faltblatt)
  • Orpel, Helmut: Innere Spontaneität setzt Vorgänge in Bewegung - Leo Grewenig und sein künstlerisches Werk. In: Zeitschrift "Kunsthandel". 2004 (Zweiter Abdruck in Zeitschrift "Art Profil")
  • Orpel, Helmut: Der künstlerische Blick hinter die Kulisse der Schöpfung - Leo Grewenigs Spätwerk. In: Zeitschrift "Art Profil" 2005Expressionismus-Kubofuturismus-Kinetismus. Von Kirchner bis Klien- von El Lissitzky bis Popowa, Galerie Orlando, Zürich 2008
  • Saarland Kunst der 50er Jahre L'art des Annes 50. Hg. Meinrad Maria Grewenig. Saarbrücken 2012, S. 5, 48-49

 

Quellen

Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Grewenig, Leo (Dossier 695)Archiv Grewenig, BensheimLandesarchiv des Saarlandes, Bestand: E Nachlässe und Sammlungen von Familien und einzelnen Personen , II Einzelne Personen , 2 Künstler, Künstlernachlass Leo Grewenig >>>

 

 

Redaktion: Michael Jähne, Claudia Maas


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