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“Kunst als Sozialkritik” lautet der Titel dieser Ausstellung mit Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken von George Grosz (1893 - 1959), die das Saarlandmuseum, zusammengestellt aus eigenen Beständen, privaten Sammlungen und renommierten Museen, in seiner Studiogalerie präsentiert. Die Blätter entstanden während und nach dem 1. Weltkrieg und dokumentieren den Pessimismus des Künstlers und seine politisch engagierte, sozialkritische Haltung, die er mit z. T. beißender Schärfe in seinen Bildern umsetzt. Obwohl für Grosz die Kunst Mittel der Kritik und “keine ästhetische Angelegenheit” war, sind die Arbeiten faszinierende Belege seiner künstlerischen Fähigkeiten.
Michael Jähne
letzte Änderung: Samstag, 24.11.2007