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Eröffnung der Ausstellung: Samuel François (links) und Dirk Bubel, Vorsitzender des Künstlerhauses (zweiter von links)
Mit der Ausstellung von Malerei, Objekten und Installationen von Samuel Francois einem jungen lothringischen Künstler, hat das Saarländische Künstlerhaus ein Signal gesetzt, den nicht immer deutlichen Impulsen des Jahres der "Kulturhauptstadt" Luxemburg und Großregion, Nachhaltigkeit zu geben. Der Austausch von Präsentationen vor allem junger Künstler soll fester Bestandteil des Programms bleiben Francois, der mit dem lothringischen Kunst-Festival Le Vent des Forets verbunden ist, in Berlin gearbeitet und u. a. in Belgien und Luxemburg ausgestellt hat, öffnet hier einen Blick auf die junge französische Kunstszene. Ganz gleich mit welchen Techniken und Materialien er arbeitet, seine Werke sind immer Environnements, die einen Teil der Welt seiner Generation und der noch jüngeren spiegeln. Bunt, schrill, wild, ungezügelt, surrealistisch, grotesk und wieder poetisch, verspielt, dekorativ sind sie ein Parforceritt durch die (Sub-)kultur der Vorstädte. Sie sind Fundstücke auf der Suche nach dem Sinn und dem, was dahinter steckt oder stecken könnte - eine anarchische Pop-Art, die nach der Bedeutung der Codes der suburbanen Jugendwelt zwischen Konsum und Zweifel fragt, indem er die Codes auf dem Kopf stellt.
Michael Jähne
letzte Änderung: Donnerstag, 06.12.2007