André Sive. Foto aus L'Architecture d'Aujourd'hui, Nr. 80, 1958, S. V

André Sive 

Skizze des Architekturbüros von André Sive in Paris, rue Vauquelin, 1955. Abbildung aus L'Architecture d'Aujourd'hui, Nr. 58, 1955, S. 99

Skizze des Architekturbüros von André Sive in Paris, rue Vauquelin, 1955 

Sive, Saarbrücken, Gedenkstätte Neue Bremm, 1947, Entwurfszeichnung. Abbildung aus: Urbanisme en Sarre. Saarbrücken 1947, S.87

Sive, Saarbrücken, Gedenkstätte Neue Bremm, 1947, Entwurfszeichnung 

Saarbrücken, Gedenkstätte Neue Bremm, 1947; Entwurfszeichnung, Detail Obelisk. Abbildung aus: Urbanisme en Sarre. Saarbrücken 1947, S.87

Saarbrücken, Gedenkstätte Neue Bremm, 1947; Entwurfszeichnung, Detail Obelisk 

Saarbrücken, Denkmal (Obelisk) der Gedenkstätte Neue Bremm, Stahlbeton, 30m, Foto um 1960

Saarbrücken, Denkmal (Obelisk) der Gedenkstätte Neue Bremm, Stahlbeton, 30m, Foto um 1960 

Saarbrücken, Gedenkstein der Gedenkstätte Neue Bremm, Waschbeton, ca.0,35/0,45m x 4,70m x 0,95m. Foto: Archiv Städtisches Kulturamt Saarbrücken

Saarbrücken, Gedenkstein der Gedenkstätte Neue Bremm, Waschbeton, ca. 0,35/0,45m x 4,70m x 0,95m 

André Sive, Jean Prouvé und Henri Prouvé, Meudon/Hautes-de-Seine, Siedlung 'Sans Souci', 1950-1953. Foto: Institut für aktuelle Kunst, Oranna Dimmig, 2009

André Sive, Jean Prouvé und Henri Prouvé, Meudon/Hautes-de-Seine, Siedlung 'Sans Souci', 1950-1953 

Meudon, Siedlung 'Sans Souci'. Foto: Institut für aktuelle Kunst, Oranna Dimmig, 2009

Meudon, Siedlung 'Sans Souci' 

Meudon, Siedlung 'Sans Souci'. Foto: Institut für aktuelle Kunst, Oranna Dimmig, 2009

Meudon, Siedlung 'Sans Souci' 

Sive und Raccoursier, Aubervilliers, Sozialwohnungen, Situationsplan. Abbildung aus Bauen + Wohnen 1953, S. 269

Sive und Raccoursier, Aubervilliers, Sozialwohnungen, Situationsplan 

Aubervilliers, Sozialwohnungen, Südansicht. Abbildung aus Bauen + Wohnen 1953, S. 269

Aubervilliers, Sozialwohnungen, Südansicht 

Aubervilliers, Sozialwohnungen, Farbkonzept des Außenbaus und Teilgrundriss eines Normalgeschosses mit Zwei- und Dreizimmerwohnungen. Abbildung aus Bauen + Wohnen 1953, S. 272

Aubervilliers, Sozialwohnungen, Farbkonzept des Außenbaus und Teilgrundriss eines Normalgeschosses mit Zwei- und Dreizimmerwohnungen 

Aubervilliers, Sozialwohnungen, Grundriss nach Umgestaltung in Vierzimmerwohnungen. Abbildung aus Bauen + Wohnen 1953, S. 272

Aubervilliers, Sozialwohnungen, Grundriss nach Umgestaltung in Vierzimmerwohnungen 

Aubervilliers, Sozialwohnungen, Ansicht von Südwesten. Abbildung aus Bauen + Wohnen 1953, S. 270

Aubervilliers, Sozialwohnungen, Ansicht von Südwesten 

Sive, André (Szivessy Andras)

Letzte Änderung: 21/06/2010

André Sive gehörte zu dem Team französischer Urbanisten, die der Militärgouverneur des Saarlandes, Gilbert Grandval, im Herbst 1945 zum Wiederaufbau des zerstörten Landes an die Saar berief.

 

1899 als Andras Szivessy in Budapest geboren (Abram 1996 nennt Szeged als Geburtsort), führt das Studium der Architektur den Ungar über die Studienorte Wien und Berlin nach Paris in das 1923/24 gegründete 'Ateliers du Palais de Bois' zu Auguste Perret. Ein Foto aus jenen Tagen zeigt den jungen Andras Szivessy zusammen mit anderen Studierenden in dem lichtdurchfluteten Atelier, dessen anziehende, durch die anregende Persönlichkeit Auguste Perrets geprägte Atmosphäre immer wieder geschildert wird (Abb. bei Cohen, Abram et Lambert 2002, S. 326). Auguste Perret hatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts als einer der ersten Architekten mit dem neuen Werkstoff Stahlbeton zu bauen begonnen, er gilt als Wegbereiter der Moderne in Frankreich.

 

Zu Sives Pariser Studienkollegen zählen unter anderen Pierre Forestier und Ernö Goldfinger. Seine erste Arbeiten sind Möbel und Einrichtungen für Pariser Wohnungen, die er in Arbeitsgemeinschaft mit Goldfinger entwirft. Zusammen mit Ernö Goldfinger und Pierre Forestier nimmt Sive 1927 an dem Wettbewerb für den Gerichtshof von San Salvador teil. Die eingereichten Zeichnungen enthalten unter anderem den Entwurf für eine Kolonnade aus Stahlbeton, die den Einfluss von Auguste Perret erkennen lässt.

 

Von 1931 bis 1933 arbeitet André Sive an der Seite von Pierre Forestier, der 1930 den Wettbewerb der Fédération nationale des Blessés du Poumon et des Chirurgicaux (FNBPC) um die 'Cité sanitaire de Clairevivre' in Salagnac/Dordogne gewonnen hat. Die beiden jungen Männer stehen damit "vor der Aufgabe der Entwicklung einer kompletten Stadt auf freiem Feld, ca. 50 km entfernt von den nächsten Städten Périgueux und Brive. In nur 25 Monaten (April 1931 bis Juni 1933) entstehen 180 Einfamilien- und zwei Mehrfamilienhäuser, ein Krankenhaus, ein Hotel mit Café, Restaurant und Kino, Geschäfte, eine Schule im Freien, eine Auto-Werkstatt und ein Heizwerk. Den quasi autarken Charakter dieses Experiments erleben die beiden Architekten wie ein Abenteuer, da die meisten Bauelemente vor Ort aus dort vorkommenden Rohstoffen gefertigt werden; ein ununterbrochen arbeitendes Brechwerk liefert Zuschlagstoffe für den Beton, dem Sand aus benachbarten Sandgruben und Flüssen zugesetzt wird. Zeitweilig arbeiten mehr als 800 Arbeiter auf der Baustelle, und die Errichtung dieser modernen Stadt ist ein zwischen den beiden Weltkriegen für Frankreich einmaliges Experiment hinsichtlich des Programms als auch der funktionalen Architektur." (Abram 2004, S. 312)

 

Danach arbeitet Sive im Büro von Eugène Beaudouin und Marcel Lods, die in dieser Zeit in Arbeitsgemeinschaft mit dem lothringischen Konstrukteur Jean Prouvé und dem Ingenieur Vladimir Bodiansky das innovative 'Maison du Peuple' in Clichy/Hauts-de-Seine entwickeln. Spätestens hier lernen sich Sive und Prouvé kennen. Zwei gemeinsame Projekte sind für das Jahr 1939 durch Dokumente im Nachlass Prouvé belegt.

 

Nach dem militärischen Sieg Deutschlands über Frankreich, dem Waffenstillstand vom 22. Juni 1940 und der Besetzung und Teilung des Landes sucht André Sive Zuflucht in Algerien. In Algier schließt er sich Eugène Claudius-Petit, dem späteren französischen Minister für Wiederaufbau, an und wird zum Abteilungsleiter im Architekturdienst der Provisorischen Regierung der Republik Frankreich ernannt. Sive nimmt an Studien zum Wiederaufbau teil, schreibt darüber in 'Combat' und erarbeitet zusammen mit André Vigneau ein Drehbuch für einen Film 'Construire la France', der indessen nicht zustande kommt.

 

Nach der Befreiung Frankreichs und dem Kriegsende ändert Andras Szivessy seinen ungarischen Namen in die frankophone Weise André Sive um. Zusammen mit Le Corbusier nimmt er an einer von Claudius-Petit geförderten Forschungsreise in die USA teil. Aus diesem Grunde kann er die Leitung des Dienstes für Wiederaufbau und Urbanismus an der Saar, die ihm Gouverneur Gilbert Grandval im Herbst 1945 auf Empfehlung von Jean Prouvé anträgt, nicht annehmen und schlägt an seiner Stelle seinen Kollegen Marcel Roux vor.

 

Grandval hatte in der Bewegung 'Ceux de la Résistance' den Architekten, Ingenieur und 'homme d’usine' Jean Prouvé aus Nancy kennengelernt, der ihn mit der modernen Architektur vertraut machte. So erkannte Grandval die Architektur und Stadtbaukunst als einen Teil der Kulturpolitik, mit deren Hilfe er die Entnazifizierung der Saarländer fördern und die deutsche Bevölkerung der Saar dauerhaft an Frankreich binden wollte. Der von André Sive vorgeschlagene Marcel Roux stellt nun das Team aus den Architekten Georges-Henri Pingusson, Pierre Lefèvre, Edouard Menkès, Jean Mougenot, René Herbst und Gabriel Guévrékian zusammen. André Sive stößt nach seiner Rückkehr aus den USA als stellvertretender Leiter der Abteilung Stadtplanung und Wiederaufbau hinzu. Zusammen mit dem Abteilungsleiter Marcel Roux ist er für die Erarbeitung eines Regionalplanes für das Saarland zuständig.

 

Erste Ergebnisse ihrer Arbeit publiziert das Urbanisten-Team im Mai 1947 in einer umfangreichen Broschüre. Darin sind die Pläne für den Wiederaufbau der Saarregion nach den Prinzipien des modernen Städtebaus vorstellt, von denen jedoch nur wenig umgesetzt werden kann. Zu den ausgeführten Projekten gehört die Gedenkstätte 'Neue Bremm' in Saarbrücken, die im selben Jahr nach dem Entwurf von André Sive errichtet wird, und von der sich das 30 Meter hohe Denkmal aus Stahlbeton sowie der als Beton-Objekt gestaltete, funktionale Gedenkstein erhalten haben.

 

Sive nimmt nach der Beendigung seiner Tätigkeit im Saarland Ende 1947 und der Rückkehr nach Frankreich weiterhin Anteil an dem Wiederaufbau deutscher Städte und berichtet darüber in der Zeitschrift 'L'Architecture d'Aujourd'hui'. Den deutschen Architekten an der Saar bleibt er vor allem in Erinnerung wegen seines vorbehaltlosen Engagements für das Anliegen des 'Neuen Bauens' und wegen der Fülle von Kontakten, die er zu den französischen Hauptvertretern des 'mouvement moderne' vermittelte. Darüber hinaus hat André Sive durch die Weitergabe seiner Erfahrungen bei der Entstehung der 'Chambres des architects' die Initialzündung zur Gründung der Architektenkammer des Saarlandes (AKS) als Körperschaft des Öffentlichen Rechts gegeben (vgl. Koellmann 1959).

 

Nach Paris zurückgekehrt, gründet er ein eigenes Atelier (17, rue Séguier, Paris 6e; später rue Vauquelin, Paris 5e) und schließt sich wiederum Eugène Claudius-Petit, seit 1948 Minister für Wiederaufbau, an. In den kommenden Jahren ist Sive zumeist für das Ministère de la Reconstruction et de l’Urbanisme (MRU) tätig, das nun mit verstärkten Kräften am Wiederaufbau Frankreichs und der Linderung der drängenden Wohnungsnot arbeitet. In diesem Zusammenhang ist er mehrfach mit Versuchsbaustellen des MRU betraut. Die bekannteste dürfte die inzwischen unter Denkmalschutz stehende Siedlung 'Sans Souci' in Meudon bei Paris sein, in der André Sive zusammen mit Henri Prouvé eine Mustersiedlung aus Einfamilienhäusern errichtet, die industriell in den Werkstätten von Jean Prouvé in Maxéville bei Nancy aus Aluminium und Stahl gefertigt werden. In Meudon plant Sive auch sein eigenes Wohnhaus mit Architekturbüro als dreigeschossiges Gebäude, teils aus Mauerwerk und teils aus Metallelementen der Werkstätten Prouvé bestehend – ein Entwurf mit experimentellem Charakter, der ungebaut bleibt.

 

Der Bogen der Interessen und Tätigkeiten ist weit gespannt. Sive hat "mit seinem Werk, das von ihm als glänzender Zeichner oft in schlagend skizzierter Darstellung entwickelt wurde, das weite Gebiet von Möbel und Innenraum über Spezialsiedlungen aller Größenordnungen, Stadtprojektierungen und Ausführungen bis zu den speziellen Aufgaben des Krankenhausbaues bestellt." (Koellmann 1959) Neben seiner Tätigkeit als entwerfender Architekt und Städteplaner ist André Sives Mitwirkung als Gutachter bei der Planung der neuen Hauptstadt Brasiliens Brasilia 1956 zu erwähnen; ebenso seine langjährige Arbeit für die Zeitschrift 'L’Architecture d’Aujourd’hui', einem Sprachrohr für moderne, internationale Architektur, und sein Engagement als 'Comité Directeur du Cercle d’Etudes Architecturales'.

 

Die Vollendung der ebenfalls von Eugène Claudius-Petit, nun als Bürgermeister, angeregten neuen Wohnstadt Firminy-Vert/Loire, die André Sive zusammen mit Marcel Roux und Charles Delfante 1954 beginnt, erlebt er nicht mehr. Keine 60 Jahre alt, stirbt André Sive 1958 in Morainvilliers/Seine-et-Oise (Yvelines).

 

 

Biografie

1899 als Andras Szivessy in Budapest geboren

Um 1924 nach Studien in Wien und Berlin Übersiedelung nach Paris zum Studium bei Auguste Perret im 'Atelier du Palais de Bois'

1924-1929 Arbeitsgemeinschaft mit Ernö Goldfinger

1931-1933 Arbeitsgemeinschaft mit Pierre Forestier, Beteiligung an der Ausführung der 'Cité sanitaire de Clairevivre' in Salagnac/Dordogne

Ab ca. 1935 im Büro von Eugène Beaudouin und Marcel Lods; Bekanntschaft mit Jean Prouvé

1939 gemeinsame Projekte mit Jean Prouvé

1940-1945 nach der Flucht aus dem besiegten Frankreich Exil in Algerien; Ernennung zum Abteilungsleiter im Architekturdienst der Provisorischen Regierung der Republik Frankreich; Studien zum Wiederaufbau; Artikel für den 'Combat'

1943 zusammen mit André Vigneau Erarbeitung eines Filmdrehbuchs 'Construire la France'

1945 nach Kriegsende Namensänderung in 'André Sive'; Teilnahme an einer Forschungsreise in die USA

1946-1947 stellvertretender städtebaulicher Direktor der Militärregierung des Saarlandes

1947 zusammen mit den französischen Urbanisten an der Saar Herausgabe der Publikation 'Urbanisme en Sarre'

Seit 1948 Atelier in Paris; Eintritt in das Kabinett von Eugène Claudius-Petit im Ministère de la Reconstruction et de l’Urbanisme (MRU); zumeist in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Architekten Umsetzung von Bauvorhaben des MRU, darunter: Wiederaufbau der Stadt Boulogne-sur-Mer; Siedlungen und sozialer Wohnungsbau in der Umgebung von Paris: Meudon, Aubervilliers und Firminy; Bar-le-Duc (Cité de la Libération)

1956 Jurymitglied bei der Planung der Stadt Brasilia als neue Hauptstadt Brasiliens

1958 in Morainvilliers/Seine-et-Oise (Yvelines) gestorben

 

Ritter der Ehrenlegion

Mitglied im 'l’Ordre des Architectes'

Mitglied im Redaktionskomitee der Zeitschrift 'L’Architecture d’Aujourd’hui'

Direktor des Komitees des 'Cercle d’Etudes Architecturales'

Mitglied in der 'Union des Artistes Modernes' (UAM)

 

 

Werkverzeichnis (Auswahl)

1931-1933 Mitarbeit an der 'Cité sanitaire de Clairevivre' in Salagnac/Dordogne, Bauherr: Fédération nationale des Blessés du Poumon et des Chirurgicaux (FNBPC); mit Pierre Forestier

1937 Villa Blondeau in Algier; mit Pierre Forestier

1935-1939 Beteiligung an dem 'Maison du Peuple' in Clichy als Mitarbeiter im Büro von Eugène Beaudouin und Marcel Lods (in Arbeitsgemeinschaft mit Jean Prouvé und Vladimir Bodiansky)

1946-1948 Wohnhaus in Hartsdale, New York; mit M. Loeb

1946-1947 Regionalplan für das Saarland; mit Marcel Roux (nicht umgesetzt)

1947 Gedenkstätte 'Neue Bremm' in Saarbrücken

1950-1953 Siedlung 'Sans Souci' in Meudon/Hautes-de-Seine, Route des Gardes, Bauherr: Ministère de la Reconstruction et de l’Urbanisme; mit Jean Prouvé und Henri Prouvé

Um 1953 Sozialer Wohnungsbau in Aubervilliers/Seine-Saint-Denis, Bauherr: Ministère de la Reconstruction et de l’Urbanisme; mit Jean Kling und Claude Raccoursier

Um 1953 Sozialer Wohnungsbau 'Val Fleury' und 'Cité des Blancs' in Meudon/Hautes-de-Seine, Bauherr: Ministère de la Reconstruction et de l’Urbanisme; mit Jean Kling

Um 1954 Vier Wohnhochhäuser in Boulogne-sur-Mer, Quai Gambetta (unter der Leitung von P. Vivien, in Zusammenarbeit mit Beaubernard, Blancheotte, Courcoux, Louria und Popesco-Lacoste)

1954-1965 Wohnstadt Firminy-Vert/Loire; mit Marcel Roux, Charles Delfante und P. Tyr

1957 Militärhospital 'Alphonse-Laveran' in Marseille; mit Pierre Forestier

1958 Laboratorium in Saint-Denis/Seine-Saint-Denis, Bauherr: Électricité de France; mit R.-A. Coulon

 

 

 

Bibliografie

 

Eigene Schriften (Auswahl)

  • Densités urbaines. L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 1, 1946, S. 14 (zusammen mit Marcel Roux)
  • Mesures immédiates. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 2, 1946, S. 70
  • Urbanisme en Sarre. Saarbrücken 1947 (gemeinsam mit dem Urbanistenteam an der Saar)
    Besprechung: André Schimmerling in L'Architecture d'Aujourd'hui, Nr. 12, 1947, o.P.
  • Städtebau im Saarland. Saarbrücken 1947 (gemeinsam mit dem Urbanistenteam an der Saar)
  • Wohndichten im Städtebau. Theoretische Studie der verschiedenen Wohndichten. In: Bau. Zeitschrift (für) wohnen, arbeiten, sich erholen. 1. Jg. 1947/48, Heft 1, S. 33-36 (zusammen mit Marcel Roux)
  • Beispiel eines Gemeinschaftswohnhauses. In: Bau. Zeitschrift (für) wohnen, arbeiten, sich erholen. 1. Jg. 1947/48, Heft 1, S. 36 (zusammen mit Marcel Roux)
  • Bericht über den VI. Kongress der CIAM (7.-14.9. 1947). In: Bau. Zeitschrift (für) wohnen, arbeiten, sich erholen. 1. Jg. 1947/48, Heft 1, S. 77
  • Projet pour un dispensaire préfabriqué. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 15, 1947 (zusammen mit Harrison, Abramowitz und Wiggins)
  • Conférence sur l'urbanisme à Dortmund. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 59, 1955, S. VII
  • Conférence internationale sur la planification regionale. Londres, 28. Septembre – 1er Octobre 1955. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 62, 1955, S. XI

 

Berichte über Bauten und Projekte von André Sive (Auswahl)

  • Habitation à Hartsdale, New York. André Sive, architecte (Paris), en collaboration avec M. Loeb, architecte (New York). In: L’Architecture d’Aujourd’hui, 19. Jg., Nr. 18-19, 1948, S. 50-51
  • Groupe d’habitations, Meudon, Paris. Jean Prouvé, constructeur, André Sive et Henry Prouvé, architectes. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 45, 1952, S. 48-49
  • Chantier expérimental du M.R.U. à Aubervilliers. André Sive, architecte. Collaborateurs: J. Kling pour le plan d’ensemble, Claude Raccoursier pour les bâtiments. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 46, 1953, S. 58-61
  • Billige Volkswohnungen in Paris-Aubervilliers. Architekt: André Sive, Paris. Mitarbeiter: Claude Raccoursier, Architekt, Paris. In: Bauen + Wohnen, Heft 6, 1953, S. 269-273
  • Meudon, Cité des Blancs. André Sive architecte; Jean Kling, collaborateur. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 46, 1953, S. 54
  • Meudon, Val Fleury. André Sive, architecte. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 46, 1953, S. 55 (oben)
  • Meudon, Chantier expérimental. Jean Prouvé, constructeur; André Sive et Henri Prouvé, architectes. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 46, 1953, S. 55 (unten)
  • Maison d’un architecte à Meudon. André Sive, architecte. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 49, 1953, S. 46
  • Chantier d’expériences à Meudon. André Sive et Henri Prouvé, architectes; Jean Prouvé, constructeur. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 52, 1954, S. 14
  • Deux importants groupes d’immeubles près de Paris. André  Sive, architecte. Meudon – Jean Kling, collaborateur. Aubervilliers – Claude Raccoursier, collaborateur. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 52, 1954, S. 24-25
  • P. Vivien: Une ville portuaire: Boulogne-sur-Mer. L’aménagement urbain: Programme – Réalisations. In: Urbanisme, 23. Jg., 1954, Nr. 35-36, S. 40-69, S. 67-69
  • Agence de l’architecte André Sive, rue Vauquelin à Paris. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 58, 1955, S. 98-99
  • Unité résidentielle à Firminy. Marcel Roux et André Sive, architectes. Ch. Delfante et P. Tyr, architectes d’opération. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 66, 1956, S. XIX
  • Laboratoires à Saint-Denis, Électricité de France. R.-A. Coulon, architecte en chef, André Sive, architecte d’opération. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, Nr. 76, 1958, S. 88-91

 

Monografien und Sammelschriften

  • Bau. Zeitschrift (für) wohnen, arbeiten, sich erholen. 1. Jg. 1947/48, Heft 1, S. 79
  • Marie-Anne Febvre: Monument Commémoratif du Camp de Concentration de la Nouvelle Brème à Sarrebruck. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, 16, 1948
  • André Vigneau: André Sive. In: L’Architecture d’Aujourd’hui, 29. Jg., Nr. 80, 1958, S. V
  • Hans P. Koellmann: Nachruf auf André Sive. In: Baukunst und Werkform, 1959, S. 156-158
  • Rémi Baudouï: André Sive. In: Les Années UAM 1929-1958. Ausstellungskatalog Musée des Arts Décoratifs, Paris. Paris 1988, S. 244-245
  • Rémi Baudouï: La reconstruction Française en Sarre, 1945-1950. In: Vingtième siècle, Nr. 29, 1991, S. 57-65
  • Jean Prouvé 'Constructeur'. Ausstellungskatalog Centre Pompidou, Paris. Paris 1991, S. 166-167 (zu den Häusern in Meudon)
  • Ulrich Höhns: Saarbrücken: Verzögerte Moderne in einer kleinen Großstadt. In: Klaus von Beyme, Werner Durth, Niels Gutschow und andere (Hg.): Neue Städte aus Ruinen. Deutscher Städtebau der Nachkriegszeit. München 1992, S. 283-298 (zur französischen Wiederaufbaupolitik und dem Urbanisten-Team)
  • Joseph Abram: Sive, André. In: Jane Turner (Hg.): The Dictionary of Art. Bd. 28, London und New York 1996, S. 809
  • Robert Elwall: Ernö Goldfinger. London 1996 (= Royal Institute of British Architects Drawings Monographs N° 3), S. 36 (Abbildungen der farbigen Zeichnungen von Möbelentwürfen von André Sive und Ernö Goldfinger)
  • Rémi Baudouï: Französische Wiederaufbaupolitik an der Saar, oder: Funktionalismus als politische Doktrin (1945-1950). In: Rainer Hudemann, Burkhard Jellonek und Bernd Rauls (Hg.): Grenz-Fall. Das Saarland zwischen Frankreich und Deutschland 1945-1960. St. Ingbert 1997, S. 279-291
  • Oranna Dimmig: "Denkmal zur Erinnerung an das Konzentrationslager 'Neue Bremm' in Saarbrücken" von André Sive 1947. In: Mitteilungen 9, 2001, S. 13-23 >>>
  • Jean-Louis Cohen, Joseph Abram et Guy Lambert (Ed.): Encyclopédie Perret. Paris 2002, S. 326-327, 334, 340-341
  • P. Moreau: Clairevivre, une ville à la campagne. Paris 2002
  • Christian Enjolras: Jean Prouvé. Les maisons de Meudon 1949-1999. Paris 2003
  • Joseph Abram: Forestier, Pierre. In: Saur. Allgemeines Künstlerlexikon. Bd. 24, München und Leipzig 2004, S. 311-312
  • Oranna Dimmig: "dass es so der Zukunft erhalten bleibe..." Über das Lagergelände und die Gedenkstätte Neue Bremm in Saarbrücken, insbesondere ihre Veränderungen und die Neugestaltung nach der Idee 'Hotel der Erinnerung'. In: Mitteilungen 12, 2004, S. 14-25 >>>
  • Peter Sulzer: Jean Prouvé. Œuvre complète / Complete Works. Volume 3: 1944-1954. Basel, Boston, Berlin 2005, S. 118-119, Nr. 1089.4 (zu den Häusern in Meudon)
  • Nils Peters: Jean Prouvé 1901-1984. Die Dynamik der Schöpfung. Hongkong, Köln, London, Los Angeles, Madrid, Paris und Tokyo 2006, S. 42-45
  • Alexander von Vegesack (Hg.): Jean Prouvé – Die Poetik des technischen Objekts. Ausstellungskatalog Vitra Design Museum, Weil am Rhein 2006.
    Darin:
    - Rémi Baudouï: Jean Prouvé: von der Résistance zum Experiment Saarland, S. 186-193
    - Olivier Cinqualbre: André Sive, S. 204

 

 

Oranna Dimmig


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