Porträt Wolfgang Gross-Mario. Foto: Archiv Gross-Mario

Wolfgang Gross-Mario 

Malklasse von Frans Masereel, 1951, zweiter von links: Gross-Mario. Foto: Erwin Ohnesorg. Archiv Gross-Mario

Malklasse von Frans Masereel, 1951, zweiter von links: Gross-Mario 

Frau vor dem Louvre, 1950, Mischtechnik auf Leinwand. Abbildung aus: Katalog Mario. Saarbrücken 1998

Frau vor dem Louvre, 1950, Mischtechnik auf Leinwand 

Lagunes sûr mère, 1952, Mischtechnik auf Leinwand, 0,55 x 0,75 m. Foto: Samira Gross

Lagunes sûr mère, 1952, Mischtechnik auf Leinwand, 0,55 x 0,75 m 

Picassos Schloss, 1954, Mischtechnik auf Leinwand, 0,55 x 0,45 m. Foto: Samira Gross

Picassos Schloss, 1954, Mischtechnik auf Leinwand, 0,55 x 0,45 m 

Entwurf "Geh-Formen", Guss, 1964. Foto: Archiv Gross-Mario

Entwurf "Geh-Formen", 1964, Guss 

Hommage au Soleil, Berlin, Tiergarten, Skulptur, 1961/62, fränkischer Juramarmor, 4,00 x 4,00 x 0,60 m. Foto: Archiv Gross-Mario

Hommage au Soleil, Berlin, Tiergarten, Skulptur, 1961/62, fränkischer Juramarmor, 4,00 x 4,00 x 0,60 m 

Bilder in der Ausstellung in der Galerie Sztuki, Warschau, 1964. Foto: Archiv Gross-Mario

Bilder der Ausstellung in der Galerie Sztuki, Warschau, 1964 

Saarbrücken, Universität, Gebäude 22, Experimentalphysik, Wandplastik, 1966, Aluminium, 2,50 x 6,00 x 0,40 m (links), 2,40 x 3,80 x 0,40 m (rechts). Foto: Archiv Gross-Mario

Saarbrücken, Universität, Gebäude 22, Experimentalphysik, Wandplastik, 1966, Aluminium, 2,50 x 6,00 x 0,40 m (links), 2,40 x 3,80 x 0,40 m (rechts) 

Composition California, 1974, Mischtechnik auf Leinwand, 150 x 100 cm. Foto: Samira Gross

Composition California, 1974, Mischtechnik auf Leinwand, 1,50 x 1,00 m 

Etruria III, 1981, Lithographie, Aquarelle, 0,28 x 0,42 m. Foto: Archiv Gross-Mario

Etruria III, 1981, Lithographie, Aquarelle, 0,28 x 0,42 m 

Das Reich der Fledermaus, 1983, Mischtechnik auf Leinwand, 1,00 x 0,70 m. Foto: Samira Gross

Das Reich der Fledermaus, 1983, Mischtechnik auf Leinwand, 1,00 x 0,70 m 

La notte, 1985, Mischtechnik auf Leinwand, 0,80 x 1,00 m. Foto: Samira Gross

La notte, 1985, Mischtechnik auf Leinwand, 0,80 x 1,00 m 

Rathaus in Ormesheim, Innengestaltung. Foto: Archiv Gross-Mario

Rathaus in Ormesheim, Innengestaltung, Wandrelief 

Le nid - das Nest, 1998, Mischtechnik auf Leinwand, 1,30 x 1,00 m. Abbildung aus: Archaica. Die junge Kunst des "Alten Wilden". Mario zum 80. Saarbrücken 2009, S. 22

Le nid - das Nest, 1998, Mischtechnik auf Leinwand, 1,30 x 1,00 m 

Piatto con frute, 2004, Mischtechnik auf Leinwand, 1,00 x 0,80 m. Quelle: Archaica. Die junge Kunst des "Alten Wilden". Mario zum 80. Saarbrücken 2009, S.18

Piatto con frute, 2004, Mischtechnik auf Leinwand, 1,00 x 0,80 m 

Signorina con fiori, 2008, Mischtechnik auf Leinwand, 0,80 x 1,00 m. Quelle: Archaica. Die junge Kunst des "Alten Wilden". Mario zum 80. Saarbrücken 2009, S. 11

Signorina con fiori, 2008, Mischtechnik auf Leinwand, 0,80 x 1,00 m 

Piccolo paradiso, 2008, Mischtechnik auf Leinwand, 1,20 x 1,00 m. Abbildung aus: Archaica. Die junge Kunst des "Alten Wilden". Mario zum 80. Saarbrücken 2009, S. 23

Piccolo paradiso, 2008, Mischtechnik auf Leinwand, 1,20 x 1,00 m 

Archaica, 2008, Mischtechnik auf Leinwand, 1,20 x 1,20 m. Abbildung aus: Archaica. Die junge Kunst des "Alten Wilden". Mario zum 80. Saarbrücken 2009, S. 32

Archaica, 2008, Mischtechnik auf Leinwand, 1,20 x 1,20 m 

Die sinnlosen Fahrten des Odysseus, 2009, Mischtechnik auf Leinwand, 1,00 x 1,20 m. Abbildung aus: Archaica. Die junge Kunst des "Alten Wilden". Mario zum 80. Saarbrücken 2009, S. 19

Die sinnlosen Fahrten des Odysseus, 2009, Mischtechnik auf Leinwand, 1,00 x 1,20 m 

bemalter Pflasterstein, 2009, 0,06 x 0,11 x 0,24 m. Foto: Samira Gross

bemalter Pflasterstein, 2009, 0,06 x 0,11 x 0,24 m 

Gross-Mario, Wolfgang

Letzte Änderung: 06/11/2015

Wolfgang Gross-Mario wurde am 3. August 1929 in Trier geboren. Nachdem er Gymnasium und Seekadettenschule abgeschlossen hatte, begann er 1949 sein Kunststudium, zunächst an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbücken. Hier war er Meisterschüler von Frans Masereel. Das außergewöhnliche Talent Gross-Marios wurde schon früh erkannt. So erhielt er 1950 ein Stipendium für die Académie de la Grande Chaumière, Paris. Dort entstand auch sein frühes Meisterwerk "Frau vor dem Louvre". Anschließend setzte Gross-Mario sein Studium an der Académie libre in Nizza fort. Zusätzlich hatte er 1953 ein Stipendium für das Künstlerhaus Asterstein in Koblenz bekommen. Ein weiteres, vom saarländischen Kultusministerium gestiftetes Stipendium führte ihn 1957 für sechs Monate nach Griechenland.

 

Die Bekanntschaft mit Masereel ermöglichte Gross-Mario später einen weiteren mehrjährigen Aufenthalt in Südfrankreich, den er mit seiner Frau verbrachte. Er arbeitete zunächst in Masereels Atelier in Nizza, Quartier fanden sie bei der Frau des damaligen Direktors der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk Saarbrücken, Henry Gowa. Künstlerisch waren es produktive Jahre, der wirtschaftliche Erfolg blieb zunächst aus. 

 

Frans Masereel vermittelte Gross-Mario auch Arbeit im Keramikatelier von Pablo Picasso in Vallauris. Hier entstand sein Gemälde "Picassos Schloss" (1954).


Insgesamt waren die im Mittelmeerraum verbrachten Jahre - die Studienaufenthalte in Griechenland und Südfrankreich sowie seine privaten Reisen, die ihn vor allem durch Italien führten - und die Begegnungen mit Matisse, dem Impressionistenkreis um Matisse, Picasso und insbesondere Masereel von entscheidender Bedeutung für seinen künstlerischen Werdegang. Die Eindrücke dieser Jahre sind bis heute in der Wahl der Themen und Motive erhalten.

 

Nach diesen erlebnisreichen Jahren führte sein Weg zurück ins Saarland, wo Gross-Mario mit seiner Familie zunächst in Saarbrücken lebte. 1964 erwarb er einen Teil des 500 Jahre alten Sulgerhofes in Mandelbachtal und richtete dort seine Wohnung und sein Atelier ein. Der neue Standort ermöglichte ihm, in den folgenden Jahren das Atelier auszubauen und Raum für eine wachsende Kunstsammlung zu gewinnen. Ein Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der Kunst der Etrusker, die er bei seinen Reisen nach Italien kennen und schätzen gelernt hatte. Dort erstand er vor allem etruskische Keramik.


In seinen früheren Werken bevorzugte Gross-Mario die bei Masereel erlernten Techniken, insbesondere Holzschnitt und Radierungen. Später ging er jedoch zur Malerei mit Ölfarbe über, was bis heute seine bevorzugte Arbeitsmethode ist. Hierbei benutzt er die Technik des Untermalens. So werden die Farben transparenter und erhalten eine Tiefe, die anders nicht zu erreichen ist. Die dadurch gewonnene intensive Farbenpracht und Leuchtkraft sind charakteristisch für Gross-Mario geworden. 

 

Stilistisch hat sich Gross-Mario für die figurative Malerei entschieden. Er verbindet kubistische Elemente mit surrealistischen und bringt Farbe und Form in Einklang.  Die Einordnung in konturierte Formen und die klare Gliederung der Bilder ergeben ein harmonisches Ganzes.

 

In den 1960er Jahren setzte er sich mit historisch-sozialkritischen Themen auseinander. Eines gutes Beispiel für diese Phase ist sein Bild "in memoriam Dresden", eines der Hauptwerke auf der Ausstellung "Bildobjekte und Bronzen" (1984). Dieses Bild erinnert an die Zerstörung Dresdens durch den Luftangriff der Engländer im Februar 1945. Ein weiteres Thema war die Zerstörung der südamerikanischen Kulturen durch die Europäer. 

 

Heute typisch für Gross-Mario sind "mediterrane" Darstellungen. Zahlreichen Stillleben zeigen exotische Früchte und Pflanzen, Fische und bunte Vögel. Die leuchtenden Farben spiegeln das Licht und die Atmosphäre des Mittelmeerraums wider. So zu sehen in seinem Gemälde "Piccolo paradiso" (2008). Im Mittelpunkt des Bildes steht eine bunte Vogelgestalt, im Hintergrund erinnern außerdem Wellenlinien an den Ozean, als weitere Motive kommen bunte Fische und Pflanzen hinzu. Alleine durch die Farbwahl - Blau und Gelb sind die dominanten Farben - werden Assoziationen zu Meer und Sonne geweckt.

 

Ein weiteres Themenfeld spiegelt ebenfalls den mediterranen Raum wider: die Sagen der griechischen Antike. So bezieht sich der Künstler in seinem Bild "Die sinnlosen Fahrten des Odysseus" (2009) auf Homers Odyssee, eines der ältesten und einflussreichsten Werke abendländischer Kultur.

 

Ebenfalls charakteristisch für Gross-Mario sind erotische Szenen, hommage an die Schönheit der Frau.

 

Gross-Mario erprobt seine malerischen Fähigkeiten neben den klassischen Bildträgern auch auf anderen Materialien. Vor kurzem erst ging er dazu über, Pflastersteine zu bemalen. Die Idee entstand, als er dringend Tischtuchbeschwerer benötigte. Auch Keramikteller bemalt er mit Vorliebe. Ein weiteres Beispiel ist die Gestaltung eines Weinflaschenetiketts im Rahmen der Ausstellung Fuder IV, 2000.

 

Gross-Mario ist nicht nur Maler, er ist auch Bildhauer. Nur die Verbindung und die ergänzende Wirkung von Malerei und Plastik gibt ihm "ganze Befriedigung". Denn er ist sicher, dass so die "Malerei an Raumwirkung und Intensität zunimmt", die Plastik dagegen gewinnt an Farbigkeit und kann "freundlicher werden, ohne verspielt zu wirken". Er arbeitet vorwiegend mit den Materialien Metall und Stein. Seine Skulpturen und Plastiken finden sich in Privatsammlungen und im öffentlichen Raum.


In Saarbrücken schuf er für das Gebäude der Deutschen Bank ein Basaltrelief, für den Bereich der Karstadtpassage eine Aluminium-Plastik und für das Kultusministerium eine Bronze-Stele. Weitere Arbeiten entstanden für die Universität des Saarlandes. In seinem Heimatort Ormesheim war er, zusammen mit dem Architekt Walle, für die Gesamtgestaltung des Rathauses zuständig. In Berlin entstand im Rahmen eines Bildhauersymposiums vor dem Reichstag die Stele "Hommage au Soleil", die sich mittlerweile im Tiergarten Berlin befindet.

 

International bekannt wurde Gross-Mario bereits in den 1960er Jahren mit einer Ausstellung in Zagreb, wo er 1960 als erster westdeutscher Künstler ausstellen durfte. Besondere Bedeutung erlangte für ihn eine Einzelaustellung in Warschau (1964), der sich ein mehrwöchentlicher Aufenthalt in gastfreundlicher Atmosphäre anschloss. Dort wurde ihm außerdem der Orden "Amicus polonius" verliehen.

 

Während seiner gesamten Künstlerlaufbahn blieb Gross-Mario sich selbst und seinen Idealen treu. In der bewegten Zeit der 1960er Jahre engagierte er sich politisch: Er marschierte auf unzähligen Demonstrationen, beispielsweise gegen den Vietnamkrieg, und war Mitglied der Weltfriedensbewegung. Sein politisches Engagement spiegelt sich in den Gemälden dieser Jahre wider.

 

In den 1980er Jahren schuf er eine Reihe von Bildern, die auf zeichnerische Genauigkeit Wert legten. Im Gegensatz zu seinen sonstigen Werken, die Stimmungen und Momente einfangen und sich durch Abstraktion auszeichnen, stand hier das erzählerische Element im Vordergrund. Mit diesen Bildern reagierte Gross-Mario bewusst auf die Strömung der konstruktiv-konkreten Kunst, die er für sich ablehnte. In seinem Bild "das Reich der Fledermaus" (1983) finden sich trotz der surrealistischen Elemente geometrisch exakte Formen und Genauigkeit bis ins Detail. Im Mittelpunkt steht der Baum und der sich darüber befindende Kopf der Fledermaus. Diese beiden Elemente teilen das Bild genau in der Mitte. Im Vordergrund sind verschiedene menschliche Figuren zu sehen, die trotz ihrer geringen Größe, inklusive ihrer Gesichtszüge genau zu erkennen sind. 

 

Wolfgang Gross-Mario will mit seiner Kunst Lebensfreude zu vermitteln. Die gewählten Motive versprühen oft eine Leichtigkeit und eine Lebensfreude, unterstrichen durch die leuchtenden und intensiven Farben, die seine Kunst ausmachen. Der Betrachter soll sich an seiner Kunst erfreuen. Gross-Mario blieb seinem Stil treu und tut auch heute noch, was er immer schon tat - Kunst, um Menschen glücklich zu machen: "All dies bestärkt mich ohne Schielen nach den 'Machern', ohne Verbeugungen vor irgendjemandem, meinen eigenen künstlerischen Weg zu gehen, und es ist mein Anliegen immer gewesen, mit meinen Bildern und Plastiken Freude zu bereiten, ohne Menschen verändern zu wollen oder mich selbst verändern zu lassen."

 

Samira Gross

 

 

Biografie

1929 geboren in Trier
Besuch des Gymnasiums und der Seekadettenschule
1949-51 Studium an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk, Saarbrücken; Meisterschüler von Frans Masereel
1952-55 Stipendiat an der Académie de la Grande-Chaumière, Paris; später Studium an der Académie libre, Nizza
1953-1954 Stipendiat im Künstlerhaus Asterstein, Koblenz
Arbeitsaufenthalt bei Frans Masareel in Nizza
Arbeitsaufenthalt bei Pablo Picasso in Vallauris
1957 Stipendium des Saarländischen Kultusministeriums zum Studium der griechischen Kultur, sechsmonatiger Aufenthalt in Griechenland
zeitweilig eigenes Atelier in den USA  
Rückkehr ins Saarland, Saarbrücken

seit 1958 Einzelausstellungen im In- und Ausland
1961-63 Teilnahme am "Symposion europäischer Bildhauer" in Berlin
1964 Erwerb des Sulgerhofes in Mandelbachtal
Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler

1974 Teilnahme am Symposion "Plastik 4 - Stahl, Stein und Wort" in Homburg

2015 gestorben

Beitritt zur Künstlergruppe Untere Saar e.V.
Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben, mehrere Preise

 



Kunst im öffentlichen Raum

  • Saarbrücken, Universität, Gebäude 19, Clubhaus, Caféteria, Wandplastik, 1961, vulkanisches Granulat, Steinguss geschliffen, 0,60 x 7,60 x 0,09 m
  • Saarbrücken, Universität, Ausländer Café, Wandornament, 1961
  • Berlin, Tiergarten, Steinplastik "Hommage au Soleil", 1962, fränkischer Juramarmor, 4,00 x 4,00 x 0,60 m
  • Saarbrücken, Staatsanwaltschaft, Wandgestaltung, 1963, Stahlblech, 2,00 x 4,00 m
  • Heusweiler, Hauptschule, Alurelief, 1964, 4,00 x 4,00 m 
  • Saarbrücken, Deutsche Bank, Wandskulptur, 1964, Basalt, 13,00 x 1,70 m
  • Überherrn, Wohnstadt, Erweiterte Realschule, drehbare Deckenplastik, 1966, Stahl und Kupfer, ca. 3,00 x 0,60 m 
  • Saarbrücken, Universität, Gebäude 22, Wandplastik, 1966, Aluminium, 2,50 x 6,00 x 0,40 m (links), 2,40 x 3,80 x 0,40 m (rechts)
  • Schmelz, Hüttersdorf, Schwimmbad Heidebad, Plastik, 1970, Aluminium
  • Saarbrücken, Treppenaufgang Karstadt, Plastik, Geh-Formen, Aluminium-Guss, 1970er Jahre, 2,00 x 3,5 m
  • Homburg, Universitätsklinikum / Medizinische Fakultät, Nähe Gebäude 17 und 34, Abt. Finanz- und Rechnungswesen, Medizinische Bibliothek, Parkanlage, Skulptur, 1974, 1,30 x 1,40 x 0,45 m (mit Sockel); 0,83 x 1,40 x 0,45 m (ohne Sockel)
  • Homburg, Universitätsklinikum / Medizinische Fakultät, Gebäude 90.7, Neurologie und Psychiatrie, Psychiatrische Frauenstation, Tagesraum, Untergeschoss, Wandmosaik, 1983, Keramik, 1,80 x 7,40 m
  • Saarbrücken, Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft,  Park, Stele, Bronze, 1,40 x 0,40 x 0,30, Marmorsockel 0,80 m
  • Heusweiler, Leichenhalle, Glasfenster, Betonglas, 8 x 12 m
  • St.Ingbert, Abstrakte Figuration,  Bronze; 130 x 160 cm
  • Frankfurt/Main, Acrylrelief, farbige Acrylplatten, 4,00 x 3,00 m
  • Mandelbachtal, Rathaus, Gesamtgestaltung außen, innen und Zubringerflächen, Metall und Betonreliefs, Brunnengestaltung, Acrylreliefs und Wandgestaltung



Werke in Sammlungen

  • Architekturbüro Walle
  • City-Gallery, Cleveland
  • Einwohnermeldeamt Saarbrücken
  • Euro-Kunst Gemälde-Galerie
  • Pfalzgalerie Kaiserslautern
  • Rheinland-Pfälzischer Landtag, Mainz
  • Saar Bank Saarbrücken
  • Saarlandmuseum, Saarbrücken

 

 

Ausstellungen


Einzelausstellungen
1958 Brüssel
1959 Galerie Beck, Homburg

1960 Städtischer Kunstpavillon, Zagreb (Kroatien)
1964 Museum Galeria Sztuki M.D.M., Warschau (Polen)
1964 Berlin
1970 Galerie vom Rat, Frankfurt/Main

1970er Folger Shakespeare House, Washington DC

City-Gallery, Cleveland

Landtag Mainz
1978 Rathaus, Amt für Verkehrsordnung, Saarbrücken
1983 Galerie "Heidi Jung", Garstedt (bei Hamburg)
1984 "Bildobjekte und Bronzen", Stadthalle Merzig
1997 "Gross-Mario", Klinik Rotes Kreuz, Saarbrücken
1998 "Kunst im Krankenhaus", Galerie HerzZentrum Völklinger Kreiskrankenhaus, Völklingen
2000 "Fuder VII", Werke von Gross-Mario, Weinhaus Hauck, Saarbrücken
2004 "Adam legt Eva mit dem Apfel herein" (Titelbild), Galerie im DRK Krankenhaus, Saarlouis
"65 Kunstwerke zum 75. Geburtstag", Galerie Neuheisel, Saabrücken (im Rahmen des Kunstsommers 2004)
2005 Monaco
2009 Volksbank Fraulautern, Saarlouis

 

Ausstellungsbeteiligungen

1960 "Malerei, Graphik, Keramik", Stadtmuseum, Homburg (zusammen mit Richard Hoffmann)
1964 Jahresausstellung Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler
1969 "malerei skulptur graphik aus dem saarland", Pfalzgalerie Kaiserslautern, Kaiserslautern
1970 Deutsch-ausländisches Clubhaus, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
1974 "Juryfreie 74", Moderne Galerie, Saarbrücken
1975 "Maler und Grafiker aus dem Saarland stellen aus", Dillingen
1979 "Malerei, Grafik, Plastik", Werkbund Bildende Künstler Saar, Verwaltungsgebäude, St. Ingbert
1982 Vertretung des Saarlandes, Bonn (u.a. mit Karlheinz Laval)
1982 "Kunstsituation Saar", Skulpturenmuseum, Marl (Nordrhein-Westfalen)
1995 21. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
1996 22. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
1997 23. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
1998  "Feiern" - Gemeinschaftsausstellung saarländischer Künstler anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Vereinigten Volksbanken Saarbrücken-St.Ingbert
1998 "Malen für die Mühle"-Kunstauktion, Volksbank Schmelz, Kulturzentrum Bettinger Mühle, Schmelz (u.a. mit Helga Koen, Benno Breyer, Rudolf Schuler)
1998 24. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
1999 25. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
2000 26. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
"Querschnitt"  - Werke saarländischer Künstler, Galerie am Neumarkt, Saarbrücken  (u.a. mit Richard Eberle, Helmut Collmann, Edgar Jene, Richard Wenzel)
2001 27. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
2002 43. Ausstellung des DRK Krankenhaus Saarlouis (u.a. mit Benno Breyer, Rudolf Schuler, Richard Eberle)

28. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
2003 29. Jahresausstelung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
2004 30. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
Kunstsommer 2004 in Galerie Neuheisel  (mit Rudolf Schuler, Benno Breyer)
2005 31. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
2006 32. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
2007 33. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
2008 34. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
2009 35. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis

Jubiläumsausstellung zum 80. Geburtstag von Cilli Willeke, Siegfried Pollack und Wolfgang Gross-Mario, Kaserne VI, Saarlouis

2011 Künstlergruppe Untere Saar e.V., Rathaus Neunkirchen

37. Jahresausstellung Künstlergruppe Untere Saar, Atelier Museum Haus Ludwig

2014 "Standpunkte 40 Jahre Künstlergruppe Untere Saar", Museum Haus Ludwig, Saarlouis

2015 "41. Jahresausstellung der Künstlergruppe Untere Saar e.V.", Atelier Museum Haus Ludwig, Saarlouis


Bibliografie

 

Monografien

  • Malarstwo Rzezba: w. gross-mario. Warschau 1964
  • Notizen zur Ausstellung Bildobjekte und Bronze. Merzig 1984. Mit einem Beitrag von Alfred Diwersy
  • Katalog Gross-Mario. Saarbrücken 1998 
  • W. Gross Mario. Les beaux temps 
  • Archaica. Die junge Kunst des "Alten Wilden". Mario zum 80. 2009

 

Sammelschriften

  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler. Jahresausstellung 1964
  • Pfälzische Landesgewerbeanstalt Kaiserslautern. Kaiserslautern 1964
  • pfalzgalerie kaiserslautern. malerei skulptur graphik aus dem saarland. Saarbrücken 1969  
  • Kunst am Bau im Saarland. Saarbrücken 1970
  • Juryfreie 74. Saarbrücken 1974  
  • C. Wolf-Hamel: Unsere bildenden Künstler und Kunsthandwerker im Saarland. Saarbrücken 1979, S. 52
  • Kunst im öffentlichen Raum. Projekt Burbach. Zwischenbilanz. Saarbrücken 1984, S. 32f, 81-84 
  • A. Diwersy: Bildobjekte und Bronzen von Gross-Mario in der Stadthalle Merzig. In: Saarheimat 1984
  • Kunstsituation Saar. Skulpturen, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Grafik, Fotografien. Saarbrücken 1982, S. 38 
  • Künstlerhaus Asterstein. Dokumentation und Ausstellung. Koblenz 1987, S. 82-85
  • G. W Költzsch (Hg.): Skulptur und Plastik. Saarlandmuseum. Saarbrücken 1989, S. 130 
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum. Saarbrücken Bezirk Mitte. Saarbrücken 1997, S. 180f 
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum. Universität des Saarlandes. Campus Saarbrücken und Campus Homburg. Saarbrücken 1999, S. 145 
  • Jo Enzweiler (Hg.): Kunst im öffentlichen Raum. Landkreis Saarlouis. Saarbrücken 2009, S. 360
  • Standpunkte 40 Jahre Künstlergruppe Untere Saar. Museum Haus Ludwig (Hg.) . Saarlouis 2014, S. 18, 22, 60, 65

 

 

Quelle

  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Gross-Mario, Wolfgang (Dossier 504)

 


Redaktion: Samira Gross


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