Paul Schneider
Ausstellungsvorbereitung in der "Scheune" in Merzig-Bietzen
"Rhythmische Säule", 1967, Stahl; schwarz,rot; 100x26x19 cm; Besitz des Künstlers
"Verthori 30, kleine Fassung"; 1972; Stahl; 60x40x30 cm; Besitz des Künstlers
Skulptur; 1977; afrikanischer Granit (Impala); 300x120x125 cm; St. Ingbert, Leibniz-Gymnasium
Poller aus "Skulptur und Steingruppe mit 8 Steinen", 1977/78; gelb-grauer Granit (Flossenbürg); Saarbrücken, St. Johanner Markt
"Drei mal Drei mal Drei" (große Fassung); 1980; rötlicher Granit; 36x36x38 cm; Besitz des Künstlers
"Hommage à Maharaja Sawaijai Singh II"; 1983, indischer Granit; 70x110x90 cm; Besitz des Künstlers
Skulptur (Brunnen); 1986, gelb-grauer Granit (Flossenbürg), 250x260x160 cm, St. Ingbert-Rohrbach
"Der Drei gewidmet"; 1987; Granit (Bühlertal); Höhe der Pyramide: 235 cm; Merzig - Büdingen
"Sonnenwürfelstein", 1988/89; Serpentin-Findling; 80x126X64 cm, Besitz des Künstlers
"inhalt drei hoch zwei", 1990, Basaltsäule, liegend (Beilstein b. Weilburg/Lahn); 36x262x30 cm; Besitz des Künstlers
"Sonnenstein mit Quadratur"; 1992; Basalt; 28x21x21 cm; Besitz des Künstlers
"Sommerstein 21. Juni für die Midsummertime", 1993, Granit (Wicklow Mountains);200x130x110 cm; Carlow (Irland)
"Sonnenschiff"; 1994 - 98; Amazonit - Granit (Kasachstan); 140x177x158 cm; Besitz des Künstlers
"Netzstein - Kosmischer Würfel - Variante"; 1997; Colombé-Marmor; 40x44x40 cm; Besitz des Künstlers
"Traumstein"; 2000; schwarz - schwedisches Hartgestein,; 16x70x54 cm; Besitz des Künstlers
Liegende Skulptur; 2003; Granit; 160x150x220 cm; Gehweilerhöhen (zwischen Gehweiler und Oberlöstern
"Stein der Öffnung"; 2004; Blue Bahia (Foid), Brasilien; 260x170x150 cm, Luxemburg, Hopital de Kirchberg
"Sonnenstein"; gelb-roter Buntsandstein; Merzig - Mennigen
o. T.; Zeichnung, Tusche; 1958; 27x41,5 cm; Besitz des Künstlers
"Emporion/Santorin"; Zeichnung, Filzstift; 1961; 30x40 cm; Besitz des Künstlers
o. T.; Zeichnung, Bleistift; 1980; 30x41,5 cm; Privatbesitz
o. T.; Zeichnung, Tusche; 1980; 30x41,5 cm; Besitz des Künstlers
"Gudensberg Eingesperrt Ausgesperrt, Aquarell; 1949; 41,5 x 27,3 cm; Besitz des Künstlers
"Südliche Stadt auf der Hochebene Elba"; Aquarell; 1958; 39,3x28,3 cm; Besitz des Künstlers
"Der Berg Nr. 2"; Aquarell; 1999; 45x62,5 cm; Besitz des Künstlers
"Bewegung vom Kleinen zum Große und umgekehrt"; Aquarell; 1994; 31x42 cm; Besitz des Künstlers
"Ist Außen Innen - oder Innen Außen?"; Aquarell; 1999; 45x62,4 cm; Besitz des Künstlers
Lebenskalender von Fritz Lutz, Aquarell, 1999
"Steine an der Grenze" – das von Paul Schneider begründete Bildhauersymposion an der deutsch-französischen Grenze – zählen zu den bekanntesten Projekten des saarländischen Künstlers und Anregers. Wie Leo Kornbrust in St. Wendel ("Straße der Skulpturen") übernahm Paul Schneider eine Idee des österreichischen Bildhauers Karl Prantl, der zwischen 1959 und 1977 regelmäßig zum gemeinsamen schöpferischen Arbeiten im Freien zu den "Symposien europäischer Bildhauer" nach St. Margareten im Burgenland eingeladen hatte, und übertrug sie in seine heimische Region an der Saar. Unter Schneiders künstlerischen Leitung und eigenen Beteiligung entsteht seit 1986 auf dem Höhenzug zwischen den saarländischen Orten Büdingen und Wellingen und den lothringischen Launstroff und Scheuerwald eine einzigartige Skulpturenlandschaft aus neuzeitlichen Megalithen, geschaffen von Bildhauern unterschiedlicher Nationalitäten. Die vorläufig letzten Steine wurden im Sommer 2005 von einem israelischen und einem palästinensischen Künstler in gemeinsamer Arbeit gesetzt, gewolltes Zeichen für Begegnung und die friedliche Überwindung von Grenzen. Inzwischen sind Paul Schneiders "Steine an der Grenze" und Leo Kornbrusts "Straße der Skulpturen" Bestandteil der "Europäischen Straße des Friedens", der Skulpturenstraße Paris – Berlin – Warschau – Moskau in Erinnerung an den Bildhauer Otto Freundlich.
Überwindung von Isolation, Begegnung mit anderen, Offensein für das Gegenüber, gemeinsames Arbeiten – das alles ist charakteristisch für Paul Schneider und seine künstlerische Arbeit und gilt für seine Beziehung zu Menschen und zu dem ausgewählten Material. Werke Schneiders, insbesondere seine großen Steine, findet man im öffentlichen Raum sowohl als Solitäre als auch im gleichrangigen, dabei künstlerisch spannungsreichen Miteinander mit Werken anderer Künstler: auf Plätzen und in öffentlichen Parkanlagen, in Schulen und Krankenhäusern, in Ämtern und Behörden und – besonders beeindruckend – in Landschaften. Geographisch gesehen liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit deutlich auf der südwestdeutschen Grenzregion mit Lothringen und Luxemburg. Doch der Bogen ist weit gespannt, wozu Schneiders Beteiligung an internationalen Symposien nicht unerheblich beiträgt: Indien (Patiala/Punjab, Cholomandal), Georgien (Tiblissi), die Slowakei (Kosice), Österreich (Wien-Perchtoldsdorf), Italien (Rom-Tivoli), Irland (Carlow) und last but not least Großbritannien (Leicester).
Stein, das Material, das Paul Schneider seit 1973 fast ausschließlich verwendet, ist für ihn nicht Rohmasse zum Heraushauen von Figürlichem oder Abstraktem. Vielmehr spürt der Künstler dem natürlichen, individuellen Charakter des ausgewählten Steines nach, lässt sich auf ihn ein, arbeitet nicht gegen sondern mit ihm. Dabei sucht er mittels einer von Empathie geleiteten Bearbeitung, das jeweils Besondere sichtbar oder deutlicher erkennbar und beziehungsreich werden zu lassen. Legt Paul Schneider innerhalb dieses Prozesses einerseits mit minimalen Eingriffen vorhandene Möglichkeiten offen, fügt er andererseits Neues hinzu, um den Stein zum Träger eines Gedankens werden zu lassen. Der Künstler setzt sich auseinander mit Themen wie Licht und Dunkelheit, Öffnung und Verborgenes, Bewegung und Ruhe, Natur und geometrische Form, Chaos und Ordnung, die kosmische Welt. Die Ausrichtung des Steines nach Süden, das Herausbilden einer hellen und einer dunklen Seite, behandelte reflektierende und unbehandelte stumpfe Oberflächen, Öffnungen zum Licht der Sonne und Öffnungen in das dunkle, verborgene Innere des Minerals, eingravierte geometrische Linien und herausgearbeitete stereometrische Formen sind wiederkehrende, immer wieder neu variierte und unterschiedlich gewichtete Themen und Motive in Schneiders Steinen. Geometrische Figuren interessieren Paul Schneider ebenso in ihrem naturgegebenen Zuschnitt wie in ihren menschengegebenen Symbolwerten. Ähnliches gilt für Zahlen, einerseits mit ihren mathematischen Eigenschaften als beispielsweise Potenz- oder Primzahl und andererseits mit ihren Bedeutungen in Mythologien und Religionen. So eröffnet sich dem Betrachter und Befühler eines Steines von Paul Schneider jenseits des sinnlich Erfahrbaren der geweitete Raum der Imagination.
Paul Schneider, 1927 in Saarbrücken geboren, arbeitet seit dem Abschluss seines Studiums an der staatlichen Werkakademie Kassel und der Kunsthochschule Staedel in Frankfurt 1953 als freischaffender Künstler in Saarbrücken, seit 1979 in Merzig-Bietzen. In den ersten Jahren seines künstlerischen Weges wählt er neben Holz und Stein vor allem Metall als Material für seine Skulpturen. Als junger Mensch beeinflusst von Werken von Wilhelm Lehmbruck, Aristide Maillol und Ernst Barlach, erhält Paul Schneider durch das Studium von Plastiken von Constantin Brancusi, Henry Moore und Alberto Giacometti wichtige Impulse und bleibt zunächst im Figürlichen. "Ich habe mich gequält, bis ich pötzlich bei einer Reise nach Italien und Griechenland (1963) erkannte, daß ich gestalten kann ohne die menschliche Figur als Abbild, daß es Figuren gibt, die nur indirekt – in den Maßen oder Proportionen – mit dem Menschen zu tun haben." (Interview 2, Paul Schneider im Gespräch mit Monika Bugs. Saarbrücken 1995, S. 15.)
1963 absolviert der Künstler einen Lehrgang für elektrisches und autogenes Schweißen, Voraussetzung für verschiedene Werkgruppen, die in den folgenden Jahren entstehen (Lorenz Dittmann: Paul Schneider. Lebach 1985, ohne Seitenzählung). Zu nennen sind hier vor allem die turmartigen Skulpturen aus dünnen Stahlblechen, die an konstruktivistische Architektur und Stahlskelettbauweise erinnern, und für die Schneider das Kunstwort "Verthori" – zusammengesetzt aus "Vertikale" und "Horizontale" – prägt. 1969 nimmt Schneider an dem Stahlsymposion in Kosice, zwei Jahre später dann erstmals an einem internationalen, im Freien stattfindenden Steinbildhauer-Symposion teil, dem von Leo Kornbrust initiierten Bildhauer-Symposion in St. Wendel. Noch anknüpfend an die Metallplastiken der "Verthoris", entsteht hier Paul Schneiders erster monumentaler Stein und markiert den Beginn seiner intensiven Auseinandersetzung mit der Steinbildhauerei.
Daneben arbeitet Paul Schneider auch im zweidimensionalen Medium von Zeichnung und Aquarell. Noch weniger als die Aquarelle werden die Zeichnungen in der Öffentlichkeit gezeigt. Alle sind stark von der Linie bestimmt. Die Landschaftszeichnungen sind charakterisiert durch das Bestreben, die innere Ordnung des Gesehenen zu begreifen und das Ende dieses gedanklichen Prozesses mit klaren Strichen in Bleistift, Tusche oder Filzstift festzuhalten. Daneben existieren Ideenskizzen und Entwürfe sowie tagebuchähnliche Aufzeichnungen in Blei, in denen der Bildhauer chronologisch in Stichwort und Skizze seine ausgeführten Skulpturen vermerkt. Paul Schneiders flächendeckenden, gegenstandslosen Aquarelle erinnern nicht nur in ihrer zarten Farbigkeit an seine Steine. Auch die gefleckten, gesprengselten und changierenden Gründe der lasierten Aquarelle und die darüber gelegten zarten Linien und stereometrischen Gefüge ähneln der natürlichen Maserung der Steine und ihrer Bearbeitung durch den Künstler. Während jedoch die großen Monolithe mit grobem Gerät im Freien und zumeist in Gemeinschaft gearbeitet werden, entstehen die Aquarelle mit feinem Pinsel in stiller Abgeschiedenheit. Das Meditative, Imaginierende und Kraftvolle ist ihnen gemeinsam.
Claudia Maas und Oranna Dimmig
aus: Paul Schneider. Dialogue avec la pierre - Im Dialog mit dem Stein. In: Paul Bertemes et/und Jean Colling (Ed./Hg.): Visites d'Ateliers - Atelierbesuche. Luxembourg 2006, o. P.
Biografie
1927 geboren in Saarbrücken
1945 Maurerlehre mit Gesellenprüfung in Kassel; Wunsch Architekt zu werden; Malerlehre mit dem Ziel Künstler zu werden
Besuch der Volkshochschule; erste Tonarbeiten und Aquarelle, Beschäftigung mit der Literatur über Wilhelm Lehmbruck, Ernst Barlach, Aristide Maillol; Zeichnungen nach der Natur, Aktzeichnungen und seither kontinuierlich Aquarelle
1948-51 Studium an der Staatlichen Werkakademie Kassel bei den Dozenten Prof. Arnold Bode (Maler und Raumkünstler), Prof. Ernst Röttger (Maler), Prof. Häsler (Bildhauer), Prof. Kay Heinrich Nebel (Zeichenlehrer); sein perfekter Umgang mit dem Meißel ermöglicht Schneider die Finanzierung seines Studiums mit Aufträgen für Grabsteininschriften bei einem Steinmetz.
Beschäftigung mit Piet Mondrian, Alberto Giacometti, Naum Gabo, Hans Arp, Auguste Rodin, Constantin Brancusi, Henri Matisse und Henry Moore (, dessen Werk ihn "bildhauerisches Sehen" lehrt und die Lösung vom gegenständlich Arbeiten in Gang setzt)
1952-53 Studium an der Kunsthochschule Staedel Frankfurt (bei Hans Mettel) mit dem Schwerpunkt auf naturalistischem Arbeiten in Ton; Abbruch des Studiums wegen des Fehlens der Möglichkeit frei zu gestalten
seit 1953 als freischaffender Bildhauer tätig; erster Auftrag für den öffentlichen Raum (Bodenmosaik im Foyer des Neubaus der Oberpostdirektion Saarbrücken); Bekanntschaft mit dem Architekten Peter Paul Seeberger, für den Schneider zahlreiche Entwürfe zur Gestaltung von Schulneubauten (Kunst am Bau) zeichnet (vielfach Tierdarstellungen); bis 1962 entstehen Holzskulpturen, die sich an Werken Moores und Hans Mettels orientieren
1958 Studienaufenthalt in Italien
1960 Studienaufenthalt in Griechenland (starke Impulse erhält Schneider bei einem Aufenthalt auf der Insel Santorin von der Architektur – kubische Formen, Öffnungen, Stufen – im Zusammenwirken mit Licht und Schatten)
1960-62 "Übergangszeit" (Bezeichnung Schneiders), Beschäftigung mit der menschlichen Figur in Zeichnungen und Skulpturen; allmähliche Lösung vom figürlichen Darstellen
1964 erste bewegliche Skulptur ("Skulptur mit einem beweglichen Körper"); Schneider arbeitet bis 1967 an der Idee der beweglichen Skulptur
1967 Schweißerlehrgang (Erfahrung einer neue Art des Arbeitens; die Eigenschaften des Materials Metall erfordern außerordentliche Arbeitsdisziplin); endgültige Abwendung von figürlicher Darstellung
1969 Erste Teilnahme an einem Symposion für Stahlarbeiten in Kosice, Slowakei
1971 Beginn der intensiven Auseinandersetzung mit Steinbildhauerei: Teilnahme am Internationalen Bildhauersymposion in St. Wendel. Schneider "entdeckt die 'Haut' des Steines sowie die Möglichkeit, darunter Kostbares freizulegen, den Kosmos im Inneren des Steines zu erkunden."
1972 Ostertreffen der St. Margarethener Bildhauer in Tirgu Ju (Rumänien) an Brancusis Tisch des Schweigens; Teilnahme am Symposion in Tivoli "Exerzitium Rom 1972"; der erste Sonnenstein entsteht.
1973 Teilnahme am Internationalen Bildhauersymposion in St. Margarethen / Österreich
1974 Teilnahme am Symposion "Licht in der Finsternis" in Neumarkt / Oberpfalz
1975 Teilnahme am Symposion in Bad Kreuznach und am Symposion in Perchtoldsdorf bei Wien
1976-78 Mitarbeit bei der Gestaltung der Fußgängerzone in Saarbrücken-St. Johann
1978 Initiator und Teilnehmer am Internationalen Bildhauersymposion in der Fußgängerzone Saarbrücken-St. Johann;
Umzug nach Bietzen bei Merzig
1979 Reise in Südindien
1980 Teilnahme an Symposien in Patiala/Indien und in Lahr
1982 Teilnahme an einem Symposion in Kaiserslautern
1984 Kunstpreis der Stadt Saarbrücken
1985 Mitbegründer des Vereins Steine an der Grenze, Internationales Bildhauersymposion, Merzig e.V.,
1986-91 Steine an der Grenze, Merzig, Durchführung und Teilnahme
1987 Reise nach Leicester/England und Schottland
1989 Reise durch Indien im Anschluß an die Teilnahme in Cholomandal/Indien; Teilnahme am Symposion in Neumünster
1991 Ehrengast der Villa Massimo, Rom
1992 Reise durch Indien; Teilnahme an Symposien in Carlow/Irland und Herrmannsdorf/Österreich
1993 Laboratoriumsgespräch im Institut für aktuelle Kunst, Saarlouis (im Rahmen seiner Ausstellung)
1993/94 Symposion in Glonn bei München
1995 Teilnahme am Internationalen Bildhauersymposion in Bilsdorf/Luxemburg;
Teilnahme am Internationalen Bildhauersymposion Longwy-Athus-Pétange (Frankreich, Belgien, Luxemburg)
1997 Reise nach Valle Camonica; Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande
1997/98 Preisträger des Sparda-Bank-Preises für besondere Leistungen der Kunst im öffentlichen Raum
1998 Organisation des Symposions "SteinZeit" in Iserlohn und Teilnahme sowie Organisation des Internationalen Bildhauersymposions "Steine und Pflanzen am Wasser" in Merzig und Teilnahme
2000 Albert-Weisgerber-Preis der Stadt St. Ingbert
2000/2001 Preisträger des Sparda-Bank-Preises für besondere Leistungen der Kunst im öffentlichen Raum zusammen mit Werner Bauer und Bernhard Focht
2009 1. Simoposio internationale di scultura su pietra lavica giulianes, Giuliano di Roma
2010 Cinque Pietre. Bildhauertreffen auf Augenhöhe. Maria Claudia Farina, Eileen Mac Donagh, Birgit Knappe, Herbert Lankl, Paul Schneider, Merzig-Bietzen
2011 Teilnahme am Bildhauersymposion 2011 im Steinbruch der Firma Picard, im Schweinstal bei Kaiserslautern
Paul Schneider lebt und arbeitet in Merzig-Bietzen
Ausstellungen
Einzelausstellungen
1970 Stahlarbeiten in der Musikhochschule, Saarbrücken
1971 "Künstler stellen sich vor", Foyer der Stadthalle Merzig
1972 Galerie Monika Beck, Homburg-Schwarzenacker
1973 Foyer der Musikhochschule, Saarbrücken
1981 Galerie St. Johann, Saarbrücken
1983 Galerie La Cité, Luxembourg; Textilmuseum Neumünster, Schleswig-Holstein
1985 Galerie im Rathaus, Dillingen/Saar; Galeria Kunst & Kommunikation, Lebach
1991 "Licht – Steine – Schatten", Bea Voigt Galerie, München
1993 Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Laboratorium, Saarlouis
2001 "Skulpturen, Aquarelle, Zeichnungen", Museum St. Ingbert;
"Economy meets Art", Skulpturen auf dem Gelände von SAP Retail Solutions, St. Ingbert
2002 Skulpturen und Aquarelle, Museum Schloß Fellenberg, Merzig
2006 "Stahlskulpturen – Steinskulpturen", Kunstverein Dillingen, Altes Schloß Dillingen/Saar
Ausstellungsbeteiligungen
1964 Saarländischer Künstlerbund, Saarbrücken; Europäische Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen
1966 Jahresausstellung der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler in der Pfalzgalerie Kaiserslautern
1967 neue gruppe saar, Gruppenausstellung im Kultusministerium Saarbrücken; neue gruppe saar, Kulturhaus, St. Ingbert; Herbstausstellung des Saarländischen Künstlerbundes, Galerie Elitzer, Saarbrücken
1968 "Plastik der Gegenwart", Pfalz-Galerie Kaiserslautern; neue gruppe saar, Siebenpfeifferhaus, Homburg; neue gruppe saar, Universa-Haus, Nürnberg;
neue gruppe saar, Stadthalle, Dillingen; neue gruppe saar, Foyer Stadttheater, Saarbrücken
1969 neue gruppe saar: Malerei, Skulptur, Grafik aus dem Saarland, Pfalzgalerie Kaiserslautern; "Bildhauerkunst unserer Zeit in Bad Waldliesborn"; neue gruppe saar, "saar 69/malerei/skulptur/Grafik", Moderne Galerie, Saarlandmuseum, Saarbrücken
1970 "Kunst am Bau" im Saarland, Moderne Galerie Saarbrücken; neue gruppe saar/Saarländischer Künstlerbund, Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus, Ludwigshafen
1971 Pfälzer Sezession in Saarbrücken; neue gruppe saar/Saarländischer Künstlerbund, Saarlandmuseum, Moderne Galerie, Saarbrücken
1974 Gruppenausstellung Saarländischer Künstler in der Vertretung des Saarlandes beim Bund, Bonn
1975 "Zeitmesser dpa", Saarländische Künstler arbeiten mit Nachrichten, Galerie St. Johann, Saarbrücken;
"Bildhauer aus dem Saarland", Stadthalle Dillingen; neue gruppe saar, Städtisches Museum Simeonsstift, Trier; 1. Ausstellung Landes-Berufsverband Bildender Künstler e. V./neue gruppe saar, Pfalzgalerie Kaiserslautern
1976 "schwarz – weiß", Buchhandlung Saarbrücker Zeitung; Galerie St. Johann, Saarbrücken
1977 Skulpturen in der Stadtlandschaft, Ausstellung zum Internationalen Bildhauersymposion, Rathaus Saarbrücken; Saarländischer Künstlerbund, Moderne Galerie, Saarbrücken
1978 "elementarität und reduktion", neue gruppe saar, Saarlandmuseum, Moderne Galerie, Saarbrücken; "élémentarité et réduction", neue gruppe saar, Abbaye des Prémontrés, Pont-à-Mousson; "elementarität und reduktion", neue gruppe saar, Stadttheater Remscheid
1982 "Kunstsituation Saar", Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl
1983 Jahresausstellung der Pfälzischen Sezession, Mittelrheinisches Landesmuseum Mainz
1984 "7 saarländische Bildhauer", Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
1987 "Bilder für Afrika", St. Wendel; Kunstszene Saar 1987, Saarlandmuseum Saarbrücken
1988 "Cirrostratus III" – La pierre und Perspective Oeil in der Galerie Oeil, Forbach, Frankreich
1989 "Sommer `89" im Mia-Münster-Haus St. Wendel; Kunstszene Saar, Bürgerhaus Neunkirchen
1990 Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken; "Stein", Bea Voigt Galerie, München
1991 "Kunstszene Saarland", Schloss Mainau
1992 "Sommer 1992 in St. Wendel", Mia-Münster-Haus, St. Wendel; "Werden und Vergehen als sinnlich wahrnehmbares Zeitgeschehen", Bea Voigt Galerie, München
1993 Kunstszene Saar im Museum Haus Ludwig, Saarlouis; "Licht und Klang", Bea Voigt Galerie, München; Gruppenausstellung in Iserlohn
1994 "5 Jahre Mia-Münster-Haus, eine Collage", Museum St. Wendel 1989-1994", St. Wendel
1995 Ausstellung mit Till Neu in der Saarland-Vertretung in Paris
1996 "Entwürfe für das Bildhauersymposion 1996" im Wadgasserhof, Kaiserslautern; "Die andere Seite. Bildhauerzeichnungen und andere Gegenstände", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
1997 "Steinzeit", Zentrum für Gerontotechnik, Iserlohn
2003 neue gruppe saar, Museum Haus Ludwig, Saarlouis
2004 "im Augenblick", Kunstszene Saar 2004, Museum St. Wendel
2007 "Zeitsprung". 85 Jahre Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken
2008 "Karl Prantl im Dialog mit Leo Kornbrust und Paul Schneider" im Rahmen der Landeskunstausstellung "Dein Land macht Kunst", Institut für aktuelle Kunst, Saarlouis
"Petersburg..." Jahresausstellung 2008, Galerie St. Johann, Saarbrücken
2009 "abstraction géométrique - regards sur la Grande Région", H2O, Differdange (Lu)
"Arbeiten auf Papier - konkret", Galerie St. Johann
2010 "Kunsthöfe auf dem Ravelin I", Laboratorium - Institut für aktuelle Kunst, Saarlouis
"Kunstgarten", Union Stiftung Saarbrücken
"Bildhauer Zeichnen", Museum Schloss Fellenberg, Merzig
2011 "Metall Konkret - Objekte aus Metall", Galerie St. Johann, Saarbrücken
Werke in Sammlungen
Werke im öffentlichen Raum
Wallerfangen, Erweiterte Realschule und Grundschule, Pausenhalle Großer Schulhof, Bungertstraße: Trinkbrunnen mit Wandrelief, 1958, grauer Granit, 2,55 x 1,00 x 0,65 m (nicht in WVZ)
Bibliografie
Monografien
Sammelschriften
Quelle
Redaktion: Michael Jähne, Claudia Maas
letzte Änderung: Montag, 12.12.2011