Künstlerlexikon Saar - Institut für aktuelle Kunst im Saarland

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Bilder zum Artikel

Volker Lehnert, 2008. Foto: Bettina van Haaren

Volker Lehnert, 2008 

"Strip", 1982, Bleistift, Farbstife, gipsgrundiertes Büttenpapier, 34 x 24,5 cm. Foto: Volker Lehnert

"Strip", 1982, Bleistift, Farbstife, gipsgrundiertes Büttenpapier, 34 x 24,5 cm 

"Portalwächter", Eitempera auf Papier, 1987, 70 x 100 cm. Foto: Carsten Clüsserath

"Portalwächter", Eitempera auf Papier, 1987, 70 x 100 cm 

"o. T.", 1989, Mischtechnik, Papier, 70 x 100 cm. Foto: Archiv Volker Lehnert

"o. T.", 1989, Mischtechnik, Papier, 70 x 100 cm 

"Kopf und Wagen", 1991, Holzbeine, Kreide, Leimfarbe, Öl, Leinwand, 165 x 220 cm. Foto: Carsten Clüsserath

"Kopf und Wagen", 1991, Holzbeine, Kreide, Leimfarbe, Öl, Leinwand, 165 x 220 cm 

o. T. (Tuscania), 1993, Mischtechnik, Tusche, Kreide, Öl, 70 x 100 cm. Foto: Carsten Clüsserath

o. T. (Tuscania), 1993, Mischtechnik, Tusche, Kreide, Öl, 70 x 100 cm 

"Kopfstück, Grenze", 1997, Leimfarbe , Eitempera, Papier, 72 x 109 cm. Foto: Carsten Clüsserath

"Kopfstück, Grenze", 1997, Leimfarbe , Eitempera, Papier, 72 x 109 cm 

"Engel, Schatten (Zeno, Eine Folge)", 1998, Graphit, Farbstift, 43 x 60 cm. Foto: Carsten Clüsserath

"Engel, Schatten (Zeno, Eine Folge)", 1998, Graphit, Farbstift, 43 x 60 cm 

"Der mit Lichtkranz", 2000, Eitempera, Leinwand, 150 x 120 cm. Foto: Carsten Clüsserath

"Der mit Lichtkranz", 2000, Eitempera, Leinwand, 150 x 120 cm 

"Flucht", 2005, Eitempera, Leinwand, 150 x 120 cm

"Flucht", 2005, Eitempera, Leinwand, 150 x 120 cm 

"Teich und Kathedrale", 2005, Bleistift, Farbstifte, 62 x 87 cm

"Teich und Kathedrale", 2005, Bleistift, Farbstifte, 62 x 87 cm 

"Große Fontäne von V", 2005, Farblithographie, 40 x 52 cm

"Große Fontäne von V", 2005, Farblithographie, 40 x 52 cm 

"Große Landschaft mit Versteck", 2005, Eitempera, Leinwand, 165 x 1210 cm

"Große Landschaft mit Versteck", 2005, Eitempera, Leinwand, 165 x 1210 cm 

"Heroische Landschaft mit Lager", 2006,  Eitempera, Leinwand, 210 x 165 cm

"Heroische Landschaft mit Lager", 2006, Eitempera, Leinwand, 210 x 165 cm 

"Zwei im Lager", 2006, Eitempera, Leinwand, 120 x 100 cm. Foto: Archiv Volker Lehnert

"Zwei im Lager", 2006, Eitempera, Leinwand, 120 x 100 cm 

"Lager", 2006, Mischtechnik, Papier, 70 x 100 cm. Foto: Archiv Volker Lehnert

"Lager", 2006, Mischtechnik, Papier, 70 x 100 cm 

"Kiosk", 2006, Bleistift, Farbstifte, Leimfarbe, 71 x 99,5 cm

"Kiosk", 2006, Bleistift, Farbstifte, Leimfarbe, 71 x 99,5 cm 

o. T., 2006, Bleistift, Aquarell, 29,5 x 19,5 cm. Foto: Archiv Volker Lehnert

o. T., 2006, Bleistift, Aquarell, 29,5 x 19,5 cm 

"Es brennt noch", 2007, Eitempera, Papier, 45 x 65 cm. Foto: Archiv Volker Lehnert

"Es brennt noch", 2007, Eitempera, Papier, 45 x 65 cm 

"Studie", 2007, Eitempera, Papier, 45 x 65 cm. Foto: Archiv Volker Lehnert

"Studie", 2007, Eitempera, Papier, 45 x 65 cm 

"Fünf Landschaften, den Dschungel zu erreichen", 2007, Farblithographie, 51 x 36 cm. Foto: Archiv Volker Lehnert

"Fünf Landschaften, den Dschungel zu erreichen", 2007, Farblithographie, 51 x 36 cm 

"Das Land wird zusehends dunkler", 2007, Eitempera, Leinwand, 210 x 165 cm. Foto: Archiv Volker Lehnert

"Das Land wird zusehends dunkler", 2007, Eitempera, Leinwand, 210 x 165 cm 

"Lagune",  2007, Eitempera, Leinwand, 210 x 165 cm

"Lagune", 2007, Eitempera, Leinwand, 210 x 165 cm 

"Ohr und Wolke", 2007, Bleistift, Leimfarbe, Beize, 70 x 100 cm

"Ohr und Wolke", 2007, Bleistift, Leimfarbe, Beize, 70 x 100 cm 

"Großer Dschungel", 2007, Lithographie, 67 x 92 cm

"Großer Dschungel", 2007, Lithographie, 67 x 92 cm 

"Fänger und Falle II", 2008, Farblithographie, 30 x 52 cm

"Fänger und Falle II", 2008, Farblithographie, 30 x 52 cm 

"Auch eine Verschwörung im Gelände" 2008, Hochdruck-Unikat, 165 x 124 cm. Foto: Archiv Volker Lehnert

"Auch eine Verschwörung im Gelände" 2008, Hochdruck-Unikat, 165 x 124 cm 

"Anzolo", 2010, Bleistift, Farbstifte, Papier, 70 x 100 cm. Foto: Archiv Volker Lehnert

"Anzolo", 2010, Bleistift, Farbstifte, Papier, 70 x 100 cm 

"Sperrung", 2011, Eitempera, Leinwand, 120 x 100 cm, Privatsammlung Düsseldorf. Foto: Archiv Volker Lehnert

"Sperrung", 2011, Eitempera, Leinwand, 120 x 100 cm 

Lehnert, Volker

Bildnerische Verrückungen des Realen.

Volker Lehnerts Bilder zwischen überbordender Gegenwärtigkeit und entfremdender Leere

Grafische und malerische Momente erzeugen in Volker Lehnerts Bildern eine fortgesetzt produktive Konfliktsituation. Farbige Linien und Flächen geben stets abbildliche Binnenstrukturen vor. Sie beschreiben zunächst meist schwer erkennbare Figuren, später vereinzelte Architekturelemente, danach wiederum partiell isolierte, comicartige Szenen. Es sind dies bildnerische Auffassungen, die den aufgenommenen Faden auf verdeckte Weise fortspinnen, ohne dass er Gefahr läuft zu reißen.


In diesem Sinne lassen sich bereits in Lehnerts frühen Bildern die Vektoren seines malerischen Schaffens bestimmen. Abbildliches wird in ihnen auf einen Kernbestand reduziert und allenfalls in einfachen, rudimentären Formen wiedergegeben. Überkommene, naturbezogen-figurale Muster beanspruchen nicht länger eine sinngebende Rolle. Lehnert gab sie zu Gunsten einer archetypisch-eindrücklichen Formensprache auf, wobei die Tradition der Art Brut wertvolle Orientierung bot. Es zählte die unverhohlen vorgetragene Aneignung von Wirklichkeit mit spezifisch malerischen Mitteln, nicht aber eine erzählerisch vorab fixierte Zielvorstellung. Figuren werden in eine differenzierte, zumeist ausholende Komposition aus Linien und Flächen eingebunden, und sie sind das Resultat eines sich nach und nach verdichtenden bildnerischen Gefüges. Auffallend indes, dass Lehnert stets eine verbindliche bildnerische Ordnung anstrebte. Diese erreichte er entweder vermittels flächig-geometrischer, prononciert gesetzter Formen, oder aber indem er die Fläche um die Figuren, respektive um das bildnerische Geschehen, mit dunkler Farbe bedeckte.


Farbige Linien und Flächen beanspruchen ein Übergewicht in der Anlage des Bildes wie in dessen inhaltlicher Ausgestaltung. Ein Procedere, das eine Abstimmung nach farbigem Valeur als Träger einer von außen herangetragenen Bedeutung von vornherein ausschloss. Worum es statt dessen ging, war das "starke, elementare Erlebnis", das nicht zuletzt in den vereinfachten Figuren bzw. deren Fragmenten einen unmittelbaren Reflex fand.


Figur und Bildgrund scheinen des Öfteren zu verschmelzen. Man vergleiche in diesem Zusammenhang nur die verschiedenen Formulierungen des metamorphen Themas „Leib in Landschaft“, in dem die Bildfindung lange offen blieb. Demnach sind Figuren und landschaftliche Elemente keineswegs vorgegeben, sondern sie können im Umkehrschluss auch das Ergebnis einer das Prinzip des Zufalls einschließenden bildnerischen Erfahrung sein.


Figuren wurden darüber hinaus einer malerisch expressiven Umgebung angepasst, die sich ihrerseits zwar erkennbar über eine differenzierende Umgebung legte, sie jedoch keineswegs vollständig auslöschte. Diese gestische Setzung erzeugte ein mitunter geradezu ausuferndes Potential. Dessen Ausdruckswille vermochte durch die oft beträchtliche Größe dieser Bilder einen indifferent anmutenden, tranceartigen Zustand heraufzubeschwören, in dem sich Bewusstes und Unbewusstes begegnen und das bestimmte, zumeist figürliche Assoziationen freisetzte. Diese beließ der Maler, löschte sie vollkommen aus oder überlagerte sie.

Nach einigen Jahren brachte Lehnert diesen Zustand in ein ruhigeres Fahrwasser. Gestisch vorgetragene Übermalungen wurden aufgegeben, wodurch die Kompositionen ausgewogener erscheinen und sich in ihnen geschlossenere Bildarrangements breit machen. Gleichwohl gelten nach wie vor die überkommenen, aus den Bildmitteln abgeleiteten Themen. Auch diese Bilder stehen für eine Entwicklung, die das Reale in Herkunft und Wesen nicht selten auf fest umrissene "Inseln" beschränkt. Wenn farbige Flächen auch den Erzählstrang begrenzen bzw. in diesen einschneiden, so gewinnt Lehnert doch weit mehr als nur eine eindeutige, bildnerisch bestimmte, gegenwärtige Struktur. Abbildliches erscheint hinsichtlich seiner Größe wie seiner formalen Ausarbeitung auf der Bildfläche prinzipiell frei verfügbar. Ähnliche Formen werden modifizierend auf die Bildfläche gebracht, was nicht selten eine Art Schwebezustand bedingt.


Viele dieser Wirklichkeitsfragmente haben ihren Ursprung im zeichnerischen Werk des Künstlers. In Italien und anderswo entstehen auf ausgedehnten Reisen vor Ort großformatige Notate einer oft als ebenso ungewöhnlich und überraschend wie sperrig erlebten architektonischen Konstellation. Ausschlaggebend für die spätere bildnerische Verwertung ist das große Formrätsel, das durch Variationen wie durch seine kompositorische Platzierung im Verbund mit den ausgesparten Flächensegmenten nicht selten eine strukturale Entgrenzung erzeugt.


In diesem Sinne begründet Lehnert in jedem seiner Bilder die große Dimension. Flächen und lineare Formen bestimmen tiefenräumliche Segmente, deren Wirkungspotential kompositorische Weite beansprucht. Der Umstand, demzufolge Lehnert auf der Schwelle zwischen erkennbar Abbildlichem und einer sich davon entfernenden Formensprache arbeitet, vermag diesem Prozess eine gewisse semiotische Leichtigkeit zu geben. Die kompositorisch eingreifenden farbigen Flächen ordnen und begrenzen dabei ebenso, wie sie ihrerseits eine farblich begründete Tiefe freisetzen. Die Übermalung partiell erkennbar früherer Bildschichten vermag die farbige Tiefenwirkung noch einmal zu steigern. Mehr noch: Diese erscheint durch ein retardierendes Moment bestimmt. Frühere Malschichten und deren Bildwelten führen einen geradezu verzweifelten Kampf, um sich zu behaupten und um ihre Präsenz zu sichern.


Lehnerts Bilder überwinden tektonische Gebundenheit. Form und Raum, abbildliche Orientierung und gestische Befreiung, Nähe und Ferne sind die Parameter einer mehrschichtigen Bildanlage, die alle statisch-beschreibenden Momente zugunsten einer bildnerisch offenen Genese ausgespart hat. Der Maler selbst wird zu einem "Teilnehmer" am Bildgeschehen.

Gerade Lehnerts jüngere Bilder geben darüber Auskunft. Hat sich in ihnen doch eine comicartige Erfahrung von Realität als entscheidender Faktor durchgesetzt. Diverse, keineswegs zusammenhängende Motive aus der Welt Karl Mays, Tarzans oder anderer Abenteurergeschichten nehmen die Bildfläche beinahe vollständig in Beschlag, so als handele es sich um autonome Formbezirke. Es war dies freilich ein sich allmählich einstellender Prozess. Einzelne dieser Comics erschienen zunächst im Verbund mit den beschriebenen Architekturmotiven und verknüpften sie näher mit der Wirklichkeit.
Reale Abbildlichkeit wie mögliche Bildhandlung wirken standardisiert, d. h. in eine feste, ästhetisch vorgegebene Form gepresst. Wie in den früheren Schaffensphasen greift Lehnert demnach nicht unmittelbar auf die Wiedergabe von gesehener Wirklichkeit zurück, sondern er schaltet abermals ein Zwischenglied ein, den Comic. Dessen leicht eingängiger, weil banaler und vordergründiger Ausdruck wird jedoch seiner angestammten populären Wirkung beraubt. Im Mittelpunkt steht nunmehr die kompositorische wie die mediale Verfügbarkeit. Seine räumliche Determiniertheit vermag eben auch Weite, wenn nicht gar in den figuralen Versatzstücken, und nur vordergründig, eine "Große Komposition" vorzugeben. Vor allem aber verbindet sich mit dem Comic in Lehnerts Bildern eine dschungelartige Rätselhaftigkeit, in die sich der Betrachter unversehens visuell wie emotional verstrickt. Vermeintlich eindeutige Sinnebenen werden zugunsten einer kompositorischen Notwendigkeit unterlaufen. So kann etwa ein pathetisch anmutender Gewehrschütze zwischen Zelten im Mittelpunkt eines Bildes stehen, ohne dass eine einheitliche räumliche Ebene gewahrt bleibt. Oder aber eine aufgestellte Leiter führt kompositorisch in eine Vielzahl von Bildmotiven ein. Diese kreisen alle um das Thema Natur, wenngleich sie keine linear zu lesende Bilderzählung beschreiben.

Lehnert konzipiert seine Bilder von zwei diametralen Polen aus. Einer fragmentierten Abbildlichkeit hält er einen kompositorisch strengen Ordnungssinn entgegen. Ein Prozedere, das in seinen Bildern augenscheinlich nicht abgeschlossen ist und daher niemals Endgültigkeit vorgeben kann.


Der Bildgrund als Ort dieses kontroversen Geschehens hat längstens seine angestammte Funktion als geschlossene Erzählbühne verloren, selbst wenn er sie in den Comic-Bildern noch immer vorgibt. Gerade deswegen erzeugen die einzelnen Comic-Motive eine inhaltliche wie formale Sogwirkung. Diese erweist sich zwar gegenüber einer linearen Bildhandlung als weit überlegen, doch läuft sie letztendlich ins Leere.


Daran ändern auch Lehnerts neuere Bilder nichts, obwohl sie nicht selten fast vollständig mit abbildlichen Erzählsträngen besetzt werden. Augenfällig wahrt der Maler Distanz. Will heißen: Er verfügt über eine Art von inhaltlicher, motivischer wie emotionaler Asservatenkammer, aus der er sich bedienen kann, ohne dass er sich auf eine individuell begründete, stringent vorgetragene Erzählhaltung einlässt.


Worauf es sichtlich ankommt, ist die auf serieller Wiedererkennbarkeit beruhende Stereotypik sowie eine kleinteilig-zusammenhängende grafische Struktur. Bestimmte Bildelemente, wie etwa das Zelt oder der ein Gewehr im Anschlag haltende Schütze, finden sich in zahlreichen Bildern als Versatzstücke. Darüber hinaus setzt Lehnert auf eine zwar grafisch einfache, aber dennoch aus Licht und Schatten bestehende optische ‚Beschaffenheit’. Abbildliche Formen haben ihre inhaltlich-beschreibende Wirkmächtigkeit zugunsten einer bildimmanent gedeuteten kompositorischen Notwendigkeit aufgegeben. Steine etwa beschreiben ebenso ein Stück Realität wie eine gedrängt wirkende Struktur. Der Umriss einer fast vollständig übermalten Hecke oder einer Baumgruppe bedingt in der Konsequenz eine freie, bewegte Linie.


Analog zu den bereits beschriebenen, bildnerisch bestimmenden Flächen ergeben sich kompositorisch gleichermaßen verwertbare, zusammenhängende wie gebrochen-realistische Gebilde. Diese legen sich wie eine grafisch ungebundene Struktur über die farbigen Flächen und erzeugen ein zunächst nur schwer zu entwirrendes und daher in seiner Lesbarkeit deutlich eingeschränktes, diaphanes Gefüge. Nicht etwa das narrative Moment ist Ziel der bildnerischen Handlung, sondern allenfalls eine kursorisch vorgetragene Sichtweise auf mögliche Wirklichkeit, die sich im Übrigen auf genuine Weise mit den Modalitäten des Bildes deckt. Unversehens werden die comicartigen Szenen zum bildnerischen Blockbuster einer sinnentfremdenden Handlung.


Als Maler verlässt sich Lehnert keineswegs ausschließlich auf die visuellen Kräfte des Bildes, sondern transformierte diese schon früh in einen Zustand des Übergeordneten, doch niemals in den des Beliebigen. Das Verhältnis zwischen Bild und Betrachter erreichte eine reflexive Ebene, die das Paradigma der klassischen Moderne, den als selbstverständlich erachteten Bedeutungsgehalt der bildnerischen Form, nachhaltig in Frage stellte. Lehnert schlägt ihn mit seinen eigenen Mitteln, indem er ebenso auf die selbstreferentiellen Kräfte des Bildes wie auf den Gegensatz zwischen Form und Leere abhebt. Zweifelsohne ein Spagat, wenn auch mit ausgleichendem Ergebnis. Obwohl der Betrachter sich in seinen Emotionen nicht länger an die Wirkmächtigkeit des Bildes gebunden fühlen kann, zieht sie ihn um so nachhaltiger in ihren Bann. Dies gilt gerade auch für die Nutzung comicartiger Bildformeln. Dabei findet Lehnert nicht nur eine bildnerisch begründete Balance, sondern definiert eine existenzielle Konstellation nachdrücklich unter Einbeziehung des Betrachters. Dieser wird in die Rolle eines aktiven Kommunikators gedrängt, wenngleich ihm die Wege zwischen äußerem Sehen und innerem Schauen, zwischen Erkennbarem und einer darüber hinaus reichenden metaphysischen Erfahrung, zwischen Transzendenz und Transzendentalem verschlossen sind. In Lehnerts antipodischer Bildstrategie bleibt dieses Schicksal jedoch erträglich. Dafür sorgt nicht zuletzt das sinnliche Erlebnis seiner Malerei.

 

Uwe Haupenthal

aus:  Volker Lehnert. Gerüst. Geröll. Malerei 1989-2009. Ausstellungskatalog Richard-Haizmann-Museum Niebüll. Verlag der Kunst 2009

 

 

Biografie

1956 geboren in Saarbrücken
1976-81 Studium der Bildenden Kunst, Kunstgeschichte und Germanistik an der
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (Akademie für Bildende Künste)
1981 Förderstipendium der Universität Mainz
Förderpreis der Internationalen Senefelder-Stiftung für Lithographie, Offenbach am Main
1982 Graphik-Kunstpreis der Wilhelm-Dröscher-Stiftung, Kirn
1988 Sickingen-Preis für Malerei
1988 Ramboux-Preis für Malerei der Stadt Trier
1996-2000 Professur für Zeichnung an der Hochschule Niederrhein in Krefeld
2000 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2007 Prorektor der Kunstakademie Stuttgart
Mitglied des Saarländischen Künstlerbundes und des Künstlerbundes Baden-Württemberg


lebt und arbeitet in Witten an der Ruhr und Stuttgart

 


Ausstellungen

Einzelausstellungen

1978 Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken

1979 Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken

1980 Stadtmuseum Homburg

Galerie Gransche, Worms
1981 Galerie Weinand-Besssoth, Saarbrücken

Galerie Eins, Speyer

Galerie in der Universität Kaiserslautern

1982 Galerie Gransche, Worms
1983 Städtische Galerie Mainz
Galerie Palais Walderdorff, Trier

Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
Galerie Dagmar Rehberg, Mainz

Galerie Ostermann, Wuppertal
1985 Kunstverein Neustadt an der Weinstraße
Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken

1987 Galerie im Zwinger, St. Wendel

Galerie Spectrum, Frankfurt am Main

1988 Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
1989 Galerie Barbara Kippenberger, Köln (K)
1991 "Styroporschnitte", Museum Xylon, Schwetzingen (K)
Galerie Barbara Kippenberger, Köln (K)
Galerie Palais Walderdorff, Trier
"Wolkenverbieger", Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken
1992 Galerie Art Communication Egbert Baqué, Berlin (K)

Galerie Dagmar Rehberg, Mainz
1993 Galerie Johannes Schilling, Köln (K)
"Radierungen", Kunstverein Bretten (K)
Galerie Dagmar Rehberg, Mainz
1994 "Tuscania", Galerie Art Communication Egbert Baqué, Berlin
"Radierungen", Kunstverein Emmerich (K)
1995 "Tuscania", Museum St. Wendel (K)

Galerie im Hof, St. Wendel

Galerie Suzanne Tarasiève, Barbizon
1996 Galerie pro arte, Freiburg im Breisgau
Galerie Dagmar Rehberg, Mainz (K)
"Menschenland",  Galerie im Lehel, München
1997 Galerie Boisserée, Köln (K)
1998 "Die Quellen des Neptun", Museum Goch (K)
Maximilianpark, Hamm
"Nettuno. Eine Folge", Stiftung Demokratie, Saarbrücken (K)
2000 Galerie Dagmar Rehberg, Mainz
2001 "Fremde Orte", Saarland Museum Saarbrücken (K)
Städtische Galerie Albstadt (K)
2002 "Grafiek", Silverenberg Galleries, NL-Eindhoven
"Die Stadt im Meer", Galerie Zlotos, Frankfurt am Main
2003 "Solche Türsteher und ihr Gefolge. Druckgrafische Arbeiten 1996-2002",
Kunstverein Radolfzell, Kunstverein Mainz, Stadtmuseum Beckum (K)    
Galerie Dagmar Rehberg, Mainz
"Parks verschiedener Wünsche", Galerie Palais Walderdorff, Trier
2004 "Grosse Parkstücke", Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken (K)
2005 "Wegelager", Kunstverein Reutlingen (K)
"Automatenlauf" Artforum, Offenburg
"Landschaft mit Fluchtversuch", Galerie Zlotos, Frankfurt
2006 "Dschungel", Egbert Baqué Contemporary Art, Berlin
2007 Galerie Dagmar Rehberg, Mainz
"Gestrüpp und Gehege. Arbeiten auf Papier 1987-2007" Villa Goecke, Krefeld
"Dschungel", Städtische Galerie Neunkirchen (K)
2008 "Desperate landscapes", Egbert Baqué Contemporary Art, Berlin    
"Auch eine Verschwörung im Gelände. Druckgraphische Arbeiten 2005-2008", Galerie der Stadt Tuttlingen (K)

2009 "Volker Lehnert. Gerüste. Geröll", Richard-Heizmann-Museum, Niebüll und Märkisches Museum, Witten (K)

„Unberechenbare Orte", Sparkassengalerie am Rossmarkt, Schweinfurt

2010 "Volker Lehnert - Das Geröll. Druckgrafische Arbeiten 2008/09", Verein für Original-Radierung, München, Egbert Baqué Contemporary Art, Berlin (K)

"Zeichnungen", Galerie Dagmar REhberg, Horn

"Volker Lehnert Eigendruck - Ausgewählte Blätter aus drei Jahrzehnte", galerieampavillon, Saarbrücken

"Abschlüssige Rabatten. Italienfahrten", Dortmunder Kunstverein, Dortmund (K)

2011 "Abschlüssige Rabatten. Italienfahrten", Kunstverein Eislingen, Eislingen

"Volker Lehnert. Ausflug ins Gebirge. Neue Gemälde und Papierarbeiten", Ralph Kleinsimlinghaus Villa Goecke, Krefeld (K)

"Ein Raum Kritzelbarock", Galerie Huber, München


Ausstellungsbeteiligungen
1979 Saarland Museum, Saarbrücken

1980 Klingspor-Museum, Offenbach
1982 "Kunstsituation Saar", Städtisches Museum Marl (K)
1983-2006 Große Kunstausstellung Düsseldorf NRW (K)

1985 Pfalzgalerie Kaiserslautern

Saarländischer Künstlerbund, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken (K)
1986 Galerie im Spitäle, Würzburg (K)
8. Internationale Triennale der Druckgrafik, Frechen (K)
Stadtgalerie Saarbrücken (K)
1987 mit Bettina van Haaren, Galerie im Zwinger,  St. Wendel (K)
Landeskunstausstellung, Saarland Museum Saarbrücken (K)
1988 "Deutsche Kunst heute", Palais de l'Europe, Brüssel (K)
Pfalzgalerie Kaiserslautern (K)

Stadtgalerie Saarbrücken (K)

Kunstverein Zweibrücken

"Kunstszene Saar. Landeskunstausstellung", Stadtmuseum St. Wendel

Kunstverein Mainz

mit Bettina van Haaren, Galerie im Zwinger, St. Wendel
1989 "Perspectives Oil", Galerie A Linea, Nancy (K)

"Inwendig voller Figur", Museo Castelfranco, Veneto (K)

"Druckgraphik aus Deutschland", Galerie Shikata, Chiba, Japan
1990 "Förderpreis Junge Künstler", Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (K)

"Deutsche Hochdruckgrafik", Museum Xylon Schwetzingen (K)
Kunstverein Mainz (K)

Goethe Institut Nancy

Pfalzgalerie Kaiserslautern

"Hochdrucke" Kunstverein Dillingen

Art Galerie, Düsseldorf

Stadtgalerie Saarbrücken

"Shiseido-Preis für junge Malerei", Düsseldorf
1991 "Similitudes et Différences", Saarland Museum Saarbrücken (K)
"Villa Massimo", Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen (K)
"Kunstszene Saarland", Schloss Mainau (K)

Galerie Wild, Weinheim
1992 "Expression fünf", Art Communication, Berlin

"schwarzundweiß", Stadtgalerie Saarbrücken (K)

Galerie Johannes Schilling, Leverkusen
1993 "Hochdruckgrafik der Gegenwart", Städtische Galerie Moers (K)
Museum Haus Ludwig, Saarlouis (K)
ART COLOGNE, Galerie Johannes Schilling, Köln
1994 "Zeitgenossen", Galerie Boiserée, Köln

Galerie Schütte, Essen
"zeichen zeigen – Zeichnungen der 90er Jahre", Kunstverein Speyer (K)
"Xylon", Erfurter Kunstverein Angermuseum, Städtisches Museum im Spendhaus Reutlingen (K)
1995 Galerie Noack, Mönchengladbach

"Zeitgenossen", Galerie Boiserée, Köln
"Künstler auf Reisen", Galerie Kulas, Saarlouis
Landeskunstausstellung, Saarland Museum Saarbrücken (K)
ART COLOGNE, Galerie Boisserée, Köln
"Farbenheit", Stadtgalerie Saarbrücken (K)
1996 "Die Zierde der Bücher", Museum Goch (Edition)
Galerie Boisserée, Köln
Galerie pro arte, Freiburg
1997 "Augenweite" Museum St.Wendel (K)
Landeskunstausstellung, Museum St. Ingbert (K)
Kunstverein Ludwigshafen (K)
"Nationale der Zeichnung", Zeughaus Augsburg (K)
1998 Galerie BMB, Amsterdam
"Die Schärfe der Bilder" Galerie Katuin, NL-Groningen
Galerie pro arte, Freiburg
Galerie Dagmar Rehberg, Mainz
"Vom Stein gedruckt – Aspekte der Lithographie heute", Städtische Galerie Moers
"pro viele" Stadtgalerie Saarbrücken (K)
Galerie Boisserée, Köln
ART COLOGNE, Galerie Boisserée, Köln

1999 "Linie halten", mit Bettina van Haaren, Kunstverein Speyer (K)

mit Bettina van Haaren, Kunstverein Krefeld

"Deutsche Holzschnitte", Museo Olevano Romano
"50 Künstler aus NRW", Yan Huang Art Museum Peking (K)
"Korrespondenzen", Kunsthalle Darmstadt (K)
12. Triennale der Druckgraphik, Frechen (K)
"PRENT 99" Grafikmesse  NL- Nijmwegen    
"Neue Wege im Holzschnitt", Städtische Museum Reutlingen (K)
2000 "Vom Holz", Städtisches Museum Reutlingen (K)
"On paper", Galerie Boisserée, Köln
"Hochdrucke", Kunstverein CH-Zofingen
"Positionen der Zeichnung im Saarland", Stiftung Demokratie, Saarbrücken (K)
"Kunstszene Saar", Künstlerhaus Saarbrücken (K)
ART COLOGNE, Galerie Boisserée, Köln
2001 "Zeitschnitt", Städtische Galerie Karlsruhe (K)
"Vor der Natur", Stadtgalerie Saarbrücken (K)
"Off Cuts", Royal Society of Painter-Printmakers, Bankside Gallery, London
2002 "Schnittstellen – Holzschnitte aus Deutschland", Städtisches Museum Reutlingen (K)
"Holzschnitt heute", Karlskaserne Ludwigsburg (K)
"Interfaces", Musée Perre Noel, St. Dié-des-Vosges (K)

mit Bettina van Haaren, Galerie pro arte, Freiburg
2003 "kunst los", Stadtgalerie Saarbrücken (K)
"Striche gegen das Nichts", Institut Mathildenhöhe Darmstadt (K)
"30 Jahre" Galerie Dagmar Rehberg, Mainz
"In Handgedanken", Museum Xylon, Schwetzingen (K)
ART COLOGNE  Galerie Dagmar Rehberg, Mainz
2004 "Staffellauf", Kaiser-Friedrich-Museum Krefeld (K)
"Im Augenblick", Museum Merzig (K)
"Malerei", Württembergischer Kunstverein Stuttgart
ART COLOGNE  Galerie Dagmar Rehberg, Mainz
2005 mit Henning Kirschner, Galerie Boisserée, Köln

XYLON Städtisches Kunstmuseum Reutlingen, Museum Winterthur, Niederrösterreich, Zentrum für Bildende Kunst, St. Pölten (K)
"Von A bis Z", Städtische Galerie Karlsruhe (K)
Galerie Klaus Braun, Stuttgart
2006 "Jamboree", Museum Goch
2. Biennale der Zeichnung,  Kunstverein Eislingen (K)
2007 "Hochdruckzone", Städtisches Museum und Kunstverein Reutlingen (K)
"Augenweite", Kunstverein Bruchsal (K)
"Zeitsprung", Stadtgalerie Saarbrücken (K)
"kunstbewegt", Neckarsulm (K)
"Free Hand 2", Egbert Baqué Contemporary Art, Berlin
Fukumitsu Art Museum, Horinji, Japan

2008 "inventur- Radierung in Deutschland", Kunstverein Reutlingen (K), Graphik-Museum Pablo Picasso, Münster 2009 (K), XYLON  Städtisches Kunstmuseum Spendhaus, Reutlingen 2009 (K)

ART KARLSRUHE, Galerie pro arte, Freiburg

"Dein Land macht Kunst", Landeskunstausstellung des Saarlandes, Stadtgalerie Saarbrücken (K)
"Eigenrauschen", Galerie pro arte, Freiburg

2009 "Mach keine Oper - Arbeiten aus der Sammlung Annette und Burkhard Richter", Museum der Stadt Ratingen (K)

"XYLON", Kunstmuseum und Kunstverein Reutlingen (K)

"*referenzen",  Saarländischer Künstlerbund, Stadtgalerie Saarbrücken (K)

"inventur-zeitgenössische Radierung in Deutschland", Picasso-Museum Münster (K)

"Druckfest", Städtische Galerie Reutlingen (K)

2010 Art Karlsruhe, Galerie Dagmar Rehberg, Mainz

"Blüht erst wenn ich komme", Kunstverein Ellwangen (K)

2011 "Stein-Druck-Kunst", Galerie Stihl Waiblingen (K)

"Voilà-Aka-Gastpiel", Staatsgalerie Stuttgart (K)

Verein für Originalradierung, München

Edition "galerieampavillon 2011", Graphik von saarländischen Künstlern, galerieampavillon, Saarbrücken

"Stuttgarter Begegnungen III, Die Schenkung Wolfgang Kermer", Städtische Galerie, Neunkirchen

 

 

Bibliografie

 

Monografien

  • Volker Lehnert. Ausstellungskatalog Galerie K. Köln 1991
  • Volker Lehnert. Styroporschnitte. Ausstellungskatalog Museum Xylon. Schwetzingen 1991. Mit einem Beitrag von Volker Lehnert
  • Volker Lehnert. Ausstellungskatalog Galerie Barbara Kippenberger. Köln 1991. Mit einem Beitrag von Meinrad M. Grewenig
  • Volker Lehnert. Malerei. Ausstellungskatalog Galerie Baqué, Galerie Johannes Schilling. Köln, Berlin 1992. Mit Beiträgen in deutscher und französischer Sprache von Egbert Baqué, Meinrad M. Grewenig und Anne Marie Werner
  • Volker Lehnert. Malerei. Hg. von Art Communication. Berlin 1992
  • Volker Lehnert. Radierungen. Ausstellungskatalog Kunstverein Bretten, Kunstverein Emmerich. 1993/1994. Mit einem Beitrag von Bernd Schäfer
  • Volker Lehnert. Tuscania. Ausstellungskatalog Museum St. Wendel. St. Wendel 1995. Mit Beiträgen von Cornelieke Lagerwaard, Klaus Hammer, Carsten Neumärker
  • Volker Lehnert. Zeichnungen. Ausstellungskatalog Galerie Dagmar Rehberg. Mainz 1996. Mit einem Beitrag von Beate Reifenscheid
  • Volker Lehnert. Ausstellungskatalog Galerie Boisserée. Köln 1997. Mit einem Text von Jörg Becker
  • Christoph Wagner: Volker Lehnert: Das Bild als Palimpsest. In: Augenweite. Ausstellungskatalog Museum St. Wendel. St. Wendel 1997, S. 8, 9, S. 28-31
  • Volker Lehnert. Die Quellen des Neptun. Zeichnungen. Ausstellungskatalog Museum Goch. 1998. Mit einem Beitrag von Jörg Becker
  • Volker Lehnert. Nettuno. Eine Folge. Ausstellungskatalog Stiftung Demokratie Saarland. Saarbrücken 1998. Mit Beiträgen von Franz Rudolph Kronenberger, Martin Gesing und Volker Lehnert
  • Bettina van Haaren / Volker Lehnert. Linie halten. Ausstellungskatalog Kunstverein Speyer. Speyer 1999. Mit einem Beitrag von Burkhard Baltzer
  • Volker Lehnert. Die Stadt im Meer. Künstlerbuch. Hg. von Galerie Boisserée.  Köln 2000
  • Volker Lehnert. Fremde.Orte. Ausstellungskatalog Saarland Museum Saarbrücken, Galerie Albstadt. Saarbrücken 2001. Mit Beiträgen von Ernst-Gerhard Güse und Dr. Jörg Becker
  • Volker Lehnert. Solche Türsteher und Ihr Gefolge. Druckgraphische Arbeiten 1996-2002. Kunstverein Radolfzell, Kunstverein Eisenturm Mainz, Museum Beckum. 2003. Mit Beiträge von Martin Gesing, Thomas Matuszak
  • Volker Lehnert. Große Parkstücke. Hochdruck-Unikate 2002-2004. Saarländisches Künstlerhaus. Saarbrücken 2004. Mit einem Beitrag von Clemens Ottnad
  • Volker Lehnert. Wegelager. Ausstellungskatalog Kunstverein Reutlingen. Reutlingen 2005. Mit Beiträgen von Clemens Ottnad, Wolfgang HegerVolker Lehnert. Dschungel Städt. Ausstellungskatalog Galerie Neunkirchen. Neunkirchen 2007. Mit Beiträgen von Nicole Nix-Hauck, Nils Büttner
  • Auch eine Verschwörung im Gelände. Druckgraphische Arbeiten 2005-2008. Galerie der Stadt Tuttlingen 2008. Mit Beiträgen von Marjatta Hölz, Christoph Kivelitz
  • Volker Lehnert. Gerüst. Geröll. Malerei 1989-2009. Ausstellungskatalog Richard-Haizmann-Museum Niebüll. Verlag der Kunst  2009, darin:
    - Uwe Haupenthal: Bildnerische Verrückungen des Realen
    - Clemens Ottnad: Amphitrites Tarngebete
  • Das Geröll. Ausstellungskatalog Verein für Originalradierung München, Städtische Galerie Waiblingen und Egbert Baqué Contemporary Art. Berlin 2010, darin ein Text von Ingrid-Sibylle Hoffmann
  • Abschüssige Rabatten. Italienfahrten. Ausstellungskatalog Dortmunder Kunstverein und  Kunstverein Eislingen. Dortmund 2010, darin Texte von Nils Büttner und Gunnar Schmidt

  • Ausflug ins Gerbirge. Ausstellungskatalog Villa Goecke. Krefeld 2011, darin ein Text von Thomas Kuhn
  • Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst. Ausgabe 94, Heft 9. München 2011, darin ein Text von Uwe Haupenthal

 

 

Sammelschrift

  • Moderne Galerie des Saarlandmuseums Saarbrücken. Saarbrücken 1976   
  • Christine Wolf-Hamel: Unsere bildenden Künstler und Kunsthandwerker im Saarland. Saarbrücken 1979, S. 86 
  • Kunstsituation Saar. Skulpturen, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Grafik, Fotografien. Ausstellungskatalog Skulpturenmuseum Glaskasten. Marl 1982
  • 1984. An european Exhibition after Orwell's 1984. Ausstellungskatalog Museum Van Bommel Van Dam, Venlo Musée de Liège, Saarland Museum Saarbrücken 1984
  • Saarländischer Künstlerbund '85. Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus. Saarbrücken 1985. Mit einem Beitrag von Volker Lehnert, S. 5 und Abbildungen S. 30-31
  • "Was wir uns hier alle wünschen, das ist ein Klima, in dem man arbeiten kann." Auszüge aus einem Gespräch in der Stadtgalerie vom 29.9.1986. In: Saarländischer Künstlerbund. Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus. Saarbrücken 1986, S. 6-8, Abb. S, 25, 26   
  • Saarländischer Künstlerbund im Spitäle an der alten Mainbrücke Würzburg. Ausstellungskatalog. Saarbrücken 1986, o. P.
  • Ingeborg Koch-Haag: Die Saarländische Kunstszene 1961-1986. In: Saarheimat. 25 Jahre Saarländischer Kulturkreis. Sonderausgabe Saarbrücken 1987, S. 12-15
  • Kunstszene Saar. Landeskunstausstellung 1987. Ausstellungskatalog Saarlandmuseum. Saarbrücken 1988, o. P.
  • Perspektives Oeil 88. Ausstellungskatalog. Forbach 1988, S. 138-139
  • Stadtgalerie und Saarländischer Künstlerbund. Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus, Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1988
  • Kunst für Europa - L'art pour l'Europe. Deutsche Kunst heute - L'art allemand aujourd'hui.  Ausstellungskatalog Kommission und Ratssekretariats der Europäischen Gemeinschaft Brüssel. Stuttgart, Brüssel 1988, S. 84
  • Saar Ferngas - Förderpreis Junge Künstler 1988. Ausstellungskatalog. Pfalzgalerie Kaiserslautern 1988
  • Standort. Ein Gespräch über Grenzen (hinweg). In: Saarländischer Künstlerbund. Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus. Saarbrücken 1989, o. P.
  • Kunstszene Saar. Landeskunstausstellung. Ausstellungskatalog Bürgerhaus Neunkirchen. Hg. vom Minister für Kultus, Bildung und Wissenschaft. Saarbrücken 1989, S. 56, 57
  • Strukturwandel = Kulturwandel. Künstler sehen eine Region. Zweites Künstlersymposion des Stadtverbandes Saarbrücken. Saarbrücken 1990, S. 52-53
  • Ausstellungskatalog Regionalgeschichtliches Museum. St. Ingbert 1990
  • Förderpreis Junge Künstler 1990. Hg. von Saar Ferngas AG. Saarbrücken 1990, S. 70-71
  • Ein Gespräch über Räume. In: Saarländischer Künstlerbund. Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus. Saarbrücken 1990,  o. P.
  • XYLON Deutsche Hochdruckgraphik 1990. Ausstellungskatalog. Schwetzingen 1990
  • Kunstszene Saar. Ausstellungskatalog Saarlandmuseum. Hg. vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Saarlandes. Saarbrücken 1991, S. 72, 73
  • Kunstszene Saarland. Hg. vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Saarlandes. Ausstellungskatalog Schloß Mainau. Saarbrücken 1991, S. 56-59
  • Ernst -Gerhard Güse (Hg.): Saarlandmuseum Landesgalerie. Saarbrücken 1991, S. 61, 94         
  • Similtudes et Différences. Junge Kunst aus Lothringen, Luxemburg und dem Saarland. Ausstellungskatalog  Saarlandmuseum Saarbrücken. Saarbrücken 1991, S. 86-95, 112-115
  • Villa Massimo 1991. Bewerbungen um das Rom-Stipendium. Wilhelm-Hack-Museum. Ludwigshafen 1991, S. 90-91
  • Schwarzundweiss. Ausstellungskatalog Saarländischer Künstlerbund. Saarbrücken 1992, o. P.
  • Kunstszene Saar. Landeskunstausstellung Museum Haus Ludwig Saarlouis. Der Minister für Kultus, Bildung und Wissenschaft (Hg.). Saarbrücken 1993
  • Zeichen zeigen. Zeichnungen der 90er Jahre. Kunstverein Speyer, SaarländischesKünstlerhaus Saarbrücken. Saarbrückern 1994
  • Kunstszene Saar. Landeskunstausstellung 1995. Hg. vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft. Saarbrücken 1995, S. 86-87
  • Farbenheit. Ausstellungskatalog Saarländischer Künstlerbund und Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1995
  • Kunstszene Saar. Landeskunstausstellung 1997. Hg. vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft. Saarbrücken 1997, S. 74-75
  • 75 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Fördergaben / Editionen 1960-1997. Saarbrücken 1997, S. 62, 67, 73, 81, 87
  • 12. Nationale der Zeichnung. Künstler-Paare. Ausstellungskatalog Zeughaus Augsburg. Augsburg 1997
  • proviele. Saarländischer Künstlerbund. Ausstellungskatalog Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 1998, o. P.
  • Arbeiten auf Papier. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Peschkenhaus. Moers 1998
  • Das andere Drucken. Der künstlerische Handdruck. Ausstellungskatalog. Heidelberg 1998
  • Bettina van Haaren / Volker Lehnert. Linie halten. Ausstellungskatalog Kunstverein Speyer. Speyer 1999
  • Prent '99. Ausstellungskatalog St. Stevenskerk Nijmwegen 1999
  • Deutsche Bundesbank. Einblicke. 17 Künstler aus 16 Bundesländern. Frankfurt 1999
  • Korrespondenzen. Künstler begegnen Bildern von Kindern. Ausstellungskatalog Kunsthalle Darmstadt 1999
  • Volker Lehnert: Für Kinder zeichnen. In: Kinderbuchwerkstatt. Von der Idee zum Bilderbuch. Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken, Bildermuseum Burg Wissem. Troisdorf 1999, S. 32-40
  • Neue Wege im Holzschnitt. Der deutsche Südwesten. Ausstellungskatalog Kunstmuseum Reutlingen 2000
  • Vom Holz. Hochdruckarbeiten der XYLON. Ausstellungskatalog Kunstmuseum Reutlingen 2000
  • Kunstszene Saar - Visionen 2000. Künstlerische Positionen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Hg. von der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz. Saarbrücken 2000, S. 110-111
  • Aus dem Bleistiftgebiet. Positionen der Zeichnung im Saarland. Ausstellung Stiftung Demokratie Saarland. Saarbrücken 2000, Abb. 10, 11 und S. 93
  • Am Grün fehlt es ja nicht - Vor der Natur, Saarländischer Künstlerbund Ausstellungskatalog Saarländisches Künstlerhaus, Stadtgalerie Saarbrücken. Saarbrücken 2001, o. P.
  • Kunst–Bau. Kunstsammlung der Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland, Hauptstelle Saarbrücken. Saarbrücken 2000, S. 79, 134
  • Edition 2001. Saarländischer Künstlerbund. Saarländisches Künstlerhaus, Stadtgalerie Saarbrücken.  Saarbrücken 2001, o. P.
  • Holzschnitt heute. Ausstellungskatalog Ludwigsburg 2002Schnittstellen/Interfaces. Hochdruckgraphik. Ausstellungskatalog Kunstmuseum Reutlingen, Musée Pierre Noel, St. Dié, Fukumitsu Art Museum. Reutlingen 2002
  • In Handgedanken. Klasse Volker Lehnert an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Ausstellungskatalog Museum XYLON. Schwetzingen 2003
  • Striche gegen das Nichts. Ausstellungskatalog Darmstädter Sezession. Darmstadt 2003kunst los. Saarländischer Künstlerbund. Ausstellungskatalog. Saarbrücken 2003, o. P.
  • Staffellauf 1904-2004. Design von Krefeld aus. Ausstellungskatalog Kaiser-Friedrich-Museum. Krefeld 2004, S. 270, 271
  • A bis Z. 50 Jahre Künstlerbund Baden-Württemberg. Städtische Galerie Karlsruhe. Freiburg 2005
  • Dreifach. Neue Holzschnitte der XYLON. Ausstellungskatalog Kunstmuseum Reutlingen, Gewerbemuseum Winterthur, Neue Sächsische Galerie Chemnitz, Niederösterreich, Dokumentationszentrum für moderne Kunst St. Pölten 2005
  • Augenweite. Volker Lehnert und Studierende der Staatlichen Akademie der BildendenKünste Stuttgart. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Donzdorf, Kunstverein Bruchsal 2006
  • 2. Biennale der Zeichnung. Ausstellungskatalog Kunstverein Eislingen. Eislingen 2006
  • Zeitsprung. 85 Jahre Saarländischer Künstlerbund. Ausstellungskatalog Stadtgalerie Saarbrücken Saarländischer Künstlerbund. Leudelange, Luxemburg 2007, o. P.
  • Hochdruckzone. Ausstellungskatalog Kunstmuseum Reutlingen, Neue Sächsische Galerie Chemitz, Museum Xylon Schwetzingen. Schwetzingen 2007
  • Kunst bewegt. Künstlerbund Baden-Württemberg. Neckarsulm 2007
  • inventur. Zeitgenössische Radierung in Deutschland. Kunstverein Reutlingen, Graphikmuseum Pablo-Picasso Münster. Freiburg 2008
  • Seit eh und jetzt. Der Künstlerbund Baden-Württemberg im Ulmer Museum. Ausstellungskatalog. Ulm 2009
  • Dein Land macht Kunst. Katalog der gleichnamigen Landeskunstausstellung 2008. Hg. von Ralph Melcher, bearbeitet von Julia Frohnhoff. Saarbrücken 2008, S. 92-95
  • referenzen,  Saarländischer Künstlerbund. Mit einem Beitrag von Ernest W. Uthemann. Saarbrücken 2009
  • Blüht erst wenn ich komme. Volker Lehnert und Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Ausstellungskatalog Kunstverein Ellwangen. Ellwangen 2010
  • Stein-Druck-Kunst. 100 Jahre Lithographie an der Stuttgarter Kunstakademie. Stuttgart 2011

 

 

Homepage

www.volker-lehnert.de

 

 

Quelle

Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Archiv, Bestand: Lehnert, Volker (Dossier 608)

 

 

Redaktion: Sandra Kraemer

letzte Änderung: Montag, 05.09.2011